Berichte 2004

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> Jahresberichte 2004

 



Barbarafeier und Bittgottesdienst 2004
Am 1. Dezember 2004 in der Peterskapelle fand wie jedes Jahr der Bittgottesdienst zu Ehren der heiligen Barbara statt. Auch dieses Mal besuchten nicht allzu viele Artilleristen in Begleitung ihrer Partner die Messe, dafür konnten wir 6 Fahnendelegationen begrüßen. Der Jodlerklub Bärgkristall und Pfarrer Burkhard Zürcher gestalteten eine
wunderbare Jodlermesse was für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war. Der Artillerieverein Luzern hofft nächstes Jahr zur Messe mehr Mitglieder und außenstehende Personen zu begrüßen. Anschließend an den Gottesdienst trafen wir uns noch zum Stamm im Hotel de la Paix zu einer Bratwurst mit Rösti, wo noch heftig über dies und
das diskutiert wurde . Auch hier verwöhnte uns der Jodlerklub Bärgkristall mit ein paar Vorträgen aus ihren Repertoire.
Und wieder einmal traf sich der Artillerieverein Luzern zum 143. Barbaraball im Hotel Schweizerhof. Punkt 1800 wurden die Türen zum Bringolf-Saal geöffnet und der Apéro konnte beginnen. Auch dieses Jahr wurden die Mitglieder und Gäste durch den Präsidenten Markus Kaufmann und der Geschützmannschaft mit Fahne
begrüsst. Um 1845 öffneten sich die Türen zum Zeugherr-Saal und der gemütliche Teil des Abends konnte in Angriff genommen werden. Durch den Abend führte uns Stefan Gumpp und die Band mit Sängerin Com 4, die uns auch dieses Jahr sehr gut musikalisch unterhielten. Nach den kulinarischen Köstlichkeiten und dem tollen Dessertbuffet konnten wir noch eine Seilakrobatikgruppe mit dem Namen Skip n Joy aufwarten.


Zur Überraschung des Abends beehrten uns noch die Happy Pipers, das heißt Stefan Gumpp mit zwei Kollegen, die auf dem Dudelsack ein paar tolle Lieder zum besten gaben.




Die letzten Teilnehmer des Abends verließen ca. um 0230 den Saal um noch an der Bar einen Schlummerbecher zu trinken.
Der diesjährige Barbaraball war ein voller Erfolg und es war eine sehr gute Stimmung im Saal. Ich hoffe, die Barbarafeier 2004 bleibt in guter Erinnerung und es würde mich freuen Euch nächstes Jahr wieder begrüssen zu dürfen.


Organisation Unterhaltung Jörg Lütolf



Ustertagschiessen 2004 vom 20. November
Nach sicherer Fahrt im nagelneuen modernen Car steuerten wir in Uster angekommen wie immer zielsicher den Ustertagswurst-Stand an und konnten so gestärkt der 300m-Herausforderung gegenübertreten. Das Schneegestöber machte bei unserer Ablösung netterweise gerade eine Pause und liess uns ein recht passables  Resultat erzielen:
Bester war Hans Zaugg mit 49 Punkten. Herzliche Gratulation! Josef Helfenstein hat sehr gute 47 Punkte erzielt, Glückwunsch! Dritte wurden mit 46 Punkten Louis Staub, Josef Henseler, Peter Thalmann, Toni Portmann und Roger Albisser (die Reihenfolge nach Jahrgang bzw. nach bestem Tiefschuss). Die beste Gruppe war Pilatus mit sagenhaften 179 P, gefolgt vom Wasserturm mit 173 P. 169 P gingen aufs Konto von Heliomalt und Barbara hatte immerhin noch 168 P. Rigi hat auch geschossen, aber nur 160 P getroffen. Die weiteren Einzelresultate: Josef Lussy 45 P, Markus Mathis 44 P, Silvan Dossenbach und Thomas Käppeli 43 P, Alex Guidali 42 P, Peter Schumacher 41P, Paul Achermann 41P, Rolf Lötscher 40 P, Rudolf Imfeld 40 P, Adolf Achermann 39 P, August Käppeli 37 P und Marcel Galliker 31P. Beim Schreibenden bleibt dabei ein leiser Zweifel, ob nicht doch der gemein starke Wind die Schüsse genau immer nach rechts oben abgelenkt hat . . .
Die Zeiger wurden übrigens inzwischen durch unbestechliche elektronische Kollegen ersetzt. Die neu-modische Anlage schmälert zwar etwas den nostalgischen Charme des 300m Ustertagsschiessens aber dafür ist der Resultatsausdruck super detailliert und zeigt genau, bei welcher Serie man die Punkte verloren hat. Die 50m-Schützenkameraden hatten mit dem Wetter etwas weniger Glück und etwas mehr Mühe: Die Resultate waren dann nämlich zum Teil wirklich ein wenig „verschneit“: Der Schreibende diesmal am anderen Ende der Rangliste mit 88 P, Juhui! August Käppeli und Fredy Bucher konnten saubere 87 P erzielen, Glückwunsch! Armin Küttel kam auf 86 P, Seppi Helfenstein 85 P, Meier Roger 84 P, Roland Felder 83P,
Peter Schumacher 81P, Josef Lussy 74 P, Peter Thalmann 71P, Lorenz Caluori 66 P, Roger Albisser 63 P und Andrea Grisch 54 P . Die treffsicherste Gruppe war Musegg mit 342 P! Gütsch konnte mit ihren 318 P nicht entgegenhalten. Drittbeste Gruppe war Sonnenberg, sie konnten noch 304 P zusammenkratzen.









Die Freude über das gute Resultat konnten wir dann im Schützenstübli mit einem Bier feiern und den Frust über die Fehlschüsse mit zwei Bier runterspülen; die Kälte mussten wir mit einem (oder mehreren) warmen Kaffee Lutz besiegen und Zeit für einen anständigen Jass fand sich auch. Noch vor Eindunkeln ging’s dann stracks zum Restaurant Rüti: Die wegen dem Schnee stecken gebliebenen Pkws wurden lässig umfahren und beim gemütlichen Absenden und Nachtessen liessen wir den Uster-Tag 2004 ausklingen.


Marcel Galliker

 



Die Alte Garde zu Besuch bei der Perlen Papier AG
Einladungen des Ausschusses der Alten Garde AVL erfreuen sich regelmässig einer guten Beteiligung. Das war früher so und das war auch am Montag, 25. Oktober 2004 nicht anders.

34 Personen leisteten der Einladung Folge und besammelten sich um 13.15 Uhr auf dem grossen Parkplatz vor der Fabrik in Perlen. Und dann ging’s wie früher im Militärdienst mit der Materialfassung los. Lärmschutzpfropfen und gelbe Leuchtschutzwesten mit der Beschriftung „Besucher“ wurden abgegeben. Der erste Teil der Übung folgte auch ganz militärisch im Theoriesaal. Von Herrn Peter Henz erfuhren wir, dass die Perlen Papier AG mit 480 Mitarbeitenden jährlich mehr als 500'000 Tonnen Papier und so genannte Halbstoffe produziert. Mit drei Maschinen wird rund um die Uhr und grundsätzlich während 365 Tagen im Jahr produziert. Nach Stübi’s Rechnungsbüchlein macht das pro Tag und Maschine fast etwa 500 Tonnen. Vom leichteren Zeitungspapier werden etwa 40 %, vom qualitativ höher stehenden Magazinpapier aber nur gerade 10 % in der Schweiz verkauft. Das Unternehmen ist somit gezwungen, den grösseren Teil der Produktion zu exportieren. Der Papierpreis sei eben unabhängig von den höheren Produktionskosten in der Schweiz ein Weltmarktpreis, erklärte Herr Henz auf die vielen interessierten Fragen aus dem Kreis der aufmerksamen Zuhörer und Zuhörerinnen. Interessant war auch zu hören, dass das bereits 1862 gegründete Unternehmen zu Beginn als Textilbetrieb tätig war und erst 10 Jahre später mit der Produktion von Holzstoff und Papier begann. 1993 wurde der Betrieb umstrukturiert und 1998 erfolgte die Fusion der Perlen Holding mit der Chemie und Papier Holding AG zur Perlen Papier AG. Mehrheitsbesitzer des Unternehmens ist eine Familie.

Beim anschliessenden Fabrikrundgang erfuhren die in drei Gruppen aufgeteilten BesucherInnen von den Herren Peter Henz, Claudio Helbling und Franz Graf, dass für die Papierherstellung nicht nur Holz – mehrheitlich Fichten – sondern bis zu mehr als 50 % Altpapier (aber kein Karton) verwendet wird. In’s Staunen gerieten unsere Mitglieder und ihre Begleiterinnen auch bei der Besichtigung der bis zu 200 m langen Papiermaschinen und dem Endprodukt, tonnenschweren Rollen mit mehreren Kilometern aufgewickeltem Papier. Dass die Perlen Papier AG ein überdurchschnittlich grosser Verbraucher von Industriewasser ist, der diesen Rohstoff einerseits dem grossen Grundwasservorkommen in der Region und anderseits dem von der Reuss abgeleiteten Kanal entnimmt, war den Meisten ebenso unbekannt, wie die Tatsache, dass das Werk über eine eigene ARA verfügt.

Zum Abschluss des Anlasses waren die vom Marschieren und Stiegenlaufen im sehr weitläufigen Areal müde und durstig gewordenen TeilnehmerInnen im Restaurant Perlen, das auch als Betriebskantine dient, zu einem grosszügigen Umtrunk eingeladen. Zum Schluss gilt es zu danken. Der Perlen Papier AG und den zuständigen Mitarbeitern, aber auch dem Ausschuss der Alten Garde AVL und insbesondere dem Obmann, AVL-Ehrenmitglied Franz Erni. Wir freuen uns schon heute auf weitere so interessante Anlässe.

 Büroord Haubitzius
 
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Vereinsreise ins Elsass, 10.–13. Juni 2004

Unter dem Motto „Mystik und Lebensfreude“ führte uns die Vereinsreise in diesem Jahr nordwärts ins Elsass. Der viertägige Ausflug wurde von Charles Gallo, Hans Thomann und seiner Frau Elisabeth bestens vorbereitet und erkundet.
Am frühen Morgen des Fronleichnam-Tages versammelte sich unsere Reisegesellschaft beim Schützenhaus auf der Luzerner Allmend. Vom fernen Knall der Geschütze der Herrgottskanoniere begleitet, begrüssten sich die total 32 Teilnehmer der Reisegesellschaft, um anschliessend im Car von Pius Lötscher Platz zu nehmen. Bei schönem Frühsommerwetter führte uns Pius nach Basel an die französische Grenze und weiter Richtung Norden. Schon bald verteilte Hans Thomann die von ihm erstellte und von allen Teilnehmern gespannt erwartete Reise-Dokumentation. Das von Eingeweihten sehr geschätzte Werk enthielt diesmal nicht nur die kulturhistorische Beschreibung aller zu besuchenden Sehenswürdigkeiten und Orte, sondern zusätzlich auch noch praktische Anleitungen für die Herstellung von Tonwaren und den Bau von gotischen Kathedralen. Um einem Stau auf der französischen Autobahn auszuweichen, wechselten wir kurzerhand auf die deutsche Seite des Rheins. Es ist
eindrücklich, wie leicht man heute die Grenze zwischen den beiden, einst verfeindeten Staaten Frankreich und Deutschland überqueren kann. Es ist heute kaum mehr vorstellbar, aber die beiden Länder führten zwischen 1870 und 1945 drei blutige Kriege, bei denen das Elsass jeweils den „Besitzer“ wechselte.
Unseren ersten Halt auf Elsässer Boden machten wir in Sessenheim. In diesem beschaulichen Bauerndorf verliebte sich im 18. Jahrhundert eine Pfarrerstochter in einen Studenten aus Strassburg. Bei dem Studenten handelte es sich um den jungen Goethe und seine romantische Liebesaffäre mit Frederike wurde weltbekannt. An die unglücklich Verliebten erinnert heute ein kleines Museum, eine Gedenkstätte und nicht zuletzt die ehemalige Scheune des Pfarrhauses.
 

Goethe-Denkmal in Sessenheim
Weiter ging es nach Soufflenheim, wo wir die Töpfer-Werkstätte Ludwig besuchten. Das Töpferhandwerk hat in der Gegend eine Jahrtausende alte Tradition und wir konnten die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen, die nötig sind, um aus einem Klumpen Ton eine farbig bemalte Gugelhupfform oder Terrinenschüssel entstehen zu lassen. Auch das Zuschauen bei der Arbeit macht hungrig und so machten wir uns zu Fuss auf, um im Restaurant au Boeuf mit der kulinarischen Erkundung des Elsass zu beginnen. Nach dem typischen Sauerkraut mit Würsten und Fleisch und dem Dessert waren wir mehr als gesättigt und unsere Verdauung für die nächsten Stunden beschäftigt. Nach dem Essen durchquerten wir den Hagenauer Forst, wo der Rohstoff für die Töpfereien, der
Ton noch heute abgebaut wird. In Betschheim besuchten wir, nun bereits als Kenner der Materie, erneut eine Töpferei. Im Atelier Burger entsteht säurebeständiges Geschirr, indem während dem Brand bei 1250 Grad Salz in den Ofen geblasen wird. Auch hier konnten wir das handwerkliche Geschick und die Kunstfertigkeit bestaunen, mit denen das Steingut mit dem grau-blauen Dekor hergestellt wird.
 
Tongeschirr aus Betschheim
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Atelier Gruber in Betschheim Atelier Gruber in Betschheim Atelier Gruber in Betschheim Atelier Gruber in Betschheim Teller drehen in Soufflenheim
Unser Hotel in Obernai, das „Duc d’Alsace“ erreichten wird mit einer gemütlichen Fahrt durch das ländliche Oberelsass. Dabei durchquerten wir unzählige schmucke Bauerndörfer mit bunt bemalten Fachwerkhäusern
und einladenden Innenhöfen und staunten nicht schlecht, wie viele Ortsnamen sich mit der Endsilbe
„heim“ bilden lassen. Zum Abschluss des ersten Reisetages hatten wir Gelegenheit eine weitere Elsässer
Spezialität, die Tarte Flambée zu probieren.
 

Das Hotel „Duc d’Alsace“
 

Herstellung einer Tarte Flambée
 
Der Morgen des zweiten Reisetages war ganz für die individuelle Erkundung von Obenai reserviert. Die
Mauern der mittelalterlichen Stadt lagen wenige hundert Meter von unserem Hotel entfernt und wir machten
uns, jetzt mit Schirmen bewaffnet, auf zur Erkundung.
 



Obernai

Am Nachmittag fuhren wir erst nach Rosheim, wo wir unter kundiger Führung von Charles Gallo die romanische Kirche und ein erhaltenes mittelalterliches Wohnhaus, ebenfalls aus romanischer Zeit, besichtigten. Durch die bewaldeten Ausläufer der Vogesen führte uns die kurvige Strasse anschliessend auf den Odilienberg. Hier liegt das von der Heiligen Odilie, der Schutzpatronin des Elsass, um das Jahr 700 gegründete Kloster auf einem Sandsteinfelsen, hoch über der Rheinebene. Neben dem Kloster und der Aussicht bietet der Berg noch weitere Sehenswürdigkeiten. Die sogenannte Heidenmauer ist ein gegen 10 km langes Bauwerk, dessen Ursprung und Zweck immer noch nicht eindeutig geklärt ist. Nicht nur dadurch herrscht auf dem Odilienberg eine geheimnisvolle
Stimmung – der Ort soll besondere magnetische Kräfte aufweisen. Unter der Anleitung von Ernst Lüdi konnte dies gleich an Ort und Stelle mit Wünschelrute und Pendel überprüft werden.

 
Odilienberg
 
Auf dem Odilienberg Auf dem Odilienberg Bei der Heidenmauer Bei der Heidenmauer In Rosheim In Rosheim
Zurück im Hotel machten wir uns fein, für den gastronomischen Höhepunkt der Reise. Für das Nachtessen
wurden wir in einem der besten Restaurants Frankreichs, der Auberge de l’ill in lllhäusern erwartet. Wer bereits
auf der Lyon-Reise bei Paul Bocuse gespeist hatte, wurde auch bei den Häberlins nicht enttäuscht. Kochkunst
auf höchstem Niveau, erlesene Weine und ein perfekter Service machten den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

In Park der Auberge de l'ill
 
Am Samstag machten wir uns auf, Strassburg, die grösste Stadt im Elsass zu entdecken. Nachdem wir am Morgen die Gassen, Plätze und Geschäfte auf eigene Faust erkunden durften, unternahmen wir am Nachmittag eine Besichtigung des Münsters mit der astronomischen Uhr und eine Schifffahrt durch die Kanäle und Schleusen von Strassburg. Während wir mit dem Münster ein monumentales Wunderwerk der gotischen Baukunst studieren konnten, präsentierte uns die Schifffahrt gleich unzählige Bauwerke aus allen Epochen, bis hin zu den futuristischen Bauten des Europäischen Parlamentes.
  Strassbourg
Strassbourg Strassbourg Strassbourg Strassbourg Strassbourg Strassbourg Strassbourg

Nach so viel Kultur war für den Abend wieder Unterhaltung angesagt. In Kirrwiller angekommen, trauten wir zuerst unseren Augen nicht. Im abgelegenen, winzigen Bauerndorf funkelte und strahlte das Royal-Palace, ein Revue-Theater, das keinen Vergleich mit dem Lido oder Moulin Rouge in Paris scheuen muss. Nach dem Diner Dansant erwartete uns im Theater mit 1000 Sitzplätzen eine spektakuläre Show, die neben den obligaten Tänzerinnen auch Gesangseinlagen, aufwändige Zauberkunststücke und sogar eine Motorradnummer bot.
 
     
  Das Royal-Palace in Kirrwiler
 
Da sich die Reiseteilnehmer als brave Innerschweizer ein solch ausschweifendes Nachtleben nicht gewohnt sind, mussten wir das Programm für den letzten Reisetag etwas kürzen. So besuchten wir zuerst das pittoreske Weinstädtchen Eguisheim, welches neben dem mittelalterlichen Ambiente, auch alle typisch elsässischen Attribute,
inklusive Störchen auf den Kirchturm zu bieten hat.
 
Impressionen aus Eguisheim
Eguisheim Eguisheim Eguisheim Eguisheim Richtig, steht in Colmar

Als letzte Station auf unserer Elsassreise machten wir Halt in Colmar, um das Museum Unterlinden zu besuchen. Das Hauptexponat des Museums ist der Isenheimer Altar, eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Malerei , das zwischen 1505 und 1516 von Matthias Grünewald für das Antoniterkloster in Isenheim geschaffen wurde.
 
Der Isenheimer Altar
Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar Der Isenheimer Altar

Von Colmar ist es nicht mehr weit bis zur Schweizer Grenze und somit war sie schon bald wieder zu Ende, die bestens organisierte und geleitete Vereinsreise 2004.
 
