Berichte 2003

> Geschützmannschaft auf dem Gotthard
> Vereinsreise ins Südtirol
> Eidgenössisches Feldschiessen
> Emil Lischer Cup
> Vier-Tagemarsch Nijmegen 2003
> SWISS RAID COMMANDO
> Ustertagschiessen
> Morgartenschiessen
> Standausschiessen
> Die Alte Garde AVL erobert das Bundeshaus
> Herbstausflug
> Sport/Wehrsport
> Schiesssektion
> Ehrungen an der GV
> Jahresberichte 2003


Geschützmannschaft auf dem Gotthard
 
 
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Am 2. Juli Punkt 08:00 wurde unsere lange vorbereitete Mission Wirklichkeit und wir bestiegen den auf der Allmend bereitstehenden Duro Richtung Gotthard. Nach einer kurzen Stärkung in der Gotthard-Raststätte bezwangen wir die letzten Kurven bis wir schliesslich das Hospiz erreichten. In windiger Höhe bei vorerst noch gutem Wetter wurden wir von Hptm Toni Bürli begrüsst. Da wir frühzeitig angekommen waren und durch die Fest Art Abt 6 schon einige Vorarbeit geleistet wurde, blieb uns noch genügend Zeit die Festung „Col di Sasso“ zu besichtigen. Leider blieben uns die 420 Treppenstufen zu den Geschützen vorenthalten…trotzdem knurrten schon langsam die Mägen. Nachdem wir das auf dem Feld im Korea-Ofen frisch zubereitete Apero-Gebäck probieren durften, trieb es uns definitiv ins Festzelt. In unseren historischen Uniformen genossen wir das Privileg nicht anstehen zu müssen und wurden mit einem sensationellen Mittagessen verköstigt. Einige besuchten noch das Festungsmuseum während der Rest die Kameradschaft bei einem Kaffee im Hospiz pflegte. Um 15:00 galt es dann ernst. Die Standarte der Fest Art Abt wurde unter Begleitung des Spiels zurückgegeben und wir warteten auf den Schiessbefehl von Toni Bürli. Inzwischen hatte das Wetter umgeschlagen und bei leichtem Regen hiess es dann „Feuer-frei“. Nachdem wir die 18 Schuss (und zwei Panettone) trotz einer kleinen Panne abgefeuert hatten, wurden wir erneut ins Festzelt geladen. Bei Weisswein und Blätterteiggebäck erreichte die Stimmung wohl ihren Höhepunkt und auch der Duro erinnerte während der Fahrt nach Luzern eher an ein Partyzelt.
Zum Schluss danke ich Toni Bürli für die Einladung und die perfekte Organisation und allen Mitgliedern der Geschützmannschaft, die sich die Zeit nahmen an diesem gelungenen Anlass teilzunehmen.

David Merz, Kommandant Geschützmannschaft


 

Vereinsreise ins Südtirol 19. - 22.Juni 2003
Die Vereinsreise des AVL stand in diesem Jahr unter dem Motto „Fresken Festungen Felder“ und sollte uns ins Südtirol führen. Die Reise, die vom 19. bis zum 22. Juni 2003 dauerte, wurde von Charles Gallo, Seppi Reichlin und seiner Frau Margrit vorbereitet und rekognosziert.

Nach kurzer Begrüssung, es waren keine neuen Gesichter, sondern nur erfahrene AVL-Reiseteilnehmer auszumachen, konnten wir den Car von Pius Lötscher besteigen.
Durch den prächtigen Sommermorgen führte er uns sicher über die drei Pässe Hirzel, St.Wolfgang und Flüela ins Engadin. Von dort wurde umgehend der vierte, der Ofenpass in Angriff genommen. Beim Blick in die wilden, kargen Schluchten auf der Nordseite des Passes fällt es leicht, sich die mittelalterlichen Bergwerke und Schmelzöfen vorzustellen, von denen sich der Name des Passes ableitet. Nach einem kurzen Halt auf der Passhöhe ging die Fahrt weiter in die östlichste Ecke der Schweiz, das Münstertal. 
In Müstair wurden wir vom Wirt des Hotels Chalavaina mit einem herzlichen Allegra begrüsst. Das Chalavaina oder Calven-Haus hat eine besondere historische Bedeutung. Hier versammelten sich die Bündner im Jahre 1499 vor der Schlacht an der Calven, um die Ansprache ihres Anführers Benedikt Fontana zu verfolgen. Zu diesem Zeitpunkt stand das Calven-Haus bereits 200 Jahre. Aber von der Schlacht soll später noch die Rede sein. In der rustikalen Stube des Chalavaina erwartete uns ein wunderbares Mittagessen. Brunnenkresse, vom Wirt am Morgen eigenhändig oben am Umbrail gepflückt, Holunderblüten im Bierteig, Brennnesselspinat und viele andere Köstlichkeiten liessen uns die ursprüngliche Natur im abgelegenen Hochtal geniessen.
Das Calven-Haus in Müstair
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Stube im Calven-Haus Das Kloster Müstair Das Kloster Müstair In der Klosterkirche In der Klosterkirche Glurns
Nachdem wir die Calven durchfahren hatten, machten wir unseren ersten Halt im Vinschgau, um Glurns die "kleinste Stadt Italiens" zu besuchen. Von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umgeben, haben die weniger als tausend Glurnser den ursprünglichen Charakter ihres Städchens erhalten können, was wir bei einem kurzen Bummel an den Miststöcken und den Kuhställen erkennen und auch riechen konnten. Weiter führte uns die Reise ostwärts durchs Vinschgau und zusehends wandelte sich das Gebirgstal in eine üppige Kulturlandschaft mit endlosen Obstgärten im Talgrund und sonnenverwöhnte Weinberge an den Berghängen.
Bald erreichten wir Meran, wo wir unser Hotel bezogen. Das Hotel Westend, urspünglich eine mehrstöckige Villa, sollte uns für die nächsten drei Nächte eine ideale Unterkunft bieten. Direkt an der Promenade entlang des Gebirgsflüsschens Passer gelegen und von einem gepflegten Garten umgeben liegt das Hotel ruhig, aber trotzdem nahe beim touristischen Zentrum von Meran.  
Hotel Westend

Kurshaus in Meran

Schloss Rametz

Am Morgen des zweiten Reisetages machten wir uns auf, die Kurstadt Meran zu erkunden. Auf der Passerpromenade, die gewiss schon die Kaiserin Sissi bei ihren häufigen Aufenthalten in Meran benutzt hatte, führte uns Charles Gallo zum Kurhaus mit der imposanten Kuppel. Nach einer Besichtigung der Stadtkirche bummelten wir entlang der Laubengasse durch die Meraner Altstadt. Anschliessend wurde der Car bestiegen
und bei schönstem Ausflugswetter machten wir uns auf den Weg nach Bozen, der Hauptstadt des Südtirols.
In Bozen hat Ötzi, der Mann aus dem Eis, seinen neuen Ruheplatz gefunden. Im archäologischen Museum liegt er hinter Panzerglas in einem Kühlraum und kann von den Besuchern durch ein kleines Fenster betrachtet werden. Ebenso eindrücklich, wie die 5000 Jahre alte Mumie ist Ötzis Bekleidung und Ausrüstung, die sich im Eis des
Gletschers erstaunlich gut erhalten hat und im Museum ausgestellt und detailliert erklärt ist. Ein Regenmantel aus geflochtenem Gras, Beinkleider und ein Mantel aus Fell, Unterwäsche aus Ziegenleder, gepolsterte Lederschuhe und eine Fellkappe schützten ihn vorder Witterung im Hochgebirge. Die umfassende Ausrüstung, die er bei sich trug erlaubte ihm offensichtlich allein und längere Zeit ausserhalb einer Siedlung zu überleben. So konnte er selber Feuer entfachen, mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen und trug ein, noch vollständig erhaltenes, Beil mit Kupferklinge bei sich.
Nach dem Besuch konnte der Rest des Nachmittags von den Reiseteilnehmern selber gestaltet werden, was in den Gassen der Altstadt von Bozen ihren mit unzähligen Geschäften und Gasthäusern niemandem Schwierigkeiten bereitete.
Für die traditionelle Weindegustation besuchten wir das Schloss Rametz, oberhalb von Meran inmitten der eigenen Weinberge gelegen. Bevor wir aber die Cabernet und Blauburgunder-Weine bei einem Vesperteller versuchen konnten, erfuhren wir bei einer Führung durch das Schloss-Museum und den Weinkeller viel Interessantes über
das Schloss und den Weinanbau im Südtirol.
Bei der Hitze des Tages stieg bei der ganzen Reisegesellschaft die Lust auf ein kühles, frisches Bier und wo schmeckt ein solches besser als unmittelbar neben einer Brauerei. So liessen wir den Tag bei Südtiroler Bier und Weisswurst im bodenständigen Biergarten der Brauerei Forst ausklingen.
 
Domplatz in Trient
Der Dom von Trient Auf dem Domplatz Bischofsresidenz in Trient Bischofsresidenz in Trient Bischofsresidenz in Trient Bischofsresidenz in Trient
 
Der 3. Reisetag führte uns in die Provinz Trento, wo wir zuerst Trient besuchten. Hier fand 1545–1563 das berühmte Konzil, als Reaktion auf die Reformation, statt. Nach dem Besuch des etwas düsteren Doms traten wir auf den, von der Morgensonne hell erleuchteten Domplatz und wurden geblendet vom imposanten Arrangement mittelalterlicher Paläste.
Ein kurzer Spaziergang durch die prächtige Altstadt von Trient führte uns zur Bischofsresidenz, dem Castello de Buonconsiglio. Der imposante Bau ist eine Mischung aus mittelalterlicher Burg und Renaissance-Palast und war von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis 1803 der Sitz der Fürstbischöfe von Trient. In dieser langen Zeit scheint den Bischöfen das Geld selten ausgegangen zu sein, denn im Palast wechseln sich Prunksäle
und malerische Innenhöfe ab.
Für das Mittagessen erwartete uns ein kulinarisches Feuerwerk in der „Osteria a le due Spade“. Wir genossen ein vorzügliches Mahl, begleitet von ausgezeichneten Weinen und einem perfekten Service. 

Festung Belvedere

Geschütztürme

Der Nachmittag sollte uns in die nähere Vergangenheit zurückbringen, als das Südtirol und Trient noch zu Östereich-Ungarn gehörte. Auf einer Hochebene östlich von Trient gelegen, sollte das Fort Belvedere die Stadt vor italienischen Angriffen schützen.
Die Festung wurde zwischen 1908 und 1912 errichtet und war im 1.Weltkrieg Bestandteil der vordersten Frontlinie. Das Fort wurde nie erobert, jedoch von italienischer Seite mit grossen Kalibern beschossen und mehrmals schwer beschädigt. Im Innern ist ein Museum eingerichtet, das einen Eindruck von den Strapazen und der Grausamkeit des Stellungskrieges im Hochgebirge vermittelt.
Für den Rückweg nach Meran wählten wir nicht den direkten Weg, sondern benutzten die Weinstrasse, die uns vorbei am bekannten Kalterersee führte. Zurück im Hotel erhielten wir im Garten des Hotels einen Imbiss und genossen den Abschluss des längsten Tages des Jahres.
 
Kloster Marienberg
St.Prokolus St.Prokolus St.Prokolus Kloster Marienberg Kloster Marienberg

Für die Rückreise in die Schweiz am nächsten Morgen, folgten wir der römischen Via Claudia Augusta nach Norden. Den ersten Halt machten wir in Naturns, wo in einem kleinen Kirchlein die ältesten Fresken im deutschen Sprachraum zu entdecken sind. Die Kirche St. Prokolus war offensichtlich ein Ziel von Viehprozessionen, denn auf einer Freskenwand ist, als unerwarteter Kirchenschmuck, eine Kuhherde dargestellt. Nach dem Mittagessen besuchten wir das Kloster Marienberg. Die Abtei ist eine Stiftung der Edlen von Tarasp aus dem 12. Jahrhundert. Es liegt wie eine Gralsburg 1340 m ü.M. und ist damit die höchstgelegene Benediktinerabtei in Europa. In der Krypta der Klosterkirche liessen wir uns die wunderbar erhaltenen romanischen Fresken erklären.
Für unseren Weg über den Alpenkamm wählten wir diesmal die römische Variante, die über den Reschenpass und den Arlberg führt. Bei schönstem Sommerwetter und einer grandiosen Fernsicht war die Fahrt ein Genuss und bildetet einen würdigen Abschluss für die bestens organisierte und geleitete Vereinsreise 2003.

Text & Fotos: Peter Imgrüt



 

Eidgenössisches Feldschiessen 15./19./23. und 24. Mai 2003
 
300m:
Am diesjährigen Feldschiessen, das letzte Mal auf der Allmend, beteiligten sich leider nur 30 Gewehrschützen. Diese schossen jedoch grossmehrheitlich Kranzresulate.
Das vereinsintern Bestresulat schoss einmal mehr Josef Helfenstein mit 67 von mögliche 72 Punkten. Weiter Kranzschützen waren, Adolf Achemann, Bättig Rolf, Albisser Roger, Wyss Jakob, Käppeli Thomas, Käppeli Luzia, Galliker Marcel, Niederberger Ernst, Henseler Josef, Portmann Anton, Imgrüt Peter, Käppeli August,
Lischer Urs, Guidali Alex, Staffelbach Bruno, Huber Josef, Lustenberger Hans, Krauer Raimund, Feder Roland, Schumacher Adolf. Anerkenungskarten schossen Varan Simon und Haussener Raphael (JS). 
Alle die am EFS dabei waren besten Dank für die Teilnahme und den Kranzschützen herzliche Gratulation. 
Bis zum nächsten Mal, wo immer das sein wird.

