Berichte 2008

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Abseilübung im Wasserturm
Die Abseilübung im Wasserturm hat bereits Tradition. Jährlich wird zusammen mit der Feuerpolizei und der Seepolizei der Notfall geübt. An den Uebungen nehmen alle StubenmeisterInnen teil. Die ganz Mutigen lassen sich unter jeweils vom Obergaden des Turmes abseilen. Derweil unten zwei Mann von der Seepolizei die Leute ins Boot aufnehmen. Unser Turmvogt Edi Singer geht mit gutem Beispiel voran, und lässt sich als Erster abseilen.

Auch unser Präsident Andrea Grisch und Edgar Gwerder wohnen der Übung bei, am sicheren Seil hängend geniessen sie den Ausblick aus luftiger Höhe. Nach der Abseilübung fanden sich alle Teilnehmer wieder in der Turmstube ein um weitere Instruktionen zu erhalten. Mit einem kleinen Imbiss wurde diese Übung abgeschlossen.

 

 
Mario von Borstel

VSAV
116. ordentliche Delegiertenversammlung 2008 in Fribourg  


Am letzten April-Wochenende fand in der Kantonshauptstadt des gleichnamigen Kantons Fribourg die 116. ordentliche Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizerischer Artillerievereine statt.




Während am Samstag, 27. April die einzelnen Ressortchefs ihre Fachkonferenzen abhielten, fand am Sonntag, 28. April im Saal des Kantonalen Parlamentes die eigentliche Delegiertenversammlung statt. Neben den üblichen Geschäften, die sehr speditiv behandelt wurden, fand das Traktandum Wahlen aus der Sicht von uns Luzernern Artilleristen eine grössere Beachtung. Neu wurde unser Vereinsmitglied Andreia Grisch sehr ehrenvoll in den Zentralvorstand gewählt. Somit ist der Zentralvorstand mit vier «Stadt-Luzernern» besetzt:
Oberst Edi Singer
Wm Andreia Grisch
Kpl Christian Zimmermann
Four Urs Vogel
Vize-Zentralpräsident
Beisitzer
Chef Standschiessen
Chef Ausbildung
 
Unseren gewählten Vereinkameraden gratulieren wir an dieser Stelle recht herzlich und wünschen Ihnen viel Spass, Kreativität und Genugtuung in ihren anvertrauten Aufgaben.

Herbstwanderung auf der Strada Alta in der Leventina vom 30./31. August 2008


Nach wie vor wartet das Tessin immer noch mit wilden Wäldern, unberührten Bergwelten und glasklarem Wasser auf. Um diese Vielfalt zu erleben braucht es allerdings etwas Mut, das Auto stehen zu lassen und auf Bewegungsmöglichkeiten wie die des Schusters Rappen umzusteigen. Zu diesem Entschluss kam eine kleine Gruppe aus der AVL-Familie und entschied sich am letzten August-Wochenende mit dem Zug in die Leventina zu fahren. Die Leventina-Wanderwege bieten imposante Eindrücke in wildromantischer Umgebung und viel Verblüffendes zu deren kulturellen Vielfalt. Bei herrlichem Sonnenschein starteten wir am Vormittag beim Bahnhof Airolo zur diesjährigen Herbstwanderung. Diese führte uns wanderfreudigen Vereinsangehörigen auf dem linksseitigen Höhenwanderweg durch die Leventina, Strada Alta genannt, Richtung Biasca. Zuerst einmal durchquerten wir das kleine Dorf Valle am Rande von Airolo. Anschliessend auf den Spuren des alten Saumweges, welcher die Talenge von Stalvedro umging, durch das Val Canaria hinüber nach Madrano. Ein längerer, aussichtsreicher Anstieg auf alten Wegen und der Fahrstrasse brachte uns auf die Höhe von Brugnasco, dem äussersten Dörfchen der Gemeinde Airolo. Dem steilen Berghang entlang zog sich der Fahrweg in den Bosco del Funascio und weiter an der Haltestelle der Ritombahn vorüber nach Altanca.
Die Strada Alta kreuzt die steile Standseilbahn unterhalb der Haltestelle und mündet beim Kirchlein von Altanca wieder in den Fahrweg. Dieses Kirchlein lud uns zu einem ersten Halt ein und dessen architektonische Schönheit stillte unsere kulturelle Neugier. Nach dem sonnig gelegenen Bergdorf überschritten wir vor dem Weiler Cresta di Sopra mit 1419 m den höchsten Punkt der Strada Alta. Die Poststrasse senkt sich gegen Ronco und dem reizenden Dörfchen Deggio. Im folgenden Wiesengelände steht die Kapelle San Martino, deren Bau vermutlich im XI. Jahrhundert erfolgte und damit eine der ältesten kirchlichen Bauten des Tales ist. Die Strada Alta hat nun die Fahrstrasse verlassen, steigt oberhalb San Martino über die Heuwiesen an und führt nach Lurengo, der vordersten Ortschaft an der Sonneseite der oberen Leventina. Im folgenden Bergwald, dem Bosco d’Oess, machten wir unseren zweiten Halt, die wohlverdiente Verpflegungsrast. Nach dem Aufbruch zur nachmittäglichen Etappe, erreichten wir hoch über der Piottinoschlucht die Grenze zum nächsten Talabschnitt. Ein Aussichtspunkt am Abstiegsweg im Wald erlaubte uns einen ersten Blick in die mittlere Leventina und in der Ferne an unser Tagesziel, Osco. Einer der frühesten Saumwege des Tales führte nach Freggio hinab. Dort biegt die Strada Alta kurz nach der Kirche von Freggio, die uns selbstverständlich auch zu einer kurzen Besichtigung einlud, von der Fahrstrasse ab und wir stiegen über die Campagna hinauf nach unserm Tagesziel Osco. Auf sonniger Terrasse gelegen war Osco im Mittelalter ein wichtiger Säumerort. Die Herberge Ristorante Martí in Osco verköstigte und beherbergte uns für die Nacht auf den Sonntag.
Begeistert vom Erlebnis des ersten Tages, starteten wir am Sonntag auf der Piazza in Osco zu unserem zweiten Wandertag. Die Startstrecke führte uns auf der Strasse gegen Faido bis zur ersten Kehre. Hier biegt die Strada Alta ab und es beginnt einer ihrer schönsten Teilstrecken. Leider war der Himmel bedeckt und verschleierte die Sonne vom Vortrag, zum Wandern jedoch ideale Temperaturen. Am bewaldeten Berghang kreuzt der Weg die markanten Gräben der Wildwasser Ri del Ri und Ri Sciresa. Nach dem langsam zuwachsenden Maiensäss Targnett und dem tief eingeschnittenen Tals des Baches Formiei, folgte die grosse Waldlichtung mit dem geschützt gelegenen Dorf Calpiogna. Wieder im Wald, überquert die Strada Alta den gefürchteten Wildbach Ri Bassengo auf neuem Steg und tritt dann auf die Wiesen vor dem idyllischen Weiler Figgione hinaus. Der alte Saumweg führt über das Wildwasser Croarescio hinüber in das typische Leventinerdorf Rossura. Hier gibt es einige sehr schöne Tessinerhäuser im traditionellen Baustil zu bewundern. Talseits auf einem Hügel erhebt sich die Pfarrkirche San Lorenzo. Weiter auf dem Saumweg, über den Bach Froda, hinweg auf der Strasse nach Tengia, welches noch eine seltener werdende Einheit der Steindächer aufweist. Bei der Kapelle nahmen wir den unteren Weg der Strada Alta, der uns durch Wiesen und Wälder nach Calonico mit seiner weithin sichtbaren Kirche San Martino und einer renovierten mittelalterlichen Mühle führte. Jedoch zuvor, es war bereits Mittag, war – auf der Terrasse eines in einer Waldlichtung alleinstehenden Häuschens – unser Verpflegungshalt.
Im Dorf angekommen, besichtigten wir selbstverständlich kurz diese wieder in Stand gestellte und mit Wasserkraft angetriebene Mühle. Diese diente der Dorfbevölkerung bis zur Elektrifizierung des Ortes, im ersten Viertel des vergangenen Jahrhunderts, zum Mahlen der Edelkastanien, der Maiskörner und des Getreides. Über den Prato Bello, wo wir in einem Grotto mitten in einem Kastanienwald eine wohlverdiente Wanderpause einlegten, führte der Wanderweg anschliessend durch den Bosco Salvagata zu unserem Tagesziel Anzonico. An den steilen Hang gebaut, weist der Ort neben soliden Tessiner-Steinhäusern noch viele, gut erhaltene Leventiner-Holzhäuser auf. Leider reichte unsere Zeit nicht mehr, die etwas abseits der Strasse liegende und empfehlenswerte Pfarrkirche San Giovanni Battista zu besuchen. Wir durften nun noch den letzten Wanderabschnitt unter die Füssen nehmen, den ca. 1-stündigen Abstieg ins Tal. In Lavorgo bestiegen wir das Postauto, das uns an den Bahnhof Faido fuhr. Dort kehrten wir mit dem Zug wieder an unsere Wohnorte zurück.