  Text: Peter Imgrüt
Bilder: Hans Thomann & Peter Imgrüt

 

Der AVL und die Ausserirdischen, Bericht vom Herbstausflug 2004

Der Herbstausflug 2004 führte uns am 19. September in den Mysterypark nach Interlaken.
Bei schönstem Ausflugswetter bestiegen wir auf dem Inseli-Parkplatz den bereitstehenden Car und wunderten uns über die grossartige Beteiligung – der Car war buchstäblich bis zum letzten Platz besetzt. Ob dies auf das anziehende Reiseziel oder den äusserst günstigen Preis des Ausfluges zurückzuführen war, bleibt dahingestellt. Bei einem Kaffeehalt oberhalb von Giswil genossen wir den Blick auf das Obwaldnerland und konnten bald feststellen, dass auch die Berner-Oberländer auf der anderen Seite des Brünigs mit bestem Wetter aufwarten konnten.



Schon bald erreichten wir die schon von Weitem sichtbare Anlage des Mysteryparks auf dem ehemaligen Militärflugplatz von Interlaken. Der Park ist kreisförmig angelegt - neben der Eingangshalle sind sieben weitere Gebäude rund um einen kugelförmigen Turm in der Mitte angeordnet. Die sieben Gebäude haben alle verschiedene Formen und lassen zumindest bei den pyramidenförmigen schon erahnen, welches Thema im Inneren behandelt wird. Bevor wir aber unsere Neugierde stillen konnten, wurde jeder Einzelne mit einem neuzeitlichen Reiseleiter, in Form eines Empfängers mit Kopfhörer, ausgestattet. Dieses Ding erwies sich als sehr praktisch, da es offensichtlich immer weiss, wo sich der Träger gerade befindet und ihm die passenden Erklärungen ins Ohr spricht.
Nun machten wir uns in verschieden grossen Gruppen auf den Weg, um die Rätsel des Parks zu erkunden. In den sieben "Themenpavillons" erwartete uns neben ausgestellten Objekten jeweils ein Multimedia-Spektakel in Form einer Lasershow und diversen Filmen auf verschiedenen Grossleinwänden, einer sogar in 3D. In einem Fall wurden gar Luftaufnahmen direkt unter den Sitzen gezeigt. Auf diese Art machten wir mühelos Reisen in die Steinzeit, zu den alten Hochkulturen und weit hinaus in die Weiten des Weltalls. Wer die Thesen des Initianten des Mysteryparks, Erich von Däniken kennt, wusste natürlich schon im Voraus, dass dabei immer wieder eines angesprochen wurde. Die Vermutung, dass die Erde schon vor langer Zeit von Ausserirdischen besucht wurde und die Menschheit dabei gewaltig vom Wissen der Besucher profitieren konnte. Auch für etwas skeptischere Zeitgenossen bot der Park daneben viel Neues und Interessantes - alles auf sehr unterhaltsame Art präsentiert. So verging auch die Zeit im Fluge und wer noch mit dem U-Boot-Simulator fahren und den Aussichtsturm im Zentrum besteigen wollte, musste sich beeilen, um die Abfahrt des Busses nicht zu verpassen.
Übrigens, es gibt sie wirklich, die Ausserirdischen. Im Mysterypark sind über 500 von ihnen ausgestellt. Es handelt sich dabei um eine eindrückliche Sammlung von Meteoriten oder Bruchstücken davon.

Peter Imgrüt

 


 

Eidgenössisches Feldschiessen 2004 300m
 
Am diesjährigen Feldschiessen, das erste Mal im Hüslemoos Emmen, beteiligten sich leider nur 21 Gewehrschützen. Diese schossen jedoch grossmehrheitlich Kranzresulate.
Das vereinsintern Bestresulat schoss Josef Helfenstein und Franz Küng mit 66 von mögliche 72 Punkten. Weiter Kranzschützen waren, Henseler Josef, Käppeli August, Bättig Rolf, Imgrüt Peter, Käppeli Thomas, Felder Roland, Guidali Alex, Grisch Benedict, Niederberger Ernst, Portmann Toni, Staffelbach Bruno, Albisser Roger.
Anerkenungskarten schossen Vogel Urs, Achermann Adolf und Käppeli Luzia.
Alle die am EFS dabei waren besten Dank für die Teilnahme und den Kranzschützen herzliche Gratulation.
 
  OSM Roger Albisser


 

 

22. Eidgenössisches - Schützenfest für Veteranen im Albisgüetli
J0SEF HELFENSTEIN FESTSIEGER auf der 25m DISTANZ


Insgesamt beteiligten sich über 9000 Schützinnen und Schützen an diesem Schweizerischen Wettkampf.
Festsieger auf der 25m Distanz Kategorie D wurde unser bekannte und treffsichere Schütze HELFENSTEIN Josef.
Er schiesst seit 1959 mit dem Artillerieverein Luzern und ist seit einigen Jahren auch Mitglied der Pistolensektion Kriens. In den fünf Stichen waren insgesamt 500 Pkt.zu vergeben. Nur gerade 12 Verlustpunkte musste er als Festsieger in Kauf nehmen. In der Einzelrangliste auf der 5Dm Distanz wurde Helfenstein Josef nur knapp auf den 2. Rang verwiesen. Seine vorzüglichen Resultate sind auf intensives Training zurückzuführen. So trainiert er wöchentlich zweimal auf 50 und 25m Meter. Im Winter trainiert er intensiv in der sehr schönen beheizten Schiessanlanlage neben dem Zihlmattstand. Dieses Training, bei dem auch interessante Wettkämpfe ausgetragen werden, möchten wir auch allen jüngeren Schützenkameraden bestens empfehlen als Aufbautraining für die Sport- und Grosskaliberpistolen. Das Schiessen belastet im übrigen das Budget nur unwesentlich das heisst 2.-- Fr. pro Abend inbegriffen sind dabei die Benützung der Luftpistolen wie auch Scheiben- und Munition.
Weitere Spitzenresultate auf der 25m Distanz von Helfenstein Josef. Veteranenstich 99 Pkt. Auszahlung 98 Pkt. Militärstich 97 Pkt. Kunst 95 Pkt. Jubiläum 98 Pkt.

50m Distanz
Helfensteins Spezialdistanz ist eigentlich das 50m Schiessen. Auf dieser Distanz beteiligte er sich auch am Ständewettkampf vom 7. August. Veteranenstich (SPK) 96 Pkt. Auszahlung 55 Pkt. Militär 363 Pkt. Kunst 444 Pkt. Jubiläum 97 Pkt.

Für seine weiteren Einsätze auf der Kurzdistanz 50/25m und 10m wünschen wir alles Gute und vor allem GUTE-NERVEN und GUET - SCHUSS.

Lorenz Caluori

 

Pistolensektion
SCHWEIZERISCHE PISTOLENGRUPPENMEISTERSCHAFT 2004
im Schiessstand Zihlmatt vom 14. April

1. Qualifikationsrunde für den Kantonalen Final
ERGEBNIS: TIP – TOP

Von insgesamt 63 Sektionen aus dem Kanton qualifizierten wir uns mit der Gruppe 1 im 2. Rang mit 378 P (1. Rang PSB.Reiden 1, 379 P). Einzelresultate: Helfenstein Josef und Meier Roger je 96 P, Bernet Oskar 95 P und Käppeli August 91 P. Gruppe 2: Küttel Armin 93 P, Henseler Josef 92 P, Thalmann Peter 90 P sowie Koch Robert 84 P. Total 359 P. Gefordert für den Final 358 P. Demzufolge beide Gruppen im Final.
Herzliche Gratulation.
 
Kantonaler Final SPGM, 8. Mai 2004 im Schiessstand Hüslenmoos
RESULTAT: FLOP

32 Sektionen aus dem Kanton Luzern haben sich für den Final qualifiziert. Leider mussten 3 unserer Spitzenschützen Forfait erklären. 2 wegen familiären Gründen sowie einer wegen geschäftlichem Auslandaufenthalt, sodass wir nur noch mit einer Gruppe zum Final antreten konnten. Auch die restlichen Kameraden sind absolut schusssichere Schützen und auch nervlich sicher nicht allzu belastbar. Der Wettkampf, der sich wie üblich über 2 Runden erstreckte, ergab folgende Resultate: Durchgang 1/ 356 P, Durchgang 2/ 339 P, ergibt Total 711 P, Schnitt 347.50 P und demzufolge den 30. Rang. Qualifiziert für die erste Schweizerische Hauptrunde 19 Gruppen. ???? Bestresultate an diesem Ausscheidungsschiessen: Käppeli August 93 P sowie Henseler Josef 90 P. Geforderte Resultate für diese erste Hauptrunde 355.50 P. Trotz diesem Fiasko allen Beteiligten besten Dank für den Einsatz. NB: Abszenzen sollten
unbedingt vermieden werden speziell nachdem das Programm bereits im Jahresprogramm 2004 erwähnt war.
 
37. Schauensee-Pistolen-Gruppenschiessen 2004 vom 27. März und 3./4. April im Stand Stalden ob Kriens

Eine lange Winterpause, dieses Jahr wiederum einmal mit viel Schnee und längeren Kälteperioden, gehört der Vergangenheit an. Das bedeutet nun jedoch nicht, dass wir uns auf den Lorbeeren vom vergangenen Jahr ausruhten. Statt der Sportwaffen oder auch Grosskaliberpistolen (auf den letzteren können wir unsere Schiesskunst nur noch beschränkt unter Beweis stellen). Zur Ueberbrückung der langen Winterpause bietet sich uns jedoch die Gelegenheit auf der 10m-Schiessanlage im geheizten Stand in der Zihlmatt uns auf die kommende Saison mit der Luftpistole vorzubereiten. Ein alter Spruch hat auch heute noch seine Berechtigung „wer rastet der rostet“. Nun zum ersten Gruppenschiessen im Stand Stalden in Kriens. Von 41 Gruppen (2003/ebenfalls 41) reichte es uns mit 799 P zum sehr guten 7. Rang (2003/
2. Rang, 808 P). In der Einzelwertung erzielte unser Spitzenschütze Helfenstein Josef den 4. Rang mit 142 P. Gleichzeitig wurde er auch Gewinner des Gruppenpreises in der dieses Jahr neuen Gruppenzusammenstellung. Kranzkartengewinner Käppeli August 137 P, Meier Roger 135 P, Bernet Oskar 132 P sowie Henseler Josef KK. SV.
127 P. Allen Auszeichnungsberechtigten herzliche Gratulation und den übrigen besten Dank für die Beteiligung. 2005 reicht es dann mit dem unerlässlichen Wintertraining auch ihnen. (Gelegenheit siehe oben!)

VORANZEIGE: 38. Schauensee-Pistolengruppenschiessen 2005 am 12./19. und 20. März (Planmässig gleiche Zeiten). Vororientierung: wenn wir dann am Sonntag überhaupt schiessen können nur noch mit den KK.-Pistolen, Grosskaliberwaffen nicht.

32. Pistolengruppenschiessen Emmen vom 16./17. und 24. April 2004 im Schiessstand Hüslenmoos in Emmen

Wie schon seit etlichen Jahren besuchten wir auch diesmal wiederum dieses beliebte Schiessen im Stand Hüslenmoos. Von 62 vollständigen und 4 unvollständigen Gruppen, letztere nicht rangiert (2003/64 Gruppen, 270 P, 8. Rang ). Bestresultate mit Auszeichnung: Helfenstein Josef 14. Rang 57 P, Bernet Oskar 32. Rang und Käppeli August je 56 P, Meier Roger (Gruppenpreisgewinner) sowie Hess Monika je 53 P, Henseler Josef 51 P, Küttel Armin schoss für die Sektion Kriens 55 P ebenfalls mit Auszeichnung. Schumacher Peter Ersatzschütze 45 P. Am erstmals neu ausgetragenen
Auszahlungsstich beteiligten sich 141 Schützen. Dabei erzielte Bernet Oskar mit 97. P den 37. Rang, was ihm noch eine zusätzliche Auszeichnung eintrug. Henseler Josef 125. Rang. Allen Kameraden besten Dank für die Beteiligung und den Kranzkartengewinner herzliche Gratulation.

VORANZEIGE: Das 33. Pistolenschiessen Emmen findet statt am 22./23. und 30. April 2005 wie gewohnt im Stand Hüslenmoos.

39. Hirseren Pistolen-Gruppenschiessen in Willisau vom 14. sowie17. April 2004

Von insgesamt 35 Gruppen (2003/40) mit insgesamt 282 Schützen (2003/314) reichte es uns zum sehr guten 6. Rang mit 270 P (zur Erinnerung: 2002 1. Rang). Bestresultate, alle mit Auszeichnung, erzielten Helfenstein Josef 57 P 8. Rang. Küttel Armin 56 P (schoss für die Sektion Kriens). Meier Roger 56 P, Käppeli Gusti 55 P, Bernet Oskar 52 P, Henseler Josef 50 P, Schumacher Peter 44 P. Gewinner des Gruppenpreises in dieser neu zusammengestellten Gruppe Helfenstein Josef. Am Auszahlungsstich 25 Meter beteiligten sich insgesamt 123 Schützen. Dabei erzielte Henseler Josef mit 97 P den 36. Rang, Bernet Oskar 96 P 51. Rang sowie Käppeli August 93 P 82. Rang. Allen Kameraden ebenfalls besten Dank für die Beteiligung. Herzliche Gratulation und weiterhin GUET-SCHUSS.

VORANZEIGE: Das 40. Hirseren-Pistolengruppenschiessen 2005 findet voraussichtlich am Mittwoch, den 20. April (nur Nachmittags) sowie Samstag, den 23. April (ganzer Tag statt).

48. Pistolengruppenschiessen vom 24. April sowie 1./2. Mai bei der Gesslerburg in Küssnacht a. Rigi

Wie schon seit vielen Jahren beteiligten wir uns auch dieses Jahr an diesem beliebten Schiessen zum Abschluss der Frühlingsgruppenschiessen. Von insgesamt 51 vollzähligen Gruppen erzielten wir mit 910 P den sehr guten 5. Rang (2003/49 Gruppen, 22. Rang, 866 P). Bestresultate erzielten Helfenstein Josef 190 P. Gleichzeitig wurde er auch Gewinner des Gruppenpreises in dieser neu gebildeten Gruppe. Als Anerkennung zum 3. Platz in der Einzelrangierung kassierte er noch zusätzlich einen Erinnerungspreis in Form eines kleinen Goldbarren von 2.5 Gramm. NB: So sollte man schiessen können, aber eben Training und nochmals Training und Nerven wie Drahtseile, dann kann es nicht schief gehen. Weitere Spitzenresultate zum Teil mit Kranzkarte: Küttel Armin 182 P, Käppeli Gusti 180 P, Henseler Josef und Meier Roger je 179 P, Hess Monika 168 P und Schumacher Peter 166 P. Allen Beteiligten auch hier herzliche Gratulation und besten Dank für den Einsatz. Total 381 Schützen, 185 Auszeichnungen, Kranzquote 48.55.

VORANZEIGE: 49. Gesslerburg-Pistolenschiessen 2005: Voraussichtlich 23./30. April und 1. Mai.

1. Obligatorischer Schiesstag 50/25m vom 17. April
2. Obligatorischer Schiesstag 50/25m vom 21. Mai 2004 im Stand Hüslenmoos

Beide erste Gelegenheiten wurden leider nur sehr schwach besucht. Bestresultate, alle mit Anerkennungskarten, erzielten Helfenstein Josef und Bernet Oskar je 198 P, Henseler Josef und Küttel Armin je 197 P, Felder Roland 190 P, Helfenstein Franz 187 P, Staffelbach Bruno 184 P. Allen herzliche Gratulation zu diesen Spitzenresultaten und
besten Dank für die Beteiligung. In der Hoffnung, diese Resultate mögen den noch nicht erschienenen Ansporn sein, ihr Pensum zum Obligatorischprogramm baldmöglichst zu erledigen. Das Obligatorischprogramm kann im übrigen auch an einem Trainingstag absolviert werden. Donnerstag, 17. Juni 50/25m, Stand Zihlmatt, 17.00- 19.00 Uhr. Samstag, 14. August 50/25m, Zihlmatt 10.00-12.00 Uhr.

Indem ich allen für die kommenden Schiessen viel Glück und vor allem GUETSCHUSS wünsche, grüsst Lorenz.

 

Internationales Schiessen 2004 in Gisingen (Östereich)
(Artillerieverein Luzern mit der Luftpistole)

Organisiert von der Union Schützengesellschaft Gisingen, Nofels und Tosters (Österreich)
besucht durch den AV Luzern am Samstag, 7. Februar 2004 – bereits zum 6. Mal in der Folge
 
Teilnehmer:
 
Joseph Helfenstein
Josef Henseler
Armin Küttel
Fredy Bucher
 
begleitet durch Ehefrau Daisy
begleitet durch Ehefrau Trudy
begleitet durch Ehefrau Erika
begleitet durch Ehefrau Jeannette
 
Nach der individuellen Anreise trafen wir uns zum Mittagessen im Hotel Schäfle in Altenstadt (Nähe Gisingen), wo auch die Zimmer reserviert waren. Daisy Helfenstein offerierte, vor dem Nachtessen einen Apéro zu spendieren, falls wir gut schiessen würden. Da dieser Wettbewerb nicht in Punkten ausgeschrieben wurde, wusste wir Schützen, dass wir uns ganz extrem zusammen reissen müssen, damit der Apéro auch spendiert wird. Das Mittagessen waren ausserordentlich gut, so dass wir uns auf das Nachtessen freuen konnten. Doch vorerst ging es ums Schiessen bzw. die Damen unternahmen einen ausgedehnten Spaziergang in der Kälte.

Armin Küttel war so nett, uns zum Schiessstand (Schulhaus Gisingen) zu chauffieren, wo wir Rangeure belegt haben. Er zeigte einen uns unbekannten Weg via Bahnübergang, via Einfamilienhausquartier und via ... und via ... und schliesslich landeten wir an einem Kreisel, wo wir über eine riesige Wiese ein grosses Industriegebiet entdeckten! Hier stellte sich eine berechtigte Frage: wo sind wir eigentlich? Aufgrund der vorhandenen Berge glaubten wir, dass nun das Problem gelöst sei. Irrtum! Wir bewegten uns zu fest Richtung Berg, weshalb eine neue Korrektur vorgenommen werden musste. Endlich, endlich erkannten wir die vor uns liegende Strasse und fanden ... den Schiessstand. Aber die Irrfahrten des Armin Küttel waren ja auch nicht schlecht – eigentlich zeigte er uns „halb“ Österreich bzw. Feldkirch!

Alle Schützen lösten das volle Programm. Guten Mutes gingen wir in den Schiessstand – eine umgebaute Turnhalle mit 20 Scheiben. Jeder kämpfte sich durch die beiden Programme. Fredy hatte offenbar am meisten Probleme, war er doch am längsten am Schiessen. Zwischendurch und vor allem am Schluss trafen wir uns in der Schützenstube, wo wir einander die durchgemachten Probleme schilderten.