OSM Roger Albisser

 Unser Schützenmeister Marcel Galliker bei der Laufkontrolle  Man trifft sich bei der Standblattund Munitionsausgabe zu einem Schwatz und kühlen Trunk

50/25m:

Das Feldschiessen gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Leider ist, was die Beteiligung anbelangt, wiederum eine rückläufige Tendenz zu verzeichnen. Dies jedoch noch mehr auf der 300m- als auf der 50/25m-Distanz. Während sich in unserer Sektion der Rückgang mit 32 Schützen im Rahmen bewegt (2002: 33), ist dies bei anderen Vereinen zum Teil bedenklich. Aber auch bei uns fehlten dieses Jahr Schützen, die sonst
immer an diesem grössten Schützenfest der Schweiz anwesend waren. Anderseits zeigten sich auch Kameraden, die in den letzten Jahren nie oder nur selten auf dem Platz erschienen. Also auch ein erfreulicher Lichtblick. Es wäre also durchaus denkbar, an den nächsten Feldschiessen eine höhere Beteiligung zu erwarten. Es wäre sicher auch dem einen oder andern möglich gewesen zu diesem Schiessen, welches ja völlig kostenlos ist, anzutreten. Besonders die beiden Vorschiessen am Donnerstag, 15. Mai und Montag, 19. Mai waren zum Teil sehr schlecht besucht. Etwas besser dann der Freitag-Nachmittag 17.00–19.00 Uhr. Am Hauptschiessen, Samstag, den 24. Mai, war dann doch noch der eine oder andere auf dem Schiessplatz. Der Sonntag wurde aus Rücksicht auf die Familie und vielleicht auch wegen unseren „netten Nachbarn“ am oberen Hang fallen gelassen. Nun zu den einzelnen Resultaten unserer Schützen mit Kranz und Anerkennungskarte. 25m: 
Bernet Oskar 177 P, Käppeli Thomas 176 P, Käppeli August 174 P, Helfenstein Josef und Krauer Raimund je 173 P, Henseler Josef, Schumacher Peter und Küttel Armin je 172 P, Lischer Urs 169 P, Felder Roland 168 P, Lustenberger Hans 166 P, Bättlig Rolf 163 P, Staffelbach Bruno 162 P. Anerkennungskarten 25m: Bösch Kurt 156 P, Niederberger Ernst 154 P sowie Guidali Alex 153 P. Kranz und Anerkennungskarte 50m: Wyss Jakob 75 P. Ihm konnte anlässlich des Absendens die 2. Feldmeisterschaftsmedaille Silber abgegeben werden. Herzliche Gratulation. Habegger Fritz 71 P. Anerkennungskarte 50m: Arnold Robert SV 60 P, Huber Josef SV 59 P, Dr. Wick Karl SV Jahrgang 21 BRAVO.
Bemerkung: Bei den Sektionen wurde erstmals keine Gesamtliste erstellt, weil nicht die Resultate, sondern die Beteiligung im Vordergrund steht. Gabenstufe 1 Entlebuch PK. 102/218,75. Gabenstufe 2 Stadtpolizei Luzern 139/9,45. Gabenstufe 3 Luzern FSV. 19/5,56. Sektionsresultat: Pistolensektion AVL 14 pflichtige Teilnehmer 2393 P 170.929.
Allen Beteiligten Kameraden besten Dank für den Einsatz und nirgends so wie hier gilt Beteiligung kommt vor dem Rang.

Lorenz Caluori


Emil Lischer Cup 2003
Freitag 14.März 2003 die Luftpistolen Saison geht zu Ende, also wieder Zeit den Emil Lischer - Cup durchzuführen. Wie die letzten Jahre war auch in diesem Jahr der Start um ca. 18:15 Uhr. Nach einer kleinen Begrüssung erfolgte zugleich die erste Auslosung. Mit Spannung erwartete jeder Schütze, gegen wen er anzutreten hatte.
Der erste Durchgang entschied welche Schützen in den A und welche in den B Finale kommen. August Käppeli und der Schreibende kontrollierten nach dem ersten Durchgang die Scheiben, und die Schützen genehmigten sich einen ersten Schluck in der Standstube. Nach einer kurzen Pause erfolgte die Bekanntgabe der ersten Resultate. Die Schützen wurden also wieder neu ausgelost, dies übernahm Urs Lischer, der in diesem Jahr erst um 19 Uhr zu uns gestossen war, und in diesem Jahr leider nicht mit von der Partie war.
Nach der zweiten Runde, in der wiederum ganz hervorragende Resultate geschossen wurden ( 93 Punkte von Möglichen 100), genehmigten sich alle Schützen in der gemütlichen Standstube ein Glas Wein oder einem Schluck Bier mit dem obligaten Spezial Chlöpfer und feinen Kartoffelsalat. Nach dem Essen wurde die nächste Runde ausgelost. Urs Lischer übernahm diese Aufgabe und zog ein paar interessante Partien. Roman Kost, der am 21.März 2003 50 Jahre jung wird, lud alle Schützen zu einer Runde Kaffee, Mineral oder Bier ein, was mit einem grossen Applaus verdankt wurde.
Zu vorgerückter Stunde erfolgte nun das Finale, in diesem waren folgende Schützen beteiligt: Helfenstein Josef, Käppeli August und Küttel Armin. Mit Spannung erwarteten die Schützen wie dieses Finale ausgeht. Nach ganz genauer Prüfung der Scheiben, das war notwendig, weil zwei Schützen fast die gleiche Punktzahl aufwiesen, übernahm Urs Lischer das Absenden mit einem neuen Pokal und überraschte alle Schützen mit zwei sehr guten Flaschen Wein.
1.Rang mit hervorragenden 94.Punkten Käppeli August gefolgt von Helfenstein Josef 93 Punkten und Küttel Armin mit 89 Punkten.


Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer noch einmal bei Urs Lischer herzlich bedanken, ebenso bei allen die am diesjährigen Cup teilnahmen. Besten Dank auch an Gusti Käppeli, der mich beim Kontrollieren der Resultate unterstützte.

 
Rangliste Cup A: 1.Käppeli August 2.Helfenstein Josef 3.Küttel Armin
4.MeierRoger 5.Thalmann Peter 6.Schleiss Beat 7.Lustenberger Hans 8.Schumacher Peter 9.Koch Robert 10.Birrer Adrian
Rangliste Cup B: 1.Kost Roman 2.Reichlin Josef 3.Huber Josef
4.Varano Simon 5.Sarbach Werner 6.Birrer Roland
 

Beat Schleiss


4 Tagemarsch von Nijmegen 2003
ANREISE
Gutgelaunt traf sich die Schar des Artillerievereins für die diesjährige 87ste Ausgabe des Vierdaagse Marsches von Nijmegen im Bahnhof der schönsten Stadt der Schweiz. Vom 19-jährigen „Junior“ bis zum 62-jährigen „Entlassenen“ (nur im militärischen Sinne versteht sich) umfasste die diesjährige Ausgabe der AVL-Marschgruppe insgesamt 12 stramme Marschierende und einen radelnden Radfahrer, auch Betreuer genannt.
Mit unzähligen Rucksäcken, Koffern sowie unhandlich übergrossen Sporttaschen beladen, machten wir uns auf den Weg zum Zug, dessen ohnehin spärliche Ablageflächen wir handstreichartig in Besitz nahmen. Der Gegner, der sich dabei in Form von anderen Fahrgästen auf Platzsuche präsentierte, wurde dabei vernichtend geschlagen
und siegreich zurückgedrängt. Kurze Zeit später mussten wir Mannen uns bereits gegen den nächsten Gegner, der uns entweder hinterhältig durch Müdigkeit zu überlisten suchte, oder aber in getarnter Form in berauschenden Büchsen im Speisewagen lauerte, zur Wehr setzen. Der erstgenannte Gegner war sehr erfolgreich und überwältigte jeden von uns einmal, denn dieFahrt nach Holland dauerte mehr als 8 Stunden. Der zweitgenannte Gegner wurde im Verbund mit den Schwyzern und einer Splittergruppe aus der Romandie erstaunlich schnell bezwungen, sodass nach der Hälfte der Fahrzeit bereits der gesamte Biervorrat des DB Wagens leergetrunken war! Zum grossen Erstaunen der Reiseteilnehmer wurde dieses Jahr auf das mühsame und hektische Umsteigen in Köln verzichtet. Da und dort munkelte man, dass gegen diesen Beschluss das Referendum ergriffen wird, denn Traditionen sind doch einfach aufrecht zu erhalten!
IN NIJMEGEN
In Nijmegen eingetroffen, wurde speditiv der Transport ins Camp Heumensoord, ein Militärcamp ca. 5 km ausserhalb von Nijmegen gelegen, durchgeführt. Nach kurzem Einrichten in den Unterkünften folgte das obligate Pizzaessen in der Stadt. Nijmegen, das ungefähr die Grösse und Einwohnerzahl von Basel aufweist, wird an
diesen Tagen von gegen 40‘000 marschbegeisterten Menschen aus allen Herren Ländern, davon knapp 5‘000 Militärs, schwergewichtig aus Europa, bevölkert. Es findet während einer Woche ein riesiges Stadffest, vergleichbar mit einem Oktoberfest in München, mit Ständen und Bühnen an allen Ecken statt, und die ganze Stadt steht Kopf! Nach ausgiebigem Rekognoszieren diverser Lokale bis in die frühen Morgenstunden stand, wie könnte es im Militärdienst anders sein, am Sonntag Morgen um 7 Uhr in der Frühe der FITCHECK an! Dieser bei Jung und Alt sich äusserster Beliebtheit erfreuende Sporttest war genau das richtige, um erfolgreich die Nachwirkungen des Rekognoszierens zu beseitigen. Kaum aus dem Schlafsack gekrochen, mussten wir bereits Liegestützen,
Rumpfbeugen sowie muntere Dehnübungen „ausführen Marsch!“, alles unter der strengen Aufsicht und mit klaren Kommandi von Oberst Joss. Vor dem abschliessenden 12-Minutenlauf erklärte der unverwüstliche Adj Schwab
mehrsprachig (wahrscheinlich) zum letzten Mal die Tücken des Rundenzählens. Der Sonntag war, abgesehen von der obenerwähnten Morgengymnastik, zur freien Verfügung. Einige nutzten die frühe Tagwache zu weiteren Aktivitäten. Die nahegelegenen Städte Eindhoven oder Amsterdam (und dort besonders ein gewisser Bezirk!) wurden besucht. Am Abend wiederum war Ausgang in Nijmegen angesagt. Da die jungen Damen besonders auf ebenso junge Militärs stehen, konnte ein junger und ebenso schöner Feldweibel den Lockrufen einer Dame nicht wiederstehen und vertraute Ihr sein geliebtes weinrotes Beret an. Kurze Zeit später war das Schmuckstück verschwunden und unser Feldweibel ebenso weinrot im Gesicht ob diesem Verlust (Fortsetzung folgt).
DER TAG DAVOR
Am Montag war Aus- und Vorschlafen auf die bevorstehenden Strapazen angesagt. Zudem mussten noch letzten Marschvorbereitungen getroffen werden. Die eigentliche Eröffnung des Vierdaagsemarsches, die Flaggenparade, fand gegen Abend im Gofferd Fussballstadion statt. Im Anschluss daran fand im Camp Heumensoord der offizielle Empfang der deutschen, österreichischen sowie der schweizerischen Armee statt. Ein lustiger Umtrunk mit reichhaltigem Buffet, umrahmt von musikalischen Darbietungen der Stadtmusik Solothurn, der Gelegenheit bietet, z.B. einen Oberstabsfeldwebel der deutschen Armee kennenzulernen...
ES GEHT LOS!!!!!!!!
Tagwache um 0315. Leider wird der etwas blass und unsicher trötende österreichische Trompeter durch die scheppernde Musik der Lautsprecher, die es offensichtlich nurbeim Militär geben kann, übertönt.
Nach dem Morgenessen stellen sich die Detachemente geordnet für den Ausmarsch bereit. Leider haben die Herren Trompeter etwas verschlafen, weshalb sich unser Ausmarsch verzögert. Die grosse Hitze ist bereits am Morgen vor den ersten 40 km zu spüren. Nach dem Ausmarsch aus dem Camp sitzen bereits die ersten Zuschauer am Strassenrand und begrüssen uns Marschierende mit einem urchig klingenden „chuude Morche!“ Schon bald stossen wir auf unserer Route auf die anderen ca. 34‘000 zivilenSportler. Die heutige Runde führte uns über die imposante Waalbrücke nach Bemmel
Elst-Oosterhout zurück ins Camp. Nebst der drückenden Hitze lässt besonders die Trägerin eines aufreizenden roten Höschens den mittels einer Pulsuhr seine Herzfrequenz überwachenden Oberst ins Schwitzen geraten. Das von ihr gesungene Lied „ten kleine Fischen, swommen in de See...“ wird zum Ohrwurm. Unser marschierender Hilfsmasseur kann kurz vor dem Zieleinmarsch die Getränke nicht mehr in seinem Körper zurückhalten und legt auf den letzten Metern eine allseits belachte Brünzeleinlage hin und beweist somit auch sein komödiantisches Talent!
Da die Sonne nicht nur auf die Köpfe, sondern auch auf die anderen Körperteile brannte, trug unser „Mann aus dem Süden“ einen tiefrot leuchtenden Sonnenbrand davon. Auf Anfrage meinte er, eine Allergie gegen Sonnencreme verhindere, dass er sich eincremen könne...
Die Schweizer waren mit ihren Marschgruppen als erste zurück im Camp. Nach dem Ausdehnen wurden die Füsse in kaltem Wasser gebadet und im Schatten bei einem kühlen Bier die Kameradschaft gepflegt und der Marsch auch verbal verarbeitet.
Ah ja: Unser schöner Feldweibel hatte plötzlich persönlichen Besuch von einem holländischen Militärpolizisten, welcher ihn unsanft aus dem Schlaf rüttelte. Freudenstrahlend nahm er von ihm das unversehrte Beret, das er in der Disco verloren glaubte, entgegen und wird bei „17 Jahr, blondes Haar“ künftig mehr militärische Haltung beweisen müssen...!
DER ZWEITE TAG...
...führte uns über Wijchen. Aufgrund der grossen Hitze dürfen wir sogar unsere unverzichtbaren 10 kg Rucksäcke im Camp zurücklassen. Derartig erleichtert fliegen wir nur so über den Asphalt und sausen an den wie jedes Jahr äusserst zahlreichen Schaulustigen am Strassenrand vorbei.
Oftmals wurde während des Marschierens ein Liedchen angestummen, sehr zur Freude der Zuschauer, die mit begeistertem Applaus reagieren.
Am Abend fand in der Kirche von Bemmel das berühmte Konzert der Schweizer Musikwochen (Stadtmusik Solothurn) statt, welches sich bereits zum 45. Mal jährte. Unser Oberst riet uns trotz grosser Hitze am Tag, den Kittel ja nicht zu vergessen, da man sich in der kühlen Kirche erkälten könnte. Tönte vernünftig. Leider herrschten jedoch in der Kirche Temperaturen jenseits der 30°C Grenze, weshalb wir allesamt gleich nass wie nach einem Marsch die Kirche verliessen! Nachdem zuerst ein Gäggli von seiner Seite aus vermutet werden musste, zeigten die zahlreichen Schweissperlen auf seiner Stirne, dass er sich ob seinem eigenen Befehl etwas geärgert haben musste . . .
DER DRITTE TAG...
...führte über Plasmolen und Berg en Dal (übersetzt: Berg und Tal, was für uns Schweizer ziemlich übertrieben ist, da es sich um etwas bessere Hügelchen handelte) an den Kanadierfriedhof. Dem forschen Tempo, trotz erneuter Rückenlast von 10 kg, mussten einige in den Steigungen doch Tribut zollen, weshalb die Marschgruppe im „freien Schützenschwarm ohne Massierungen“ relativ unmilitärisch am Friedhof eintrudelte.
Wieder zurück im Lager, nahm der eifrige Hilfsmasseur seine Arbeit auf. Die Strapazen des Marschierens waren nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Beim massieren des marschierenden Postboten war die Kraft am Ende und er fiel völlig übermüdet in dessen Schossin tiefen Schlaf – ein herrliches Bild!
Einige hatten jedoch auch vom heutigen Tag nicht genug und wollten dies unbedingt den Damen in den Discos in der Stadt beweisen. Die Zeit ging dabei völlig vergessen, weshalb unsere zwei Nachtschwärmer direkt im Ausgänger an das Morgenessen torkelten, eingedecktvon diversen Sprüchen und Blicken von anderen Militärs!
DER VIERTE TAG...
...liess die Schweizer wieder zu Beginn starten und führte in Richtung Grave und nach Cuijk, der Stadt mit den bereits von weither sichtbaren Stadttürmen. Während des Marsches liefen wir einige Kilometer neben einem deutschen Reservistenbataillon, die unfreiwillig durch ihre altbackenen Soldatenlieder, die starren militärischen Befehlsformen sowie dem staubtrockenen Humor halfen, die etwas langweilige Strecke sehr kurzweilig zu gestalten. Natürlich haben wir Sie überholt und „abtröchnet“.
Unserem „Mann aus dem Süden“ war unser Tempo offensichtlich zu langweilig, weshalb er den „Avanti-duemille-Turbo“ zündete und ein Vorausmarsch-Solo hinlegte. Nach dem Durchmarsch von Cujik wurde die Maas über eine Ponton-Brücke überquert. Diese Brücke führte uns direkt in ein Zelt, wo eine heitere Gruppe Senioren mittels lauter und scheppernder Guggenmusik von der Bühne herab unseren Cognac-Halt versüssten.
Leider wusste unser Junior seine Trinkfestigkeit nach derartigen Strapazen nicht mehr richtig einzuschätzen. War er doch bis zum Zelt nahe an einer Aufgabe, beflügelte ihn der betörende Alkohol dermassen, dass er für die letzten Kilometer etwas gar zu verspielt aus der Reihe zu tanzen drohte. Unser Oberst hob daraufhin Kraft seiner Autorität seinen Mahnfinger ob soviel jugendlichem Übermut (und erinnerte sich schmunzelnd an seine eigene Jugend zurück!). Zudem wurde durch unseren Standartenträger, den mitmarschierenden Pöstler sowie den Junior eine lustige Einlage geboren: Holländische Missen-Swiss-kissen! Für genauere Hinweise, wie das vor sich geht, darf man sichvertauensvoll an den Schreiber wenden.
Der Schlusseinmarsch nach Nijmegen war wiederum Entschädigung genug für die vorangegangenen Strapazen: Ca. 500‘000 Menschen säumten die letzten 5 Kilometer der Via Gladiola und jubelten unserem kompletten Schweizer Marschbataillon begeistert zu.
Leider nimmt auch der schönste Moment ein Ende. Was jedoch bleibt, sind die unvergesslichen Erinnerungen und die Begeisterung der Holländer für diesen Marsch!
Auf ein weiteres, semper fidelis!
NACHTRAG
Speziell sollen an dieser Stelle unsere AVL-Mitglieder erwähnt werden, die über unglaubliche 3000 km in Holland absolviert haben: Wicki Franz, 40 Teiln., 6400 km!!! Weber Hansruedi, 39 Teiln., 6240 km; Distel Hanneke, 36 Teiln., 5760 km; Distel Seppi, 31 Teiln., 4960 km; Singer Edi, 19 Teiln. 3040 km. Herzliche Gratulation.