Urs Vogel


92. Viertagemarsch Nijmegen 2008
50 Jahre Schweizer Marschbataillon am Viertagemarsch Nijmegen

Einmal im Leben musst du nach Nijmegen und den «Vierdaagse» unter die Füsse nehmen! Dies nahmen sich bereits seit 50 Jahren unzählige uniformierte Marschteilnehmer aus der Schweiz zu Herzen und absolvierten den weltweit berühmtesten aller Märsche, den «Vierdaagse»! Zu diesen erfolgreichen Hollandmarschierern gehört seit 48 Jahren in ununterbrochener Reihenfolge auch eine Marschgruppe des Artillerievereins Luzern, die ebenfalls mit zu den Aushängeschildern des Schweizer Marschbataillons zählt und Jahr für Jahr das Ihre für eine erfolgreiche Schweizer Marschdelegation beiträgt. Unsere Marschierenden dürfen sich Sehen lassen, gehören doch einige AV Luzern-Marschteilnehmer zu den erwähnenswerten und treuen Stützen des Marschbataillons.
Die diesjährige Reise nach Holland, am 12. Juli 2008, stand unter besonderen Vorzeichen. Zum einen es war die 50. Teilnahme der offiziellen, uniformierten Schweiz. 1959 war es das erste Mal, dass eine Delegation der Schweizer Armee ein Bataillon Marschierende stellte. Somit stand die Schweizer Armee zwangsläufig noch vermehrt im Blitzlicht der Öffentlichkeit und die 200 Angehörigen des Marschbataillons waren vorbildliche Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft! Aus Anlass dieses einmaligen Jubiläums, wurden alle MarschteilnehmerInnen mit einer Jubiläums- Medaille des Delegationsstabs ausgezeichnet und mit Stolz durften wir diese auf der Brust tragen. Eine Festschrift zur 50. Teilnahme ist ein weiteres bleibendes Jubiläumsgeschenk, das sich das Schweizerische Marschbataillon selber gemacht hatte.
Dann, nach 10-jähriger Führung der Schweizer Delegation durch Oberst i Gst Jean- Jaques Joss, stand dieses Jahr ein neuer Chef an der Spitze! Oberst i Gst Beat Schori hatte die ehrenvolle Aufgabe, das Schweizer Marschbataillon beim Jubiläumsauftritt zu führen. Erfolgreich assistiert wurde er durch Hptadj Jean-François Joye, der die «Übung Nijmegen» ebenfalls das erste Mal absolvierte. Somit standen zwei neue Gesichter an der Spitze der Herausforderung Vierdaagse Nijmegen!
Die Marschgruppe des AV Luzerns nahm mit 15 Teilnehmern, davon drei Gästen, zwei Kameraden der «Marschgruppe Fernmeldedienste» und ein Kamerad der «Marschgruppe Ticino», total 14 Marschierende und ein Betreuer am grössten Marsch- und Walkingspektakel der Welt teil. Diese 15 Kameraden, davon eine Frau, absolvierten auch dieses Jahr im Gruppenverband erfolgreich die 4 x 40 km. Die männlichen Marschteilnehmer hatten je 10 kg Gepäck mitzutragen, was über die Dauer der vier Tage beim einen oder anderen durchaus zu Beschwerden führen konnte. Jedoch hatten sich unsere Marschierenden bestens auf diesen Marsch eingestellt und sich vorbildlich verhalten. Gehörten wir auch dieses Jahr zu den topvorbereiteten und bestens trainierten Teilnehmern des Marschbataillons.
Von dieser Kompetenz überzeugte sich auch Div André Blattmann, zum Zeitpunkt seines Besuchs in Nijmegen, Stellvertreter des Chefs der Armee. Div Blattmann besuchte am Donnerstag, 3. und Freitag 4. Marschtag die Schweizer Delegation als offizieller Vertreter der Schweizer Armee. Er konnte sich von der Marschtüchtigkeit seiner Soldaten vor Ort persönlich ein Bild machen und feststellen, dass wir vorbildliche militärische Botschafter der Schweiz sind!
Die Schweizer Delegation wurde wie in all den Jahren, von einer Musikgesellschaft verstärkt. Die Musikgesellschaft Grünenmatt-Waldhaus (BE) unter der Leitung von Ulrich Zaugg war für die Vierdaagse-Woche die musikalische Vertretung. Ihre Aufgabe bestand darin, die Schweizer Delegation an den verschiedenen Auftritten und das Marschbataillon beim Einmarsch am Freitag musikalisch zu begleiten. Lobenswert war auch dieses Jahr die ganze Organisation, das Herrichten der Unterkunft und der Unterhalt der gesamten Infrastruktur durch den Delegationsstab und deren Mitarbeiter unter der Leitung von Hptadj Jean-François Joye. Auch Ihnen gehört ein Applaus und ein grosses Dankeschön.

 
Div Blattmann, links mit unserem Marschgruppenleiter, gratuliert allen Erfolgreichen persönlich!


Gemäss offizieller Statistik des Veranstalters hatten sich 43’450 Marschierende für die diesjährige 92. Austragung des Viertagemarsches angemeldet. 38’432 sind am ersten Marschtag, dem Dienstag, 15. Juli 2008 gestartet. 34’962 TeilnehmerInnen hatten die vier Tage erfolgreich beendet und haben die verdiente Auszeichnung, die berühmte Vierdaagse-Medaille erhalten. 3’470 MarschierInnen überstanden die Strapazen nicht und mussten vorzeitig aufgeben.
Unsere Marschgruppe hatte auch dieses Jahr die vier Tage ohne nennenswerte Pannen erfolgreich überstanden und hatte keine Ausfälle zu verzeichnen. Somit kehrten wir am Samstag, 19. Juli zufrieden und mit zahlreichen eindrücklichen und unvergesslichen Erlebnissen zurück in unsere Heimat und freuen uns bereits wieder aufs nächste Jahr. Allen, die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle recht herzlich danken. Speziell verdienen unsere hier erwähnten TopmarschiererInnen der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern einen grossen Applaus:

Ein starkes Stück AVL

Die 15 Marschierenden
Oberstlt
Oblt
Wm
Oberst
Fw
Fw
Hptfw
Wm
Hptfw
Sdt
Four
Hptfw Hptm
Four
Bösch Kurt
Kempf Bernhard
Zwahlen Benjamin
Gwerder Edgar
Meister Rolf
Schlüchter Beat
Steiner Roger
Lorenzetti Matteo
Plüss Marlen
von Gunten Andreas
Häfliger Yves-Marc
Masson Patrick
Zihlmann Thomas
Vogel Urs
16. Teilnahme
11. Teilnahme
8. Teilnahme
7. Teilnahme
5. Teilnahme
5. Teilnahme
5. Teilnahme
4. Teilnahme
2. Teilnahme
2. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
17. Teilnahme

Der Betreuer
Sdt Verrillo Antonio 7. Teilnahme (5 x Marschierer/2 x Betreuer)
Die vier marschierenden Zivilisten
Ebenfalls verdienen die vier zivilen Marschteilnehmer ein grosses Bravo, einen Applaus und herzliche Gratulation für die eindrücklichen Leistungen!
Oberst

 Motf
 Oberst
Hansruedi Weber
Hanneke Distel
Josef Distel
Edwin Singer
43. Teilnahme
40. Teilnahme
35. Teilnahme
22. Teilnahme



Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Jahr zur 93. Austragung des Viertagemarsches in Nijmegen vom 21. bis 24. Juli 2009!

Urs Vogel – TL


40. General Guisan Marsch Spiez – vom 3./4. Mai 2008 



Wenn Jubiläumsveranstaltungen rufen, so gehört auch unsere Marschgruppe mit dazu. Unseres Wissens ist es die zweite Teilnahme einer AVL-Marschgruppe am General Guisan-Marsch in Spiez. Diese zwei Mal 40 Kilometer sind für uns Hollandmarschierer eine ideale Vorbereitung. Aufgrund der guten Erfahrungen des Vorjahres, entschieden wir uns, diese Übung wieder unter die Füsse zu nehmen. Im Berner Oberland herrschten an diesem Wochenende vorzügliche Bedingungen, wunderbares Wander- und Ausflugswetter wie im Bilderbuch. Und so wurde auch dieses Marschwochenende zu einem gelungenen Bewegungsfest. Unsere 2 Kameradinnen und 12 Kameraden, total 14 Uniformierte rückten bereits am Freitagabend in die komfortable Kasernenunterkunft des Labor Spiez ein. Am Samstag und am Sonntag absolvierten wir im Gruppenverband die zwei Mal 40 Leistungskilometer über die zum Teil sehr steil ansteigenden Voralpenhügelzüge des Berner Oberlandes. Dass dann nach getaner Arbeit, ein verdienter Ausgang ebenfalls auf dem Tagesbf stand, war selbstverständlich und die Spiezer Gastfreundschaft zeigte sich von ihrer besten Seite. Wer kennt ihn nicht, den berühmten «Geist» von Spiez? Bereits vor 54 Jahren hätte er an dieser Stelle gewirkt, als Spiez das Quartier der deutschen Fussballnationalmannschaft war, die dann das Wunder von Bern bewerkstelligte und 1954 zum 1. Mal Fussballweltmeister wurde. Und dieser «Geist» von Spiez, färbte auch auf unsere diesjährige Aufwartung ab und liess den Anlass nicht nur im sportlichen, sondern zusammen mit dem abwechslungsreichen Ausgang auch zum gesellschaftlichen und kameradschaftlichen Höhepunkt aufrücken. Auf jeden Fall ist den Verantwortlichen des OK’s ebenfalls aufgefallen, dass die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern eine sehr dynamische und vorzeigefähige Gruppe ist, die in Spiez sehr positiv aufgefallen war und die Marsch- und Touristenhochburg mit ihrer Anwesenheit aufwertete. Am General Guisan-Marsch ist es Tradition, dass nach den zwei Marschtagen ein gemeinsames Absenden vorgenommen wird. Unsere Gruppe wurde gebeten, diesem beizuwohnen. Diese Verpflichtung nahm dann unser Gruppenführer auch war und konnte zur Überraschung aller über 200 Anwesenden, den Siegerpokal, der grössten,stärksten und beeindruckendsten militärischen Marschgruppe in Empfang nehmen. Der OK-Präsident war voll des Lobes und rühmte uns vor versammelten Medienvertretern und Marschteilnehmern. Wir dürfen durchaus stolz sein und wieder ins Jahr 1954 zurückblicken, damals hiess es ebenfalls, wir sind wieder wer! Allen unseren Kameraden und erfolgreichen General Guisan-Marschierern einen grossen Applaus, herzliche Gratulation und ein Dankeschön. Wir sind ein starkes und schlagkräftiges Team! – Bravo! 