Fazit des Schiessens: Die Irrfahrten des Armin Küttel fanden im Volvo – die Irrfahrten der übrigen Schützen fanden im Schiessstand statt!

Nachdem wir die „Trophäen“ abgeholt hatten, trafen wir zufällig den ehemaligen Präsidenten des organisierenden Vereins: Hermann Sturm aus Tofels – eine Korefähe im Anpassen von Pistolengriffen. Armin Küttel wurde eine lästige Druckstelle los, welche ihm immer wieder schlechte Schüsse einbrachte. Seppi Henseler durfte seine altmodische Abzugszunge gegen das Neueste auf dem Markt tauschen und dies erst noch gratis und franko montiert. Fredy musste seine Abzugszunge 2 mm nach vorne schieben und sollte inskünftig auch wieder mehr Punkte holen. Einzig Seppi Helfenstein’s Pistole war in Ordnung. Hoffen wir, dass all diese Änderungen ihre Auswirkungen haben werden. Diesen Service hatten wir noch nie erlebt und dürfte einmalig in der Geschichte des Schiessens sein (kostenloser Service inkl. Ersatzteile verbunden mit guten Ratschlägen). Nur zu gern hätten wir Seppi Helfenstein’s Idee umgesetzt, nämlich die Programme nochmals zu schiessen (... ausser Armin natürlich).

An diesem internationalen Schiessen nahmen 416 Schützen und 35 Mannschaften teil und es fand vom 6. bis 15. Februar 2004 statt. Hier die Resultate des Artillerievereins Luzern:
 
  Meisterschaft (Gruppenschiessen)
Armin Küttel
Joseph Helfenstein
Fredy Bucher
Josef Henseler

367 Gruppensieger AVL
365
365 Gruppenpreisgewinner
344
Einzelrangliste
4. Rang Senioren 2 (gabenberechtigt)
8. Rang Senioren 2
29. Rang Senioren 1
5. Rang Senioren 3
  Gruppentotal 1'441 was uns den 12. Gesamtrang einbrachte
  Zusatzprogramm (20-Schuss)
Fredy Bucher
Armin Küttel
Joseph Helfenstein
Josef Henseler
 

187
181
180
167
Einzelrangliste
12. Rang
37. Rang
43. Rang
77. Rang
  Teiler
(die besten Tiefschüsse werden elektronisch auf 1/1000 ausgewertet und für die Rangierung der 30 Schützen werden die zwei besten Schüsse zusammengezählt)

Armin Küttel war der einzige rangierte Schütze des AV Luzern. Er erreichte den hervorragenden 14. Rang mit 164.5 Teiler.

Gabenberechtigung
Armin Küttel war für die Meisterschaft und die beiden Tiefschüsse gabenberechtigt. Seppi Henseler hatte mit seinem 5. Rang in der Meisterschaft die Gabenberechtigung um einen Rang verpasst – Schade!
 
Herzliche Gratulation an alle Schützen.

Zurück im Hotel war es dann soweit. Daisy befand, dass unsere Kranzresultate für einen Apéro gut genug waren. Allerdings waren nicht alle Schützen mit ihren Resultaten zufrieden (... aber eben, welcher Schütze ist das schon!). Demzufolge genossen wir den in Feldkirch gewachsenen hoteleigenen Weisswein als Apéro und anschliessend die Tafelrunde. Es war hervorragend gekocht, was natürlich die „alten Füchse“ wussten. Die angeregten Gespräche verschönerten den Abend.

Während des Morgenessens realisierte Daisy, dass der von ihr offerierte Apéro in der Gesamtrechnung untergegangen war (jeder bezahlte einen Anteil). Dies war Anlass genug, auf der Rückreise im Hotel Löwen in Sihlbrugg einen gemeinsamen Halt einzuschalten, wo Daisy den „2. Apéro“ spendierte. Er war in jeder Hinsicht hervorragend. Zudem offerierte sie nichtwissend einen „Rheinauer“, wo fast die gleiche Gruppe des AV Luzern vor kurzem einen Gruppenwettkampf bestritten hatte.

Eigentlich wäre nun das Internationale Schiessen von Gisingen zu Ende – doch so schnell nicht: der Gruppenpreis war ein rund 2.5 kg schwerer Schinken, welcher am 4. März feierlich verspeist wurde. Dafür gebührt Erika und Armin Küttel ein herzliches Dankeschön, da sie freundlicherweise erneut ihre Infrastruktur für den Verzehr dieses Gruppenpreises zur Verfügung stellten. Im „Rossstall“ (Festlokal des Hauses) offerierten Jeannette und Fredy den Apéro. Zum Schinken durften wir den von Erika und Armin aufgestellten hervorragenden Tropfen kosten und die Salate geniessen. Trudy und Seppi Henseler verwöhnten uns mit einer schmackhaften Torte (Spezialanfertigung mit essbarem Bild des Wasserturms) und Daisy und Seppi Helfenstein mit einem selbstgebackenen Kuchen. Im Verlaufe des gelungenen Abends tauften wir den Mittlerhusweg Nr. 39 in das Feinschmecker-Restaurant „Ristorante Santa Barbara“ um.

Einen besonderen Dank gebührt Seppi Helfenstein und Armin Küttel, welche alles perfekt organisierten.

Eigentlich Schade, dass dieses 4-Länder-Schiessen Österreich-Deutschland-Liechtenstein-Schweiz nur alle 2 Jahre stattfindet. Der sportliche Anlass, das Wochenende und die erlebte Kameradschaft werden uns in guter Erinnerung bleiben.

Fredy Bucher
 


Die 300 m – Schützen zu Gast beim Wehrverein Hochdorf
Am 27. März 2004 fand im Schiessstand Kannenbühl in Hochdorf zum 22. Mal das Freundschaftsschiessen AVL gegen den Wehrverein Hochdorf statt. 11 Artilleristen traten gegen 19 Schützen vom Wehrverein Hochdorf an. Um es gleich vorweg zu nehmen, der Wehrverein Hochdorf siegte auch dieses Jahr wieder bravourös gegen einen gut motivierten Artillerieverein. Der begehrte Wanderpokal, gestiftet von Karl Meier, bleibt ein weiteres Jahr im Seetal.

Der Wehrverein Hochdorf siegte mit einen Sektionsdurchschnitt von 90.165 Punkten vor dem Artillerieverein Luzern mit einem Sektionsdurchschnitt von 85.228 Punkten. Tagessieger wurde Hansruedi Waltisberg vom Wehrverein Hochdorf mit 95 Punkten.
 
Einzelresultate AVL:

94 P. Hans Zaugg
92 P. Hans Kneubühler
88 P. Peter Schumacher
84 P. Louis Staub
82 P. Simon Varano
80 P. Adolf Achermann
79 P. Josef Henseler
79 P. Josef Helfenstein
69 P. Roger Albisser
64 P. Rolf Lötscher
58 P. Benedict Grisch


 
Einzelresultate WV Hochdorf:

95 P. Hansruedi Waltisberg
94 P. Gerhard Steiner
93 P. Anton Emmenegger
93 P. Hansjörg Dubach
91 P. Kaspar Brunner
90 P. Franz Kronenberg
87 P. Josef Spiess
87 P. Ruedi Imfeld
86 P. Roland Baggenstos
86 P. Paul Achermann
85 P. Niklaus Klingler
84 P. Xaver Scherer
83 P. Xaver Elmiger
83 P. Anton Bieri
80 P. Franz Achermann
80 P. Reto Ulrich
76 P. René Köpfli
75 P. Josef Egli
72 P. Josef Schmid
Der Berichterstatter:
Adolf Achermann
 

 


Resultatservice der Schiess-Sektion

 
Bericht von der Weinländer Luftpistolenmeisterschaft 2004
Bei angenehmen äusseren Bedingungen bemühten sich vier Luftpistolenschützen des Artillerievereins Luzern am Samstag, 17. Januar 2004 ins Zürcher Weinland, genauer nach Rheinau. Dort nahm die AVL-Gruppe zur Stärkung der gesamtschweizerischen schützenkameradschaftlichen Verbundenheit erstmals am Gruppenwettkampf teil. Gestärkt durch ein feines Mittagessen wurde allseits auf ganz gute Resultate gehofft. Die erzielten Treffer waren dann allgemein doch etwas unter den Erwartungen. Wir fragten uns, ob das nächste Mal das feine Essen erst nach dem Schiessen stattfinden soll? Da wurde aber sofort gemunkelt, dass ein leerer Sack eigentlich auch nicht so gut steht. Für Diskussion ist gesorgt. Vielleicht gibt uns jemand einen guten Typ.

60 Gruppen nahmen am Wettkampf teil. Im 1. Rang ist der PSV Niederweningen ZH mit stolzen 1493 Punkten, gefolgt vom SSV Friedingen D mit 1478 Punkten. Im guten 13. Rang finden wir die Gruppe des AV Luzern mit 1441 Punkten. Zu diesem Resultat beigetragen haben: Josef Helfenstein 364 Punkte (Gruppenpreisgewinner), Fredy Bucher 363 Punkte, Roger Meier 362 Punkte und Armin Küttel 352 Punkte. Die LUPI-Schützen Rheinau gratulieren allen zum geschossen Resultat und danken für den Besuch. Vom Mai bis Oktober dürfte der schön gelegene Ort Rheinau übrigens sicher eine ausführliche Besichtigung wert sein. Vielleicht gibt’s mal einen Vereinsausflug dorthin, kombiniert mit einem 10 Meter-Schiessen?
 
Bericht vom Luftpistolenschiessen 2004 auf der Luzerner Allmend
Die Sofa-Schützen blieben zuhause. Nur der harte Kern machte mit, leider. Es ist doch eine einmalige Gelegenheit, sich quasi vor der Haustüre an einem gut organisierten LUPI-Schiessen mit anderen Schützen aus der ganzen Schweiz im friedlichen Wettkampf zu messen. Also, eine grössere AVL-Beteiligung habe ich erwartet.

Von 45 Gruppen landete unsere Gruppe Barbara im guten 9. Rang mit 1464 Punkten. Die Siegergruppe Sarnen 1 mit internationaler Besatzung kam auf ein Total von 1521 Punkten.
Hier die Resultate unserer Schützen: Josef Helfenstein, 372 Punkte; Roger Meier 368 P; August Käppeli 366 P; Armin Küttel 365 P; Fredy Bucher 359 P; Peter Thalmann 347 P; Josef Henseler 343 P;
Robert Koch 307 Punkte. Den Kranzgewinnern herzliche Gratulation und allen Schützen besten Dank fürs mitmachen.
 
Artilleriemeisterschaft 2003

Trotz den angekündigten sehenswerten Kranzauszeichnungen gab es bei dieser Meisterschaft nur gerade 8 Teilnehmer. Ein anderer würde sagen: „s’Betteln versuumet“. Ob sich die Schwindsucht nur im Artillerieverein Luzern oder auch in anderen Sektionen zeigt, bleibt abzuklären. Auf alle Fälle muss sich der Verband Schweizerischer Artillerievereine das weitere Vorgehen dringend überlegen.
 

Folgenden Personen danken wir fürs Mitmachen und gratulieren zum Kranz:

Grosse Spezialauszeichnung für Gewehr und Pistole

Dr. Werner Sarbach, Hans Lustenberger, Oskar Bernet und Josef Helfenstein


Grosse Spezialauszeichnung für Pistole oder Gewehr

Armin Küttel, Luzia Käppeli und Roger Albisser










 

Schweizerische Luftpistolen-Gruppenmeisterschaft 2003/04


Das AUS schon in der kantonalen Runde

Erstmals seit vielen Jahren machten wir wieder einmal an der oben erwähnten Meisterschaft mit.
Mit 6 Schützen, davon 2 Ersatz, kann der Einsatz gewagt werden. Der Ausfall des einen oder anderen Schützen ist zu berücksichtigen. 20 kantonale Gruppen beteiligten sich an den Ausscheidungs-schiessen. 5 Gruppen kommen in die Eidgenössische Runden. Dazu brauchte es in der Saison 2003/04 1452,5 Punkte und mehr. Die AVL-Gruppe schaffte es mit 1452,0 Punkten knapp nicht. Bis zum ersten kantonalen Rang liegen Welten, da dürfen wir uns keine Illusionen machen. Ganz hart gesagt, wir sind noch nicht so weit, um vorne mitzumischen. Aus meiner Sicht ist zu wenig Trainingsdisziplin auszu-machen, ganz nach dem Motte: „Es wird schon gehen“. Ein Resultatdurchschnitt von mindestens
93 Punkten pro Passe im Wettkampf ist heutzutage ein Muss. Alles andere kann vergessen werden.
Im 2004 treten wir an der Schweizerischen Luftpistolen-Gruppenmeisterschaft wieder an. Trainings-beginn ist mitte Oktober.

Die Resultate:
 
1.    PC Hitzkirchertal 1
2.    PC Schützenbund Reiden 1
3.    LUPI Schützen Malters 1
4.    PC Schützenbund Reiden 2
5.    PC Feldschützen Emmen 1
6.    Artillerieverein Luzern 1
 
1487,5 Punkte (absolute Spitze, Bravo!)
1465,5
1462,0
1461,5
1452,5
1452,0 Punkte
 
Artillerieverein Luzern 1. Runde
Ersatz
1. Runde 2. Runde 2. Runde
Ersatz
Bernet Oskar 
Bucher Fredy
Helfenstein Josef
Meier Roger 
Käppeli August 
Küttel Armin 
 
346 Punkte
364
361
373




364 Punkte
344

362 Punkte
376
370
352
360 Punkte




362
 
1444 Punkte
 
1460 Punkte
 
         
Durchschnitt beider Passen   1452 Punkte    

NB: Pro Runde und Schütze sind 40 Schüsse, 2 Schüsse pro Scheibe, auf die Distanz 10 Meter zu schiessen, stehend, einhändig und freihändig, also nicht etwa aufgelegt oder angelehnt. Und, der 10er hat einen Durchmesser von 11,5 mm. Nehmt mal einen Massstab hervor!
         
4. Landessender Luftpistolen Gruppenschiessen Beromünster

Erstmals nahm der AVL an diesem ausgezeichnet organisierten Schiessen im historischen Beromünster teil. Von 45 mitmachenden Sektionen platzierte sich die AVL-Gruppe im 12 Rang mit 1455 Punkten.
Die folgenden Schützen konnten eine mehr oder weniger wertvolle Kranzkarte mit nach Hause nehmen: Fredy Bucher 368 Punkte, Roger Meier 367, Josef Helfenstein 363, Armin Küttel 357 und Josef Henseler 338 Punkte. Oskar Bernet verpasste mit 351 Punkten die Auszeichnung knapp und erhielt zum Trost ein Schoggelädli. Ist doch auch nett. Allseits herzliche Gratulation.

 
      Josef Helfenstein  



Die Marschgruppe des AVL am 45. Schweizerischen Zweitagemarsch
Bereits zum 45. Male wurde der „2-Tägeler“, wie er von den Fan’s respekt- und liebevoll genannt wird, am Wochenende vom 24./25. April 2004 durchgeführt. Und zum 44. Male war auch die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern mit dabei. Zu Recht wies deshalb Four Urs Vogel, Technischer Leiter AVL und neuer Chef der Marschgruppe im Orientierungsschreiben darauf hin, dass wir als Traditionsmarschgruppe und eines der Aushängeschilder dieses Anlasses gelten, und dass er von den AVL-Teilnehmern dementsprechend eine Vorbildfunktion für die übrigen Marschgruppen erwartet. Büroord Haubitzius, der die Gruppe wie üblich mit offenen Augen und Ohren vom Start bis zum Ziel aufmerksam begleitete, bestätigt, der obrigkeitlichen Aufforderung wurde (fast immer) Folge geleistet. Auftrag somit erfüllt!

Start- und Zielort des Marsches war wie in den beiden Vorjahren das schöne, an die Agglomeration Bern angrenzende, aber dennoch stark ländlich geprägte Dorf Belp am Fusse des - das Aare- und das Gürbetal trennenden - Belpberges. Die Marschgruppe AVL umfasste in diesem Jahr in einem guten Altersmix (63 Jahre der Älteste, 19 Jahre der Jüngste) die folgenden, in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten 21 Kameraden (die Zahlen hinter den Namen weisen auf die bis und mit 2004 absolvierte Anzahl Berner Zweitagemärsche hin):
 
Sdt
Oberstlt
Kpl
Motf
Kpl
Sdt
Kpl
Fw
Oberstlt
Fw
Wm
Sdt
Fw
Fw
Sdt
Oberst
Gren
Sdt
Four
J+S
Wm
 
Edi Berger
Kurt Boesch
Roland Christen
Josef Distel
Erik Dollinger
Eiholzer
Elmar Emmenegger
Marcel Furrer
Edgar Gwerder
Hans Kiener
Thomas Kindler
Urs Limacher
Rolf Meister
Beat Schlüchter
Dominik Schneider
Edwin Singer
Hanspeter Stutz
Antonio Verrillo
Urs Vogel
Michael Weber
Daniel Winter
4
26
23
30
8
6
3
8
2
5
1
5
2
3
1
34
2
5
11
1
1



Bravo!



 je 4x als Läufer und Betreuer


Gast vom UOV Basel-Land
Gast vom UOV Basel-Land







Gast von der Wehrsportgruppe Vilan Zürich
 
 
Die Kameraden Marcel Furrer und Robert Eiholzer erhielten in diesem Jahr zusätzlich zum üblichen „Kranz“ die begehrte Gruppenauszeichnung, einen in der Form des Schweizer Wappens gefertigten Wimpel. Eine langjährige gruppeninterne Regelung besagt, dass diese Auszeichnung frühestens bei der 5. erfolgreichen Teilnahme mit unserer Gruppe abgegeben wird.

Den „2-Tägeler“ kann man (in Gruppen selbstverständlich einheitlich) mit 2 x 10, 2 x 20, 2 x 30 oder 2 x 40 km pro Tag absolvieren. Weil der Marsch für uns Artilleristen aber nicht nur den ersten Höhepunkt der Saison bildet, sondern auch einem wichtigen Training für den jeweils im Juli stattfinden Viertagemarsch im holländischen Nijmegen gleichkommt, versteht es sich, dass unsere Gruppe seit jeher die „Variante maximal“ gewählt hat.