Euer Basler Dybli
 

 


 

SWISS RAID COMMANDO®
Der AVL startete mit den „RED DRAGONS“ am härtesten Militärwettkampf der Welt


 
MF. Vom 26.-28. September 2003 fand in Colombier (NE) der Swiss Raid Commando (kurz SRC) im Raum Colombier – Yverdon – Chamblon – Orbe – Le Locle statt. Dieser internationale Wettkampf wurde bereits zum 15. mal von der Felddivision 2 organisiert und ist eine offizielle „Partnership for Peace“-Aktion (Partnerschaft für den Frieden) der Schweizer Armee.
Der SRC ist Teil der „Swiss Armed Forces Competitions®“ (SAFC), welche noch zwei weitere internationale Wettkämpfe beinhaltet die unter dem Patronat der Armee stehen; der „Swiss Tank Challenge“ (Internationale Panzermeisterschaften in Thun) und die „Swiss Air Force Competition“ (die früheren AVIA Meisterschaften in Emmen). Die SAFC sind ein ideales Trainingsinstrument für die Armee, speziell in der AXXI, den es können realitätsnah ein Brigadestab und die Bataillone welche zur Unterstützung eines SRC gebraucht werden, als Task Force beübt werden.
Zudem geniessen diese Wettkämpfe international ein sehr hohes Ansehen und tragen dadurch zum guten Ruf unserer Armee im Ausland bei.
Speziell der Swiss Raid Commando ist bereits ein Mythos; Er beinhaltet eine Vielfalt an Herausforderungen und Anforderungen, welche so in einem anderen Land nicht oder nur sehr schwer realisierbar wäre. Der Wettkampf ist eine gigantische Materialschlacht und es bedarf einer logistischen Meisterleistung ihn überhaupt durchführen zu können. Deshalb wird der SRC seit 1997 nur noch alle zwei Jahre durchgeführt. Der SRC ist ein polyvalenter Wettkampf, welcher das Raid Team, das aus 4 Mann besteht, aufs äusserste fordert in physischer sowie psychischer Hinsicht. Nicht umsonst ist der Wahlspruch des SRC: „Vouloir, Croire et Oser“ (Wollen, Glauben und Wagen) ! Die Teilnahme ist limitiert auf rund 165 Teams. Dieses Jahr waren 167 Teams gemeldet, gestartet sind 137 Teams. Die Teams verteilten sich nebst der Schweiz auf folgende 13 Nationen: Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Finnland, Dänemark, Grossbritannien, Estland und Zypern. Das Pflichtenheft schreibt vor, dass die schweizer Teilnehmer entweder Angehörige der Armee, von Polizeikorps, der Grenzwache oder von zivilen Sicherheitsdiensten sind. Die Ausländer müssen Angehörige von Elite- oder Spezialeinheiten sein. Als Amerika noch nicht in kriegerische Handlungen verwickelt war, haben Angehörige der US Streitkräfte auch immer rege am Wettkampf teilgenommen und renommierte Einheiten wie die Rangers, die Marine Recon oder die Navy Seals wurden extra für den SRC eingeflogen. Die letzte Teilnahme der USA war im Jahr 1999. Im Jahr 2001 waren sie bereits in Afghanistan im Einsatz, weshalb damals auch die Briten fehlten. Dieses Jahr waren die USA ebenfalls nicht vertreten; der Irak-Krieg hat seine Spuren hinterlassen.
Der Artillerieverein Luzern nahm ebenfalls mit einem Team daran teil, es startete unter dem Namen „AVL Red Dragons“ (Team 77)!
Als wir ein Team zusammensetzten, suchten wir nach einem martialischen Kampfnamen und was war da nahe liegender, als die Sagengestalt des roten Pilatus Drachen als Vorbild zu nehmen. Das Team setzte sich aus folgenden AVL-Mitgliedern zusammen; Kpl Erik Dollinger (L Flab Lwf Stinger, C Marschgruppe, Teamleader),
Kpl Steffen Bruno (ehem. Luftbeobachter und heute Feldpost Uof),
Fw Furrer Marcel (Tech Uof, Wafm und Büchsenmacher), sowie
Fw Schlüchter Beat (Tech Uof, Pzm, schöner Feldweibel der seinesgleichen sucht, sowie unsere Sportmaschine). Die drei erstgenannten waren bereits einmal an einem SRC dabei, das war im Jahr 1999 unter dem Namen „Pz Bat 22 / AV Wiggertal“ (Team 95). So wussten wir bereits einigermassen was uns erwartete. Diese Erfahrung half uns den Wettkampf technisch und taktisch besser anzugehen.
Der Wettkampf dauerte 38 Stunden und gliederte sich in zwei Teile; einen technischen sowie einen taktischen Parcours den es zu absolvieren galt und dabei soviel Punkte wie möglich zu sammeln.



Nach der Eröffnungszeremonie am Donnerstagabend galt es für die Teamleader Ernst; Das Briefing für den technischen Teil wurde abgehalten, das Kartenmaterial abgegeben und die „Rules of Engagment“ (Einsatzrichtlinien) bekanntgegeben.
Anschliessend erfolgte die Teambesprechung. Nun hiess es subito die Packung einsatzspezifisch zu korrigieren und um Mitternacht schlafen zu gehen in der Zivilschutzanlage von Corceilles. Es wurde eine sehr kurze Nacht, denn um 0300 hiess es bereits wieder Tagwache. Letzte Einsatzvorbereitungen und Verschiebung zur wunderschönen Schloss-Kaserne in Colombier.
Nach einem reichhaltigen Frühstück wurde Punkt 0520 zu Fuss zum Bahnhof Colombier verschoben, wo wir mit dem Zug 45 Km Richtung Südwesten nach Bavois gebracht wurden. In Bavois fasste jeder Raider ein Militär-Fahrrad, das alte wohlverstanden [der Stabschef Oberstlt i Gst Vallat sagte es so: „ Meine ´erren, sie sind ´ier um zu leiden!] !
Nach einem Check des Rads startete der Raid um 0700.
Nun galt es anhand der Karte so viele Posten wie möglich von total 38 zu absolvieren. Die Posten waren auf einer Fläche von 80 km2 verteilt, das hiess bis rauf in den Neuenburger Jura und in der Region um den südlichen Teil des Lac de Neuchâtel. Man hatte nun 10 Stunden Zeit Punkte zu sammeln und musste Punkt 1700 bei der Kaserne Chamblon angekommen sein, ansonsten gab es bereits Punkteabzug, oder ab 1800 die Disqualifikation.
 
.. Unser Team fuhr zuerst rund 20 Km zum Waffenplatz Chamblon und konnten dort den Vorteil geniessen viele Posten auf kleinem Raum, ohne grosse Wartezeit absolvieren zu können. Dafür hatten wir den Nachteil, dass wir den „Chamblon-Hill“ zweimal machen mussten, da wir den zweiten Teil unserer Postenarbeiten im Grossraum Yverdon les Bains absolvierten.
Die Postenarbeit war sehr vielfältig; Wir versuchten uns im Schiessen von verschiedenen Waffen (Pistole, Stgw, Sniper, Maschinenpistole MP5SD, TOW-Piranha [95er Hit im Schnitt]), Sprengen (Stahltrosse zur Sprengung vorbereiten), Waffen unter Zeitdruck zusammensetzen, Hindernisbahn, Trainpferde beladen und durch einen Parcours führen, Helikopter mit dem Stinger-Simulator abschiessen, mit Schlauchbooten und Brettern improvisierte Brücken bauen und überqueren ohne Nass zu werden, Mit dem Schlauchboot unter Zeitdruck 4 km die Thielle runterrudern (wobei wir wohl als die singenden Gondoliere von Luzern in die SRC-Geschichte eingegangen sind, aber wir unterboten dennoch die Zeitlimite),
Hebevorrichtungen bauen aus Baumstämmen und Seilen innert 3 Minuten (mussten rund 400 Kg während mind. 1 Minute 1 Meter über Boden halten); Leider konnten wir aus Zeitgründen das 50 m Abseilen von einem „Landi“-Futterturm runter nicht mehr machen, die Wartezeit war zu gross, und die gewonnenen Punkte hätten den Verlust durch das zu späte reinkommen in die Kaserne Chamblon nicht wettgemacht.
Weitere interessante Posten wären ein Kletter- oder Seilparcours, Flintenschiessen oder Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) gewesen.
Es wäre auch möglich gewesen ein Hindernisschwimmen im Neuenburgersee oder Tauchen in einem Hallenbad zu machen, aber man musste seine Ressourcen, körperlich wie zeitlich, genau einteilen.
Entsprechend der absolvierten Posten und deren Durchführung und des Schwierigkeitsgrades wurden die Punkte verteilt, welche nun im taktischen Briefing die Reihenfolge des Startes innerhalb der Taktischen Phase ergab.
Wir erreichten mit 2043 Punkten den 110. Platz in der Zwischenrangliste.

 

Anhand der Reihenfolge konnte eine Mission im Bereich CSAR (Combat Search & Rescue, Suchen und Retten im Kampf) oder CSAD (Combat Search & Destroy, Suchen und Zerstören, Sprengen) ausgesucht werden.
Man musste nach erfolgter Infiltration, einen gefangen genommenen Pilot befreien oder ein Objekt zu zerstören und möglichst ohne Feindkontakt exfiltrieren.
Wir entschieden uns für eine CSAD-Mission. Wir sollten in feindlichem Gebiet auf einen Partisanen treffen, welcher uns genauere Angaben zu unserem Zielobjekt geben könnte. Unser Auftrag sollte es sein, eine Relaisstation finden und mit Panzerfäusten zu zerstören. Nach dem Briefing erfolgte die Lagebeurteilung in unserem Team. Wir reorganisierten uns; das hiess Verpflegen, fassen und justieren der Sturmgewehrsimulatoren (Stgw SIM = Lasertrefferanzeige), fassen von 2 Panzerfäusten (PzF) (Manipulier Patronen) mit Abschussgerät und von Markiermunition für den Stgw SIM. Danach begann die Tarnung und es reichte sogar noch für einen kurzen Schlaf von ca. einer Stunde.
 