Mit Erfolg bestanden folgende Kameraden und Kameradinnen den diesjährigen 39. General Guisan Marsch:

Die 13 Marschierenden:
Sdt  Four  Adj Uof  Fw  Fw  Hptm  Four Eiholzer Robert  Häfliger Yves-Marc  Lehmann Lesly
Meister Rolf  Schlüchter Beat  Zihlmann Thomas  Vogel Urs
  Oberst
Lt
Hptfw
Hptfw
Sdt
Wm
Gwerder Edgar
Hochstrasser Tirza
Masson Patrick
Plüss Marlen
von Gunten Andreas
Zwahlen Benjamin
Unser Betreuer:
Sdt Verrillo Antonio      

49. Berner 2 Tagemarsch Bern-Belp
vom 17./18. Mai 2008


Im letzten Jahr stellte sich das neue Organisationskomitee zum Ziel, diesen Traditionsanlass für militärische Marschgruppen sicherzustellen und durchzuführen. In der Eile der Entscheidungen wurde der Anlass dann als «48. Berner 2 Tagemarsch Bern-Belp» ausgeschrieben. Dieses Jahr zur 49. Austragung kehrten die Verantwortlichen wieder zum ursprünglichen Namen «Schweizerischer Zweitagemarsch Bern-Belp» zurück. Auch zivile und ausländische Marschgruppen waren wieder zugelassen und trugen zur internationalen Bereicherung der Veranstaltung wesentlich dazu bei. Die anspruchsvollen Strecken der vergangenen Jahre wurden auch dieses Jahr mit geringen Optimierungen beibehalten. Wir können mit Zuversicht feststellen, dass das neue OK hart daran arbeitet, diesen Traditionsmarsch zu erhalten und in der internationalen Marschszene wieder erfolgreich positionieren will. Dafür danken und gratulieren wir den Verantwortlichen! Für uns Luzerner Artilleristen ist es ebenfalls eine Tradition an diesem Anlass teilzunehmen. Und so absolvierte unsere 17-köpfige Marschgruppe auch diesen Zweitagemarsch bei angenehmen, zum Teil eher kühlen Temperaturen, teilweise bedecktem Himmel, dann auch noch einige Sonnenstrahlen, als Gruppe erfolgreich über die zwei Marschtage. Einige TeilnehmerInnen bekundeten auf den abwechslungsreichen Strecken etwas Mühe oder die Füsse wollten sich nur ungern ans hohe Schuhwerk anpassen. Dadurch kam es zu Reibungserscheinungen und dies vielleicht nicht immer nur an den Füssen. Werte LeserInnen und Wehrsportbegeisterte, die anschliessende Aufstellung zeigt, dass wir auch einen Jubilaren mit 30 Teilnahmen in der Gruppe hatten, herzliche Gratulation Kurt und einige (Hansruedi, Edi, Seppi, Kurt und Peter), die mit ihren absolvierten 2 Tagemärschen, uns Jungen, wie wandernde Denkmäler vorkommen. Auch denen gehört unsere Bewunderung, die wir mit einem sehr grosser Applaus untermauern! Jedoch spenden wir diesen selbstverständlich der ganzen Gruppe, vor allem auch den Neuteilnehmern. Wer weiss, wie viele hangen bleiben und in 30 oder 40 Jahren ihre grossen Jubiläen abhalten werden. – Mitglieder des AVL, die ausserhalb der Marschgruppe den Zweitagemarsch ebenfalls erfolgreich absolvierten: Oberst Hansruedi Weber mit der 45. und Gfr Peter Schmid mit der 28. Teilnahme.



Allen unseren Kameraden und erfolgreichen Zweitagemarschierern einen grossen Applaus, ein Bravo und herzliche Gratulation!


Mit Erfolg bestanden folgende Kameraden den diesjährigen Zwei-Tage-Marsch:

Die 11 Marschierenden
Oberst
Motf
Oberstlt
Four
 Wm
Oblt
Fw
Fw
Oberst
Hptfw
Lt
Sdt
OFw
Four
Hptfw
Hptm
Edi Singer
Josef Distel
Kurt Bösch
Urs Vogel
Zwahlen Benjamin
Heller Markus
Rolf Meister
Schlüchter Beat
Edgar Gwerder
Marlen Plüss
Tirza Hochstrasser
von Gunten Andreas
Finke Peter
Häfliger Yves-Marc
Masson Patrick
Zihlmann Thomas
38. Teilnahme
34. Teilnahme
30. Teilnahme
15. Teilnahme
11. Teilnahme
7. Teilnahme
6. Teilnahme
6. Teilnahme
5. Teilnahme
3. Teilnahme
2. Teilnahme
2. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
Unser Betreuer:
Sdt Antonio Verrillo 9. Teilnahme (5 x Marschierer / 4 x Betreuer)
 

Wehrsportliche Aktivitäten in den Sommermonaten
Kommen wir uns manchmal nicht vor wie Lückenbüsserinnen und Schattenmänner der weiten Sportwelt? Normalerweise bleiben unsere Namen in der Anonymität der Resultatspalten unserer Internetseiten oder in den Vereinsnachrichten verborgen. Unsere wahre Identität kennen nur wir als Direktbeteiligte, einige Arbeitskollegen und unsere Familienangehörigen. Die Rede ist von uns Teilnehmer an ausserdienstlichen, wehrsportlichen Anlässen. Wir treten in die Analen von Statisten der uniformierten Körperertüchtigung. Sind wir nicht Vertreter von randständigen Disziplinen, die ihren Sport in der Regel ausserhalb des Scheinwerferlichts und im Rücken der grossen Schlagzeilenproduzenten ausüben. Doch mit unserem alljährlichen Auftritt am berühmtesten aller Märsche, dem Viertagemarsch von Nijmegen, versuchen wir dies ein wenig zu ändern und uns mit unserer Leistungsbereitschaft nach Möglichkeit etwas ins Rampenlicht zu rücken. Vermutlich kommt die erhoffte Schlagzeile trotzdem nicht? Oder es gelingt uns im Optimalfall früher oder später einmal einen Auftritt oder eben einen Hausbesuch eines Lokalanzeigers, der Coop-Zeitung oder des Migros-Magazins zu erhaschen? Bestimmt würde dies das Selbstwertgefühl eines Vereins, einiger Eingeweihter am Arbeitsplatz oder einer ganzen Familie bauchpinseln. Wenn dem jedoch noch nicht so ist, so nehmen wir die Auszüge mit den Abbildungen dieser Zeitschrift, kopieren oder vergrössern diese und hängen sie an die Wand an best frequentierter Lage unserer Wohnung oder an unserem Arbeitsplatz. Gewiss wird uns sein, dass demnächst nicht völlig unerwartet für Gesprächsstoff gesorgt sein wird. Sollte dann noch jemand in innerer Achtungsstellung davor verharren, so werden wir für ein paar Minuten oder sogar Stunden eine zu bewundernde Person und der Tatbeweis eines Aushängeschildes der ausserdienstlichen Tätigkeiten ist einmal mehr erbracht! Lassen wir uns, geschätzte Leserinnen und Leser, werte Vereinsmitglieder, diese Tatsachen beim Lesen der nächsten Artikel über all die wehrsportlichen Aktivitäten unserer Mitglieder in Gedanken wie ein Film vorführen!

 Aktivitäten der Marschgruppe

Der Chronologie unseres Jahresprogramms folgend, sind wir an dieser Stelle ein paar Wochen vor dem Saisonhöhepunkt, dem «92. Vierdaagse 2008 in Nijmegen». Über einige Trainingsmärsche und Vorbereitungsanlässe im Frühjahr konnten wir in der letzten Ausgabe des «Der Artillerist» ausführlich viel erfahren. Vollständigkeitshalber fehlen uns noch einige Trainingskilometer, die wir an den folgenden Anlässen unter die Füssen nahmen.

33. Internationale Klettgauer Marschtage

Am Wochenende vom 21./22. Juni 2008 fanden die 33. Internationalen Klettgauer Marschtage statt. Leider war der AV Luzern dieses Jahr nur mit 4 TeilnehmerInnen (Distel Hanneke, Hptfw Plüss Marlen, Sdt von Gunten Andreas, OFw Finke Peter) vertreten. Zahlreiche andere Anlässe haben an diesem Juni-Wochenende zu Terminkollisionen geführt, die es verhinderten, dass unsere Marschgruppe komplett antreten konnte. Die vier verdienten MarschiererInnen bewältigten die zwei Mal 40 Leistungs- Kilometer erfolgreich und verdienen einen grossen Applaus.

Marschtraining Hindelbank vom 29. Juni 2008

Seit es die 50 Kilometer mit 1›000 m Höhendifferenz durchs Emmental nicht mehr als offiziellen Distanzmarsch und Langstreckenlauf gibt, ist dieser Anlass in den vergangenen zwei Jahren Bestandteil unseres freiwilligen Trainingsprogramms. Vier unermüdlich Kameraden benutzten auch diese Jahr die einmalige Chance, wertvolle Trainingskilometer so kurz vor dem Vierdaagse abzulaufen. Diese Härteprüfung der Superlative haben bei herrlichstem Sommerwetter in knapp 9 Stunden erfolgreich absolviert: Edi Singer, Thomas Zihlmann, Beat Schlüchter und Yves-Marc Häfliger. Herzliche Gratulation!