Übernachtet wird je nach Zuweisung des Organisationskomitees in Schulhäusern, Turnhallen oder Zivilschutzanlagen. Die aus subjektiver Sicht (bei einzelnen jüngeren und auch bei etwas weniger jungen Mitgliedern der Gruppe sehr ausgeprägt!) betrachtet stets zu frühe Tagwache richtet sich nach der vom OK vorgegebenen Startzeit und wird ganz militärisch - wie es sich in einem ausserdienstlichen Verein gehört - vom Gruppenchef befohlen. Bei Startzeit 0600 war sie in diesem Jahr zur (auch aus der Sicht von Büroord Haubitzius) völlig unchristlichen Zeit um 0415. Um 0500 wurde im Festzelt gefrühstückt und schon bald galt es, sich zum Start bereitzustellen. Ungefähr 6½ bis 7 Stunden dauert das in der Regel von zwei Pausen zu je 10 - 20 Minuten Dauer unterbrochene Event. Ja, wenn das nicht freiwillig, sondern befohlen wäre, was denken Sie, liebe Leserin, lieber Leser, wie da geflucht würde! Hören Sie’s etwa schon? Nein, weit gefehlt! Es ist eben nicht befohlen, sondern völlig freiwillig, und deshalb wird auch nicht geflucht (mindestens nicht laut). Was der einzelne Akteur aber zwischendurch so denkt, zum Beispiel dann, wenn sich Blasen, Krämpfe, Wolf oder der Durst (oder kombiniert) einstellen, das weiss in der Regel nur der Betroffene selbst.

Das ist die eine Seite, wie üblich gibt es aber auch die Andere. Büroord Haubitzius und vielen andern Kameraden ist aus langer Erfahrung nur zu gut bekannt, was sich während den 2 x 40 Kilometern in kameradschaftlicher, menschlich absolut positiver Hinsicht abspielt. Das wiegt viel Ungemach, auf die Zähne beissen und durchhalten müssen, mehr als auf. Man denke an das Marschieren im Team, die sich dabei entwickelnde und fördernde Kameradschaft und die Freude an der sich auch in diesem Jahr wieder prachtvoll präsentierten Natur. Nicht zu vergessen die mehr oder weniger intelligenten Sprüche, die fast dauernd von jemandem, das können Gruppenmitglieder oder Kameraden von andern Marschgruppen sein, zu vernehmen sind. Ja, genau das ist die Würze, die stets von Neuem zur Teilnahme an diesen Anlässen und zum Durchhalten motiviert. Dass sich dabei - in der Regel schon nach der erstmaligen Teilnahme - ein übrigens sehr gutartiger Virus entwickelt, können Sie, liebe Leserinnen und Leser der zu Beginn dieses Aufsatzes erwähnten Grösse der Gruppe und der Zahl der Teilnahmen einzelner Mitglieder entnehmen. Der Virus entwickelt sich weiter und wird unbemerkt übertragen. Sollte es Sie bereits aufgrund dieses Berichts erwischt haben, keine Bange. Absolvieren Sie mit uns ein „Schnupper-Training“. Auskünfte erhalten Sie beim Gruppenchef Urs Vogel, Thermenstrasse 3, Postfach 726, 4310 Rheinfelden. Sie erreichen ihn entweder per Email vogelurs@bluewin.ch oder per Natel 079 647 11 65. Er freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
 
        Ihr Büroord Haubitzius

 



   
  Fotogalerie Nijmegen 2004: hier klicken  
   

 

De 88. Internationale Vierdaagse Afstandsmarsen Nijmegen 2004


 
ANREISE
Wie es mittlerweile der Tradition entspricht, trifft sich der AVL hochoffiziell zur Abreise nach Holland im Bahnhofbüffet der schönsten Stadt, die die Schweiz zu bieten hat und gleichsam auch „das Tor zu Europa“ genannt wird.
Die diesjährige Marschgruppe des AVL setzte sich aus total 15 Kampfgenossen mit Kalibern Jahrgang 1983 zurückreichend bis ins Jahr 1952, mit Kampfwerten zwischen 1 und 14 Teilnahmen und aus den Kantonen Basel, Bern, Zürich, Aargau, Schwyz und Luzern zusammen.

Dank dem Organisationstalent von unserem "Reisetrudi" Four Urs Vogel wurde auch dieses Jahr auf das mühsame umsteigen in Köln verzichtet. Dass er zu einem späteren Zeitpunkt einen speziellen Trumpf ins Spiel bringen wird, ahnten wir dabei noch nicht. Wir stiegen in den ICE von Basel ohne Umsteigen bis nach Arnhem ein und brausten zeitweise mit bis zu 300 km/h durch deutsche Landen. Dass die Deutsche Bahn schneller lernt, als von Ihr behauptet wird, merkten wir daran, dass der Biervorrat doch um einige Kilometer länger reichte als im Vorjahr.
In Arnhem stach dann der geheim gehaltene Trumpf: Einfahrt auf Gleis 6, ganze Kompanie mitsamt Gepäck in 2 Minuten (!) aus dem Zug aussteigen, Treppe hoch, Gleise überqueren, Treppe wieder runter und in den Zug auf Gleis 7 einsteigen. Auf der anderen Seite angekommen war der Zug natürlich abgefahren, die ganze Hetzerei war umsonst. Quizfrage an den Leser: Auf welchem Gleis fährt wohl der nächste Zug? Richtig: Gleis 6...
Dass bei solchen Aktionen immer irgendetwas verloren geht, war anzunehmen. Dass jedoch ein Oberleutnant der Schweizer Armee mitsamt Gepäck verloren ging, liess manchen Soldaten etwas die Stirne runzeln und man konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

IN NIJMEGEN
Nachdem wir im Militär-Camp Heumensoord die neuen Unterkünfte bezogen hatten und bereits in der Stadt am Pizzaessen waren, tauchte unser verloren geglaubter Oberleutnant Heller wieder auf. Nachdem er das Spiessrutenlaufen von Sprüchen überstanden hatte, waren die Erklärungen des zukünftigen Schweizer Gardisten in Rom, es habe Ihn schon immer gereizt, Utrecht (nächster Zughalt) mit Rucksack, grosser Sporttasche und bei Regenwetter zu besichtigen, nicht über alle Zweifel erhaben (Man munkelte, Göttin „Insomnia“ habe ihn etwas zu tief in den Schlaf gewiegelt. Präventiver Ratschlag der Redaktion: Nicht im Couchette nach Roma fahren, denn dort ist nicht Endstation!).

Am Sonntagmorgen um 0700 Uhr in der Frühe stand der NEUE FITCHECK der Armee XXI auf dem Tagesbefehl! Bereits um 0600 herrschte im Zelt emsiges Treiben. Bärte wurden gestutzt, schüttere Haare gestylt sowie Rucksäcke zigmal aus- und wieder eingeräumt. Doch der Fitcheck fand nicht statt. Auf Nachfrage wurde mir der Grund der Absage mitgeteilt: Regen (!). Natürlich, wir sind ja in der neuen Armee XXI!
Der Sonntag war zur freien Verfügung der Teilnehmer. Einige erkundeten die Stadt Nijmegen, gingen in den Gottesdienst in der Kirche und anschliessend auf das "Pannekoeken"-Schiff, wo man sich für wenig Euros à discretion die Bäuche mit Pfannkuchen voll schlagen konnte. Einige jüngere Kaliber reisten nach Amsterdam (und rekognoszierten dort besonders einen gewissen Bezirk mit vielen roten Lämpchen!). Nach diversen Stimmen war der am Abend stattfindende Delegationenempfang (D, AU, CH) eher ein schlechterer Jahrgang. Das Menu, Schweinshaxe mit Sauerkraut und Bretzel traf nicht ganz den Geschmack des Publikums. Zudem durften sich keine Schweizer am Käsebüffet der Schweiz verpflegen (!). Aus Spargründen durften auch nur 4 "ausgewählte" Soldaten teilnehmen und die Musik stand buchstäblich im einsetzenden Regen.

DER TAG DAVOR
Am Montag wurden letzte Marschvorbereitungen (Rucksäcke packen, Trageinheiten einstellen, Füsse präventiv einbinden lassen etc.) getroffen. Die Eröffnung des Vierdaagsemarsches, die Flaggenparade, fand am Abend im Gofferd Fussballstadion statt. Die Musikgesellschaften präsentieren sich dabei mit verblüffenden Marschpräsentationen. Leider waren Sie während dem Marsch nur noch stehend zu bewundern.
Im Ausgang in Nijmegen wagten sich zwei wackere Kampfgenossen auf eine Messebahn. Während der Fahrt mussten Sie jedoch schwer leiden, sodass beide mit bleichen Gesichtern und sterbenselend eingestehen mussten, dass man auch nicht jünger wird…Trotzdem wurde anschliessend beim à discrétion-Fleischspiessessen auf dem Schiff noch für die nötige Kohlenhydratzufuhr vor den Strapazen des Vierdaagse gesorgt.

DER ERSTE TAG
Die Tagwache ist um 0315. Abmarsch um 0415h. Die Marschgruppe des AVL setzt sich sofort erfolgreich an die Spitze. Das Tempo und die Stimmung in der Gruppe sind 1A, das Wetter zum Marschieren vorerst optimal. Es ist wiederum erstaunlich, wie verankert der Vierdaagsemarsch in Nijmegen ist. Selbst um diese Tageszeit grüssen uns äusserst zahlreich am Strassenrand sitzende Familien und Anwohner freundlich und wünschen uns viel Glück.
Nach ca. 5 Kilometern treffen wir auf die zivilen Marschteilnehmer, die von Nijmegen aus gestartet sind. In diesem Jahr wurde von den Organisatoren erstmals eine Obergrenze mit total 45'000 Teilnehmern (!) am Marsch eingeführt. Die heutige Runde führte uns über die imposante Waalbrücke nach Bemmel-Elst-Oosterhout zurück ins Camp.
Leider verdunkelt sich der Himmel mit zunehmender Marschstrecke. Obwohl die Zuschauer draussen unter Zelten, mit Schirmen und Regenschützen bewaffnet verharren, vertreibt der sehr stark einsetzende Regen etwas die gute Laune und auch noch die letzten Zuschauer am Streckenrand.
Die Schweizer Marschgruppen waren die ersten, die ins Militärcamp zurückkehrten. Retablieren der Füsse und Kleider war angesagt. Zum Glück wurde ein Trocknungszelt für die nassen Kleider installiert. In diesem Zelt herrschte Backofentemperatur, sodass die Kleider innert kürzester Zeit hätten trocknen können. Hätten, denn irgendein Schlaumeier hat für die Nacht den Stecker rausgezogen, sodass aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit die Kleider bald schon wieder nass waren…

DER ZWEITE TAG
Ausschlafen am Vierdaagse heisst, die Tagwache für uns war "erst" um 0445h. Um 0610h marschierten wir durch den Radetzky-Marsch begleitet aus dem Camp. Das Wetter war trocken und warm. Die heutige Strecke führte uns über Wijchen. Die vor uns gestarteten ca. 40 Kanadier- und Engländerformationen wurden innert kürzester Zeit durch unseren Sauseschritt ein- und überholt. Dabei verteilten wir viele kleine Schweizerfähnchen und Schweizer-Ballontjes und trugen somit viel zur Aufklärung der Menschheit bei. Viele wussten nicht, dass Dänemark und die Schweiz trotz ähnlicher Fahne nicht dasselbe Land sind. Sie sind jedoch nicht die einzigen (siehe unter "der vierte Tag").
Der Durchmarsch in Nijmegen ist wie immer ein grandioses Spektakel. Die Leute stehen dichtgedrängt am Strassenrand und jubeln uns zu, die Musikanlagen dröhnen in voller Lautstärke. Man fühlt sich trotz Müdigkeit und kleinen Beschwerden wie ein Held und geniesst sprichwörtlich das Bad in der Menge.
Um 13.50h sind wir wieder im Camp zurück. Zwar sind wir nass, jedoch nur vom Schwitzen, denn die nachfolgenden Formationen werden durch die heftig einsetzenden Regenfälle kräftig durchnässt.
Obwohl nun Zeit zum Schlafen und Ausruhen besteht, durchsucht Sdt Verillo fieberhaft sein gesamtes Gepäck nach seinem Portemonnaie. Nachdem er verarztet worden ist und seine Augen vor Schmerz nicht mehr so fest zukneifen muss, wird er doch wieder fündig und strahlt anschliessend wie ein Maikäfer über seinen Fund.
Am Abend fand in der Kirche von Bemmel zum 46. Mal das berühmte Konzert der Schweizer Musikwochen statt. Auch dort waren zahlreich Teilnehmer der Schweizer Delegation vertreten und freuten sich am dargebotenen Konzert der Musikgesellschaft.

DER DRITTE TAG
Für uns Schweizer war heute wieder ein Frühstart geplant. Der Abmarsch fand pünktlich um 0440h statt und führte uns über Plasmolen und Berg en Dal (übersetzt: Berg und Tal, was für uns Schweizer ziemlich übertrieben tönt, da es sich um etwas bessere Hügelchen handelte) zum Kanadierfriedhof.
Wiederum überholten wir im Fluge sämtliche vor uns gestarteten Kanadier- und Engländerformationen. Der grosse Renner dieses Jahr sind die laut klingelnden Mobiltelefone der Holländer. Sobald ein Telfon in der Menge klingelt, singen wir alle so laut "Telefon Telefon Telefon" und zeigen auf den Übeltäter bis er schliesslich unter lautem Jubel kapitulieren muss!
Um das Marschieren etwas kurzweiliger zu gestalten, liest unser Basler Oblt in beinahe waschechtem Bärndütsch das Totemügerli-Gedicht von Franz Hohler vor. Auch viele zivile Marschierer applaudieren zum Schluss mit, da es auch für Sie eine kleine Abwechslung darstellte.

Am Kanadierfriedhof angekommen, wird wie jedes Jahr eine feierliche Kranzniederlegung zu Ehren der verstorbenen Soldaten durchgeführt. Die Predigt wird durch Armeeseelsorger Hptm Willi in sehr würdevoller Art und Weise durchgeführt. Er freut sich immer auf die anschliessenden 20km, die er mit dem AVL zurücklegen darf.
Für einige Kilometer läuft auch Bruno Widrig, Generalkonsul der Schweiz in Holland, in zivil mit und beteiligt sich aktiv am kleinen Bergpreisrennen in der ersten Steigung nach Berg en Daal. Die gute Stimmung zum Singen und für Spässe aller Art in der Gruppe überträgt sich auch auf die wie immer sehr zahlreich am Strassenrand sitzenden Zuschauer. Der Refrainvers mit "Annemarie-Kathrin Kathrin" wird definitiv zum neuen Ohrwurm!
Zurück im Camp beglückwünscht uns der Brigadier höchstpersönlich zu unserer Leistung. Der zuvor vorlaute Fw Hans Kiener getraut sich, als der Brigadier leibhaftig vor Ihm steht, nicht mehr zu fragen, ob dieser einen kleinen Umtrunk spendiert. Der Brigadier spendiert dann doch und im Gespräch mit Ihm erfahren wir, dass er früher bei seiner ersten Teilnahme nach dem 1. Tag 12 Blatern an den Füssen davontrug.
Ein anderer Vierdaagse-Hamburger Wm Daniel Winter erlebt momentan ähnliches. Als er auf dem Schragen verarztet werden soll, schlägt er vor Schmerz wie ein wildgewordenes Pferd aus, sodass er mit vereinten Kräften festgehalten werden muss. Bildlich kann man es sich wie bei Majestix im Band "der Avernerschild" (Asterix und Obelix) vorstellen! Einem Betreuer beisst er dabei fast in den Oberarm statt in das Tuch, das dieser Ihm bereithält.

DER VIERTE TAG…
…beginnt für einige mit etwas leichterem Schlaf mit einem kräftigen Paukenschlag! Der Speaker ruft um 0415h laut und deutlich:" Chuten Morgen Schweizss!" Wie von der Tarantel gestochen zucken sich einige in eine liegende Achtungstellung bis sich das Missverständnis aufklärt. Der Speaker hat die Dänen verärgert und offensichtlich in der Schule im Geografieunterricht einen einsamen Fensterplatz besetzt…
Zum Glück lässt der heftige Regen bei unserer Tagwache nach, sodass wir beinahe "trocken" starten können.
Die Marschroute führte in Richtung Grave und nach Cuijk, der Stadt mit den bereits von weither sichtbaren Stadttürmen.
Nach dem Durchmarsch von Cujik wurde die Maas über eine Ponton-Brücke überquert. Diese Brücke führte uns direkt in ein Zelt, wo uns wie schon in den Vorjahren eine heitere Gruppe Senioren mittels lauter und scheppernder Guggenmusik von der Bühne herab unseren obligaten Cognac-Halt versüssten.
Der Schreibende zeigte dann im Zelt, dass er nicht nur Schreiben, Dichten und Singen kann, sondern auch die Trommel beherrscht. Sein kurzer Gastauftritt verhalf der Guggenmusik zur nötigen Aufmerksamkeit und trieb die feuchtfröhliche Stimmung auf den Höhepunkt.
Von diesem Zeitpunkt an dauerte es nur noch ca. 2 Stunden bis zum Retablierungszelt in Charlemagne und es waren bereits 163 km von total 168 km absolviert.
Im Zelt selber lief der Marschgruppenleiter Four Urs Vogel zur Höchstform auf und ehrte die Teilnehmer der Marschgruppe. Glücklicherweise standen gerade die Ehrendamen der Musikgesellschaft dabei, die sich gerne für Gratulationen und das Gruppenfoto einbinden liessen.

Die Teilnehmer der Marschgruppe des AVL 2004 waren:
Four Vogel Urs, 14 Teilnahmen
Oblt Heller Markus, 8 Teilnahmen
Kpl Dollinger Erik, 7 Teilnahmen
Fw Furrer Marcel, 7 Teilnahmen (3x Betreuer)
Fw Kiener Hans, 5 Teilnahmen
Sdt Verillo Antonio, 5 Teilnahmen
Sdt Berger Edi, 4 Teilnahmen
Oberstlt Gwerder Edgar, 4 Teilnahmen
Oblt Dietschy Urs-Louis, 3 Teilnahmen
Sdt Eiholzer Robert, 3 Teilnahmen
Kpl Emmenegger Elmar, 3 Teilnahmen
Fw Schlüchter Beat, 3 Teilnahmen
Fw Meister Rolf, 2 Teilnahmen
Sdt Schneider Dominik, 2 Teilnahmen
Wm Winter Daniel, 1 Teilnahme.

Der Schlusseinmarsch nach Nijmegen war wiederum Entschädigung genug für die vorangegangenen Strapazen: Ca. 500'000 Menschen säumten die letzten 5 Kilometer der Via Gladiola und jubelten unserem kompletten Schweizer Marschbatallion begeistert zu.
Zurück im Camp kompostierte Fw Kiener photographisch dokumentiert seine Marschschuhe im Abfallcontainer. Wir werten dies als Zeichen, dass er sich für die Teilnahme im nächsten Jahr neue Schuhe kaufen will, oder?
Am Abend liess es sich die komplette Marschgruppe in einem griechischen Restaurant kräftig munden. Einige Marschteilnehmer (darunter auch Four Urs Vogel) waren mit Ihren Kräften derart am Ende, dass Sie während dem Essen in tiefsten Schlaf fielen und nur noch schwer wieder geweckt werden konnten.