Um 2340 mussten wir uns für den TAXI-Flug mit dem Super Puma bereitmachen. Beim Aufnahmepunkt mussten wir noch rund eine Stunde warten, bis wir unseren Super Puma nehmen konnten. Nach knapp 15 Minuten Flug und einer Distanz von ca. 70 km setzte uns der Super Puma in der Nähe von Les Ponts de Martel ab. In der Landezone war es schon merklich kühler als in Chamblon. Kein Wunder, wir waren auch von 530 müM auf rund 1000 müM raufgeflogen worden und sassen nun im Neuenburger Jura.

Nach einer Orientierung im Gelände folgte ab 0145 ein Nachtmarsch über 6 Km Luftlinie Richtung Le Locle, der Haken war nur, dass der Marsch taktisch erfolgen musste. Das hiess mit rund 20 Kg Packung plus 2 PzF und einem Abschussgerät über Weiden mit Stacheldraht, durch Wälder und möglichst nicht auf Strassen zum Treffpunkt des Partisanen zu verschieben und dabei immer gefechtsbereit zu sein. Zwischendurch wurden wir durch Markeure aufgehalten, welche unser vorwärts kommen erheblich verzögerten. Um 0400 trafen wir im Bereitschaftsraum beim Schützenhaus von La Jaluse auf den Partisanen. Er gab unserem Teamleader Erik Dollinger weitere Infos und die neue Startzeit bekannt. Wir tauschten unsere 2 Manipulier-PzF gegen Laser-Simulatorfäuste aus und konnten uns um 0430 draussen auf einem Betonboden schlafen legen. Um Gewicht zu sparen hatten wir auf Schlafsäcke verzichtet und stattdessen Rettungsdecken aus Aluminiumbeschichteten Folien dabei.
Eine geniale und taugliche Idee, aber nur auf Waldboden! Auf den Steinplatten froren wir uns einen ab und standen nach 2 Stunden „Schlaf“ freiwillig auf, denn in der Nacht fiel das Thermometer auf knapp 4°C!!! Der Einzige der es eine Stunde länger aushielt zu schlafen, war unser Teamleader, aber er hatte es auch verdient.
Es war nun aber erst 0630, aber wir durften erst um 0915 ab dem Bereitschaftsraum starten, also hiess es einfach den Schüttelfrost loszuwerden und zu warten.
Endlich war es 0915 und wir konnten uns, nur mit dem nötigsten ausgerüstet zur Relaisstation aufmachen, welche es galt zu zerstören. Dazu mussten wir durch Le Locle hindurch und zu einem Bauernhof hinauf, welcher 100 Höhenmeter über unserem Startpunkt lag und das wiederum taktisch. Beim Ziel angekommen wurden wir durch Markeure kurz angegriffen, welche sich aber sofort zurückzogen, ohne dass es zu weiteren Schussabgaben gekommen wäre. Wir bekämpften nun unser Ziel mit den zwei Fäusten, obwohl wir 2 erfahrene PzF Schützen waren, verfehlten wir die Relaisstation, d.h. die Laserstrahlen trafen die Spiegel der SIM Vorrichtung nicht. Wären es echte PzF gewesen, das Relais wäre in Fetzen gerissen worden!
So holten wir nur die halbe Punktzahl bei dieser Aufgabe. Wir überlegten uns einen Sturmangriff auf das Objekt, aber falls einer von uns getroffen worden wäre, hätten wir mehr Punkte verloren als noch zu gewinnen waren, so liessen wir es sein und marschierten avanti zurück zum Bereitschaftsraum, wo wir endlich die PzF abgeben konnten. Unsere Kraftreserven waren schon erheblich gebraucht worden und wir mussten eine Rast einlegen. Inzwischen war es 1215 und wir brachen auf via Le Locle (920 müM) auf den La Sagne (1150 müM), runter nach Le Crêt (1030 müM), wieder rauf auf den Mont Racine (1400 müM) und wieder runter zu unserem Exfiltrationspunkt beim Dorf Coffrane (800 müM). Das war ein echter Knochenjob, welcher uns das letzte abverlangte und uns auch etliche Liter Wasser vernichten liess. Der ganze Marsch zur Ausflugszone war Luftlinie zwar nur rund 15 km aber wir mussten das ganze Zeitfenster ausnutzen, das uns zur Verfügung stand.
 
Die Distanz erhöhte sich aber auf der Strasse enorm, obwohl wir die kürzestmögliche Route in Angriff nahmen, hinzu kamen noch etliche Leistungskilometer. So kamen wir genau 1645, 15 Min vor der Deadline, zur Landezone. Dadurch, dass wir den Auftrag in den Grundzügen erfüllt hatten und zur Zeit bei der Landezone waren, erzielten wir 1497 Punkte und kamen in der Rangliste der Aktionsphase auf den 101. Rang.

 Beim Exfiltrationspunkt mussten wir noch auf ein englisches und ein italienisches Team warten, welches sich ebenfalls mühsam und mit entsprechenden Flüchen über die Berge kämpfte. Nach 30 Min hob unser TAXI-Flug unter den Augen von vielen Zivilisten ab Richtung Colombier, der Flug dauerte zwar nur 5 Minuten, aber die Freude und die Erschöpfung waren gross!
UND WIR WUSSTEN, WIR HATTEN ES GESCHAFFT!!! SEMPER FIDELIS!!!
Unsere primären Ziele waren erreicht! Durchkommen und klassiert werden, sowie besser klassiert sein als 1999 bei unserem ersten Mal! Wir klassierten uns mit Total 3540 Punkten auf Platz 102 von 114 klassierten Teams. 23 Teams schieden aus oder gaben auf. Im Jahr 1999 landeten wir auf Platz 135 von 141 klassierten Teams, damals schieden 6 Teams aus. Unsere Taktik hatte sich wieder bewährt, ein polyvalentes Team zu bilden und so auf alle Eventualitäten eine Lösung zu haben.
„Vouloir, Croire et Oser!“
Wer noch mehr wissen möchte über den SRC, auf folgender Website gibt es noch viele interessante Facts und Fotos www.src.ch .
Hast auch Du Interesse Dich sportlich zu betätigen oder liebst Du einfach nur das gemütliche Beisammensein, so nimm doch mit dem Chef Wehrsport Four Urs Vogel Kontakt auf (Tel.: 079/647 11 65).

Marcel Furrer



 

 


Ustertagschiessen 22. November 2003
Am 22. November haben sich wieder einmal dutzende Schützen zum jährlichen
Ustertagschiessen auf der Schiessanlage Uster versammelt. Wir hatten ein traumhaftes Wetter, sodass uns nichts mehr im Wege stand. Nach den Salutschüssen der ZürcherGarde, noch ein paar Würste zur Stärkung, und auf geht’s zum fröhlichen Schiessen.
Wir waren vielleicht nicht die Besten, aber waren dennoch sehr gut dabei! Von den Profis bis zum Spezialisten, der dachte, man könne es beim Pistolenschiessen auch mal ohne Magazin versuchen. Er machte sich bereit, zielte und musste mit voller Verwunderung feststellen, dass so fest er auch abdrückte, sich einfach kein Schuss lösen wollte! Er musste feststellen, dass es mit eingesetztem Magazin doch besser geht. Da es sein erstes Mal mit einer Pistole war, drücken wir ihm noch ein Auge zu. Anschliessend fuhren wir zum Restaurant „Neuhof“ in Rüti, wo wir ein ausgezeichnetes Abendessen genossen, das wir uns wohl verdient hatten!
Allen Schützen herzliche Gratulation zu ihren Resultaten!
Gruppenresultate:
300m:
3. Rang: Pilatus 186 P, 22. Rang: Lapin 179 P, 124. Rang: Wasserturm 167 P, 144. Rang: Barbara 165 P,     166. Rang: Heliomalt 163 P, 259. Rang: Rigi 149 P.
50m: 
5. Rang: Musegg 257 P, 36. Rang: Gütsch 334 P, 76. Rang: Biregg 289 P,84. Rang: Sonnenberg 264 P, 86. Rang: Dattenberg 200 P.

Kränze:
300m:
Helfenstein Josef, Dossenbach Silvan, Koch Niklaus, Thalmann Peter, Achermann Adolf, Bernet Oskar, Albisser Roger, Birrer Roland, Portmann Toni, Acherrnann Franz, Mathis Markus, Steiner Gerhard, Staub Louis, Zaugg Hans, Imfeld Ruedi, Guidali Alex, Galliker Marcel, Grisch Benedict, Luterbach Anton, Lussy Josef.
50/25m: 
Bucher Freddy (97 P. /3. Rang 50m), Küttel Armin, Helfenstein Josef, Bernet Oskar, Bürgler Markus, Meier Roger, Schumacher Peter, Henseler Josef, Käppeli August, Thalmann Peter.

Ein besonderes Bravo an Bucher Freddy, der es mit 97 Punkten auf den 3. Platz bei der 50m-Distanz geschafft hat! Auch ein grosses Dankeschön an Roger Albisser, unserem Organisator und an unseren hervorragenden Chauffeur, der uns gesund und munter wieder nach Hause chauffiert hat. Ich hoffe, Ihr seit auch im nächstes Jahr, am 20. November 2004 alle wieder dabei. Bis zum nächsten Mal.

Benedict Grisch, Luzern

   



Morgartenschiessen 2003
Ja, Heuer war’s schön: An einem wunderbaren sonnigen warmen Herbsttag durften wir diesmal unsere Treffsicherheit beim diesjährigen 90.Morgarten- und 47.Historischen Morgarten-Pistolenschiessen unter Beweis stellen.
Die Ergebnisse beim Pistolenschiessen sind auch gar nicht schlecht: Mit 42.375 Punkten rangierte sich unser AVL-Pistolentrupp auf den 25.Gesamtrang von gesamt 42 Sektionen.

Es haben geschossen:
Käppeli August  
Meier Roger       
Helfenstein Josef
Hess Monika
Grisch Benedict und Schumacher Peter
grandiose 52 Punkte – Gratuliere!
48 Punkte
46 Punkte
45 Punkte
je 40 Punkte
Benedict ist der diesjährige Gewinner des Pistolen Morgartenbechers – Herzliche Gratulation!

Die weiteren Schützen Albisser Roger, Caluori Lorenz, Henseler Josef und Varano Simon.

Beim 300 Meter-Schiessen konnten wir trotz guter Sicht das Zentrum der Scheibe nicht so recht anvisieren: Mit 333 Punkten sind wir auf der letzten Seite der Liste, auf dem 181 Gesamtrang von 212 gelandet.

Auch hier gab’s gute Einzelresultate: Käppeli Luzia war mit 42 Punkte die beste Schütztin und gewann damit die Morgartenmedaille. Herzlichen Glückwunsch!
Mit 41 erreichten Punkten haben auch Achermann Paul und Albisser Roger sehr gut geschossen.
Käppeli Thomas hat 40 Punkte, Käppeli August 38 Punkte und Grisch Benedict 37 Punkte getroffen.
Es haben auch geschossen: Achermann Adrian, Birrer Roland, Schumacher Peter und Varano Simon.
Der 300m-Morgartenbecher geht dieses Jahr an Schumacher Peter. Gratuliere auch ihm!


Beim diesjährigen Morgartenschiessen 300m waren übrigens über 2000 Schützen dabei: 125 Stammsektionen à 10 Schützen, 22 Stammsektionen à 20 Schützen und 44 Besuchergruppen à 10 Schützen.
Beim Pistolenschiessen waren es ebenfalls über 2000 Schützen (41 Stammsektionen und 118 Gastsektionen)

Das nächste Schiessen ist wie immer am 15.November, dies fällt 2004 auf einen Montag.

Marcel Galliker
 


 

Bericht vom Standausschiessen auf der Luzern Allmend
am 11.10.2003

 
Am 11. Oktober 2003 war es nun soweit. Mit dem Standausschiessen wurde das 300m-Schiessen auf der Luzerner Allmend eingestellt. Mit dem Programm des VSSV-Schiessens konnte nochmals auf allen drei Distanzen um Punkte geschossen werden.
Die Anzahl Schützen blieb unter den Erwartungen, vielleicht auch deshalb, weil der Termin relativ knapp bekanntgegeben wurde.

Für den AVL schossen folgende Schützen auf 300m: Koch Niklaus (92 Pt.), Albisser Roger (87 Pt.), Gudali Alex (87 Pt.), Käpelli Luzia (84 Pt.), Dossenbach Silvan (83 Pt.), Achermann Adrian (78 Pt.), Huber Josef (75 Pt.), Varano Simon (69 Pt.). Lötscher Rolf (60 Pt.)

Auf 50m schossen: Meier Roger (95 Pt. Gesamterster, BRAVO!), Hess Monika, 94 Pt. Gesamtzweite, nochmals BRAVO!), Caluori Lorenz (84 Pt.), Koch Robert (81 Pt.), Kost Roman (80 Pt.), Henseler Josef (78 Pt.), Albisser Roger (70 Pt.), Varano Simon (26 Pt.)

Auf 25m traten an: Meier Roger (98 Pt. Gesamtdritter, abermals BRAVO!), Hess Monika (96 Pt.), Henseler Josef (93 Pt.), Albisser Roger (87 Pt.), Thalmann Peter (85 Pt.), Schumacher Peter (82 Pt.), Kost Roman (79 Pt.)

Allen Teilnehmer besten Dank für das Erscheinen und weiterhin Guet Schuss .