Marschtraining Schüpfheim vom 6. Juli 2008

Der Sonntag, 6. Juli 2008 war bereits 6 Tage vor der Abreise nach Nijmegen (NL) an den 92. Vierdaagse und somit unser letztes Marschtraining. Trainingsorganisator und Gastgeber waren unsere Vereinskameraden Hanneke und Josef Distel in Schüpfheim. 9 TeilnehmerInnen starteten morgens um 07’00 Uhr zum Trainingsanlass auf die anspruchsvolle Strecke im hinteren Entlebuch. Dass diese abwechslungsreiche Routenwahl mit zahlreichen Ansteigungen und darauf folgenden Bergabmärschen nach über fünf stündigem Wandern nach Auftanken und Erholung rief, versteht sich von selbst. Vor allem da wir kurz vor Schluss noch von einer heftigen Regenschauer eingeholt wurden. Der rassige Marschschritt rettet uns jedoch von einer völligen Durchnässung oder wir konnten uns mit viel Glück ins Trockene zur kulinarischen Ehrenrunde im Weghus bei Klusstalden retten. Dafür danken wir Euch, Hanneke und Seppi herzlich, macht weiter so!

15. Waffenläufer- und Militärradfahrer-Stafette vom 9. August 2008

Freude herrschte aus Sicht von uns Stadt-Luzerner-Artilleristen. Denn zum zweiten Mal in der 15-jährigen Geschichte dieses Anlasses, dass sich zwei Luzerner zum Glück zwingen liessen und sich unter die Wettkämpfer der 15. Waffenläufer- und Militärradfahrer- Stafette von Rütihof bei Baden mischten. Einmal mehr war es eine fantastische Veranstaltung! Dieses Jahr wurde der Anlass zum ersten Mal als offizielle Schweizer Meisterschaft ausgeschrieben. Dies hätte eigentlich ein Motivationsgrund für zahlreiche Militärsportler sein sollen, an diesem spannenden Wettkampf teilzunehmen. Dem fachkundigen und langjährigen Beobachter vielen auch zahlreiche neue Gesichter auf, die allerdings nur all die Abwesenden der Vorjahre kompensierten. Somit waren «nur» 48 Paare am Start, 8 weniger als im Vorjahr, die diese harte und abwechslungsreiche Prüfung unter die Füsse nahmen oder in die Pedalen traten.
Ein grosses Lob spenden wir auch dieses Jahr dem OK um die SVMLT Sektion Aargau, wo Div a D Paul Müller alljährlich als treuer Helfer mitmacht. Die Verantwortlichen hatten sich einmal mehr ins Zeug gelegt und eine sehr gute Organisation sichergestellt. Speziell was die Auszeichnungen und Gaben betrafen, dort wurde sogar noch aufgerüstet und jeder konnte mit einer reichhaltigen Auswahl von Naturalgaben nach Hause.
Nun zu den Leistungen und Klassierungen unserer Wettkämpfer. Wie bereits erwähnt waren dieses Jahr zwei Mitglieder des AV Luzerns am Start der Rütihofstafette, Robert Eiholzer und Urs Vogel. Unsere beiden Läufer absolvierten die drei Mal zu absolvierende Laufstrecke von 5,7 Kilometer (= Total 17,1 km) vorschriftsgemäss im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung von 6,2 kg. Beide hatten sich in dem hochkarätigen Klassefeld äusserst gut geschlagen und haben ihre läuferischen Ziele erreicht. Es ist vorauszuschicken, dass Jahr für Jahr die absolut besten Militärlangstreckenläufer und Militärradfahrer der Schweiz an dieser Stafette teilnehmen und somit gilt für die Unseren, treu dem Motto der Olympischen Spiele, erfolgreiche und zufriedene Teilnahme kommt vor dem Sieg. Die kumulierten Laufzeiten über die drei Runden unserer beiden Waffenläufer waren sehr nahe beieinander. Der deutlich bessere Klassierungsunterschied zeigt vor allem auf, welcher der beiden den etwas besseren Radfahrer zur Seite hatte. Schlussendlich ist dieser Sportanlass eine Teamleistung und nur die Schlusszeit zählt für die Rangierung. Unseren beiden Athleten einen grossen Applaus und herzliche Gratulation für den hervorragenden Wettkampf.

 Urs Vogel Robert Eiholzer

Auszug aus Rangliste: AVL-Mitglieder fett gedruckt
(Total 48 klassierte Patrouillen, davon 5 Frauen-Teams)
Läufer
33. Vogel Urs
40. Eiholzer Robert
Laufzeit
1:23:50
1:24:05
Radfahrer
Studer Heinz
Ryter Walter
Totalzeit
2:43:12
2:51:16 
 
Urs Vogel - TL 


Sport-Aktivitäten in der ersten Jahreshälfte 2008

Die Marschgruppe

Marschtrainings

Von den beiden März-Marschtrainings und Saisoneröffnungsanlässen konnten wir in der letzten Ausgabe des «Der Artillerist» Näheres erfahren.
AAm Samstag, 5. April war Küssnacht am Rigi mit der Hohlen Gasse der dritte Trainingsanlass, uns im Gruppenverband auf die bevorstehenden uniformierten Distanzmärsche vorzubereiten. Unser Kamerad, Edgar Gwerder bereitete uns einmal mehr einen abwechslungsreichen Marschtag entlang dem Vierwaldstättersee und an die die Rigi angrenzenden Hügelzüge rund um Küssnacht, Greppen, Weggis und Immensee vor. Das Wetter war sehr sonnig, jedoch die Temperaturen relativ kühl. Noch nie nahmen an einem Frühjahresanlass so viele TeilnehmerInnen teil. Total waren wir 19 Marschierinnen und Marschierer. Unsere beiden Gastgeber, Monika und Edgar, benötigten entsprechend viel Organisationsgeschick, da die kühlen Temperaturen ein Verweilen im Garten nicht zuliessen. Sie hatten sich jedoch hervorragend ins Zeug gelegt und wir wurden kulinarischen vorzüglich verwöhnt. Beiden recht herzlichen Dank!
Am Sonntag, 8. Juni fand das Marschtraining im sonnigen Fricktal (AG) satt, genauer gesagt am Start- und Zielort Rheinfelden, bei unserem Marschgruppenleiter Urs Vogel. 10 MarschierInnen begaben sich am Morgen früh auf die abwechslungsreiche und zum Teil stark an- und absteigende Strecke in den Baselbieter und Aargauer Juraanhöhen. Zuerst führte uns jedoch der Weg auf dem flacheren Teilstück entlang dem Rhein nach Kaiseraugst und Augst. Der erste Marschhalt war verbunden mit einer Kaffee-/Gipfelieinlage organisiert von Estelle und einer Besichtigung des römischen Theaters von Augusta Raurica. Diese historische Stätte liess uns gedanklich in die Antike zurückversetzen. Das halbkreisförmige Theater wurde in der bis heute teilweise erhaltenen Form, 200 Jahre nach Christi erbaut und war kein Amphitheater, in dem Gladiatorenkämpfe stattfanden, sondern Schauspieler und Musikdarbietungen lockten damals die Menschen ins Theater.
Die Fortsetzung der insgesamt 32 Kilometer langen Trainingseinheit führte uns durch zahlreiche schmucke Baselbieter und Fricktaler Landgemeinden zurück an den Bezirkshauptort Rheinfelden. Im Anschluss an dieses sonntägliche Marschtraining war Einkehr bei Urs und seiner Estelle, wo sich die Kameraden der Marschgruppe bis in die Nachmittagsstunden wieder stärken konnten.

40. Marsch um den Zugersee vom Samstag, 1919. April 2008

15 MarschiererInnen absolvierten die Jubiläumsveranstaltung um den Zugersee. Der 40. MuZ war in diesem Jahr die erste uniformierte Frühjahresprüfung, da bekanntlich der Sternmarsch nach Aarburg nicht mehr durchgeführt wurde. Somit hatten wir den ersten Härtetest im Gruppenverband bei herrlichem Wanderwetter und angenehmen Temperaturen erfolgreich bestanden. Als verdiente Auszeichnung und Erinnerung erhielten alle MarschiererInnen die bekannte Medaille mit einem Kantonswappen. Dieses Jahr war der Kanton Genf an der Reihe. An den Jubiläumsanlass erinnerte das mit einer goldigen 40 geprägte Medaillenband. Allen erfolgreichen Absolventen herzliche Gratulation! 

23. Nidwaldner Sternmarsch, Stans-Oberdorf – vom 17. Mai 2008

Die 23. Austragung des Nidwaldner Sternmarschs kollidierte leider mit dem Schweizerischen Zweitagemarsch in Bern. Daher war die Marschgruppe des AV Luzerns einer der Abwesenden im Kanton Nidwalden. Den Organisatoren darf hier keinen Vorwurf gemacht werden, sie hatten das Datum vor dem «Berner» festgelegt und in den entsprechenden Publikationsorganen bereits veröffentlicht. Dem Schreibenden sind die nachfolgenden AV Luzern-Mitglieder bekannt, die den Nidwaldner Sternmarsch erfolgreich absolviert hatten: Hanneke Distel, Oskar Bernet und Robert Eiholzer. Sollte jemand vergessen worden sein, so soll sich derjenige beim Schreibenden bemerkbar machen, damit wir seine Leistung zu einem späteren Zeitpunkt gebührend erwähnen können. Allen erfolgreichen Sternmarschabsolventen herzliche Gratulation! Allen die an den Wettkämpfen und an unseren Trainingsveranstaltungen ihren Beitrag für ein gutes Gelingen geleistet haben, ein herzliches Dankeschön, einen grossen Applaus und weiterhin eine erfolgreiche Saison. Der Höhepunkt steht uns ja erst bevor!