Auf der Rückfahrt nach Basel gaben wir der Deutschen Bahn erneut eine Lernaufgabe mit auf den Weg, indem wir den gesamten Vorrat des Minibarwagens aufkauften!
Glücklich und zufrieden verabschiedeten wir uns voneinander im schönsten Bahnhof der Schweiz, bis zum nächsten Vierdaagse!

NACHTRAG
Speziell sollen an dieser Stelle unsere AVL-Mitglieder erwähnt werden, die über unglaubliche 5000 km in Holland absolviert haben:

Wicki Franz, 41 Teiln., 6560 km !!!
Weber Hansruedi, 40 Teiln., 6400 km
Distel Hanneke, 37 Teiln., 5920 km
Distel Seppi, 32 Teiln., 5120 km

Herzliche Gratulation!
Euer Basler Bebbi
 

 

Rückkehr der Geächteten
Gedanken zur „Marscholympiade“ -
dem 88. Viertagemarsch in Nijmegen (NL) vom 20. bis 23. Juli 2004

 
Mit dem Titel „Rückkehr der Geächteten“ in der NZZ am Sonntag vom 16. Mai 2004, nimmt mir der Journalist nicht nur die Worte von den Lippen, sondern ich sehe einige Parallelen zu einigen Randsportarten im Allgemeinen und zu unserem Sport und hier meine ich im Speziellen den Militärsport und die außerdienstlichen sportlichen Aktivitäten und deren Darstellung oder eben Nichtdarstellung, sprich Ignoranz in den Medien. Er gibt mir geradezu die Motivation hier ein paar Gedanken zum Thema außerdienstlicher Leistungssport zu äußern.

Sicher gibt es andere Medien, wo diese Botschaft angebrachter wäre, im Speziellen was die Wahrheitsfindung, Geschichte und Herkunft betrifft und dadurch auf ein breiteres Echo fallen müsste. Jedoch darf in unserem Vereinsorgan durchaus auch einmal etwas über gewisse Hintergründe, Geschichten und andere Vorkommnisse geschrieben und gelesen werden, die unseren so geliebten außerdienstlichen Sport in den Mittelpunkt rücken lassen. Sicher ist, dass der Schreibende seine Zuständigkeit weiterhin in einer der Kernkompetenzen unseres Vereins, der außerdienstlichen, sportlichen Tätigkeiten versteht und nicht im Verfassen von Kolumnen. Wenn es hingegen den Militärsportlern im Allgemeinen und den Marschierern im Speziellen dienen kann und dass ihnen auch eine Kompetenz über das Marschieren hinaus zuerkannt wird, dann freut es uns besonders. Jedoch möchte ich jedem engagierten Militär- und Leistungssportler Mut machen und ihn beglückwünschen. Kameraden, sind wir stolz, immer noch dazuzugehören und wenn die Medien nicht über uns berichten oder uns belächeln, so schreiben wir über uns und schreiben uns eben zurück! Denn unsere Zukunftsaussichten sind viel versprechend – wir betreiben eine Trendsportart!

Vielleicht kurz zum Inhalt des Artikels in der NZZ am Sonntag für alle, denen er nicht präsent ist. Er behandelte die Situation der Geher in der Schweiz, die jahrelang belächelt, ausgegrenzt, ausgestoßen und totgeschwiegen wurden; keine finanzielle Unterstützung von irgend welcher Seite erhielten, auch vom Leichtathletikverband (SLV) nicht. Völlig aus dem Nichts qualifizierte sich im Frühjahr die junge, sympathische Tessinerin Marie Polli (24), für die Olympischen Spiele in Athen. Jahrelanges hartes Training wie ein Profi ohne Entgelt, neben einer 80%-Anstellung und völlig auf sich und ihre Familie abgestellt, erreichte Marie die Limite. Bravo!
Vollständigkeitshalber noch kurz zur Geschichte des „Gehens“: 1893 wurde der Distanz-Marsch-Verein Berlin-Wien (578 km) gegründet. Es hätte der Wunsch bestanden, sich mit den Reitern und Radfahrern zu messen, die diese Strecke bereits schon 1892 und 1893 bewältigt hatten. Mit der ersten Austragung dieses Marsches am 29. Mai 1893 entstand oder entwickelte sich das „Gehen“ als Sportdisziplin. Es wurde ein Reglement ausgearbeitet, denn es musste eine eindeutig klare Technik vorgeschrieben und ein deutlicher Unterschied zum Langstreckenlauf vorgenommen werden. 1906 wurden die „wettkampfmäßigen Geher“ ins Olympische Programm aufgenommen. Und allem Hohn und Spott zum Trotz gehören sie nach wie vor dazu! Die Gründung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde stark vom damaligen Militär (-Sport) geprägt und von zahlreichen verantwortlichen Militärs gefördert und vorangetrieben. Die Absicht war sicher das friedliche Kräftemessen, die Körperertüchtigung und die Völkerverbindung. Darum finden sich noch heute zahlreiche Disziplinen, die ihren Ursprung in den Armeen hatten oder stark damit verbunden waren (Reiten, Schiessen, Werfen, Mehrkämpfe, verschiedene Hindernisdisziplinen, Laufen, Distanzmärsche = heute Gehen, usw.). Die Schweiz hatte in der Disziplin „Gehen“ der 30er, 40er und 50er Jahre zahlreiche internationale Erfolge und einige Olympiamedaillen gewonnen. 1909 wurde der erste Viertagemarsch in Holland durchgeführt. Auch diese Veranstaltung war in den ersten Jahren ein Militärdistanzmarsch und wird bis heute noch sehr stark von zahlreichen Armeen mitgetragen. Bereits in den letzten Jahrzehnten des 19. und in den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts fanden Land auf, Land ab zahlreiche Armeegepäck-, Langdistanzmärsche und andere uniformierte Ausdauerprüfungen statt. Noch manch einer staunt, was für gewaltige Leistungen vollbracht wurden. Vor allem wenn man bedenkt, dass damals noch kein derartiger technischer Fortschritt inbezug auf Ausrüstung, Material und Verpflegung vorhanden war. Auf den Militärwettmarsch in Frauenfeld und dessen Entwicklung zu einem Leistungs- und Spitzensportereignis muss ich hier nicht weiter eingehen. Zahlreiche Leser des „Der Artillerist“ haben an dieser Stelle bereits den einen oder anderen Bericht verfolgt oder eigene Ehrfahrungen gesammelt. Dieser Blick in die Vergangenheit ist zum Verständnis für diejenigen, die die Ursprünge vergessen hatten oder es nicht mehr wahr haben wollen. Oder die mit dem modernen Walken glauben, in den vergangenen Jahren, eine Neuentdeckung gemacht zu haben. Vor allem wenn man die Art und Weise, wie es in den Massenmedien dargestellt wird, betrachtet!

Und jetzt sehen Sie verehrte Leserin, werter Leser die Parallelen zu unserem Sport, dem modernen Walken oder Marschieren. Wir Marschierer, im Speziellen wir Vierdaagse-marschierer, sind die Nachfahren der Distanzmarschierer von damals. Wie oft wurden oder werden auch wir belächelt und nicht ernst genommen, es reichte uns höchstens zu Hohn und Spott, wenn wir uns sonntags in der Früh mit Rucksack und Marschausrüstung in schnellem Vorwärtsgehen auf den Weg machen.

Gesundheitwissenschaftler, Sportärzte und das moderne Sportmarketing haben diese alte, ursprüngliche und traditionelle Sportart, Marschieren oder Gehen wieder neu entdeckt. Ist es doch die natürlichste Fortbewegungsart des aufrechtgehenden Menschen. Jedoch man schämt sich oder meint Hohn und Spott nachsichzuziehen wenn man es in unserer Sprache ausspricht. Nein, auch hier musste ein aus dem Amerikanischen geholten Modeausdruck her, walking, race walking oder eingedeutscht walken. Jedoch an den Ursprüngen ändert sich nichts und die Wurzeln dieser Leistungsport- und Breitensportart sind stark verankert. Wenn in Nijmegen gegen 50'000 Teilnehmer mitmarschieren, zahlreiche nationale und internationale Distanzmarschveranstaltungen, Entschuldigung „Walkingevents“, landauf landab stattfinden und aus der Schweiz einige Hundert, der AVL mit gegen 20 erfolgreichen Teilnehmern vom diesjährigen Vierdaagse in Nijmegen (NL) zurückgekehrt ist, so können auch wir mit Stolz von der „Rückkehr der Geächteten“ sprechen!

Wir sind eben nicht die medienwirksamen Sportler, die sich anspucken oder ins Schienbein treten und sich dann von einem der Medienpartner, dem gebührenfinanzierten Fernsehen, vorführen und in den Rücken fallen lassen, sondern verantwortungsbewusste Freizeitsportler ohne Einfluss auf Auflagen und Einschaltquoten. Wahre und echte Amateure, die niemand anderem als der eigenen Gesundheit, dem Wohlbefinden und allenfalls der Kameradschaft und im Zusammenhang mit dem Vierdaagse und als Militärmarschierer, dem Schweizerischen Marschbataillon und damit der Schweizerischen Eidgenossenschaft, verpflichtet sind! Beide tragen das „Weiße Kreuz im roten Feld“ auf der Brust, gewiss ist mir, dass es die einen mit Stolz tragen und von denen sind einige mit uns in Nijmegen mitmarschiert und diese kennen wir persönlich!

Wenn Verantwortungsträger und Sponsorverantwortliche in der Wirtschaft sich diese Gedanken bei der Auswahl oder Vergabe von Sponsorengelder, Förder- und Unterstützungsbeiträgen in ihren Entscheidungsprozess miteinfliessen lassen, so leisten sie
gewollt oder ungewollt einen wichtigen Beitrag und honorieren unser Leistungsvermögen.
Denn nur unermüdlicher Wille von überdurchschnittlichen Leistungsträgern sei es gemeinsam in der Gruppe oder auch als Einzelner ein Ziel zu erreichen und sich neue, höhere Ziel zu setzen, zeichnen unseren Sport aus. Dies wiederum fördert und stärkt Tugenden wie den Willen das Ziel zu erreichen, die Leistungsbereitschaft, das Verarbeiten von Niederlagen und stärkt den Charakter und die Vorbildfunktion in der Gesellschaft. Es fördert die Sozialkompetenz im Alltag, am Arbeitsplatz und im Verein und leistet damit einen positiven Beitrag zu unserem Sozialprodukt und in unserer Gemeinschaft. Die Zeit ist vorbei, wo wir nur eine Randnotiz sind oder uns als Geächtete sehen! - Urs Vogel – TL und MGL

 

 


 

Sport / Wehrsport
Aktivitäten in den ersten Monaten des Vereinsjahres
Bekanntlich beginnt das Sportsjahr für die Verbandsstatistik mit dem 1. November. Somit soll der interessierte Leser in chronologischer Reihenfolge kurz einen Überblick über das bisherig Geleistete erhalten.
Im November 2003 absolvierten zwei Mitglieder, Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel, die herausfordernden und harten 27,5 km des Thuner Waffenlaufes und klassierten sich deutlich in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes. Als zweiter Novemberlauf und als eigentliche Härteprüfung und Saisonhöhepunkt für jeden Militärlangstreckenläufer, war die Teilnahme an der 69. Austragung des bekannten Frauenfelder Militärwettmarsches. Trotzdem, dass er nach wie vor Militärwettmarsch heißt, ist er seit Jahren ein eigentlicher Langstreckenlauf, wo auf Biegen und Brechen im Laufschritt und mit der 6,2 kg-Packung auf dem Rücken um die Wette über die Marathondistanz von 42,195 km gelaufen wird. Four Urs Vogel belegte in seiner Kategorie den hervorragenden 28. Rang von 117 Klassierten.
Dreizehn AVL-Teilnehmer kämpften sich durch die teilweise neblige Nacht des Zentralschweizer Distanzmarsches vom 8./9.11.2003. Je nach Leistungsvermögen, wurden in der Gruppe oder individuell, Distanzen von 20 bis 100 km zurückgelegt. Der Zielort war im vergangenen Jahr Altishofen und die Marschrouten waren im Raum Luzerner Hinterland.
Motf Josef Distel vertrat die Farben des AV Luzern am Skiplausch vom 4. Januarwochenende in Engelberg.
Der eigentliche Start der Marschgruppe in die neue Saison, war am 6. März in Hildisrieden. Bei nasskaltem Wetter und noch winterlichen Verhältnissen um die 5 – 7° C fanden sich 9 Marschtüchtige für die erste Übung im Kollektiv über eine Distanz von rund 24 km ein. Die Wanderstrecke führte uns über Sempach entlang dem Sempachersee und zurück auf die Höhen des Eich- und Morentaler Waldes, vorbei an den Anlagen des Golfplatzes und zurück nach Hildisrieden. Die happigen Höhenunterschiede gingen dem einen oder anderen nach der Winterpause in die Oberschenkel. Die verdiente Pause nach dem Marsch und das Ausklingen des Trainingstages war bei unserem Marschkameraden und Ehrenmitglied Oberst Edwin Singer und seiner Gattin Esther. Hier wurden wir einmal mehr mit echt Schweizerischen Käsespezialitäten aufs Vorzüglichste verwöhnt. Danke Esther und Edi.
Vierzehn Tage später fand der zweite Trainingsanlass im Raum Sursee, Schlierbach, Rickenbach mit 10 Teilnehmern statt. Die absolvierte Distanz betrug rund 26 km und war auch hier mit respektablen Höhenunterschieden garniert. Hier durften wir bei Ehrenmitglied Oberstlt Kurt Bösch und seiner Elisabeth eine kulinarische Ehrenrunde absolvieren und die Genüsse aus Küche und Keller verköstigen. Elisabeth und Kurt, recht herzlichen Dank.
Zwei AVL-Mitglieder, Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel starteten am letzten März-Sonntag in die Frühjahressaison der Waffenläufe mit Erfolg. Die Saisoneröffnung begann dieses Jahr relativ spät mit dem St. Galler. Die 45. Austragung wird sicher in die Geschichte eingehen. Denn selten hatte es Ende März noch soviel Schnee, gegen einen halben Meter und Minustemperaturen von – 3° bis – 6° C gehabt. Trotzdem das wunderschöne Winterwetter ließ wieder einmal ein Waffenlaufhoch aufkommen.
Allen die ihren Beitrag für ein gutes Gelingen geleistet haben, ein herzliches Dankeschön und in der noch jungen Saison weiterhin viel Erfolg!
 

Aktivitäten in der ersten Jahreshälfte 2004
Wenn im letzten Beitrag über die Aktivitäten der ersten Monate des neuen Vereinsjahres berichtet wurde, so fahren wir fort mit den absolvierten Wettkämpfen und Trainingsveranstaltungen in den vergangenen Frühlingsmonaten.

Aktivitäten der Marschgruppe

Das Aushängeschild unseres Vereins ist die Marschgruppe. 9 Teilnehmer absolvierten anfangs April als dritten Trainigsmarsch eine anspruchsvolle Höhenwanderung in den Baselbieter Jurahöhen. Vom Unteren Hauenstein (SO) wanderten wir auf der nördlichen Seite des Belchens vorbei an den Schützengräben und Befestigungen aus dem ersten Weltkrieg (1914-1918) Spitzenflüeli, über die Geissflue, die Lauchflue und die Gerstelflue (über Waldenburg) hinunter nach Langenbruck. Dort begann die Wegstrecke wieder mit einem mehrkilometrigen Anstieg Richtung Belchen, jedoch diesmal auf der Solothurner Seite, vorbei am General Wille Haus und über Iffental zurück nach Hauenstein.
Am Samstag, 17. April absolvierte die AVL-Marschgruppe mit 16 Teilnehmern erfolgreich den 36. Marsch um den Zugersee. Angenehme Bedingungen begleiteten uns auf diesem anspruchsvollen Marsch über rund 33 Km effektiver Distanz um den See.
Das folgende Wochenende war einer der ersten Saisonhöhepunkte, der Zweitage Marsch von Bern. Mit 21 Teilnehmern in der Gruppe und noch 4 weiteren AVLMitgliedern, die individuell, nach Alter die 2 x 30 oder 40 km absolvierten (Total 25
Teilnehmer), war dieses Marschwochenende für den AVL ein beachtenswerter Erfolg.
Mehr über den Schweizerischen Zweitage-Marsch erfahren wir aus dem Bericht von unserer Büroord Haubitzius. Ihm danken wir an dieser Stelle für die ausführliche Berichterstattung und die aufmerksame Schilderung dieser beiden Tage.
Mitte Mai war das sonntägliche Marschtraining im Raum Küssnacht am Rigi mit einer herrlichen Aussicht auf den Vier-waldstätter- und den Zugersee angesagt. Bei idealem Wetter mit angenehmem Sonnenschein führte uns der Tages-organisator Oberstlt Edgar Gwerder über eine anspruchsvolle Strecke mit happigem Höhenunterschied auf die Seebodenalp über die Anhöhen über Weggis und über Greppen zurück nach Küssnacht. Dem einen oder anderen der neun Teilnehmer ging diese Uebung echt in die Beine. Im Anschluss an das Training war Einkehr bei unserem
Marschkameraden Edgar mit seiner Monika in ihrem Zuhause am Fuße der Rigi. Hier durften wir uns einmal mehr stärken und die Reservetanks wieder füllen. Monika und Edgar recht herzlichen Dank!
Am Samstag, 22. Mai nahm unsere Marschgruppe das erste Mal am Emmentaler 50-Km Marsch und Lauf teil. Diese Veranstaltung war neu in unserem Jahresprogramm und mit einer Distanz von 50,4 km und 1‘000 Metern Höhendifferenz sehr anspruchsvoll.
Es begeisterten sich die folgenden 6 Mitglieder für diese Herausforderung und alle absolvierten ihn trotz den Strapazen äußerst erfolgreich: Oberst Edi Singer, Oblt Urs-Louis Dietschy und Kpl Erik Dollinger als Marschierer, Fw Beat Schlüchter und Sdt Dominik Schneider absolvierten den Teamlauf (je 25 Km) und Four Urs Vogel als Langstreckenläufer über die gesamten 50 Km. Am Sonntag, 6 Juni fand das Marschtraining im sonnigen Fricktal (AG) satt. 9 Teilnehmer besammelten sich am Ausgangspunkt in Rheinfelden, der königlichen Kur- und Bäderstadt und ältesten Zähringerstadt der Schweiz. Die Marschroute führte uns auf Wald- und Wiesenwegen über Möhlin, Zeiningen, Mumpf, Obermumpf nach Schupfart. Nach einer kurzen Rast beim Flugplatz Schupfart führte uns die Strecke vorbei an Wegenstetten, Hellikon, Zuzgen nach Zeiningen und am Fuße des Sonnenberges zurück nach Rheinfelden. Die Einkehr war am ersten Juni-Sonntag beim Gastgeber und Marschgruppenführer Four Urs Vogel, der seine Kameraden kulinarisch aufmunitionieren durfte.
Am Samstag, 12. Juni fand die 19. Austragung des Nidwaldner Sternmarsches in Stans und Umgebung statt. Es starteten unter der Leitung von Erik Dollinger 8 Marschierer, die um die 30 Km erfolgreich absolvierten. Wir spenden der Marschgruppe einen großen Applaus und herzliche Gratulation!