Roger Albisser
Oberschützenmeister

 


Die Alte Garde AVL erobert das Bundeshaus
 
Keine Bange, die Altgardisten und ihre Partnerinnen – insgesamt 28 Personen haben am Montag, 15. September 2003 weder einen Sturmangriff auf das Palais Federal, noch kurz vor den eidgenössischen Wahlen Attacken auf einzelne Mitglieder unserer höchsten Legislative geplant! Sie haben nur ihr waches Interesse an den politischen
Vorgängen, schliesslich begann an diesem Nachmittag um 15.00 Uhr die letzte Session in der zu Ende gehenden Legislatur, dokumentiert.
Jetzt aber alles der Reihe nach: Kurz vor 11.00 Uhr verliess die gut gelaunte Gruppe im Extrawagen der SBB die Leuchtenstadt und fuhr bei schönstem Herbstwetter durchs Entlebuch und Emmental nach Bern. Dort blieben rund zwei Stunden Zeit zum Mittagessen und „Lädelen“ in der wunderschönen Altstadt mit ihren bekannten Lauben. Kurz vor 15.00 Uhr begehrten die Luzerner Artilleristen und ihr Anhang Eintritt ins Bundeshaus. Aber oha lätz! Ohne eingehende Kontrolle durch Militär und Securitas mit Abgabe der Handtaschen, Hinweis auf das Fotografierverbot und die Aufforderung zum ausschalten der Handys war da gar nichts zu machen. Trotzdem piepste das Kontrollgerät bei einzelnen Personen mehrmals. Gott sei Dank verbietet der Datenschutz die Nennung
von Namen! Schlussendlich landete aber doch die ganze Gruppe auf der Tribüne des Nationalratssaales. Zu diesem Zeitpunkt behandelte der Rat zuerst in der Eintretensdebatte und anschliessend in der Detailberatung das neue Nationalbankgesetz.
Der unpolitische Eindruck aus der Optik auf der Tribüne: Der Nationalrat wirkt wie ein Bienenhaus, es summt und kommt und geht! Irgend jemand, der Ratspräsident, oder ein/e Parlamentarier/in oder ein Mitglied des Bundesrates spricht – und niemand hört zu! Die Damen und Herren des Rates – soweit sie überhaupt anwesend sind – lesen die Zeitung und sichten Akten. Nach Auskunft des uns begleitenden Stadtluzerner Nationalrates Georges Theiler gehört das alles zum Parlamentsbetrieb. Anschliessend folgte ein Besuch auf der Tribüne des Ständeratssaales. Weil dieser Rat die Session erst nach 18.00 Uhr begann, standen uns die Nationalräte Georges Theiler und Karl Tschuppert (letzter notabene langjähriger Präsident des Artillerievereins Willisau) zur Beantwortung unserer vielfältigen Fragen zur Verfügung. Dafür und für die grosszügige „Runde“, welche die beiden Herren beim anschliessenden Zobig in der bekannten nostalgischen Altstadtbeiz „Della Casa“ offerierten, danken wir nachträglich nochmals herzlich. Grossen Dank auch an den Hauptorganisator des Anlasses, Franz Erni, Obmann der Alten Garde, entbietet namens der ganzen Gruppe
 
Büroord Haubitzius



Herbstausflug vom 21.9.2003 im Muotatal
 

Am Sonntag, dem 21. September 2003, trafen sich 25 Artilleristen zum Herbstausflug im Bahnhof Luzern. Bei herrlichem Sommerwetter begann die Reise mit dem Zug nach Schwyz und anschliessend mit dem Postauto nach „Selgisi“. Von dort aus begann die Wanderung zirka 8 Kilometer nach Muotatal. Unterwegs konnten wir diverse Witze und das wunderschöne Muotatal geniessen. Nach 2 Stunden trafen wir dann beim Gasthaus Post ein und stärkten uns mit einem sehr guten Mittagessen und Dessert. Ein weiteres Ereignis war dann noch der Muotataler Wetterschmöcker, der uns noch in die Vorhersage des Wetters einweihte. Vor lauter Essen und Wetterschmöcker verpassten wir dann noch den Bus für unsere Schifffahrt nach Luzern – aber Zugfahren in der 1. Klasse ist auch nicht schlecht. Ich glaube der Ausflug war für alle Beteiligten ein Hit und bis zum nächsten Mal.

Organisation/Unterhaltung Jörg Lütolf
PS. Und hier noch das ultimative Quiz zur Wanderung! Lösung folgt!
1 Bei welchem Wetter sind die Strassen und Wege nur unter den Bäumen nass?  
2 Was sagt es dem Wanderer, wenn bei schönem Wetter einzelne Steine in einem Wanderweg nass sind?  
3 Auf welcher Seite geht man bei einem Gewitter über einen Felsweg, berg- oder talseits?  
4 Was bedeutet es bezüglich Wetter, wenn 10- bis 20-jährige Tannen krumme Dolden bekommen?  
5 Wie wird das Wetter, besonders im Herbst, wenn im Wald und in Alphütten aus dem Holz
leises Knacken zu hören ist?
 
6 Wie wird sich das Wetter weiterentwickeln, wenn nach einem Gewitter oder Landregen die
Bergbäche schnell oder langsam versiegen?
 
7 Welches Wetter muss ich erwarten, wenn die grossen Waldameisen, besonders in den Bergen, bei schönstem Wetter die Ausgänge schliessen und sich noch einzelne Tiere langsam über den Haufen bewegen?  
8 Was kann der Grund sein, dass im Winter bei –10 Grad plötzlich im Bach Wasser über das Eis läuft?  
9 Bei welchem Wetter starten die grossen fliegenden Ameisen zu ihrem Hochzeitsflug, und wie wird sich das Wetter weiterentwickeln?  
10 Gewisse Vögel verraten die Wetterentwicklung. Welche Vögel wie?  
11 Wenn Blumen am Morgen bei Sonnenschein nicht aufblühen oder Pflanzen am Mittag am
Schatten welken, wie wird dann das Wetter?
 
12 Wer erkennt die Ruhe vor dem Sturm? Viele Opfer in den Hochalpen könnten vermieden
werden, wenn diese Ruhe beachtet würde.
 
     


 

Resultatservice der Schiess-Sektion
Trotz heissem Sommer, top Resultate
 
Kantonalschützenfest Schwyz 50m
Gemeinsam mit den Schützen vom Pistolenklub Kriens nahmen wir am Sektions- und Gruppenwettkampf des Schwyzer Kantonalschützenfestes im Schiessstand Laimgasse in Schwyz teil. Bereits am 13. Juni, unserem Schiesstag, war es schon sehr warm. Tröpfchen um Tröpfchen bildeten sich auf den Stirnen der Schützen und rannen darnieder. Unter diesen hochsommerlichen Verhältnissen litten dann teilweise auch die Resultate, besonders, wenn noch gesundheitliche Probleme dazu kamen. Trotz allem, guter Rang 11 für die Sektion und Rang 10 für die Gruppe.
Den folgenden Schützen danken wir für den guten Einsatz und gratulieren zum erreichten Resultat (Maximum: Sektion 100 Punkte / Gruppe 500 Punkte):
Bernt Oskar (Sektion 86 Punkte/Gruppe 431 Punkte), Caluori Lorenz (73/425), Felber Bruno (69), Haas Ernst (82), Helfenstein Josef (95/464), Henseler Josef (91/433), Hess Monika (87), Kirchhofer Hanspeter (73), Koch Robert (80), Käppeli August (89/402), Küttel Armin (93/464), Meier Roger (94/460), Schumacher Peter (74), Thalmann Peter (86/431), Widmer Ruedi (83/396).
Weitere Spitzenresultate: Bernet Oskar 98 Punkte im Muotastich 25m; Helfenstein Josef Auszahlung 59 Punkte; Käppeli August Schnellstich 59 Punkte; Meier Roger Meisterschaft 555 Punkte.
Kantonalschützenfest beider Basel 50m
Das Basler Kantonalschützenfest wurde im Laufental durchgeführt. Am 20. Juni war für uns der „grosse Tag“ im Pistolenstand Zwingen. Von der Wetterfront gab es nichts Neues zu berichten. Immer noch sehr hohe Temperaturen. Zudem sorgten ungünstige Lichtverhältnisse im Schiessstand, dass unsere Resultate nicht wie die Bäume in den Himmel wuchsen.
Die AVL-Gruppe „Barbara“, ohne den rekonvaleszenten Gusti Käppeli, erzielte in einem namhaften Teilnehmerfeld mit 293 Punkten den beachtlichen 9. Rang. Allen Schützen kann zum Kranz gratuliert werden. Die Resultate der Gruppenschützen (Maximum 80 Punkte): Bernet Oskar (70), Helfenstein Josef (77 Punkte, ex-aequo 1. Rang), Küttel Armin (72), Meier Roger (74). Sehr gut mithalten konnte auch Ersatzschütze Josef Henseler mit 73 Punkten. Weitere Spitzenresultate: Roger Meier, 559 Punkte in der Meisterschaft und Josef Helfenstein 459 Punkte im Veteranenstich.
Schaffhauser Kantonalschützenfest 50m / AVL: Bombe!
Der AVL gewinnt den Gruppenwettkampf auf 50 Meter. Die Elitegruppe „Barbara“, wieder mit dem halbwegs genesenen August Käppeli, startete bereits morgens um halbacht im Schiessstand auf der Birch in Schaffhausen. Also ungewohnt früh, bei recht frischen Temperaturen, aber guter Sicht. Mit hervorragenden 303 Punkten holten sich die AVL-Schützen den sicher nicht erwarteten 1. Rang im Gruppenwettkampf, gefolgt von ganz bekannten Sektionen wie Schützengesellschaft der Stadt Zürich, Pistolenschützen Bülach, Polizeischützen Genf, Schützengesellschaft der Stadt Zug und unserer PartnersektionHergiswil NW.
Jeder Gruppenschütze hatte 4 Einzelschüsse und 4 Schüsse Seriefeuer in 1 Minute auf die Scheibe B 10 zu schiessen. Josef Helfenstein gelang das Kunststück, als einzigem Schützenfestteilnehmer das Maximum von 80 Punkten zu schiessen. Roger Meier totalisierte 76 Punkte, August Käppeli 74 und Armin Küttel 73 Punkte. Ersatzschütze Oskar Bernet kam im Gruppen-Stich auf gute 75 Punkte und im Munotstich 25m auf 148 Punkte. Josef Henseler brillierte in der Kunst mit schönen 454 Punkten und August Käppeli schoss im Auszahlungsstich 58 Punkte.
Mit knackigen Fischknusperli und Gächlinger RieslingxSylvaner verabschiedeten wir uns, im mittlerweile von der Sonne sehr gut geheizten Festzelt, ringsum zufrieden vom ausgezeichnet organisierten Schaffhauser Kantonalschützenfest.
Nachtrag Feldmeisterschafts-Auszeichnungen
Am Absenden des diesjährigen Feldschiessens erhielt Jakob Wyss die 2.Feldmeisterschafts-Auszeichnung für 25/50m. Nachträglich herzliche Gratulation und weiterhin Guet Schuss.
Feldschlösschenstich 25m
Alle drei Teilnehmer auf die 25-Meter-Distanz konnten den schönen Kranz des Kantons Schaffhausen in Empfang nehmen. Es sind dies: Oskar Bernet 176 Punkte; Josef Helfenstein 175 Punkte und Josef Henseler 174 Punkte.
Schweiz. Sektionsmeisterschaft 300m und 25m
Ein Ernstwettkampf zu günstigem Preis, und nicht mehr Schützen machen mit. Ein aktiver Schütze und vier Veteranen, so sieht die Zusammensetzung aus. Mit etwas gutem Willen ist auch bei dieser Meisterschaft eine Steigerung des Teilnehmerfeldes denkbar.
Folgenden Kranz- oder Kranzkartengewinnern gratulieren wir:
Pistole 25m: Küttel Armin 179 Punkte; Thalmann Peter 176 P; Helfenstein Josef 175 P;
Bernet Oskar 174 P; Henseler Josef 172 P.
Gewehr 300m: Helfenstein Josef 93 Punkte.
23. Freundschaftsschiessen ARTILLERIE–STAPO Luzern vom 23. September im Schiesskeller der STAPO
Dieses obige Datum 23. September bedeutet zugleich auch die 23. Folge dieses Wettkampfes. Nachdem im letzten Jahr der Wanderpreis auf der Gravurplatte mit STAPO graviert wurde, steht auch 2003 der Name der STAPO auf dem Schildchen. Herzliche Gratulation den treffsicheren Schützen der STAPO. Nun zum Absenden des Schiessens im Wasserturm. Die Rangierung resultiert aus je 8 Pflichtresultaten der beiden Sektionen.
Stadtpolizei 94.500 P (2002/92.500 P), Artillerieverein Luzern 81.375 P (2002/ 90.50 P), Einzelresultate bis 90 P: Stadtpolizei: Paletti Patrik 100 P, Maximum Bravo;Urwyler Martin 99 P, Kaufmann Marco und Limacher Ars je 95 P, Meier Jean Pierre 93P,Berglas Marco 92 P sowie Theiler Andre und Camenzind Kari je 91 P. Artillerie: Helfenstein
Josef 98 P und Bernet Oskar 95 P. Der Wanderpreis ziert somit auch bis zum nächsten Treffen das schöne Schützenstübchen im Keller der STAPO. Bis dann werden wir dank intensivem Training alles dransetzen, mit dem Preis wiederum unsere Turmstube im Wasserturm zu schmücken. Der anschliessende sehr gute Imbiss hat sicher allen Kameraden sehr gut geschmeckt. Demzufolge unserem Turmvogt Reichlin Joseph und seiner Tochter Yvonne besten Dank für den Einsatz und die grosse Arbeit. Einen speziellen Dank auch dem Schützenmeister der Stadtpolizei, Camenzind Kari und seiner Crew für die geleistete Arbeit. Dank auch dem Kommando der Stadtpolizei für die Bewilligung zu diesem Schiessen in der supermodernen Schiessanlage im Keller. Etwelche Mühe bereiteten dem Schreiber die weissen Kreise der F-Scheibe. Beim nächsten Einsatz nehme ich dann etwas weisse Farbe und werde die verflixten Ringe ein wenig breiter markieren.
 


Bericht von der Zentralschweizerischen Feldmeisterschaft 300 Meter
Disziplin klein geschrieben
Die diesjährige Teilnahme an der Feldmeisterschaft in Kriens ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Erstens sind die Resultate, bis an eine Ausnahme, mager wie noch nie, und zweitens fehlten von den angemeldeten 10 Schützen sage und schreibe drei Schützen. Die Gruppe wurde demzufolge nicht rangiert!
Vier Schützen blieben ganz knapp unter der Kranzlimite und den restlichen drei kann zum Kranz
gratuliert werden. Es sind dies: Louis Staub 46 Punkte (Bravo), Josef Henseler und August Käppeli je
41 Punkte.