Waffenlauf

55. Hans Roth Waffenlauf, Wiedlisbach vom Sonntag, 27. April 2008

Zum 55. und letzten Mal wurde der traditionelle Waffenlauf vom bernischen Wiedlisbach in die entfernte «Ambassadoren-Stadt» und «Stadt der beiden Heiligen Urs und Victor» Solothurn und zurück ausgetragen. Der Hans Roth Waffenlauf war mehr als nur eine Laufsportveranstaltung. Es war auch nicht nur ein Waffenlauf wie andere, nein es war eine Tradition, ich hätte gesagt, fast ein laufsportliches Denkmal der besonderen Art. Der «Wiedlisbacher» wird uns Waffenläufer fehlen und wird schlechthin durch keinen anderen Laufsportanlass ersetzbar sein! Es war bestimmt einer der ganz grossen Ausdauerprüfungen im Ordonanzanzug und mit der Gewehrpackung, in dem manch einem die innere Achtungsstellung durchs Blut juckte, wenn er durch die Verenaschlucht oder durchs Basler Tor in Solothurn lief. Ich war seit einigen Jahr ein echter Volksläufer geworden und erinnere mich sehr gut, als in der zweiten Hälfte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, sowohl in den Print- als auch in den elektronischen Medien regelmässig über die tollkühnen Männer im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung berichtet wurde. Ich dachte mir, dies wäre allenfalls auch etwas für mich, da mich vor allem uniformierte Sportwettkämpfe schon immer beeindruckt hatten. Im Jahre 1987 pilgerte ich das erste Mal im meinem Leben an einem Sonntagmorgen im Mai nach Wiedlisbach, um als Zuschauer Waffenlaufluft zu schnuppern. Beeindruckt von der Ambiance, begab ich mich im folgenden Jahr nochmals auf die Zuschauertribüne und verfolgte das Rennen mit der Feststellung: «Und abermals zog eine Heerschar von gegen Tausend Waffenläufer mit der Gewehrpackung im Laufschritt vorbei und im Jahre 1990 tat ich es ihnen gleich!»
Der Wiedlisbacher Waffenlauf war nicht nur ein Waffenlauf, nein es war zugleich auch ein Gedenklauf an den Rumisberger Bauer Hans Roth, der im November 1382 die Mordnacht von Solothurn verhindert haben soll. Hier die Überlieferung der Geschichtsschreibung: «Der Gedenklauf soll an den berühmt gewordenen Hans Roth, der hinter dem Ofen, scheinbar schlafend, die Spiessgesellen belauschte, einen Eid schwören musste, mit verkehrten Schuhen nach Solothurn lief und dem Heiligen Urs am Basel Tor den Plan offenbarte, erinnern.» Der älteste Nachkomme von Hans Roth wird bis zum heutigen Tag vom Staat Solothurn mit einem Ehrenkleid und einer – eher symbolischen – jährlichen Pension ausgezeichnet.
Die ursprüngliche Streckenwahl führte über Oberbipp-Rumisberg-Günsberg-Balm- Rüttenen-Solothurn-Riedholz-Attiswil-Wangen a.d. Aare zurück nach Wiedlisbach. Die Distanz betrug damals 35 km und während den ersten sechs Austragungen wurde auf den letzen Kilometern noch ein Schiessen durchgeführt. Dies führte dazu, dass meistens nicht der beste Läufer gewann, sondern einer der guten Läufer mit ebenfalls hervorragenden Schiessresultaten. Ab der 7. Auflage 1960 wurde das Schiessen weggelassen und die Strecke auf 30,5 km verkürzt. Prompt stiegen auch die Teilnehmerzahlen an. Diejenigen, die diese Strecke noch in Erinnerung haben, wissen, dass es eine unglaublich harte Ausdauerprüfung war. Meistens waren anfangs Mai bereits angenehm warme Temperaturen und bei der Rückkehr von Solothurn nach Wiedlisbach, für die meisten viel diese auf die ersten Stunden nach der Mittagszeit, wo die Sonne hoch am Himmel stand und auf uns Läufer niederstrahlte. Manch einer erinnert sich an die eine oder andere Hitzeschlacht. Im Jahre 1991 wurde dann die Strecke nochmals, auf die heute immer noch gelaufene Distanz von 26,3 km verkürzt. Auch diese Streckenführung hatte es in sich. Der wohl angenehmste und für manch einen Läufer wohl attraktivste Streckenabschnitt war bestimmt die Passage kurz vor dem Eintreffen in Solothurn, durch die Verenaschlucht, entlang dem Verenabach. Hier war auch an heissen Tagen, immer ein kühlender Wegabschnitt mit einer wohltuenden Brise Frischluft entgegengestömt.
Und nun war es soweit, was wir Waffenläufer uns eigentlich nie vorstellen konnten, zum letzten Mal wurde der traditionelle Hans Roth-Waffenlauf ausgetragen. Zum letzten Mal hatten wir Waffenläufer die Gelegenheit, diesen attraktiven, harten und abwechslungsreichen Lauf durch eine zauberhaft schöne Gegend, über blühende Wiesen und durch schattenspendende Wälder zu absolvieren. Anlässlich der letzten Austragung fanden noch 18 Waffenläuferinnen und 235 Waffenläufer, Total 253 Laufsportbegeisterte im Tarnanzug den Weg ins Ziel in Wiedlisbach. Noch einmal konnte die letzte Austragung bei herrlichem Sonnenschein durchgeführt werden. Vom AV Luzern war nur noch ein Wettkämpfer angetreten und hat den 55. Hans Roth Waffenlauf erfolgreich beendet. Der Schreibende konnte wegen der VSAV-DV nicht an dieser Herausforderung teilnehmen. Robert Eiholzer hat sich mit seinem 33. Kategorienrang unter 67 Klassierten bestens in Szene gesetzt. Herzliche Gratulation für die gute Leistung.

Resultate weiterer Waffenläufe mit AVL-Teilnehmern


2. Sprint-Waffenlauf-Schweizer Meisterschaft über 10 km, Wohlen:
 (5. Waffenlauf Wohlen) vom Samstag, 10. Mai 2008
 [M 50: 14. von 57] Vogel Urs 50›08,2

2. Lenzburger-Waffenlauf über 15,4 km vom Samstag, 24. Mai 2008:
 [M 50: 11. von 46] Vogel Urs 1›17›49,7

1. Domleschger Waffenlauf über 14,2 km vom Sonntag, 1. Juni 2008:
 [M 40: 13. von 27] Eiholzer Robert 1›17›36,2
[M 50: 14. von 40] Vogel Urs 1›19›25,9

Absolventen des 100 km-Laufs Biel vom 13./14. Juni 2008:

Die folgenden Kameraden haben den 100 km-Lauf erfolgreich beendet – Herzliche Gratulation: Obgfr Limacher Urs, Hptfw Masson Patrick, Hptfw Plüss Marlen, OFw Finke Peter (ein Gast aus der Bundeswehr), Wm Zwahlen Benjamin und Four Vogel Urs.

Mehrkämpfe

Regionale Artillerie Sporttage in Hohenrain – vom 13./14. Juni 2008   

Bei idealen Bedingungen führte der Artillerieverein Oberseetal die diesjährigen Regionalen Artillerie Sporttage durch. Diese attraktiven Wettkämpfe fanden in Hohenrain statt und das Organisationskomitee unter der Leitung von Alois Lötscher war besorgt, dass alle Teilnehmer faire Bedingungen, spannende und abwechslungsreiche Wettkämpfe in einer landschaftlich reizvollen Gegend vorfanden.
Leider begaben sich auch dieses Jahr nur drei Mitglieder des AV Luzerns auf den Weg nach Hohenrain und vertraten unsere Farben. Im Zweikampf (300 m Schiessen und HG-Werfen auf drei Ziele) klassierten sich 114 Wettkämpfer. Paul Achermann erreichte mit 107 Punkten, den 21 Rang, Robert Eiholzer mit 99 Punkten den 46. Rang und Urs Vogel mit 64 Punkten den 109 Rang. Im Mehrkampf belegte Robert Eiholzer mit 122 Punkten den hervorragenden 11. Rang unter 53 Mehrkämpfern! In der Kombinationswertung (Zweikampf / Mehrkampf) belegte Robert Eiholzer mit 221 Punkten den sehr guten 17. Schlussrang. Bravo Robert! – Allen drei «Stadt-Luzerner-Artilleristen» herzliche Gratulation für die tolle Leistung! 

Start in die Saison 2008   


Marschtraining im Waldenburgertal



Der erste März-Samstag ist seit einigen Jahren die Eröffnung unserer Marschsaison. Am Samstag, 1. März trafen wir uns zu sechst in Niederdorf im Waldenburgertal im Kanton Baselland. Dieses Marschtraining organisierte unser Gruppenmitglied Tirza Hochstrasser. Tirza führte uns über die abwechslungsreichen Hügelzüge des Baselbieter Juras, vorbei an zahlreichen Burgruinen und auch noch intakten Befestigungsanlagen und bewohnten Herrschaftshäusern. Leider spielte das Wetter nicht besonders gut mit. Der Himmel war bedeckt und die Hügelzüge mit Nebelschwaden behangen und ab und zu kam auch noch etwas Regenwasser über uns Wanderer herein. Trotzdem war es ein abwechslungsreiches und gelungenes Marschtraining, das manch einem eine neue Gegend etwas näher brachte.

Im Anschluss an das Training war Einkehr bei unserer Marschkameradin Tirza, die uns die verbrauchten Kalorien wieder nachrüsten liess: Tirza recht herzlichen Dank!

Marschtraining Hildisrieden–Beromünster

Mitte März, genauer am Samstag, 15. März war das Marschtraining über dem Sempachersees angesagt. 10 Marschgruppenmitglieder folgten dem Aufgebot und erschienen am Ausgangspunkt in Hildisrieden. Der Organisator dieses Anlasses war unser Ehrenmitglied Edwin Singer, der uns eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke vorgab. Bei besserem Wetter als vor vierzehn Tagen durften wir zukünftigen Hollandmarschierer diese zweite Marschübung über 4 Stunden absolvieren. Die Strecke führte uns von Hildisrieden ins Michelsamt, nach Beromünster. Auf dem Rückweg wanderten wir an den sehr gut ausgebauten und bekannten Anlagen des Golfplatzes zurück nach Hildisrieden. Die abwechslungsreiche Strecke ging dem einen oder anderen in die Oberschenkel. Die verdiente Pause nach dem Marsch und das Ausklingen des Trainingstages war bei unserem Marschkameraden Edwin Singer und seiner Gattin Esther. Hier wurden wir einmal mehr mit echt schweizerischen Käsespezialitäten aufs Vorzüglichste verwöhnt. Danke Esther und Edi.