Mehrkämpfe

Am Freitagabend, 30. April fand die 22. Austragung des Alois Salzmann-Mehrkampfes bei der Kaserne Emmen statt. Mit rund 90 Wettkämpfern war die diesjährige Austragung, organisiert vom UOV Emmenbrücke, wieder ein voller Erfolg. Die
Bedingungen waren ausgezeichnet und damit ein spannender und interessanter Wettkampf angesagt. Vor allem der Geländelauf und dessen Parcours von schätzungsweise 4,8 km, war sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Hier trifft sich die gesamte militärische Mehrkampfszene mit all denjenigen, die Ambitionen auf gute Plätze in der Ostschweizer-Dreikampf-Meisterschaft haben. Die Farben des AV Luzerns waren durch unsere beiden Mehrkämpfer Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel vertreten, die trotz einem respektablen Laufresultat keinerlei Chancen auf einen vorderen Platz hatten. Bei Urs reichte es jedoch mit einem ausgeglichenen Wettkampf für einmal zur Spezialauszeichnung. Die technischen Disziplinen wie Schiessen und Wurfkörperzielwerfen wurden von einigen dermaßen gut beherrscht, dass es
auf der Laufstrecke mit einem eher bescheidenen Resultat trotzdem zu Lorbeeren reichte. Den beiden Vertretern des AVL gebührt einen Applaus und ein Bravo!

Reussfahrt vom 20. Mai 2004

Der AV Luzern war mit vier Teilnehmern an diesem vom UOV Emmenbrücke organisierten Anlass vertreten. Die folgenden vier Teilnehmer beglückwünschen wir mit einem großen Applaus für ihr erfolgreiches Absolvieren der vielseitigen und abwechslungsreichen Übungen und des Bootfahrens: Fw Marcel Furrer, Fw Beat Schlüchter, Kpl Erik Dollinger und Vorstandsmitglied Gfr Marco Wicki.

Regionale Artillerie Sporttage in Willisau vom 11./12. Juni 2004

Aufgrund der Terminkollisionen, die Meisten der AV Luzern-Aktiven nahmen an anderen militärsportlichen Herausforderungen teil, fand nur ein Teilnehmer den Weg nach Willisau. Mitr Robert Eiholzer vertrat die Farben des AV Luzern und legte mit seinen hervorragenden Leistungen große Ehre ein. Seine Platzierungen: im Zweikampf
40. unter 109 Teilnehmern, im Mehrkampf 24. unter 65 Absolventen und in der Kombination 18. von 53 Klassierten. Robert recht herzliche Gratulation für Deinen tollen Einsatz und wir spenden einen großen Applaus!

Waffenläufe

Am 56. Neuenburger Waffenlauf vom 4. April über die Halbmarathondistanz von 21,1 km mit Start und Ziel in Colombier, nahmen Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel mit Erfolg an dieser militärsportlichen Herausforderung teil. Der Ausgangspunkt ist seit Jahren die modern eingerichtete Kaserne des Neuenburger Waffenplatzes im Schloss Colombier. Kühle Temperaturen und damit ideales Laufwetter begleiteten uns Waffenläufer auf einer tadellosen Strecke. Auch die hervorragende Ambiance im Schloss ist immer wieder beeindruckend und stimmungsvoll. Auch wenn der Fortbestand des Waffenlaufes nicht mehr gesichert ist, der eine oder andere Organisator hat bereits das Handtuch geworfen (2003: Toggenburg und Kriens, 2004: Altdorf) und die Teilnehmerzahlen eher rückläufig sind, der Waffenlauf ist und bleibt eine sportliche Herausforderung, die Seinesgleichen sucht und jeder erfolgreiche Absolvent hat eine sportliche Höchstleistung vollbracht.
Die 51. Austragung des Hans Roth-Waffenlaufes in Wiedlisbach fiel leider mit dem Zweitage Marsch Bern-Belp zusammen. Somit konnten wir von dieser Herausforderung keine Lorbeeren holen.
Es gibt jedoch auch Positives zu berichten. Am Pfingstsamstag, am alljährlich stattfindenden Internationalen Pfingstlauf in Wohlen (AG), haben sich die Organisatoren in diesem Jahr entschlossen, als Novum den Waffenlauf ins laufsportliche Angebot aufzunehmen. Prompt reihten sich auch unsere beiden AVL-Waffenläufer ins Starterfeld zu dieser Herausforderung auf der traditionellen Strecke, von uns Waffenläufern eher kurzen 8,2 km mit 120 Metern Höhendifferenz, ein. Wie kürzer die Strekke umso angriffiger und schneller wird gelaufen. Unter total 40 Klassierten, belegte Mitr Robert Eiholzer den 17. und Four Urs Vogel den 20. Rang mit Km Zeiten von deutlich unter 5 Minuten. Es war ein wahrer Sprint-Waffenlauf!

Ueberige Sportaktivitäten:

46. Internationaler 100-km-Lauf von Biel vom 11./12.06.2004

Jubiläum und 40. 100-km Lauf von Oberst Hansruedi Weber!

Zum 40. Mal durch Himmel und Hölle, zum 40. Mal durch die Nacht der Nächte und zum 40. Mal die 100-Km erfolgreich und unter tosendem Applaus der Zuschauer beendet! Zu dieser einmaligen Topleistung gratulieren wir Leserinnen und Leser unserem Vereinsmitglied recht herzlich. Einmal mehr gilt auch hier, Ehre wem Ehre gebührt und diese gebührt zweifellos unserem Kameraden Hansruedi Weber, der mit 65. Lebensjahren seinen Jubiläums 100 Km-Lauf erfolgreich absolviert hatte. Hansruedi Weber ist eine Lauf-, Marsch- und Sportspersönlichkeit die Seinesgleichen sucht. Eine solche Leistung kann nur mit ausdauerndem und zähem Willen so erfolgreich vollbracht werden. Zur Ehrbezeugung und Anerkennung dieser einmaligen Bravourleistung gebührt unserem Kameraden ein kurzes Verharren in der Achtungsstellung und anschliessend spenden wir einen Applaus und ein Bravo!
Die 100 Km sind sicher eine der wohl größten physischen und auch psychischen Herausforderungen für einen Langstreckenläufer oder Langdistanzmarschierer. Erstmals war dieser Lauf in unserem Jahresprogramm und zählt zur laufenden Jahresmeisterschaft. Auch dieses Jahr nahmen mit Oberst Hansruedi Weber, Sdt Dominik Schneider und
Four Urs Vogel, drei Mitglieder des AV Luzerns an diesem Ultralangstreckenlauf der Superlative über die berühmten 100 km teil. Wenn in diesem Jahr die Temperaturen sehr angenehm waren und es ab ca. 03’00 Uhr in der Früh während rund einer Stunde stark regnete, so war die richtige Verpflegung und vor allem die genügende und ausgewogene Flüssigkeitsaufnahme einer der Schlüssel zum Erfolg. Hansruedi Weber beendete seinen 40. 100 Km-Lauf in 18 Std. 49 Min. 54 Sek., Dominik Schneider seinen ersten Lauf in 18’30’31 und Urs Vogel absolvierte seine dritte Ultradistanz in 10’18’31 (Vorjahr: 09’49’54) und belegte unter 1'317 klassierten männlichen Teilnehmern den hervorragenden 248. Rang und in der Kategorie den 31. Platz von 192 Klassierten. – Allen drei erfolgreichen Langstreckenläufer herzliche Gratulation!


Allen die an den Wettkämpfen und an unseren Trainingsveranstaltungen ihren Beitrag für ein gutes Gelingen geleistet haben, ein herzliches Dankeschön und weiterhin viel Motivation und Erfolg!
 

Aktivitäten in den Sommermonaten 2004
Die nachfolgenden Schilderungen knüpfen an, an die Aktivitäten des Berichtes in der letzten Ausgabe des „Der Artillerist“ und wir fahren fort mit den absolvierten Wettkämpfen und besuchten Anlässen in den Sommermonaten.

Aktivitäten der Marschgruppe
Wenn die Frühlingsmonate vor allem den verschiedenen Marschtrainings, den Distanz- und Rundummärschen dienten, so waren dies schlussendlich alles Vorbereitungsanlässe für den eigentlichen Jahreshöhepunkt, den 88. Vierdaagse im Niederländischen Nijmegen. Jedoch bevor wir nach Nijmegen dislozieren durften, absolvierten wir noch die zwei letzten Marschtrainings.
Am 27. Juni 2004 bei unseren beiden Vereinskameraden Hanneke und Motf Josef Distel in Schüpfheim und am 4. Juli 2004 bei Fw Rolf Meister und Füs Antonio Verillo. In Schüpfheim starteten 10 Teilnehmer morgens um 07’00 Uhr zum Trainingsanlass im hinteren Entlebuch, von Schüpfheim auf der linken Talseite nach Escholzmatt und auf den Höhen der rechten Talseite zurück nach Schüpfheim. Eine abwechslungsreiche Strecke mit zahlreichen Ansteigungen und darauf folgenden Bergabmärschen. Im Anschluss an die viereinhalbstündige sonntägliche Leibesübung, führte uns die kulinarische Ehrenrunde ins Weghus bei Klusstalden. Dafür danken wir Euch, Hanneke und Seppi herzlich, macht weiter so!
Im „Horwertraining“ waren wir 13 MarschiererInnen. Neu dazugestossen war Barbara, deren Verehrer aus dem Berner Seeland stammt, Mitglied des AVL ist und in Nijmegen die ehrenvolle Aufgabe hat, die Standarte über die vier unvergesslichen Tage zu tragen, es ist dies Fw Beat Schlüchter! Unsere beiden Tagesorganisatoren, Rolf und Antonio haben uns eine anspruchsvolle, stark ansteigende Strecke ausgesucht, das wahre Gegenteil, was uns in Holland erwartete. Sie führten uns von Horw über den Schwändelberg, die Buholzer Schwändi, über Schönenboden, auf die Fräkmünt unterhalb dem Pilatus. Die wohlverdiente Einkehr im Bergrestaurant diente dem Verschnaufen und einer kurzen, verdienten Erholung. Um anschließend im zügigen Marschschritt den Rückweg auf herrlichen Wander- und Spazierwegen nach Horw unter die Füße zu nehmen. Die an diesem Tag absolvierte Höhendifferenz betrug um die 1'050 m und das Training dauerte gute 5 Stunden. Da war die Einkehr bei Rolf Meister echt verdient. Der Schwiegervater von Rolf verwöhnte uns mit einem ausgezeichneten Pilzrisotto. Für die Gastfreundschaft danken wir allen, die sich ins Zeug gelegt haben, diese waren neben Rolf, Nicole, Peter, Antonio und Andrea!
Nun sind wir gerüstet und können mit gutem Gewissen und mit Stolz dem Marschbefehl des Schweizerischen Marschbataillons nach Nijmegen folgen! Einen ausführlichen Bericht über die erfolgreichen vier Tage von Nijmegen, verfasst von unserem Kameraden und aktiven Teilnehmer, Oblt Urs-Louis Dietschy, werden Sie in dieser Ausgabe lesen.


11. Schweizerische Militärstafette vom 14. August 2004
Nach dem letztjährigen Jubiläumslauf, kehrte dieses Jahr wieder der Alltag in die 11. Durchführung der Rütihofstafette ein. Trotzdem war es einmal mehr ein gelungenes und äußerst spektakuläres Rennen. Auch dieses Jahr gebührt dem OK ein Dankeschön und einen großen Applaus für die tadellose Organisation. Der schon zur Tradition gewordene große Gabentempel ermöglicht es auch den in den hinteren Rängen positionierten Wettkampf-teilnehmern zu schönen Naturalgaben und allerhand nützlichen Gebrauchsgegenständen. Diese Militärstafette besteht aus einem tarnanzugbekleideten Läufer mit der Gewehrpackung von 6,2 kg und der absolviert drei Runden zu 5,7 km. Er übergibt nach Absolvieren einer Laufrunde an seinen Partner, dem Militärradfahrer, ebenfalls im Tarnanzug und mit Sturmgewehr und mit dem Ordonannzrad 05. Dieser legt ein Mal eine Runde von 22,4 km und das zweite Mal eine von 16,8 km zurück.
Zwei Waffenläufer aus der AV Luzern-Familie haben sich ins Starterfeld eingereiht. Mit Füs Urs Limacher, Jg. 1982 taucht ein neues Aktivmitglied im Artillerieverein auf, der bereits am Schweizerischen Zweitagemarsch in Bern erste AVL-Luft schnupperte und Four Urs Vogel, der diese Stafette bereits zum 8. Mal erfolgreich absolvierte. Beide haben sich mit ihren Radfahrern recht gut geschlagen. Zu berücksichtigen ist, dass das Niveau äußerst hoch ist und nur ein absolutes Spitzenteam es in die vorderen Ränge schaffte. Den Beiden einen großen Applaus und herzliche Gratulation!


60. und letzter Altdorfer Waffenlauf
Der erste Herbstwaffenlauf war der 60. Altdorfer am Sonntag, 12. September in der Urner Kantonsmetropole. Es war nicht nur ein Jubiläumslauf, leider war es auch der letzte Altdorfer Waffenlauf. Ab 2005 wird die Waffenlaufsportbegeisterung im Urnerland ruhen. Einer der traditionsreichsten und ganz großen Läufe mit der Gewehrpackung und im Ordonnanzanzug ist im wahrsten Sinne des Wortes zu Ende. Der Kampf ist gekämpft, der Lauf ist beendet. Läuferinnen und Läufer - Achtung! – Ruhn, abtreten für immer! Damit gibt es in der Innerschweiz, nach Kriens und Altdorf, keine Waffenläufe mehr. Der aktive Läufer und Militärleistungssportler mag es bedauern. Der erste Altdorfer wurde im Jahre 1945 ausgetragen. Es schien ein Wagnis zu sein, nachdem die Armee demobilisiert hatte (Ende des 2. Weltkrieges) und alle Wehrmänner ins Zivilleben zurückgekehrt waren. Jedoch bereits bei der 7. Austragung im Jahre 1951 meldeten sich über 1'000 Läufer für diese Herausforderung an, damals noch über 30 km, mit 325 m Höhendifferenz und im Tenü grün.
General Guisan stiftete den nach ihm benannten Wanderpreis für die beste Gruppe. Die Widmung des Generals im Goldenen Buch sei hier in Erinnerung gerufen: „Das Gehen, sei es Marschieren oder Laufschritt, ist mit Turnen die Basis jeglicher Sporttätigkeit. Es ist die Grundbedingung des richtigen Atmens, das seinerseits die Lungen stärkt und zu Ausdauer verhilft. Ich gratuliere den Initianten des Altdorfer Militärwettmarsches, der dem Bestreben gilt, unsere Wehrmänner zu Leistungen anzuspornen, die nicht nur jedem Wettläufer einen Sieg über sich selbst einbringen, sondern für die Armee von großer Wichtigkeit sind, denn trotz Motor braucht sie immer zuverlässige Läufer.“ General Henri Guisan. - Diese Aussage hat in der heutigen Zeit gar nichts an Bedeutung verloren und ist aktueller denn je!
Später wurde die Strecke aufgrund des Verkehrsaufkommens geändert und war noch 25,75 km lang. Im Jahre 2000 gab es dann nochmals eine Streckenverkürzung auf 17,5 km und mit einer Höhendifferenz von 150 m. Jedoch haben diese Änderungen auf die sinkenden Teilnehmerzahlen und die Überalterung des Teilnehmerfeldes keine Trendwende einleiten können.
Erfreuliches ist von den Läufern aus dem Artillerieverein Luzern zu berichten. Es waren diesmal deren vier, die die Gewehrpackung schulterten und der Aufforderung unseres Generals Folge leisteten. Fw Beat Schlüchter absolvierte seinen ersten Waffenlauf und war auf Anhieb mit dabei. Auffällig ist, dass alle vier innerhalb von drei Minuten ins Ziel einliefen, was heißt, dass alle vier auf einem ähnlichen Leistungsniveau sind (Kilometerschnitt 5’11’’ bis 5’17’’) und sich damit deutlich in der ersten Gesamtranglistenhälfte klassierten. Allen einen großen Applaus und herzliche Gratulation!
Vereinsinterne Rangliste
[M 20 38, M 40 104 und M 50 159 klassierte Teilnehmer]
1. [ 23. M 20] Füs Limacher Urs, Jg. 82 1'29'36,7
2. [ 52. M 40] Mitr Eiholzer Robert, Jg. 79 1'29'44,8
3. [ 26. M 20] Fw Schlüchter Beat, Jg. 60 1'32'08,4
4. [ 43. M 50] Four Vogel Urs, Jg. 53 1'32'33,3

Allen Teilnehmern an Wettkämpfen und Trainingsveranstaltungen ein herzliches Dankeschön und weiterhin viel Erfolg und Motivation! Einen großen Applaus und ein Dankeschön verdienen zweifellos auch unsere Partnerinnen, die uns Aktive begleiten, bis zum Schluss am Rennverlauf ausharren, uns zujubeln und unterstützen oder uns zuhause mit Massagen und anderen Annehmlichkeiten verwöhnen, sie leisten ebenfalls einen hervorragenden Beitrag für ein gutes Gelingen! – Urs Vogel - TL

 

Eine Wehrsportpersönlichkeit jubiliert -
40 x Viertage Marsch Nijmegen, 42 x Zweitagemarsch Bern, 40 x 100-km Biel!
 
Dass mitten unter uns, das heisst Mitglieder des AV Luzern immer wieder durch hervorragende und aussergewöhnliche Leistungen im Bereich Wehrsport auf sich aufmerksam machten und zu wahren Sportpersönlichkeiten aufstiegen, haben wir in diesem Medium schon ab und zu gelesen.
Heute freuen wir uns, eine der hervorragendsten Sportpersönlichkeiten im AV Luzern vorstellen zu dürfen. Oberst Hansruedi Weber, Jg. 1939,wohnhaft in Beromünster, absolvierte im Jahre 2004 den Internationalen Vierdaagse von Nijmegen, zum 40. Mal. Ebenfalls 40 Mal ist Hansruedi die 100 Km von Biel gelaufen und absolvierte den Schweizerischen Zweitagemarsch in Bern-Belp zum 42. Mal erfolgreich!
Viele nehmen Oberst Hansruedi Weber als stillen und treuen Militärsportler, der über Jahrzehnte an unzähligen Anlässen Großartiges geleistet hat, wahr. Jedoch wer die Szene über Jahre verfolgt und aktiv mitmacht, der kennt Hansruedi als einen der kompetentesten, umsichtigsten und erfahrendsten ausserdienstlichen Wehrsportler, der eine ausserordentliche Vorbildfunktion vorlebt und zahlreichen, ob Jungen oder jung Gebliebenen noch Vieles vormacht!