Josef Helfenstein
 


 

Sport /Wehrsport im Artillerieverein
 
Ein reich befrachtetes Angebot bot diesen Frühling und Sommer allerhand Abwechslung in unser sportliches Vereinsleben. Sowohl die Marschgruppe als auch zahlreiche Mitglieder nahmen als Einzelkämpfer vor allem an militärsportlichen und auch an zivilenVeranstaltungen teil.
Märsche und Marschtrainings
Das sportliche Aushängeschild des Vereins ist nach wie vor die Marschgruppe, die zahlreiche Veranstaltungen besuchte und selber einige Events organisierte.
– 12.04.2003 den Marsch um den Zugersee mit rund 34 Kilometern effektiver Distanz.
– Am Wochenende des 26./27.04.2003 den Schweizerischen Zweitage-Marsch im Raum
   Bern/Belp mit zwei Mal 40 Kilometern.
– 10.05.2003 Marschtraining in Rheinfelden im Fricktal mit rund 25 Kilometern.
– 24.05.2003 Marschtraining in Küssnacht am Rigi mit rund 25 Kilometern.
– 14.06.2003 Stanser Sternmarsch im Raum Stans, Buochs und Bürgenstock mit rund 32 Kilometern.
Ausserhalb der Marschgruppe nahmen auch Max Haslimann, Jg 35; Josef Henseler, Jg 33; Hanneke und Sepp      Distel am Stanser teil und absolvierten einige anstrengende Kilometer.
– 22.06.2003 Marschtraining im Raum Schüpfheim mit rund 25 Kilometern und zahlreichen ruppigen Anstiegen im UNESCO-Biosphärenreservat Entlebuch.
– 29.06.2003 Marschtraining im Raum Kriens/Sonnenberg mit rund 25 Kilometern.
Anschliessend an die jeweiligen Marschtrainings durften wir beim jeweiligen Gastgebereine kulinarische Ehrenrunde bei einem guten Glas Wein und gediegenem Essen absolvieren; in Rheinfelden war der Gastgeber Urs Vogel, in Küssnacht Edgar Gwerder, in Schüpfheim Hanneke und Josef Distel und in Kriens Antonio Verillo. Diesen Gastgebern danken wir an dieser Stelle recht herzlich und all den Teilnehmern herzliche Gratulation für das erfolgreiche Bestehen und die damit absolvierten Vorbereitungen auf unser Saisonziel den „4-Daagse“ in
Nijmegen in Holland.
21. Alois Salzmann Mehrkampf Emmenbrücke
Am Freitag, 9. Mai organisierte der UOV Emmenbrücke den bereits traditionellen Mehrkampf bei der Kaserne Emmen. Über 100 Wettkämpfer aus Nah und Fern absolvierten^bei teilweisem Sonnenschein, vermischt mit ein wenig Regenschauer und bei angenehmen Temperaturen einen interessanten und abwechslungsreichen Mehrkampf.
Die drei Disziplinen waren, 300 m Stgw Schiessen, Wurfkörperzielwerfen und ein anspruchsvoller und schneller Geländelauf. Die Farben des AV Luzern wurden von den beiden Vereinsmitgliedern, Robert Eiholzer und Urs Vogel, vertreten. Dass ein guter und zufriedenstellender Lauf nicht für Lorbeeren reichte, bewiesen die zahlreichen weniger guten Läufer, die dank besseren Leistungen in den technischen Disziplinen vor unseren
beiden Assen platziert waren. Der Wettkampf in der freien Natur war gut organisiert und der Geländelauf sehr gut angelegt. Den beiden Vertretern der AVL-Farben gebührt einen Applaus und ein Bravo!
Regionale Artillerie Sporttage 2003
Der Artillerie-Verein Kulm und Umgebung organisierte am Wochenende des 13./14. Juni die diesjährigen Regionalen Wettkämpfe. Das traditionelle Angebot umfasste wiederum einen Zwei- und einen Mehrkampf. Vom AV Luzern nahmen nur drei Mitglieder daran teil. Dass das Datum nicht besonders glücklich gewählt war, weil es mit mehreren anderen (militär-) sportlichen Anlässen kollidierte, zeigt sich in der bescheidenen Teilnehmerzahl
aus Luzern und wurde in der Februar-Ausgabe bereits kommentiert. Trotzdem gebührt den drei Wettkämpfern ein Bravo für ihre Leistungen. Robert Eiholzer, Jg. 60, absolvierte den Mehrkampf und den Zweikampf und damit die Kombination, Josef Huber, Jg. 29 und Urs Vogel, Jg. 53, absolvierten den Zweikampf mit Schiessen und Wurfkörperwerfen. Herzliche Gratulation für den Einsatz und die absolvierten Leistungen.
Waffenläufe
Die Farben des AV Luzern wurden von den beiden Vereinsmitgliedern, Robert Eiholzer und Urs Vogel vertreten. Die beiden nahmen die anspruchsvollen Strecken im Tarnanzug und mit der 6,2 kg Gewehrpackung recht erfolgreich unter die Füsse. Robert Eiholzer absolvierte deren vier und platzierte sich in der Kategorie M 40 immer im Mittelfeld, Urs Vogel rannte bei allen fünf Frühjahresläufen in der Kategorie M 50 unter das erste Drittel.
60. Aargauischer Waffenlauf in Reinach vom Sonntag,
14. September 2003 unter Anwesenheit von Herrn Bundesrat
Samuel Schmid und zwei AVL-Teilnehmern
Bei Sonnenschein und für die Läufer idealen Temperaturen fand der Jubiläumswaffenlauf, der 60. Reinacher statt. Grosse Ehre wem Ehre gebührt. Mit der Anwesenheit von Herrn Bundesrat Samuel Schmid, Herrn Regierungsrat Rainer Huber (Kt. AG) und weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Militär war damit eine Sportveranstaltung ins Scheinwerferlicht der Medien und der Öffentlichkeit gerückt, die seit 60 Jahren ihren festen Platz in der Schweizer Langstreckenlauf- und Militärsportszene hat. DieEhre, die uns Herr Bundesrat Schmid mit seiner Präsenz erwies, werden wir Waffenläufer zu schätzen wissen, in dem wir nicht aufgeben werden; der Waffenlauf wird weiterhin bestehen bleiben, dafür nehmen wir die 10 sonntäglichen Laufstrapazen im Jahr auf uns. Denn wenn etwas echter Amateursport ist, dann sicher der Waffenlauf. Auch hier erwidern wir die Grussbotschaft mit der echten soldatischen Grussform und danken für seine Anwesenheit und für sein wohlwollendes Interesse. Mit seinen 24,8 km Länge und 280m Höhendifferenz, und vor allem wegen den
ruppigen Steigungen, ist der Reinacher einer der härtesten Waffenläufe. Aber auch einer der schönsten verläuft doch die Strecke durch eine wunderschöne Landschaft der Aargauischen und Luzernischen Grenzregion, durch sympathische Dörfer, vorbei an Bauernhöfen und durch Wälder im herbstlichen Laubkleid. Aus Sicht des AV Luzern wurden einmal mehr hervorragende Leistungen geboten. Die beiden Teilnehmer verdienen einen herzlichen Applaus, denn diese Leistung muss zuerst einer erbringen. Es sind dies, in der Kategorie M 40 als 63. von 102 Klassierten, Robert Eiholzer in einer Zeit von 2‘21‘37,7 und in der Kategorie M 50 als 42. von 127 Klassierten Urs Vogel in 2‘08‘52,6. Einen grossen Applaus und ein Bravo!
Hellebardenlauf Sempach vom 28. Juni 2003
Stellvertretend für zahlreiche zivile Laufveranstaltungen mit AVL-Teilnehmern verdient diese Herausforderung von 17,3 Kilometern an dieser Stelle eine kurze schriftliche Wiedergabe. Mit dem Namen des Laufes „Hellebardenlauf“ werden wir gewollt oder nicht, an die Strapazen unserer Vorfahren, den Kampf der alten Eidgenossen in der
Schlacht bei Sempach im Jahre 1386 erinnert. Damit ist auch ein Bezug zum Wehrwillen und zur Abwehrbereitschaft unserer Bürger geschaffen und dadurch der rote Faden zu den Ursprüngen der Vereinsaktivitäten, die unter anderen auch die (wehr-) sportliche Ertüchtigung der Vereinsmitglieder zum Ziele hat. Der Kampf erfolgt heute im sportlichen Kräftemessen des Langstreckenlaufes und die Waffen sind die aufgerüsteten Muskelpakete in den Schenkeln und durch langes Ausdauertraining die sauerstoffaufnehmenden
Lungenflügel der Läufer. Diese werden zu wahren Kämpfern und Helden um die Wette der Ersten hochstilisiert und dem Publikum durch die Stadt und akustisch durch Lautsprecherdurchsagen vorgeführt. Erfeulicherweise waren auch in diesem Jahr Mitglieder des Artillerievereins Luzern, die sich in winkelriedischem Vorbild ins Gemetzel des sportlichen Wettkampfs geworfen haben und sich damit im „Hellebardenlauf“ um gute Plätze und schnelle Zeiten vordrängten. Der Schreibende war ausnahmsweise als aktiver Betreuer seiner guten Hälfte und auf der Seite der applaudierenden Zuschauer mitten im Gefechte des Geschehens anwesend. Wenn diese Sportveranstaltung nicht im Tarnanzug oder in historischen Uniformen absolviert wird, so verdienen die Laufengagierten für ihren sportlichen Einsatz trotzdem einen grossen Applaus und ein Bravo! Vom AVL absolvierten den Lauf, Elmar Emmenegger in der Kategorie Senioren I mit einer Zeit von 1‘12‘18,7 im 39. Rang von 155 Klassierten und Robert Eiholzer in der Kategorie Senioren ll mit 1‘26‘59,4 im 161. Rang von 250 Klassierten. Herzliche Gratulation und einen grossen Applaus!
10. Schweizerische Militärstafette vom 30. August 2003
Warum über diese Veranstaltung so ausführlich berichtet wird, ist, dass es sich hier um eine militärsportliche Topveranstaltung handelt, die auch einigen Aktiven aus dem AVL gut anstehen würde. Dieser Wettkampf findet auf hohem Niveau statt, ist echter Amateursport und könnte für zahlreiche Veranstaltungen eine Vorbildfunktion haben. Er zeichnet sich durch sportliches, faires und kameradschaftliches Verhalten aus und verdient dadurch eine breite Präsenz in den Medien der militärischen Vereine. Eingebettet in das Wochenende der 200-Jahr-Feier des Kantons Aargau fand in Rütihof, Gemeinde Baden, die 10. Schweizerische Waffenläufer- und Militärradfahrer-Stafette statt, genannt Rütihof-Stafette. Organisator war auch dieses Jahr die Lauf- und
Wehrsportvereinigung Mittelland und die SVMLT Sektion Aargau. Auch hier gilt, Ehre, wem Ehre gebührt. Diese Ehre gebührt sicher allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen und vor allem dem hervorragenden Organisationskomitee unter dem Vorsitz von Roman Spiess und dem Wettkämpferbetreuer Ruedi Engel. Durch ihren unermüdlichen Einsatz ist es ihnen gelungen wieder eine sportliche Topveranstaltung auf die Beine zu
stellen. Durch die Anwesenheit des Aargauischen Landammanns, Herrn Ernst Beyeler und Herrn Divisonär Paul Müller unterstrichen zwei Persönlichkeiten die der Rütihofstafette gebührende Bedeutung.
Pünktlich um 13.00 Uhr löste Herr Landammann Ernst Beyeler den Startschuss aus. 69 Läufer begaben sich bei schwülwarmem Wetter mit ihrer 6,2 kg schweren Waffenlaufpackung auf die ersten 5,7 km, um dann beim ersten Zieldurchgang den Radfahrer auf die Strecke zu schicken. Dieser legte mit dem Militärfahrrad, die meisten mit dem
Ordonnanzrad 05, also ohne jegliche Gangschaltung, die ersten 22,4 km, auf einer vier Mal zu absolvierende Runde von 5,6 km, zurück. Damit ist ein an Spannung kaum zu überbietender Wettkampf lanciert. Durch die grössere Teilnehmerzahl, 69 klassierte Patrouillen, war das Teilnehmerfeld und die Zusammensetzung der Patrouillen eher ausgeglichener und dadurch noch viel spannender. Trotzdem, das Niveau war einmal mehr
sehr hoch und es wurde fantastischer Sport geboten. Bei wechselhaftem Wetter, manchmal kurze Aufhellungen, dann wieder starke Regenfälle vor allem ab dem zweiten Einsatz des Waffenläufers, kam die Abkühlung. Dieser übernahm nach der Absolvierung der ersten vier Runden des Radfahrers und versuchte möglichst wieder Plätze gutzumachen oder allenfalls eine gute Ausgangslage zu halten. Besonders grosse Aufmerksamkeit war dieses Jahr beim Wechsel gefordert, da mit 69 Patrouillen die Übersicht im Vergleich zu den Vorjahren deutlich schwieriger war und vor allem vom Läufer eine erhöhte Aufmerksamkeit verlangte. Passierte es doch sogar einem Spitzenläufer, dass er die Übergabe von seinem Radfahrer verpasste, weil er noch bei irgendwelchen erholenden Massnahmen frönte und deutlich zu spät auf die zweite Runde losrannte und damit einige gute Plätze vergab. Nun zum weiteren Rennverlauf; bei seiner zweiten Zielpassage übergibt der Läufer wieder an den Radfahrer, der in seinem zweiten Einsatz drei Runden oder 16,8 km zurücklegen musste um dann den Waffenläufer auf seine dritte und letzte Runde zu 5,7 km zu schicken. Total absolvierte der Läufer 17,1 und der
Radfahrer 39,2 km. Die Besten benötigten für diese Strecke 2 Stunden und 11 Minuten, während sich die Letzten 3 Stunden und 24 Minuten abrackerten. Erfreulich war, dass sich 7 Frauen-Patrouillen und eine Gemischt sehr erfolgreich in Szene setzten und den attraktiven Wettkampf damit aufs Beste bereicherten.
Vom AV Luzern schulterte ebenfalls ein Vereinsmitglied (Four Urs Vogel) die Gewehrpackung und absolvierte mit einem Radkollegen, diese für einige bereits traditionelle Schweizerische Militärstafette sehr erfolgreich. Leider fand sich dieses Jahr noch keiner vom AVL, der das Ordonnanzfahrrad herausfasste. Trotz Regenfällen und unfreundlichen Temperaturen gegen Ende, fanden sich zahlreiche Zuschauer ein. Alle erlebten einen spannenden und fairen Wettkampf.
Wie jedes Jahr, war auch diesmal das Rangverlesen mit den zahlreichen begehrten Naturalgaben ein weiterer Höhepunkt. Selten eine Veranstaltung, wo mehr oder weniger das gesamte Teilnehmerfeld bis zum Verlesen und Ehren aller Wettkämpfer vollständig anwesend blieb und ausharrte. Dies war nur möglich, weil das OK durch eine tadellos und bestens organisierte Veranstaltung und einen attraktiven Gabentempel die Spannung bis zum Schluss hoch hielt und die Wehrsportler sich durch ein beispielhaftes und kameradschaftliches Verhalten auszeichneten.
Wie der OK-Präsident Roman Spiess in seinem Schlusswort ankündigte, sei dies voraussichtlich die letzte Rütihofstafette gewesen. Ohne es fände sich ein neues OK. Aufgrund der Antworten und Reaktionen aus Kreisen von aktiven Wettkämpfern und MLT Verbandsverantwortlichen, bestehen jedoch berechtigte Hoffnungen, dass diese Stafette weiter bestehen könnte und es wirklich nicht die Letzte war. Zum Schluss verdienen
hier eine Vielzahl von Protagonisten ein Dankeschön und einen grossen Applaus für ihren Einsatz und ihr Engagement. Sei es als Helfer hinter den Kulissen, sei es in verantwortlicher Funktion im OK oder sei es als Teilnehmer an der schweisstreibenden Front des Wettkampfes und in der Herausforderung einer militärsportlichen Superveranstaltung. Auch die zahlreichen Sponsoren, allen voran die Raiffeisenbank mit Rolf Erni an der
Spitze und selber aktiver Radfahrer, verdienen ein Bravo, ein Dankeschön und die ihr gebührenden Anerkennungen, denn ohne sie könnte eine Veranstaltung in diesem Rahmen nicht durchgeführt werden. Somit überlassen wir es den Lesern in welcher Form sie die Ehrbezeugung und den Dank an alle die Verdienten in gebührender Form zum Ausdruck geben möchten!
40. Viertage Marsch Nijmegen von Gfr Franz Wicki, Jg.35 aus Hasle
Wenn einer einen 4-Daagse absolviert, dann kann er was erzählen. – Wenn einer 40 Mal in Nijmegen marschiert ist, so könnte er ganze Kinosäle füllen und zahlreiche Bücher über das Erlebte schreiben. Zu dieser einmaligen Topleistung möchten wir Leserinnen und Leser unserem Vereinsmitglied recht herzlich gratulieren. Einmal mehr gilt
auch hier, Ehre wem Ehre gebührt, und diese gebührt zweifellos unserem Kameraden Franz Wicki, der in seinem 68. Lebensjahr seinen Jubiläums-4-Daagse erfolgreich absolvierthatte.
Während 32 Jahren marschierte Franz in der strammen Uniform im Range eines Gefreiten des Schweizerischen Marschbataillons und mit der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern. Das hiess, während 32 Jahren alljährlich Mitte Juli die Ordonnanzutensilien packen und zum befohlenen Zeitpunkt mit den anderen Marschteilnehmern an den befohlenen Ort einrücken. Die Marschgruppenverantwortlichen entdeckten bald seine sportliche Leistungsfähigkeit und das stramme und disziplinierte Auftreten im tannigen Gewande eines Gefreiten. Sie würdigten dies, indem sie Franz die ehrenvolle Aufgabe des Standardenträgers der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern übertrugen. Mit Stolz trug Franz das weisse Kreuz im roten Feld vor XX-tausenden von Zuschauern und Marschierern durch und um Nijmegen. Als dann vor 8 Jahren für eine uniformierte Teilnahme die Altersguillotine fiel, marschierte Franz weiterhin als sportlicher Zivilist mit und genoss die Honorationen der zahlreichen Zuschauer auch weiterhin.
Franz Wicki hat sich für den Artillerieverein Luzern und die ausserdienstlichen Tätigkeiten beispielhaft hervorgetan. Erwähnen dürfen wir an dieser Stelle, dass Franz inseinen aktiven Jahren auch als Waffenläufer mit 256 Läufen und zahlreichen zivilen Langstreckenläufen Ausserordentliches geleistet hat und während einiger Jahre zu den ganz Schnellen gehörte. Für solche Leistungen spenden wir an dieser Stelle einen grossen
Applaus und heben zu seinen Ehren das Glas. Diejenigen Marschkameraden, die mit Franz vor 10 Jahren seinen 30. 4-Daagse absolvieren durften, nehmen den Jubiläums-Zinnbecher aus der Ehrenloge ihrer Pokal- und Auszeichnungssammlungen, füllendiesen mit einem wohlmundenden Ehrentropfen und heben den Becher zu seinem Wohlean. Eine weitere dieser Marschpersönlichkeit gebührende Ehrbezeugung ist kurz in geistiger oder auch physischer Achtungsstellung zu verharren! – Herzliche Gratulation
Franz, bleib gesund und pack die nächste Dekade von 4-Daagsen an!
 