Urs Vogel


Feldmeisterschaftsauszeichnungen  

Medaille

Folgende Schützen erhielten Feldmeisterschaftsauszeichnungen im 2007:

Adrian Birrer 
Josef Helfenstein
2. Auszeichnung 300 m
4. Auszeichnung 300 m und 25/50 m
Herzliche Gratulation und weiterhin «Guet Schuss»!

Zur Erinnerung: Eine Feldmeisterschaftsmedaille erhält der Schütze/die Schützin, wenn je acht Annerkennungskarten Feldschiessen- und Obligatorischprogamm errungen wurden.
Weitere Auskünfte erteilt der Oberschützemeister Roger Albisser.

Schiesskommission AVL


  Barbaraschiessen 2008

Heuer fand das Barbaraschiessen beim AV Bern am Freitag, dem 7. und am sonnigen Samstag, dem 8. September in der schönen Schiessanlage Riedbach statt. Viele von unseren Schützenkameraden trafen sich am Samstagmorgen und konnten so gemütlich nach dem Schiessen zusammensitzen und schon über die Resultate diskutieren. Einige nutzten die Gelegenheit, am Nachmittag mit der Familie wieder einmal die Altstadt Bern und ihre Umgebung zu besuchen.
Unsere Resultate:

Unser bester 300 m Schütze ist Hans Zaugg mit 56 Punkten und Gesamtrang 11 von 151, herzliche Gratulation! Ebenfalls 56 Punkte erreichten Louis Staub, Josef Helfenstein und der schreibende Marcel Galliker. Die beste Gruppe war Wasserturm mit 270 Punkten. Sie kam damit auf Rang 2 von 26. Die Gruppe Barbara erreichte mit 262 Punkten Rang 12.

Der beste Pistolenschütze 50 m ist Bernet Oskar mit 65 Punkten. Er platzierte sich damit auf Gesamtrang 3 von 24, herzliche Gratulation! Armin Küttel und Adrian Hodel erreichten je 63 Punkte, dicht gefolgt von Josef Helfenstein mit 62 Punkten.
Unsere Gruppe Barbara konnte sich mit 303 Punkten auf den 2.Platz rangieren.

Oskar Bernet erreichte bei der 25 m Distanz als einziger Schütze die maximale Punktezahl von 150! Herzliche Gratulation zu diesem Spitzenresultat!
Josef Helfenstein erreichte mit 146 Punkten den Rang 5, Käppeli Thomas mit 145 Punkten Rang 13. Unsere beste Gruppe erreichte den vordersten Platz! Es war die Gruppe Barbara mit 727 Punkten! I

In der nachfolgenden Tabellen sind alle unsere erzielten Einzel- und Gruppenresultate eingetragen. Die Gesamtrangliste mit sämtlichen Teilnehmer ist im Internet unter http://www.vsav.info/ einsehbar.

Danke an alle Schützen, die teilgenommen haben – und auf ein Neues im nächsten Jahr!

Marcel Galliker
Rangliste 25 m

Name, Vorname


Jahrgang


Gruppe


Punkte


Gesamtrang
Bernet Oskar
Helfenstein Josef
Käppeli Thomas
Henseler Josef
Hodel Adrian
Küttel Armin
Albisser Roger
Koch Robert
Lussy Josef
Galliker Marcel
Felder Roland
Caluori Lorenz
Achermann Adrian
Vogel Urs

Gruppe Barbara
Gruppe Wasserturm
61
38
66
33
84
41
69
40
32
76
73
26
79
53
Barbara
Barbara
Barbara
Barbara
Einzel
Barbara
Wasserturm
Wasserturm
Pilatus
Wasserturm
Pilatus
Wasserturm
Wasserturm
Pilatus
150
146
145
144
144
142
140
137
136
136
135
108
86
78

727
607
1
5
13
16
17
21
26
32
34
36
37
47
51
52

1
6
Rangliste 50 m

Name, Vorname


Jahrgang


Gruppe


Punkte


Gesamtrang
Bernet Oskar
Küttel Armin
Hodel Adrian
Helfenstein Josef
Henseler Josef
Albisser Roger
Galliker Marcel
Felder Roland
Koch Robert

Gruppe Barbara
61
41
84
38
33
69
76
73
40
Barbara
Barbara
Einzel
Barbara
Barbara
Barbara
Wasserturm
Wasserturm
Wasserturm
65
63
63
62
57
56
56
55
38

303
3
6
7
8
12
15
16
19
24

2
Rangliste 300 m

Name, Vorname


Jahrgang


Gruppe


Punkte


Gesamtrang
Zaugg Hans
Staub Louis
Helfenstein Josef
Galliker Marcel
Achermann Paul
Albisser Roger
Hodel Adrian
Henseler Josef
Käppeli Thomas
Käppeli Luzia
Bernet Oskar
Lussy Josef
Vogel Urs

Gruppe Wasserturm
Gruppe Barbara
37
29
38
76
50
69
84
33
66
67
61
32
53
Wasserturm
Wasserturm
Barbara
Barbara
Wasserturm
Wasserturm
Einzel
Barbara
Wasserturm
Barbara
Barbara
Pilatus
Pilatus
56
56
56
56
54
53
52
51
51
51
48
46
45

270
262
11
14
15
16
37
41
67
72
78
80
104
117
123

2
12
 


VSAV-Schiessen 2008
Auch dieses Jahr nahmen am VSAV- Schiessen wieder zahlreiche Schützen teil. Neu wurde diesmal der Schiessbetrag auf Fr. 20.– gesetzt (statt vorher auf Fr. 19.– ). Trotz der Erhöhung des Schiessbetrags, nahmen 24 Schützen an unseren Anlass teil. Danke für die zahlreiche Teilnahme am VSAV!
Ich möchte es nicht versäumen, auch den zahlreichen Helfern und Helferinnen nachträglich zu danken für den grossen Einsatz, den sie geleistet haben. Selbst Petrus war auf unsere Seite und bescherte uns gutes Wetter zum Schiessen.

Die Resultate vom Schiessen:
300m Steffen Renato Kneubühler Hans
Staub Louis
Albisser Roger
Vogel Urs
Schumacher Peter
Eiholzer Robert
Käppli Luzia
Küng Franz
Achermann Adrian
58 P
56 P
54 P
54 P
53 P
52 P
52 P
51 P
48 P
46 P
  Zinniker Roman
Zaugg Hans
Achermann Paul
Hodel Adrian
Sarbach Werner
Barmet Franz
Bernet Oskar
Helfenstein Josef
Henseler Josef
Lussy Josef
58 P
56 P
54 P
54 P
52 P
52 P
52 P
50 P
46 P
45 P
 
25m Bernet Oskar   
Küttel Armin  
Felder Roland   Henseler Josef  
Koch Robert
Caluori Lorenz
Vogel Urs
149 P
146 P
145 P
143 P
140 P
138 P
104 P
  Roman Zinniker
Helfenstein Josef
Käppli Thomas
Sarbach Werner 
Lussy Josef
Albisser Roger
148 P
145 P
144 P
140 P
139 P
130 P
 
Schiesskommission AVL

Adrian Achermann

Berichte Pistolenschützen
Artillerieverein Luzern am Zuger Kantonal-Schützenfest

An drei Wochenenden im Juni/Juli 2008 fand das 18. Zuger Kantonal-Schützenfest statt. Die 10 Schützen (m+w) des Artillerievereins Luzern nahmen mit der Pistole auf die Distanz 50 m am Sektionswettkampf in der 4. Kategorie und am Gruppenwettkampf teil. Unsere Schützen schossen in den Schiessanlagen Choller in Zug und in Unterägeri. Die erzielten Resultate dürfen sich sehen lassen.

Sektionswettkampf

Artillerieverein Luzern auf Rang 15 von 87 Sektionen und beste Sektion in der Kategorie 4, gefolgt von Unione tiratori Pistola Locarno und Pistolen- und Revolver-Schiessverein Hausen am Albis. AVL-Sektionsresultat: 92,724 Punkte. Einzelresultate:

Roger Meier 96 Punkte (Bravo!); Josef Helfenstein 91 Punkte; Oskar Bernet 91; Armin Küttel 90; Josef Henseler 88 (Bravo!); Monika Hess 85; Peter Thalmann 79; Robert Koch 74; Roland Felder 74; Adrian Hodel 69 Punkte.

Gruppenwettkampf

Unsere Gruppe Wasserturm belegt Rang 23 von total 81 Gruppen. Einzelresultate:

Josef Helfenstein 75 Punkte; Oskar Bernet 74; Roger Meier 71; Armin Küttel 70 Punkte.

Unserer Schützin und unseren Schützen gratulieren wir zu den erzielten Resultaten am Zuger Kantonalen 2008.

Es besteht der vielseitige Wunsch, dass die Schiesssektion des Artillerievereins Luzern jedes Jahr ein Kantonalschützenfest besucht. Gesucht sind daher weitere möglichst treffsichere Pistolenschützen, auch solche mit Ordonnanzwaffen. Bitte melden bei Josef Helfenstein. Danke.

Schiess-Sektion AVL


Luftpistolen (LUPI)-Schiessberichte 

Schweiz. Luftpistolen-Gruppenmeisterschaft
Es gibt verschiedene Tage!