Auszug aus dem Palmarès von Oberst Hansruedi Weber:
40 x 160 km Internationaler Viertagemarsch Nijmegen (NL) (4 x 40 km)
42 x 80 km Schweizerischer Zweitagemarsch Bern (2 x 40 km)
40 x 100 km Internationaler 100 km-Lauf, Biel
44 x diverse km Zentralschweizer Distanzmarsch
30 x diverse km Berner Distanzmarsch
32 x diverse km Waffenläufe
5 x 86 km Militärradrennen St. Gallen - Zürich

Zahlreiche Einsätze in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen der diversen Sektionen und des Dachverbandes SVMLT, wie Militärradrennen und Distanzfahrten. Zahlreiche Teilnahmen an Sommer- und vor allem Wintermannschaftswettkämpfen der Mech Div 4, als Patrouillenführer, Militärlangläufer und Militärradfahrer. Dank seinen Bemühungen und der Förderung der ausserdienstlichen, sportlichen Betätigung als ehemaliger Kp Kdt der Rdf Kp II/8, wurde diese Einheit Ende der 60-er, anfangs der 70-er Jahre mehrfach in Spitzenrängen klassiert; sie wurden erste, zweite oder dritte von diversen Militärrad-Distanzfahrten, Divisionsmeisterschaften und auch einmal Armeemeister.

Während 28 Jahren führte Oberst Hansruedi Weber die SVMLT-Holland-Marschgruppe, die unter seiner Führung auch eines der Aushängeschilder des Schweizerischen Marschbataillons war und es auch heute noch ist. In Spitzenjahren motivierte Hansruedi bis zu 48 MarschteilnehmerInnen (13 weibliche / 35 männliche AdA) in seiner Gruppe, den Viertagemarsch im Ordonnanzanzug, mit 10 kg-Gepäck über die vier Mal 40 Km zu absolvieren. Als dann vor 5 Jahren für eine uniformierte Teilnahme die Altersguillotine fiel, marschierte Hansruedi weiterhin als sportlicher Zivilist mit und genoss die Honorationen der zahlreichen Zuschauer auch weiterhin.
Addieren wir alle diese Km-Leistungen zusammen und zählen auch noch sämtliche Trainings- und Vorbereitungsmärsche dazu, so ist es nicht übertrieben, dass Oberst Hansruedi Weber über 40'000 km absolviert hat, das heisst mehr als um die ganze Erdkugel gelaufen ist!

Auch als Schütze brillierte Hansruedi Weber über Jahre an Armeewettkämpfen von Eidgenössischen und Kantonalen Schützenfesten und errang ausnahmslos die begehrte und rare Kranzauszeichnung, das heisst Hansruedi war immer unter den Besten klassiert; mehrmals im ersten oder zweiten Rang der Gr Wettkämpfe.
Eine Persönlichkeit mit solchen Erfahrungen und Leistungen fällt auf und dieses Können ist in verschiedenen Vorstandstätigkeiten, sei es als Technischer Leiter, als Übungsleiter oder als Präsident gewinnbringend in die Führungsetagen der ausserdienstlichen Verbände eingeflossen. Auch zahlreiche Ehrenmitgliedschaften beweisen seine unermüdliche Tatkraft zugunsten des Militärsports und der ausserdienstlichen, sportlichen Aktivitäten.

Zu dieser ausserordentlichen und einmaligen Topleistung möchten wir Leserinnen und Leser unserem Vereinsmitglied recht herzlich gratulieren. Einmal mehr gilt auch hier, Ehre wem Ehre gebührt und diese gebührt zweifellos unserem Kameraden Hansruedi Weber, der in seinem 66. Lebensjahr zu den grössten und hervorragendsten Militär- und Wehrsportlern gehört.
Damit hat sich Oberst Hansruedi Weber für die ausserdienstlichen Tätigkeiten beispielhaft hervorgetan. Für diese Glanzleistungen spenden wir an dieser Stelle einen grossen Applaus und als weitere Ehrbezeugung verdient der Jubilar ein kurzes Verharren in der Achtungstellung! - Herzliche Gratulation Hansruedi, bleib gesund und pack die nächsten Herausforderungen über die zahlreichen Langstrecken in vielleicht etwas gemächlicherem Schritt an!
Urs Vogel - TL

 

 



Neuerungen bei der Artillerie
Besuch bei der Art Abt 10





Dank der Vermittlung unseres Vereinsmitgliedes und Kommandanten der Infanteriebrigade 4,  Brigadier Bruno Staffelbach,  hatte ich Gelegenheit, die Art Abt 10 während ihrem WK in Frauenfeld zu besuchen und mich über die Artillerie in der Armee XXI zu informieren.
Die mobile Artillerie verfügt nur noch über einen Geschütztyp, die kampfwertgesteigerte Panzerhaubitze. Das erklärt auch, warum die Panzerhaubitzabteilungen jetzt schlicht "Artillerieabteilung" heissen. Neu verfügt jede Abteilung über 4 statt 3 Geschützbatterien mit je 7 Geschützen. Die verbesserten Panzerhaubitzen haben ein längeres Geschützrohr und dadurch eine vergrösserte Reichweite. Da die Treibladungen neu in einem Anbau am Turmheck untergebracht sind, kann auch mehr Munition mitgeführt werden. Die wichtigste Neuerung ist das Navigationssystem Napos. Damit können sich die Geschütze selbst einrichten und ihre Position automatisch an die Feuerleitstelle melden. Natürlich kann damit auch in der Nacht und bei eingeschränkter Sicht eingerichtet und geschossen werden. Für die Verschiebungen in der  Dunkelheit sind Fahrer und Geschützführer mit Nachtsichtgeräten ausgerüstet. Die Geschützbedienung wurde um 2 Kanoniere reduziert, denn es wird nur noch mit geschlossenem Kampfraum geschossen. Da das Einrichten mit dem Batterieinstrument wegfällt, können alle Arbeiten in der Feuerstellung unter Splitterschutz durchgeführt und die Schussbereitschaft deutlich schneller erstellt werden. Auch sind neue Stellungsräume wesentlich schneller bezogen , da das zeitaufwändige Vermessen der Feuerstellungen wegfällt. Somit gehören auch die Erkundungstrupps mit ihren Vermessern der Vergangenheit an.
 

Eine kampfwertgesteigerte Panzerhaubitze in der Feuerstellung
 
Nachdem die Kanoniere der Art Abt 10 in den letzten Wiederholungskursen auf das verbesserte Geschütz umgeschult wurden, wird in diesem Jahr der erste von 2 UK INTAFF durchgeführt. Neben INTAFF, dem "Integrierten Artillerie Führungs- und Feuerleitsystem", wird auch das neue Schiesskommandantenfahrzeug eingeführt.
Das neue Fahrzeug basiert auf dem Aufklärungsfahrzeug Eagle der Firma Mowag und verfügt wie die Geschütze über ein Navigationssystem. Das gepanzerte und auch im Gelände sehr bewegliche Fahrzeug kann problemlos allen mechanisierten Kampfverbänden folgen. Wenige Sekunden nach dem Halt ist der Sensorkopf hoch geschwenkt und messbereit. Im Sensorkopf sind eine Videokamera, ein Wärmebildgerät und ein Laserdistanzmesser eingebaut. Eine einzige Messung mit dem Laser genügt, um die Zielkoordinaten zu bestimmen. Die Übermittlung des Feuerbefehles erfolgt nicht mehr mündlich, sondern mittels INTAFF. Mit dem neuen Fahrzeug sind auch die Schiesskommandanten nicht nur wesentlich mobiler geworden, sie sind besser geschützt und endlich auch nachtkampftauglich.
 
  
Das neue Schiesskommandantenfahrzeug mit dem Arbeitsplatz des Beobachters
 
Das INTAFF dient nicht nur zur Übermittlung von Feuerbegehren und Feuerbefehlen - es revolutioniert die Feuerführung und die Feuerleitung aller indirekt schiessenden Waffen ab dem Kaliber 12cm. Dazu gehören neben den Panzerhaubitzen auch die Panzerminenwerfer der Kampfbataillone, die Festungsminenwerfer und die Festungsgeschütze Bison. INTAFF ist ein computergestütztes Kommunikations- und Datenbanksystem.  Es vernetzt das Feuerführungszentrum der Brigade mit den Schiesskommandanten, den Feuerunterstützungs-offizieren der Kampfbataillone, den Feuerleitstellen und allen weiteren an der Feuerführung beteiligten Stellen. Die dabei eingegebenen Daten und Meldungen sind unmittelbar bei allen Benutzern auf dem Computer sichtbar. So laufen alle Prozesse wesentlich schneller und transparenter ab. Beispielsweise sind die Wettermeldungen sofort nach der Auswertung bei allen Feuerleitstellen verfügbar und es ist jederzeit sichtbar über welche Munition die Batterien noch verfügen. Das System erlaubt es auch, die Feuereinheiten dynamisch für einen Feuerauftrag zu unterstellen. Erst mit INTAFF ist es möglich geworden, die Mobilität der mechanisierten Artillerie voll auszunutzen.
 
 
Das Feuerführungszentrum der Brigade, hier mobil im Radschützenpanzer, ausgerüstet mit INTAFF

In unserer Armee ist es üblich, neue Systeme und Waffen effizient und in kürzester Zeit einzuführen. Auch im UK INTAFF, der von Instruktoren des Lehrverbandes Artillerie durchgeführt wird, ist das nicht anders. So erreichte die Art Abt 10 unter dem Kommando von Oberstlt i Gst Scioli das erste Zwischenziel bereits am Montag der 2. WK-Woche. Alle 4 Geschützbatterien der Abteilung hatten erfolgreich mit INTAFF scharf geschossen.

Peter Imgrüt, Redaktor
 

 


Ehrungen an der Generalversammlung  2004
An der Generalversammlung, die am 17. März im Hotel Rütli in Luzern durchgeführt wurde, konnten die folgenden Ehrungen vorgenommen werden:
50 Jahre Mitglieder beim AVL per 1.1.2004 (Eintritt 1953)
  EM Xaver Bucher, Luzern
Franz Bütler, Emmenbrücke
 
Freimitglieder per 1.1.2004 (Eintritt 1978)
  Urs Grossenbacher, Buchrain
Adolf Gugler, Zollikon
Stefan Gumpp, Immensee
Ernst Hess, Oberdorf
Toni Hunkeler, Luzern
Markus Kaufmann, Luzern
Lukas Lengwiler, Ruswil
Josef Roos, Luzern
Rolf Rüegsegger, Emmenbrücke
Peter Schumacher, Kriens
Hans-Rudolf Schurter, Luzern
Bruno Staffelbach, Luzern
Heinz Stucky, Littau
 
Veteranen VSAV per 1.1.2004
Erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV (Eintritt 1983)
  Hanspeter Brändli, Zug
Hanspeter Egli, Sissach
Sigi Brügger, Luzern
Walter Stöckli, Adligenswil
 


 

Jahresberichte
 

Jahresbericht des Präsidenten 2004

Am 10. März 2004 fand auf Initiative unseres Vereins eine Konferenz mit Präsidenten von städtischen Vereinen im Hotel Schweizerhof statt. Ziel war die Schaffung einer Plattform für die Zusammenarbeit von städtischen Vereinen. 35 Vereine hatten ihr Interesse bekundet, es waren dann aufgrund von Terminkollisionen an der 1.
Präsidentenkonferenz von städtischen Vereinen schliesslich 25 Vereine durch ihre Präsidentinnen oder Präsidenten bzw. Vertreter vertreten. Es wurden Formen der Zusammenarbeit erörtert und der von unserem Redaktor Peter Imgrüt geschaffene Entwurf einer Homepage „www.vereineluzern.ch“ vorgestellt. Die verschiedenen Ideen wurden aufgenommen und die Homepage nach einer internen Versuchsphase den
Vereinen Ende Jahr zur Verfügung gestellt. Es sollen nun die ersten Erfahrungen gesammelt werden, welche an einer nachfolgenden Präsidentenkonferenz erörtert werden sollen.
Die 143. Generalversammlung vom 17. März 2004 stand im Zeichen der Konsolidierung. So wurden die Kommissionen im Wesentlichen in der bisherigen Zusammensetzung bestätigt, und im Vorstand gab es keine Änderungen.
Für die Anlässe, welche durch die einzelnen Kommissionen und Gruppen durchgeführt wurden, kann auf die jeweiligen Jahresberichte der Obmänner verwiesen werden. Hier nur folgende Bemerkungen:
Auch in seinem letzten Jahr als Turmvogt hat Seppi Reichlin zusammen mit der Turmmannschaft den Wasserturm hervorragend betreut. Wir danken ihm und seiner Mannschaft ganz herzlich für diese grossartige Arbeit.
Im Schiesswesen ist insbesondere die beschlossene Zusammenfassung des Grosskaliberschiessens mit Gewehr und Pistole in Kriens zu erwähnen. Das Luftdruckschiessen wird weiterhin auf der Allmend betrieben. Die Schiesskommission unter ihrem Oberschützenmeister Roger Albisser hat den Schützen wiederum gute Anlässe geboten, eine Arbeit, für die wir den Ausführenden bestens danken.
Die Sport- und Technische Kommission bzw. ihr Leiter Urs Vogel hat viele Anlässe im Wehrsport betreut und dabei auch für die Marschgruppe gute Bedingungen geschaffen. Auch ihm gebührt ein grosser Dank für seine Arbeit.
Die Alte Garde hat zwei Anlässe organisiert, eine Schifffahrt mit der neu renovierten „Gallia“ sowie eine Besichtigung der Papierfabrik Perlen. Ich danke dem Ausschuss der Alten Garde unter der Leitung des Obmannes Franz Erni für ihre Arbeit ebenfalls bestens.
Der Frühlingsausflug führte uns nach Engelberg. Aufgrund des schlechten Wetters fand der Sport- und Grillplausch nicht wie geplant im Führenalp-Wald statt, sondern im Sportcenter bzw. im Restaurant.
Über Fronleichnam fand vom 10.–13. Juni 2004 die Vereinsreise ins Elsass statt. Sie war von unserem Altpräsidenten und Ehrenmitglied Hans Thomann organisiertworden und wurde von Charles Gallo fachkundig geleitet. Es war wiederum eine sehr schöne Reise, mit der richtigen Mischung von Gemütlichkeit, gutem Essen, Kultur und Unterhaltung sowie der noch genügend individuellen Freiheit. Wir dürfen uns auf die nächste Reise freuen.
Die Geschützmannschaft führte das traditionelle Salutschiessen am 1. August vor dem Casino durch. Musikalisch umrahmt durch den Jodlerklub Bärgkristall war es wiederum ein schöner Anlass. Ich danke dem Kommandanten der Geschützmannschaft David Merz und allen Mitwirkenden bestens für ihr Engagement.
Am Eidg. Bettag fand der traditionelle Herbstausflug statt. Wir fuhren über den Brünig nach Interlaken, wo wir bei schönstem Wetter den Mystery-Park besichtigten.
Ende Jahr fanden als Höhepunkte der Barbara-Bittgottesdienst und die Barbara-Feier statt. Der Barbara-Bittgottesdienst in der St. Peterskapelle, geleitet von Pfarrer Burkard Zürcher und musikalisch umrahmt durch den Jodlerklub Bärgkristall, war wiederum sehr eindrücklich. Die Barbara-Feier im Hotel Schweizerhof hatte als Neuerung eine andere Saalaufteilung, was sehr zu einer schönen Stimmung beigetragen hat. Durch den Abend führte unser Kassier Stefan Gumpp, der sich als Conferencier bestens bewährte und uns zudem mit einer Dudelsack-Einlage überraschte. Allgemein hörte man viel Lob über den gelungenen Anlass. Ein herzlicher Dank gebührt dem Organisator der Barbara-Anlässe wie auch des Frühlings- und Herbstausfluges, unserem Chef Unterhaltung Jörg Lütolf, für seine grosse Arbeit.
Nicht nur unsere Homepage www.avluzern.ch, sondern neu auch die Homepage www.vereineluzern.ch sind durch unseren Redaktor Peter Imgrüt bestens gepflegt worden. Für Berichte, Neuigkeiten usw. sind das die geeigneten Mittel, sich aktuell zu informieren. Neben den Homepages hat Peter Imgrüt aber auch die Redaktion
des Artillerist besorgt, eine ebenfalls grosse Arbeit. Herzlichen Dank dafür.
Ich bedanke mich auch bei allen anderen, die für den AVL Leistungen erbracht haben. Ein Dank geht aber auch an alle, die von den Angeboten Gebrauch gemacht haben. Sie geben den Ausführenden den Elan, weiterhin Anlässe zu organisieren und so für einen lebendigen Verein zu sorgen.

Markus Kaufmann, Präsident

Jahresbericht des Ausschusses der Alten Garde 2004

Am 17. August 2004 organisierte der Ausschuss der Alten Garde unter dem Motto „vo Lozärn uf Wäggis zue“ eine Schifffahrt mit dem neu renovierten Raddampfer Gallia nach Weggis. Dort verbrachten die Teilnehmenden eine gemütliche Zeit bei Jassen, Kaffeetrinken und einem Spaziergang, bevor uns das Kursschiff nach Luzern
zurück brachte. Der zweite Ausflug ging nach Perlen, wo wir die Papierfabrik besichtigten.
Es war ein sehr informativer Anlass, der anschliessend im gemütlichen Beisammensein endete. Beide Anlässe waren sehr gut besucht.
Es wird immer wieder gefragt, wer zur Alten Garde des AVL gehört. Das sind die Freimitglieder (25 Jahre Mitgliedschaft im AVL), die Veteranen VSAV (erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV) sowie die Ehrenmitglieder. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass immer auch alle anderen Mitglieder des AVL und
ihre Angehörigen zu den Ausflügen der Alten Garde herzlich eingeladen sind.
Im Jahr 2004 haben uns durch Tod elf Kameraden verlassen. Wir wollen ihnen ein gutes Andenken bewahren.
Den Kameraden, die erkrankt sind und immer noch darunter leiden, wünschen wir Kraft und Zuversicht und Genesung im neuen Jahr.