48. Krienser Waffenlauf vom Sonntag, 19. Oktober 2003
Dieser Lauf findet vor unserer Haustür statt und zählt zur Jahresmeisterschaft. Der Krienser ist einer der viel beachteten und stark besuchten Waffenläufe, ein echter Traditionswaffenlauf. Start ist um 10.00 Uhr und ab 11.10 Uhr erfolgt die Zielankunft.
Anmelden kann man sich bis eine Stunde vor dem Start in Kriens. Weitere Eindrücke und Informationen unter www.krienserwaffenlauf.ch . Auf dieser Seite und auch in den Medien war zu erfahren, dass dies der letzte Krienser sein wird. Ein Grund, durch eine hohe Beteiligung die Verantwortlichen im OK allenfalls noch umzustimmen, dass der Lauf über den Sonnenberg und am Fusse des Pilatus weiterhin im Tarnanzug und mit der
Gewehrpackung absolviert werden kann. Four Urs Vogel (Mitglied des AVL) feiert ein Jubiläum, 150 Waffenläufe, 150 Mal aktiv dabei und dies in fast ununterbrochener Reihenfolge! Zur Feier wird Urs mit seiner Estelle alle Freunde des Waffenlaufes im Zielgelände mit einem Jubiläumstrunk verwöhnen und auf sein Jubiläum anstossen.
 

 

 


Ehrungen an der Generalversammlung  2003
An der Generalversammlung, die am 12. März 2003 im Hotel Rütli in Luzern durchgeführt wurde, konnten die folgenden Ehrungen vorgenommen werden:
50 Jahre Mitglieder beim AVL per 1.1.2003 (Eintritt 1952)
  EM Josef Bachmann, Kriens
Hans Bammert, Littau
Theodor Bratschi, Luzern
Primo Fornara, Luzern
EM Franz Helfenstein, Emmen
Alfred Kauert, Littau
EM Kaspar Oswald, Luzern
EM Josef Reichlin, Luzern
Hans Schärli, Luzern
Peter Schüpfer, Luzern
 
Freimitglieder per 1.1.2003 (Eintritt 1977)
  Michael Arnold, Luzern
Adolf Bachmann, Luzern
René Egger, Eich
Hans-Rudolf Hasler, Luzern
Franz Küng, Root
Karl Kuster, Alpnach-Dorf
Robert Nussbaumer, Luzern
André Scheidegger, Rothenburg
Peter Schmid, Rothenburg
Jakob Suter, Ebikon
Franz Zemp, Luzern
 
Veteranen VSAV per 1.1.2003
Erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV (Eintritt 1982)
  Joseph Joller, Kriens
Kurt Moser, Luzern


 


Jahresberichte

 

Jahresbericht 2003 des Präsidenten

An der Generalversammlung vom 12. März 2003 konnte der vakante Posten des Chefs der Technischen Kommission mit Urs Vogel formell neu besetzt werden, die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in Globo wieder gewählt. Der so verstärkte Vorstand nahm seine Arbeit mit Engagement in Angriff, um die Veranstaltungen des AVL möglichst optimal durchzuführen und um die anstehenden Probleme wie die Auslagerung des 300m- Grosskaliberschiessens von der Allmend anzupacken. Daneben wurden die Arbeiten für die Positionierung des AVL in der Zukunft weitergeführt. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, eine Konferenz mit Präsidenten von städtischen Vereinen einzuberufen, um sich über die Möglichkeit der Zusammenarbeit oder die Schaffung
einer gemeinsamen Plattform auszutauschen. Diese Präsidentenkonferenz findet am 10. März 2004 statt, es kann somit bereits an der kommenden GV darüber berichtet werden.Hinsichtlich der Administration ist anzufügen, dass sich die Zusammenarbeit mit der neugeschaffenen Buchhaltungsstelle Frau Bea Bolt als sehr effizient und angenehm herausgestellt hat.Für die Anlässe, welche durch die einzelnen Kommissionen und Gruppen durchgeführt wurden, kann auf die jeweiligen Jahresberichte der Obmänner verwiesen werden.
Hier nur folgende Bemerkungen:

Der Wasserturm wurde wiederum hervorragend betreut. Unser Turmvogt Seppi Reichlin und die übrigen Mitwirkenden der Turmmannschaft und der Turmkommission haben erneut dafür gesorgt, dass sich die Mitglieder und Gäste im Wahrzeichen der Stadt Luzern vollauf wohl fühlen. Herzlichen Dank für diese grossartige Arbeit.

Das Schiesswesen stand im Jahr 2003 vorab im Zeichen der Auslagerung des 300m-Grosskaliberschiessens von der Allmend. Die Schiesskommission unter ihrem Oberschützenmeister Roger Albisser hat versucht, auch für die Zukunft gute Trainings- und Matchbedingungen zu ermöglichen. Daneben wurden die zahlreichen Schiessanlässe
betreut, eine Arbeit, für die wir den Ausführenden bestens danken.

Urs Vogel hat sich mit Elan der Technischen Kommission angenommen und in seinem ersten Volljahr als deren Chef bereits viel bewirkt. Als aktiver Sportler und Mitglied bzw. neu auch Chef der Marschgruppe ist er für diese Aufgabe geradezu prädestiniert.Auch ihm gebührt ein grosser Dank für seine grosse Arbeit.

Die Alte Garde hat ihren diesjährigen Ausflug ins Bundeshaus nach Bern gemacht, um eine Parlamentsdebatte mitzuverfolgen, aber auch um gemütlich beisammen zu sein. Dem Ausschuss der Alten Garde unter der Leitung des Obmannes Franz Erni gehört ebenfalls ein Dankeschön für ihre Arbeit.

Der Muttertagsausflug führte uns über den Sedelrücken, wo dann ob dem Rootsee ein reichhaltiger Mittagsimbiss die kulinarischen und gemütlichen Seiten ansprach. Leider war die Beteiligung nur gering. Ein Grund dafür könnte die Ausschreibung gewesensein: Aufgrund des kostenbedingten Wechsels von 6 auf 4 Ausgaben erfolgte die detaillierte Ausschreibung nicht im Artillerist, sondern nur auf der Homepage. Im kommenden Jahr wird dies besser gemacht werden. Um mehr Leute anzuziehen, wird der Ausflug am Muttertag im Übrigen neu „Frühlingsausflug“ heissen.

Im Juni fand der 4-tägige Vereinsausflug ins Südtirol statt. Allein die Anreise über vier Pässe war ein Erlebnis, erst recht dann der Aufenthalt in dieser kultur- und geschichtsträchtigen Gegend. Immer kam dabei auch die Gemütlichkeit und das feine Essen zum Zuge. Dem Reiseleiter Charles GaIIo und Margrit und Seppi Reichlin, die mit
ihm die Reise rekognosziert haben, gebührt ein herzlicher Dank.

Die Geschützmannschaft war dieses Jahr zweimal im Einsatz: Einmal am traditionellen Salutschiessen am 
1. August vor dem Casino. Unter ihrem neuen Kommandanten David Merz schossen sie zu Ehren des Nationalfeiertages, was ein gewohnt eindrückliches Bild ergab. Unterstützt wurden sie dabei vom Jodlerklub Bärgkristall und vom Alphornduo Echo vom Wichelsee. Den anderen Einsatz hatte die Geschützmannschaft im Juli im Rahmen der Fahnenrückgabe der Fest Art Abt 6 auf dem Gotthard gehabt. Sie war eingeladen worden, diesen Anlass mitzugestalten, was ein voller Erfolg wurde. Dem neuen Kommandanten David Merz und allen Mitwirkenden gehört Dank und Anerkennung für ihr Engagement.

Am Eidg. Bettag fand der ebenfalls traditionelle Familienausflug statt. Er führte ins Muotatal, wo zuerst gemütlich der Muota entlang gewandert wurde, um dann nach einem feinen Mittagessen einem echten Muotataler Wetterschmöcker zuzuhören. Jörg Lütolf, der als Chef Unterhaltung auch diesen Ausflug organisiert hatte, sei ebenfalls bestens für seine grosse Arbeit gedankt. Der Ausflug am Bettag wird im Übrigen neu „Herbstausflug“ genannt werden.

Wie jedes Jahr waren der Barbara-Bittgottesdienst und die Barbara-Feier die Höhepunkte im Vereinsleben. Der Barbara-Bittgottesdienst in der St. Peterskapelle unter der Leitung von Pfarrer Burkard Zürcher wurde durch den Jodlerklub Bärgkristall musikalisch umrahmt und war sehr eindrücklich. Die Barbara-Feier im Hotel Schweizerhof
zeigte ein gediegenes Bild mit feinem Essen, Tanz und Unterhaltung. Jörg Lütolf hat beide Anlässe bestens organisiert, wir dürfen ihm dazu gratulieren.

Unsere Homepage www.avluzern.ch ist durch unseren Redaktor Peter Imgrüt hervorragend gepflegt worden. Alle Neuigkeiten konnten rasch angezeigt werden (auf Wunsch wird mit einem E-Mail auf News aufmerksam gemacht), und viele Berichte, Bilder und andere Informationen sind abrufbar. Wer immer die Möglichkeit eines Internet-Zugangs hat, sollte sich unsere Hompage regelmässig ansehen. Peter Imgrüt gehört aber nicht nur für die Homepage, sondern auch für die Redaktion des Artillerist ein grosser Dank für seine tolle Arbeit.

Es können an dieser Stelle nicht alle erwähnt werden, die für den AVL Leistungen erbringen oder ihn sonstwie unterstützen. Ich danke auch all diesen ganz herzlich für ihr Engagement und freue mich auf viele weitere schöne Stunden im Kreis des AVL .

Markus Kaufmann, Präsident
Jahresbericht 2003 des Oberschützenmeisters

Mit dem Ustertagschiessen 2003 ging auch dieses Jahr die Freiluftsaison der Schützen zu Ende. 2003 war das letzte Jahr in welchem auf der Allmend Luzern auf 300m geschossen wurde. Am 11.10.2003 fand das Ausschiessen statt. Die Resultate des AVL entnehmen Sie bitte dem separaten Bericht.