Mal funktioniert es fast wie von selbst und dann wieder nur mit grösster Mühe. Unsere Luftpistolenschützen sind zu wenig konstant mit den Resultaten. Viele sind noch weniger gut als wir, aber einige doch erheblich besser. Das sind die Spitzenschützen. Scheinbar haben die keine Nerven mehr. Wie Roboter geht das. Hirnen, Arm hoch, kurz ruhig halten, Schuss weg, 10. In der 2. Hauptrunde schafften es die vier AVLMannen auf 1459 Punkte, was den 71. Rang von 120 Gruppen ergab. 40 Gruppen mit mehr als 1474 Punkte starten in die 3. Hauptrunde. Spitzengruppen mit mehr als 1500 Punkte waren: Rickenbach ZH, Küssnacht am Rigi SZ, Olten SO, Sarnen OW, Villeneuve FR, Stans NW und Rüthi-Lienz SG. Zum AVL-Gruppenergebnis steuerten bei: Oskar Bernet (366); Josef Helfenstein (371); Armin Küttel (356) und Roger Meier (366). Die SPGM 10 m, Saison 2007/08, dürfen wir als erledigt betrachten.

Steinhof-Cup Luzern
Heggendorn, vor Wolf und Helfenstein

Im Jahr 2007 waren noch drei «Artilleristen» auf dem Treppchen. Dieses Jahr nur noch Einer. Mitmachen kommt bekanntlich vor dem Rang. 8 Schützen (danke) des AVL nahmen am Cup-Schiessen teil. Die Paarungen wurden ausgelost. Und wenn 2 Starke aufeinander treffen? Einer davon fliegt raus. Ganz einfach. Im nervigen Final durfte Nik Heggendorn von der SG Kriens mit schönen 370 Punkten den schon etwas ins Alter geratenen Wanderpreis in Empfang nehmen. Vielleicht spendiert mal wer? einen Neuen. Im 2. Rang lesen wir Dani Wolf von der SG Pilatus Luzern mit 359 P. und die Broncemedaille bekam Josef Helfenstein vom AVL mit etwas mageren 356 Punkten. Im November startet dann die Neuauflage des Steinhof-Cup 2008/09. AVL-Schützen, macht bitte mit!

LUPI Rheinau ZH
Kameradschaft ist wichtig

Ganz grosse Resultate werden in Rheinau nicht erzielt. Dafür fehlt das Umfeld. Die LUPI-Wettkämpfe finden in einem grossen alten Estrich statt. Die Scheiben werden von Hand vor- und zurückgeholt. Dazu fibriert der Tennboden bei jedem Schritt und, je nach Platz, vor oder neben dem Gasofen, hast warm oder kalt. Trotz allem, wir waren dabei und die AVL-Gruppe «Wasserturm» kam auf den guten 7. Rang mit 1442 Punkten. Unsere Einzelergebnisse: Roger Meier (369), Josef Helfenstein (367), Armin Küttel (361) und Oskar Bernet (345). Auf alle Fälle ist Rheinau eine Reise Wert, nur schon wegen den lieben Kameraden dort.

LUPI Reiden LU
Oski in Front

28 Gruppen wurden rangiert. Die Schützen vom AVL landeten auf dem 9. Platz mit einem Total von 1454 Punkten. Im ersten Rang finden wir Küssnacht am Rigi mit 1503 Punkten. Unsere Einzelresultate: Oskar Bernet 369 Punkte; Armin Küttel 366; Roger Meier 364; Fredy Bucher 355 und Ersatzschütze Josef Helfenstein 365 Punkte.


LUPI Strengelbach AG
Roger schiesst 99 Punkte!

Anschliessend an den Einsatz in Reiden fuhren wir ins nahe gelegene Strengelbach. Es soll sogar Autofahrer geben, die ohne GPS schneller sind als mit. Auf alle Fälle schoss sich Roger Meier mit einer glanzvollen 99er-Passe und sagenhaften 378 Punkten an die Spitze der Senioren- Rangliste. Spezielle Gratulation an Roger. Oskar Bernet (369), sowie die mit den Jahrringen kämpfenden Armin Küttel (359) und Josef Helfenstein (356) steuerten Zählbares bei für das sehr schöne AVL-Gruppenresultat von 1462 Punkten, gleich Rang 8 von 43 Gruppen.

LUPI Stans
Kein guter Tag

Hat uns der Vollmond den Einsatz vermasselt? Es dürfte anzunehmen sein. Magere 1438 Punkte und Rang 12 gab es für unsere Gruppe. Die Resultate: Roger Meier (367), Oskar Bernet (360), Josef Helfenstein (357), Armin Küttel (354). Ersatzschütze Roger Albisser traf für den Anfang ganz ordentlich.


LUPI Luzern
Roger Meier wieder Spitze

Das Erfreuliche: Die AVL-Gruppe mit Roger Meier (375), Josef Helfenstein (368), Armin Küttel (365) und Oskar Bernet (363) belegte mit 1471 Punkten den sehr guten 4. Rang, von 37 Gruppen. Den Sieg holte sich Küssnacht am Rigi (1504), vor Fahrwangen (1482). Es scheint, dass, wie schon zu Urzeiten, kein Weg an Küssnacht vorbei führt.

Zum Schluss danke ich allen beteiligten AVL-Schützen für den grossen Einsatz.

Josef Helfenstein
Schiesssektion, Unterabteilung Druckluftschiessen



Generalversammlung  2008

An der 147. Ordentlichen Generalversammlung des Artillerievereins Luzern von Mittwoch, 12. März 2008, konnten die folgenden Ehrungen vorgenommen werden.
Ehrungen
50 Jahre Mitglieder beim AVL per 1.1.2008 (Eintritt 1957)
Frey Anton
Frey Alois
Odermatt Theodor
 
FFreimitglieder per 1.1.2008 (Eintritt 1982)
Baumeler Franz
Erni Urs
Gloggner Daniel
Gmünder Johnny
Joller Joseph
Keller Robert
Moser Kurt
Schibli Willy
Veteranen VSAV per 1.1.2008
Erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV (Eintritt 1987)
Baume Louis
Gallati Georg
Hess Ernst
Imhof Anton
Meierhans Theo
Riedwyl Peter
Schmid Othmar
Städler Werner


Jahresberichte

Jahresbericht des Präsidenten 2008

Das vielfältige Angebot an Aktivitäten in allen Sektionen war auch dieses Jahr mit grossem Einsatz aller Beteiligten vorbereitet und durchgeführt worden. Erfreulich ist, dass einige Jungmitglieder dazugestossen sind und auch aktiv an den Veranstaltungen teilnehmen.

Besonders erspriesslich sind die vielen Kontakte und das Zusammenwirken mit Gesellschaften, Vereinen und Organisationen, die die gleichen oder ähnliche Ziele verfolgen wie wir. Der Wandel in den Vereinen ist unverkennbar und es gilt die Zeichen der Zeit zu erkennen und aufzunehmen. Es ist mir ein Anliegen, diese Angebote, wie sie aus den folgenden Jahresberichten der Sektionen hervorgehen, noch vermehrt beliebt zu machen. Es sind dies im Besonderen:

 Der Turmvogt, Edwin Singer mit seiner Turmmannschaft. Sie haben wiederum eine grosse Leistung zu unserem Wohl geleistet. Es ist eines der Hauptanliegen, diese sehr professionelle Tätigkeit auch in Zukunft zu sichern, was nicht sehr einfach sein wird. Mir bleibt nur zu danken. Was den Turm anbetrifft, ist Edwin Singer mit einem grossen Kreis an sehr kompetenten Fachleuten an der Redaktion unseres neuen Turmbuches. Zu diesem Anlass ist ebenfalls unser Archiv schon weitgehend reorganisiert worden. Ganz besonders hervorheben will ich hier den hervorragenden Beitrag unseres Zeugherren, Dr. Werner Sarbach. Wenn man nicht selbst dabei ist, kann man es sich gar nicht richtig vorstellen, was er für uns alles geleistet hat und immer noch leistet, er ist für uns Gold wert, danke.

Nicht destoweniger haben auch die anderen Sektionen mit ihren Tätigkeiten Grosses geleistet, so das Schiesswesen mit seinen vielen interessanten Programmen. In der heutigen Zeit kommt das Schiesswesen und insbesondere das Schiessen auf 300 Meter immer mehr unter Druck des Wandels. Das Kurzdistanzschiessen scheint immer mehr an Bedeutung zu gewinnen.

Mehr als nur erwähnenswert ist die vorbildliche Leistung der Sport- unt Technischen Kommission. Gemeint ist damit insbesondere Urs Vogel. Viele Anlässe hat er fast im Einmannbetrieb organisiert und perfekt durchgeführt, so für die Marschgruppe, den Wehrsport und nicht zuletzt für die Bergwanderung. Hier lohnt es sich auch für naturverbundene Familien ganz besonders mitzumachen, es ist ein wirkliches Erlebnis. Danke Urs, auch für Deine bis anhin geleistete Arbeit für unseren Regionalen Art Wettkampf 2009.

Ganz herzlichen Dank auch unserem Obmann der Alten Garde, Franz Erni. Er hat nicht nur den interessanten Anlass bei der Kantonspolizei organisiert, sondern ist stets auch zur Stelle wenn wir ein verdientes Mitglied beglückwünschen dürfen oder auch wenn es um die lezte Ehre geht. Tatkräftig unterstützt wird er auch stets von unserem Fähnrich, Marco Wicki und nicht zuletzt von unserem äussert aufmerksamen und initiativen Josef Helfenstein. Herzlichen Dank.

Die traditionelle «Vereinsreise», wenn auch etwas im Stillen, führte dieses Jahr unter Führung von Hans und Lisbeth Thomman sowie Charles Gallo und Adrian Achermann in ein Opernerlebnis nach Verona und dann weiter nach Venedig. Leider war mir die Mitreise vergönnt, aber, was nicht ist kann noch werden.

Marco Wicki und seiner Mannschaft danke ich für das gelungene Salutschiessen am 1. August. Es war wieder ein schöner Anlass auch zur Freude unserer Gäste. Danke dem Casino für den Apéritiv.

An Stelle des traditionellen Adventballs haben wir dieses Jahr am 6. Dezember nach dem Barbara-Bittgottesdienst unsere Barbara-Feier auf dem Vierwaldstättersee verbracht. Wie das Leben so ist, gilt es immer das einst Bewährte zu überprüfen und für Neues offen zu sein. Bestimmt werden wir auf unser 150 jähriges Jubiläum hin dafür einen umso schöneren Ball organisieren dürfen. Für Ideen und Beiträge unserer Mitglieder sind wir immer ganz Ohr.