Franz Erni, Obmann Alte Garde


Jahresbericht der Schiesskommission 2004

Mit dem Ustertagschiessen 2004 ging auch dieses Jahr die Freiluftsaison der Schützen zu Ende. Mit der Schiesssaison 2004 fand auch der Wechsel von der Allmend ins Hüslenmmoos in Emmen statt. Wir wurden in Emmen von den ansässigen Vereinen freundlich aufgenommen und gut integriert.
Das Obligatorisch 300m wurde mit dem Wehrverein Emmen und dem UOV Luzern gemeinsam durchgeführt. Das Obligatorisch 25/50m mit dem UOV gemeinsam. An den Schiessdaten für das Bundesprogramm (Obligatorisch) nahmen 73 Gewehr und 25 Pistolenschützen teil. Gegenüber 2003 stieg die Anzahl Gewehrschützen infolge der Zusammenarbeit mit dem WV Emmen, bei den Pistolenschützen ist eine Abnahme von 21 Schützen zu verzeichnen. Besten Dank an alle Funktionäre für denreibungslosen Ablauf.
Am Feldschiessen nahmen dieses Jahr 21 Gewehr- und 20 Pistolenschützen teil. Wieder etwas weniger als lektes Jahr.
Wie schon letztes Jahr im Jahresbericht angedeutet wird der Aufwand für den einzelnen Funktionär immer grösser. Eine schlechte Beteiligung an Trainings und Schiessen motiviert auch nicht zusätzlich. Aus diesem Grund wurden am 23. August 2004 alle aktiven Schützen in den Wasserturm eingeladen um über die Zukunft der
Schiesssektion des AVL zu bestimmen. Die Diskussion ergab, dass der Schiessbetrieb auf 300/50/25m einzustellen sei. Der Schwerpunkt soll auf das 10m-Luftdruckschiessen gelegt werden (siehe Artillerist 4/04). Aufgrund einiger Rückmeldungen beschloss die Schiesskommission an der Sitzung vom 26.11.2004 jedoch „AVL-spezifische“ Schiessen auch im 2005 anzubieten bzw. durchzuführen. Siehe Jahresprogramm bzw. Anmeldetalon. Die Schiesskommission hofft auf eine rege Teilnahme an den Schiessen.
Nach Beendigung der anstehenden Saison wird die Schiesskommission ein Review vornehmen und das weitere Vorgehen besprechen. Die einzelnen Schiessen werden von verschiedenen Schiesskomissionsmitgliedern
organisiert um so die Belastung besser zu verteilen. Obwohl ich meinen Rücktritt schon länger angekündigt hatte, fand sich, nicht überraschend, kein Nachfolger. Nach langem Abwägen habe ich mich entschlossen als OSM im Amt zu bleiben.Durch den reduzierten Schiessbetrieb und die neue Aufgabenverteilung hoffe ich
auch auf eine Entlastung meinerseits.
Zum Schluss möchte ich noch allen danken die den Schiessbetrieb des AVL ermöglicht haben. Einen speziellen Dank möchte ich den Mitgliedern der Schiesskommission aussprechen, welche durch ihren Einsatz eine reibungslose und unfallfreie Schiesssaison ermöglichten. Ihnen allen wünsche ich ein gesundes und glückliches neues Jahr

Roger Albisser, Oberschützenmeister
 
Jahresbericht der Turmkommission 2004

Am 14. April war wieder „Turm-Putzete“ angesagt. Wie alle Jahre wurde gereinigt und der Turm auf Hochglanz gebracht von unseren Stubenmeister-innen.
Am 20. April durften wir die ersten Gäste empfangen. Mit über 60 Voranmeldungen war wieder ein erfolgreiches Jahr angesagt. Es wurde auch eine gutes Jahr. 4238 Gäste an 174 Anlässen haben dem Wasserturm die Ehre erwiesen. Trotz einem Rückgang von 10 Anlässen bei gleichbleibender Besucherzahl, konnte doch der Turm mit gutenZahlen Ende Jahr abschliessen.
Anfang Mai fiel der Kühlschrank in der Turmstube aus, es musste ein defektes Kühlaggregat ausgewechselt und neue Dichtungen eingesetzt werden. Trotz seinem Alter erfüllt der Kühlschrank seinen Zweck noch sehr gut. Ende August kam die nächste Überraschung, denn die Abwaschmaschine gab ihren Geist auf, man konnte sie
nicht mehr reparieren. Sie musste dann durch eine neue ersetzt werden. Wir kauften eine leistungsfähige Gastro-Abwaschmaschine, diese bewährt sich bestens. Ende November wurde der Dachstuhl gereinigt und gegen Spinnen behandelt.
Die Turmkommission erledigte an drei Sitzungen die vorhandenen Aufgaben in freundlicher Atmosphäre mit den Stubenmeister-innen. Ich möchte dem ganzen Turm-Team, es sind dies Marlene und Carlo Rogger, Yvonne und Roland Christen, Yvonne Odermatt, Annamarie Iwert, Agnes Smania sowie der Turmkommission recht herzlich dankenfür die gute Zusammenarbeit.
Am 20. November durfte ich eine grosse Überraschung erleben. Das Turm-Team bestellte mich auf halb 11 Uhr nach Kriens, ich hatte keine Ahnung warum. Mit einer Irrfahrt durch die Strassen der Stadt landeten wir vor der Zentralküche Eichhof, wo Herr Süss, Küchenchef, uns in Empfang nahm. Es begann dann eine interessante
Führung durch den ganzen Betrieb, angefangen bei der Küche, wo für über 1000 Personen gekocht wird für die verschieden Altersheime. Dazu kommt noch der ganze Partyservice. Es ist also ein recht lebhafter Betrieb. Weiter ging die Führung durch Lager- und Kühlräume bis zur Buchhaltung. Nach Abschluss des Rundganges wurde
uns dann in der Cafeteria ein Apéro mit Prosecco serviert. Ich danke den Organisatoren vom Team sowie den Herren Süss und von der Krone für den lieben Empfang und für die gelungene Überraschung.
Auf die Generalversammlung 2005 treten aus der Turmkommission zurück, die Beisitzerin Rita Pfenniger und der Turmvogt Stv. Hansjörg Stalder. Beiden Mitglieder danke ich bestens für die während diesen Jahren in der Kommission geleisteten Arbeiten.
Auch ich trete nach fünfjähriger Tätigkeit als Turmvogt und aus allen Funktionen zurück. Ich möchte allen, die mir in meiner langjähriger Tätigkeit im Vorstand und als Turmvogt das Vertrauen schenkten und mich unterstützten, recht herzlich danken.Ich wünsche dem neuen Turmvogt alles Gute in diesem Amt.

Seppi Reichlin, Turmvogt
 
Jahresbericht der Sport – Technische Kommission 2004
Zum dritten Mal fällt mir die ehrenvolle Aufgabe zu, den Jahresbericht der Technischen Kommission zu verfassen. Diese formelle und vielleicht etwas trockene Einleitung kann selbstverständlich dank der vielen erfolgreichen Erlebnisse mit bunten Sträußen und blumigen Anekdoten für all die Sieger ausgeschmückt werden. Lassen Sie
bei der Lektüre Ihrer Fantasie und Ihrer Kreativität vollen Lauf und benützen Sie Ihren gedanklichen Malpinsel! Für diejenigen, die selber aktiv dabei waren, wird es die eine oder andere Erinnerung hervorrufen und sie mit einem Adrenalinschub in Stimmung vergangener Tage zurückversetzen.Der Sport, die sportliche Tätigkeit und die Bewegung begünstigten auch die Verständigung zwischen uns Individuen, auch im vergangenen Jahr förderte es die Toleranz und Bewusstseinsbildung, entlastete und regenerierte unseren Geist und ermöglichte
es uns Menschen, unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Die durch den Sport und die ausserdienstliche Tätigkeit Angesprochenen leisten einen aktiven Beitrag zur persönlichen Gesundheitsförderung, sorgen für das eigene Wohlbefinden und im Kollektiv der Gruppe die Pflege der Kameradschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühls. Tugenden, die jedem Angehörigen einer starken und schlagkräftigen
Armee für all die vielen Aufgaben gut anstehen!
Wenn ich vor einem Jahr an dieser Stelle auf die Selbstkritik-fähigkeit hinwies, die Gewähr für mögliche Verbesserungen und Veränderungen bietet, so schlug sich dies bereits im vergangenen Jahresprogramm deutlich nieder. Waren im abgelaufenen Vereinsjahr einige neue und äusserst anspruchsvolle Anlässe im Programm, die meines Erachtens zu erfreulichen, qualitativen und quantitativen Steigerungen führten und dem aktiven Teilnehmer noch mehr Abwechslung und Auswahlmöglichkeiten boten. Wir haben nie ausgelernt und sind laufend am Lernen. Neue Aufgabenstellungen sind neue Herausforderungen. Den der Sport ist einer dauernden Weiterentwicklung unterworfen und dies ist gut so! Mit der Veränderung und Verjüngung der Armee, mit den veränderten Lebens- und Freizeitgewohnheiten und mit dem heutigen Gesundheitsbewusstsein marschierten auch wir mit unserem vielseitigen Angebot im AV Luzern in die richtige Richtung. Unser Angebot entsprach einem wahren sportlichen Garten Eden und manch einer frohlockte im Paradies der körperlichen Betätigung.
Und um zu meiner Kernbotschaft, dem Jahresbericht zurückzukehren, weise ich auch auf die Berichte über die Sportaktivitäten in den vergangen drei Ausgaben des „Der Artillerist“ hin und beziehe diese mit in den Jahresbericht ein. Hier fand die interessierte Leserin, der vor Faszination staunende Leser, Einzelheiten zu den absolvierten Anlässen, Trainings und Märschen. Der vorliegende Bericht ist eine Jahreszusammenfassung
und teilweise auch Statistik über das vergangene Sportjahr und zeigt deutlich auf, es läuft was im AV Luzern, ich hätte jetzt fast gesagt, wir sind wieder wer! Wir sind eine aktive, dynamische und bunt durchmischte Gruppe von
Marschierern, Wanderern, Läufern, Mehrkämpfern und polyvalenten Vielseitigkeitssportlern. Der eine oder andere fällt auch auf, durch seine intellektuellen Fähigkeiten, im Verfassen von Berichten zu den einzelnen Ereignissen oder kristallisiert sich als hervorragenden Gastgeber oder kulinarischen ,,Kochtopfwärmer“ hervor! Und dies alles ohne unsere gemeinsame Kernkompetenz, den Sport im Allgemeinen und das Distanzmarschieren im Speziellen, zu vergessen.

Die Marschgruppe:
Im vergangenen Vereinsjahr hatten wir wieder eine Steigerung der aktiven Teilnehmer. Sicher auch zurückzuführen auf ein noch breiteres Angebot und den einen oder anderen neuen Anlass im Jahresprogramm. Der absolute Jahreshöhepunkt war einmal mehr der 88. Internationale Viertagemarsch im Niederländischen Nijmegen. Der Artillerie Verein Luzern war mit seiner Marschgruppe zum 44. Mal dabei.15 Teilnehmer
marschierten im Ordonnanzanzug und mit dem befohlenen 10 kg-Gepäck auf dem Rücken und als eines der Aushängeschilder des Schweizerischen Marschbataillons in der Umgebung von Nijmegen und beeindruckten aufgrund der Zuschauerreaktionen eine Vielzahl von „Wegelagerern“. Erwähnen dürfen wir hier selbst-
verständlich auch 4 AV Luzern-Angehörige in zivil, die die 88. Herausforderung „Vierdaagse 2004“ unter die Füsse nahmen und ebenfalls erfolgreich bestanden. Wenn wir in die Statistik der vergangenen 44 Jahre zurückblicken und vorausgesetzt, sämtliche Quellen sind korrekt nachgeführt, so können wir erfreut feststellen,
dass nur einmal eine gleich grosse Anzahl von 19 „Luzerner Artilleristen“ auf den Strassen von Nijmegen marschiert sind und Ehre für den Verein, das Schweizerische Marschbataillon und die Schweizerische Eidgenossenschaft eingelegt haben. Zum Vergleich im Vorjahr waren es 16 Hollandmarschierer, was einer Steigerung von 19 % entspricht. An vorderster Front verdienen zwei speziell auch in diesem Jahresbericht
erwähnt zu werden: Gfr Franz Wicki hatte zum 41. und Oberst Hansruedi Weber zum 40. Mal die vier schönsten Tage des Jahres absolviert.
Um sich für den Vierdaagse zu qualifizieren absolvierten wir mehrere Marschtrainings, genau dere,n 7 mit Distanzen um die 25 bis 35 Km. Ende April 2004 folgten 21 uniformierte und 4 zivile Teilnehmer, total 25 (Vorjahr 15) = + 67 % dem Aufgebot des Marschgruppenführers für den Schweizerischen Zweitage Marsch von Bern-Belp. Wir nahmen zusätzlich an den folgenden offiziellen Märschen teil: Anfangs November 2003 am Zentralschweizer Distanzmarsch mit 13 (8) = + 62 %, am Marsch um den Zugersee im April 2004 mit 16 (9) = + 78 % und Mitte Juni am Stanser Sternmarsch mit 12 (11) = + 9 % Teilnehmern. Das erste Mal im Jahresprogramm war der berühmte 50 km-Marsch und auch Langstreckenlauf durchs Emmental mit Start und Ziel in Hindelbank BE. Drei Kameraden, Oberst Edwin Singer, Oblt Urs-Louis Dietschy und Kpl Erik Dollinger nahmen diese Herausforderung als Distanzmarschierer unter die Füsse und drei weitere absolvierten die Strecke im Laufschritt, darüber erfahren
wir mehr im nächsten Abschnitt. An allen diesen Distanzmarschveranstaltungen beeindruckte der AV Luzern durch seine Dynamik als Gruppe und auch durch seine individuellen Leistungsträger.

Die Waffen- und Langstreckenläufer:
Entsprechend dem Jahresprogramm rafften sich einige zusammen, stürzten sich in den Tarnanzug, schnürten die Laufschuhe an die Füsse, schnallten die Gewehrpackung von 6,2 kg auf den Rücken und absolvierten den einen oder andern der 8 zur Schweizer Meisterschaft zählenden Waffenläufe, (7 Läufe zählen /1 Streichresultat).
Fw Beat Schlüchter absolvierte einen Waffenlauf, Füs Urs Limacher deren 3, Mitr Robert Eiholzer rannte an 6 Waffenläufen um Lorbeeren und belegte in der Katg. M 40 den sehr guten 48. Rang unter 235 Klassierten und Four Urs Vogel absolvierte deren 7 Läufe und belegte in der Katg. M 50 den ausgezeichneten 29. Rang unter
288 Rangierten! Ein Blick in die Statistik des Hundertervereins der Waffenläufer zeigt die folgende AVL-Präsenz: Am meisten Waffenläufe unter den AVL-Mitgliedern hat Motf Josef Distel mit 267, gefolgt von Gfr Franz Wicki mit 256, Four Urs Vogel mit 159 und Sdt Franz Zemp (†) mit 101 absolvierten Läufen. Dem Schreibenden sind keine
weiteren Kameraden aus der AV Luzern-Familie bekannt, die 100 und mehr Gewehrpackläufe im Ordonnanzanzug absolviert hatten. Diejenigen Kameraden mit weniger als 100 Waffenläufen figurieren nicht in der Statistik des Hundertervereins. Zurückkommend auf den 50 Km-Lauf durchs Emmental müssen wir den Leser und
die Leserin noch über unsere Langstreckler ins Bild setzen. Hier waren zwei, Fw Beat Schlüchter und Sdt Dominik Schneider, die den Teamlauf absolvierten und sich die Distanz teilten, der eine hatte die Steigungen zu bewältigen, es war Beat, währendDominik dann die Qualen des Bergablaufens zu verkraften hatte. Four Urs Vogel18 absolvierte die vollen 50 Km mit 1000 m Höhendifferenz, sowohl bergauf als auch bergab, alles im Laufschritt und belegte in 4‘23‘44 den hervorragenden 13. Platz von 47 Klassierten seiner Altersklasse. Die wohl eindrücklichsten Erlebnisse jedoch gewinnt ein Läufer oder Marschierer wohl am Internationalen 100 Km-Lauf von Biel. Diese Herausforderung mit über 1800 Läufern und Distanzmarschierern zählte dieses Jahr ebenfalls zu unserem Jahresprogramm. Ob einer als Langstreckenläufer im Laufschritt oder als Distanzmarschierer diesen Challange anpackt, es ist wohl eine der grössten physischen und auch psychischen Herausforderungen. Darum wollen wir die drei Verdienten die den Lauf sehr erfolgreich beendeten auch speziell erwähnen, ihnen gebührt ein Bravo und herzliche Gratulation: Oberst Hansruedi Weber in 18‘49‘54, Sdt Dominik Schneider in 18‘30‘46 und Four Urs Vogel in 10 Std. 18 Min. 31 Sek.

Die Mehrkämpfer:
Im Bereich Mehrkampf waren im vergangenen Jahr drei Anlässe ausgeschrieben. Teilweise waren die Daten unglücklich und es kam zu Terminkollisionen. Trotzdem konnte sich ein kleiner Kern für den militärischen Mehrkampf begeistern. Es waren dies zwei treue Kämpfer und Unermüdliche. Am letzten April-Freitag, am Alois
Salzmann-Mehrkampf in Emmenbrücke waren Mitr Robert Eiholzer und unser Technischer Leiter Four Urs Vogel am Start. An den Regionalen Artilleriesporttagen in Willisau absolvierte Mitr Robert Eiholzer sehr erfolgreich den Mehrkampf und zusammen mit Herr KKdt Beat Fischer auch den Zweikampf. Die Farben des AV Luzem vertrat am
Seetaler Mehrkampf des örtlichen UOV’s Ende Oktober in Hochdorf Mitr Robert Eiholzer. Diesen treuen Vielseitigkeitssportlern gebührt einen Applaus und herzliche Gratulation!

Zusammenfassung:
Nach einem abwechslungsreichen Jahr der wehrsportlichen Tätigkeiten und zum Schluss eines erfolgreichen und unfallfreien Sportjahres, wollen wir all den Verdienten, seien sie zum 40. oder zum 1. Mal dabei, einen riesen Applaus, ein Bravo und ein Dankeschön sagen! Diese Worte des Dankes richte ich an alle meine Marsch-kameraden, Läufer, aktiven Wehrsportler, Teilnehmer der Mehrkampfanlässe und auch an alle die uns dabei unterstützt haben. Hier denke ich vor allem an unsere Partnerinnen und Familienangehörigen, die für unsere Freizeitbeschäftigung so viel Verständnis aufbringen. Dem Dankeschön möchte ich jedoch mit dem Aufruf anknüpfen, weiterhin in Stellung zu gehen und uns auch in Zukunft mit dem gleichen Elan zu unterstützen.
Auch danke ich denjenigen, die mir wohlwollende und positive Rückmeldungen geliefert haben. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Berichtes läuft auf meinem Rundfunksender der Marsch „Ein frohes Wiedersehen“ von Emil Würmli. Wer sich für die Militärmusik interessiert, kennt den Komponisten, als Musiker par Excellence und stellt
Parallelen zur Marschgruppe des AV Luzerns fest, beide waren und sind nach wie vor stark in ihren Kernkompetenzen! Mit dem Aufruf: „Ein frohes Wiedersehen“ schliesse ich meinen Jahresbericht und freue mich, alle Sportbegeisterten und die, die es mit Bestimmtheit jetzt werden wollen in der neuen Saison an all den Anlässen begrüssen zu dürfen.

Urs Vogel, Technischer Leiter Sport