An den drei Schiessdaten für das Bundesprogramm (Obligatorisch) nahmen 57 Gewehr- und 46 Pistolenschützen teil. Gegenüber 2002 blieben die Anzahl Gewehrschützen beinahe stabil, bei den Pistolenschützen ist eine Zunahme von 11 Schützen zu verzeichnen. Mit der Armeereform XXI wird die Zahl der Pflichtschützen massiv abnehmen. Wie sich das auf unsere Anzahl Schützen auswirkt wird sich zeigen. Besten Dank an alle Funktionäre für den reibungslosen Ablauf.

Am Feldschiessen nahmen dieses Jahr 30 Gewehr- und 28 Pistolenschützen teil. Leider wieder etwas weniger als letztes Jahr. Die Pistolengruppen trafen dieses Jahr besonders häufig ins Schwarze und konnten
diverse erste und Spitzenplätze belegen (KSF Basel, Barbaraschiessen, usw.). Herzliche Gratulation.

Die Schliessung der Schiessanlage Allmend für die 300m-Distanz ist nun Tatsache. Aufgrund der Umfrage bei den Schützen haben wir uns für eine Auslagerung nach Emmen in den Stand Hüslenmoos entschieden (siehe Artillerist 2/03). Die Sanierung der 25/50m-Anlagen in der Zihlmatt scheint machbar und es könnte weiterhin mit grosskalibrigen Waffen an 30 Schiesshalbtagen geschossen werden. Obwohl eine knappe Mehrheit der Pistolenschützen für einen Verbleib auf der Allmend votierte, stellt sich die Frage, ob eine Aufteilung der Schützen auf zwei Standorte (300m Emmen, 25/50m Luzern) sinnvoll ist. Der Aufwand wird grösser und die Anzahl Funktionäre immer kleiner. Dies ist eine Rechnung die nicht aufgeht. Diese Frage muss noch geklärt werden.

Zum Schluss möchte ich noch allen danken , die den Schiessbetrieb des AVL ermöglicht haben. Einen speziellen Dank möchte ich den Mitgliedern der Schiesskommission aussprechen, welche durch ihren Einsatz eine reibungslose und unfallfreie Schiesssaison ermöglichten.

Roger Albisser, Oberschützenmeister
Bericht aus dem Wasserturm

Am 9./14. April war wieder „Turm-Putzete“ angesagt. Wie alle Jahre wurde gereinigt und der Turm auf Hochglanz gebracht von unseren Stubenmeisterinnen -meister. Am 19. April durften wir die ersten Gäste empfangen. Mit gegen 50 Voranmeldungen war wieder ein erfolgreiches Jahr angesagt. 

4200 Gäste (2002, 5000 Personen ) an 184 Anlässen (2002, 209) haben dem Wasserturm die Ehre erwiesen. Es waren weniger Gäste und Anlässe als im Jahr 2002. Trotz diesem Besucher-Rückgang schloss die Turmkasse mit einem Rekordergebnis ab, sodass die Turmwirtschaft einen rechten, „Batzen“ der Hauptkasse überweisen konnte. Auch dieses Jahr benutzten Mitglieder des Artillerievereins den Wasserturm um ihren Geburtstag oder mit ihren Mitarbeitern einen gemütlichen Abend im Turm zu verbringen.
Sie machten von der reduzierten Turmgebühr Gebrauch. Gäste aus der ganzen Schweiz, und aus allen Schichten benutzten den Wasserturm für ihren Anlass. Etliche Anlässe wurden musikalisch umrahmt.

Die Luzern Tourismus AG mit ihrer Tour die Galgenfrist brachte uns etliche Besucher in den Turm, wo das Gefängnis ein Bestandteil dieser Führung ist. Im November wurde eine Innen-Reinigung des Dachstuhles gemacht, sowie eine Behandlung gegen das Spinnengewebe.

Im Gaden ist die neue Beleuchtung des Dachgebälkes sehr gut angekommen. Die Turmkommission erledigte an zwei Sitzungen die vorhandenen Aufgaben in kameradschaftlicher Zusammenarbeit. Ich möchte dem ganzen Turm-Team, es sind dies Marlene+ Carlo Rogger, Yvonne + Roland Christen ‚Yvonne Odermatt, Annamarie Iwert, Agnes Smania sowie den Mitglieder der Turmkommission recht herzlich danken für die gute
Zusammenarbeit. Dies erleichtert auch die Arbeit des Turmvogtes. Danken möchte ich unseren Lieferanten, die uns immer prompt belieferten. Ich wünsche allen unseren Gästen und Helfern ein gutes Neues Jahr und vielleicht ein Wiedersehen im Jahr 2004 im Wasserturm. 

Der Turmvogt Seppi Reichlin
Jahresbericht Alte Garde 2003

Der Ausflug der Alten Garde führte uns am 15. September 2003 ins Bundeshaus in Bern. Nach einem Bummel in der Stadt verfolgten wir an Nachmittag auf der Tribüne des Nationalratssaals den emsigen Parlamentsbetrieb. Anschliessend erläuterte uns der Stadtluzerner Nationalrat Georges Theiler auf der Tribüne des Ständeratssaals die Arbeitsweise der Parlamentarier, wobei auch noch Nationalrat Karl Tschuppert dazu stiess.
Nach einer interessanten Fragerunde war es dann Zeit für das Zobig, das wir im bekannten Restaurant Della Casa einnahmen. Für die teilnehmenden AVL-Mitglieder und ihre Angehörigen war es ein interessantes Erlebnis. Herrn Nationalrat Georges Theiler möchten wir nochmals recht herzlich danken.

Wir werden für Montag, 25. Oktober 2004, eine Besichtigung der Papierfabrik Perlen organisieren. Diese Besichtigung wird im „Artillerist“ und auf der Homepage ausgeschrieben werden. Nach der Besichtigung besteht für unsere Kameraden Gelegenheit für einen Schwatz oder einen Jass im nahen Wohlfahrts-Haus.

Leider haben wir aus unserem Kreise Kameraden durch Todesfall verloren; wir wollen ihnen gedenken. 

Franz Erni, Obmann Alte Garde
Jahresbericht Sport – Technische Kommission 2003

Mit der Übernahme der Aufgabe des Bereiches Technische Kommission und der damit verbundenen Wahl in den Vorstand sind zweifellos gewisse Erwartungen aus den Reihen der Mitglieder im Allgemeinen und der wehrsportorientierten Aktiven im Speziellen gewachsen.

Bereits nach dem ersten Jahr in dieser Verantwortung ist es eine übliche Tugend oder sogar Pflicht, eine erste Bilanz zu ziehen. Vielleicht erwartet es der Leser, vielleicht auch nicht. Sicher ist es eine willkommene Gelegenheit, den interessierten Vereinsmitgliedern deren Wissenshunger über unsere Aktivitäten, Erfolge und Resultate zu stillen.

Und wenn diese erfolgreich waren, so ist ein Rückblick erfreulich und angenehm, denn wir können auf ein sportlich positives Vereinsjahr zurückblicken. Um etwas vergleichen und messen zu können greifen wir gerne auf Zahlen und die Statistik zurück, diese sind wohl die aussagekräftigsten Fakten. Somit beginne ich den Rückblick mit einem Vergleich zu den Vorjahreszahlen. Die Jahreswertung des Sportes zeigt eine Steigerung der Teilnehmerzahlen zum Vorjahr auf. Es klassierten sich 26 (im Vorjahr 19) Teilnehmer (+ 37 %), davon waren 4 Nicht-AVL-Mitglieder. Von den 22 (19) klassierten Mitgliedern (+ 16 %) absolvierten 17 (14) Aktive vier und mehr Anlässe (+ 21 %). Alle zusammen absolvierten total 154 (132) wehrsportliche Anlässe (+ 17 %). Quantitativ
haben wir uns gesteigert und so wie ich es sehe erfüllt. Im qualitativen, leistungsorientierten und physischen Bereich müssten wir den Einzelnen etwas differenziert betrachten, jedoch als Kollektiv müssen wir sicher keinen Vergleich scheuen und auch die Marschgruppe hat erfüllt. Die nachfolgenden Zusammenfassungen der verschiedenen Aktivitäten zeigen, dass wir uns leistungs- und resultatmässig nicht unter den Scheffel stellen brauchen.

Der absolute Höhepunkt und die Hauptzielsetzung im vergangenen Vereinsjahr war der Viertage Marsch im holländischen Nijmegen. Mit einer eigenen Marschgruppe von 12 Marschierern und einem Betreuer (11AVL- Mitgliedern und 2 Gästen), waren wir Teil des Schweizerischen Marschbataillons und damit erfolgreiche Vertreter unserer Armee im Ausland. Der Artillerieverein Luzern ist eine der Traditionsmarschgruppen in Nijmegen und damit ein Aushängeschild der Schweizerischen Armee und ein marschtüchtiger Leistungsträger. An diesem Erfolg beteiligt waren und somit verdient erwähnt zu werden sind Oberst Edwin Singer zum 19., Four Urs Vogel zum 13., Kpl Erik Dollinger zum 6., Fw Marcel Furrer zum 6. (3 x Marschierer und 3 x Betreuer), Kpl Bruno Steffen zum 5., Füs Antonio Verrillo zum 4., Major Edgar Gwerder zum 3., ObIt Urs-Louis Dietschy, Fw Beat Schlüchter und Kpl Elmar Emmenegger zum 2. und Fw Rolf Meister zum 1. Mal. Unter den zivil Laufenden haben 4 AVLMitglieder den Vierdaagse ebenfalls erfolgreich absolviert; es waren dies Gfr Franz Wicki zum 40., Oberst Hansruedi Weber zum 39., Motf Josef Distel zum 31. und seine Ehegattin Hanneke zum 36. Mal. – Allen herzliche Gratulation!

Um sich für den Vierdaagse zu qualifizieren absolvierten wir Ende April 2003 mit 18 Teilnehmern den Schweizerischen Zweitage Marsch von Bern-Belp. Wir nahmen zusätzlich an den folgenden offiziellen Märschen teil: Anfangs November 2002 am Zentralschweizer Distanzmarsch mit 8, am Marsch um den Zugersee im April 2003 mit 9 und Mitte Juni am Stanser Sternmarsch mit 11 Teilnehmern. An allen diesen Marschveranstaltungen
gehörte der AVL zu den dynamischsten und leistungsstärksten Marsch-gruppen. Um die Marschtüchtigkeit so richtig zu schulen, absolvierten wir 7 weitere Trainingsanlässe mit Distanzen zwischen 25 und 35 km und zum Teil mit respektablen Höhendifferenzen von einigen hundert Metern. Die Kameradschaft durften wir jeweils
beim einen oder andern Mitglied in deren eigenen Tavernen pflegen und die Spezialitäten der Hausherrin oder des hauseigenen Gastronomen geniessen.

Entsprechend dem Jahresprogramm absolvierten 2 manchmal 3 Kameraden den einen oder andern der 
10 Waffenläufe der vergangenen Saison, (7 Läufe zählen / 3 Streichresultate). Mitr Robert Eiholzer beendete deren 7 und belegte in der Katg. M 40 den sehr guten 56. Rang unter 274 Klassierten und Four Urs Vogel absolvierte alle 10 Läufe und belegte in der Katg. M 50 den ausgezeichneten 37. Rang unter 328 Rangierten!
Am Krienser Waffenlauf lief auch unser Mitglied und ehemalige Vielstarter, Motf Josef Distel mit Erfolg mit. Es war sein total 267. Lauf mit der Gewehrpackung. Ein Blick in die Statistik des Hundertervereins der Waffenläufer zeigt die folgende AVL-Präsenz: Am meisten Waffenläufe der AVL-Mitglieder hat Motf Josef Distel mit 267, gefolgt von
Gfr Franz Wicki mit 256, Four Urs Vogel mit 152 und Sdt Franz Zemp mit 101 absolvierten Läufen. Diejenigen Kameraden mit weniger als 100 Läufen figurieren nicht in der Statistik des Hundertervereins.

Im Bereich Mehrkampf waren im vergangenen Jahr drei Anlässe ausgeschrieben. Trotzdem wir nur mit wenigen Kameraden vertreten waren, ist eine bescheidene Steigerung auf tiefem Niveau festzustellen oder anders gesagt, ein harter Kern von treuen Wettkämpfern und Unermüdlichen warfen sich in die besondere Ambiance eines der
harten Mehrkämpfe oder konzentrierten sich auf den etwas weniger mühsamen Zweikampf. Anfangs Mai am Alois Salzmann-Mehrkampf in Emmenbrücke waren Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel am Start. An den Regionalen Artillerietagen in Unterkulm absolvierte Mitr Robert Eiholzer den Mehrkampf, Wm Josef Huber und Four Urs Vogel den Zweikampf. Am Seetaler Mehrkampf des örtlichen UOV‘s Ende Oktober in Hochdorf
vertrat F our Urs Vogel die F arben des AV Luzern .

Zusammenfassend war und ist es wichtig, dass wir uns, egal welchen Alters und Geschlechts, den Hauptzweck der sportlichen Tätigkeit, unsere körperliche Ertüchtigung fördern und damit einen Beitrag für unser Wohlbefinden leisten. Das Jahresprogramm des Sports mit den Märschen, den Läufen und den Mehrkämpfen bot dazu ideale Möglichkeiten. Auch die Pflege der Kameradschaft und die Geselligkeit an all den Anlässen kam nicht zu kurz und förderte das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kameradschaft.
Nach einem abwechslungsreichen Jahr der wehrsportlichen Tätigkeiten und zum Schluss dieses Jahresberichtes bietet sich die willkommene Gelegenheit der Abrechnung. Verpacken tu ich sie in Dankesworte und spende einen riesen Applaus, ein Bravo und ein Dankeschön an alle Marschkameraden, Läufer, aktiven Wehrsportler, Teilnehmer der Mehrkampfanlässe und auch an alle die uns dabei unterstützt haben. Hier denke ich vor allem an unsere Partnerinnen und Familienangehörigen, die für unsere Freizeitbeschäftigung so viel Verständnis aufbringen. Das Dankeschön möchte ich jedoch mit dem Aufruf verknüpfen, die Stellung im neuen Jahr wieder zu beziehen und nach Möglichkeit noch auszubauen. Auch danke ich denjenigen, die mir wohlwollende und positive Rückmeldungen geliefert haben. Die eigene Selbstkritik bietet für die Zukunft Gewähr, dass trotz Erfolgen die Ausschau nach dem möglichen Verbesserungspotenzial nicht verbaut wird, nein sie soll sogar Motivation für eine Steigerung sein! 

Urs Vogel, TL Sport