Ein grosser Dank gebührt unserem Redaktor, Peter Imgrüt. Schauen wir doch ins Internet, www.avluzern.ch, es wird immer perfekter.

Ein stiller Schaffer, den wir gerne fast vergessen, da er seine Arbeit so gut erledigt, dass es unerem Verein auch finanziell gut geht, ist unser Kassier, Peter Wolf. Auch seine grosse Arbeit ist unbezahlbar, dafür ein ganz herzliches «Vergelts Gott».

Danken will ich meinen Vorstandsmitgliedern für den uneigennützigen Einsatz, für die tolle Kameradschaft und allen, die etwas für unseren Verein beigetragen haben, direkt oder indirekt, Ihnen allen, dass Sie dabei sind und uns unterstützen, machen Sie mit, wir sind dabei.

Andrea Grisch , Präsident


Jahresbericht der Schiesskommission 2008

Mit dem Ustertagschiessen 2008 ging auch dieses Jahr die Freiluftsaison der Schützen zu Ende.

Beim 300m-Freundschaftsschiessen mit dem WV Hochdorf war die Beteiligung seitens AVL dürftig, mit 8 Schützen ist gerade noch die nötige Anzahl Schützen ins Seetal gereist. Ein Sieg lag somit ausser Reichweite. 2009 muss hier eine Steigerung erfolgen. Beim Verbandsschiessen VSAV konnte die Beteiligung leicht erhöht werden und die Resultate waren gut bis sehr gut.

Das Barbaraschiessen VSAV wurde dieses Jahr durch den AV Michelsamt organisiert und fand in Gunzwil (Gewehr) & Sursee (Pistole) statt. Der Gruppentitel 50m Pistole konnte verteidigt werden. Auf 25m reichte es für Rang 3. Oskar Bernet schoss bie den Pistolen 25m zum zweiten Mal hintereinander das Punktemaximum von 150Pt. Bravo Oski!! Bei der Gewehrkonkurrenz schossen einige Schützen sehr gute Resultate, leider reicht es keiner Gruppe ganz nach vorne.

Das Freundschaftsschiessen 25m mit der Schiesssektion der Stapo wurde 2008 vom AVL gewonnen. Der Wanderpreis bliebt somit noch im Umlauf und es wird nächstes Jahr wieder hart umkämpft sein.

Das Morgarten-Schiessen wurde vom AVL diese Jahr mangels Beteiligung nicht besucht. Für 2009 ist hier wieder eine Teilnahme vorgesehen. Also Schützen meldet euch an!

Das Ustertagschiessen fand dieses Jahr bei schwierigen Bedingungen statt. Genau als die AVL-Gewehrschützen im Läger lagen, liessen Schneetreiben und Wind das Schiessen zu einer Lotterie werden. Den Pistolenschützen erging es nicht viel besser. Die Resultate waren auf beide Distanzen dementsprechend eher mässig. Hans Zaugg gelang als Vorschiessendem mit dem Maximum von 50 Pt. ein Topresultat und der 3. Gesamtrang in seiner Kategorie. Bravo Hans!

 Die Luftdrucksaison ist Mitte Oktober eröffnet worden. Die Resultate werden laufend veröffentlicht. Ich möchte einen speziellen Dank an Seppi Helfenstein aussprechen, der das LUPI-Schiessen organisiert.

Mit dem Ja der Stadtluzerner zum neuen Stadion Allmend wird auch eine neue Schiesshalle für Kurzdistanz 50/25/10m im Bereich der heutigen 50 und 25 m-Anlage erstellt. Dies ist wieder einmal ein positives Zeichen in Sachen Schiesssport. Beim Schiessplatz Hüslenmoos haben die Lärmsanierungsmassnahmen begonnen um einen möglichst uneingeschränkten Schiessbetrieb zu ermöglichen. Die neue Trägerschaft sollte auf 2010 realisiert werden.

Nach zehn Jahren als Oberschützenmeister werde ich anlässlich der GV 2009 (März 2010) aus beruflichen und familiären Gründen von diesem Amt zurücktreten. Die Schiesskommission sowie der Vorstand werden sich mit der Zukunft der Schiessektion befassen.

Zum Schluss möchte ich noch allen Danken die den Schiessbetrieb des AVL ermöglicht haben. Einen speziellen Dank möchte ich den Mitgliedern der Schiesskommission und den Aufsichtspersonen im LUPI-Schiessen aussprechen, welche durch ihren Einsatz eine reibungslose und unfallfreie Schiesssaison ermöglichen.

Ihnen allen wünsche ich ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Roger Albisser, Oberschützenmeister


Jahresbericht des Ausschusses der Alten Garde 2008

Zum guten Glück hinterlassen Täter immer wieder Ihre Spuren. So hat die Kantonspolizei auch ein recht grosses Archiv aus vergangener Zeit auf recht eindückliche Art in einem Museum angelegt das der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Und so hatten wir unter kundiger Führung der höchst Chargierten der Kapo, einblick in die Arbeit der Polizei um so Täter die zur Last gelegten Indizien zu beweisen . Beispiele für viele noch in bester Erinnerung begangener Straftaten aus früheren Jahren.

Im Herbst, am 24. Sept. 2009 werden wir das grosse Paketzentrum der Post in Härkingen besuchen. Es wird im Artillerist Nr. 2 ein detailliertes Programm erscheinen.

Leider haben uns 13 Kameraden des Artillerievereins für immer verlassen, so auch 3 Ehrenmitglieder die für unseren Verein eine sehr grosse Stütze waren. Es sind Dies die Kameraden:

Oberst Hermann Heller
• ehmaliger Kdt Art Reg 8
 • Kdt Militärwettkampf Eidg. Schützenfest in Luzern

Hptm Hans Schuler
• im Vorstand AVL Redaktor
• bei vielen militärischen Anlässen als Funktionär (Div. Wettkämpfen, Feldschiessen)
• an unzähligen Vereinsanlässen als Koch, (Familienausflüge, und Bergtouren)
• Stubenmeister und Rechnungsführer während 17 Jahren.

Gfr Josef Dolder
• im Vorstand, als Tourenleiter,
• Fähnrich, Schiesskommission, Turmvogt
• Mitglied der Geschützmannschaft

Was uns bleibt sind Erinnerungen an die 14 Kameraden. Wir gedenken ihnen in Liebe und Dankbarkeit.

Franz Erni, Obmann Alte Garde


Jahresbericht der Turmkommission 2008

Gemäss Vereinsstatuten und Organigramm umfasst die zweite Führungsebene (nach dem Vorstand) des Artillerieverein Luzern-Gesellschaft zum Wasserturm vier Kommissionen. Es sind das die Schiesskommission, die technische Kommission, der Ausschuss der Alten Garde und die Turmkommission. Nach aussen am Wenigsten in Erscheinung tritt dabei die Turmkommission. Aus diesem Grunde erlaube ich mir, einmal etwas ausführlich auf die Arbeit dieses Organs hinzuweisen.

Die aus 11 Mitgliedern bestehende Turmkommission ist eine operative Entscheidungsebene und bearbeitet dementsprechend alle wichtigen Geschäfte in den Bereichen Bau und Unterhalt (hier in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Baudirektion), Waffensammlung und Turmwirtschaftsbetrieb. Drei Mal jährlich – im Frühjahr, im Sommer und im Spätherbst – trifft sie sich üblicherweise zu Sitzungen. Dabei orientieren der Turmvogt über allgemeine und organisatorische Belange, der Säckelmeister Gemäss Vereinsstatuten und Organigramm umfasst die zweite Führungsebene (nach dem Vorstand) des Artillerieverein Luzern-Gesellschaft zum Wasserturm vier Kommissionen. Es sind das die Schiesskommission, die technische Kommission, der Ausschuss der Alten Garde und die Turmkommission. Nach aussen am Wenigsten in Erscheinung tritt dabei die Turmkommission. Aus diesem Grunde erlaube ich mir, einmal etwas ausführlich auf die Arbeit dieses Organs hinzuweisen. Die aus 11 Mitgliedern bestehende Turmkommission ist eine operative Entscheidungsebene und bearbeitet dementsprechend alle wichtigen Geschäfte in den Bereichen Bau und Unterhalt (hier in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Baudirektion), Waffensammlung und Turmwirtschaftsbetrieb. Drei Mal jährlich – im Frühjahr, im Sommer und im Spätherbst – trifft sie sich üblicherweise zu Sitzungen. Dabei orientieren der Turmvogt über allgemeine und organisatorische Belange, der Säckelmeister (= Kassier)über die Finanzen, der Bauherr über erfolgte oder notwendige bauliche Angelegenheiten und der Zeugherr über die Waffensammlung. Im vergangenen Jahr wurden verschiedene mobile, für den Wirtschaftsbetrieb notwendige Investitionen wie beispielsweise eine neue Kaffeemaschine getätigt.

Mit der Alpenseglerkolonie im Dachboden befasst sich die Ornithologische Gesellschaft der Stadt Luzern. Weil die Vögel im Turm schon viel länger heimisch sind als der AVL, und es sich ausserdem um eine bedrohte Tierart handelt, gilt es gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Das funktioniert sehr gut und dafür möchte ich den Verantwortlichen der Ornithologischen Gesellschaft, allen voran dem Präsidenten, Herrn Dr. Urs Petermann, herzlich danken. Ein ganz spezieller Dank gebührt auch den Verantwortlichen der städtischen Baudirektion. Mit dem Stadtbaumeister, Herrn Bruno Weishaupt, ist die Behörde in der Turmkommission kompetent vertreten. Für die kleinen – und wie die Erfahrung lehrt, aber umso wichtigeren – Dinge im Bereich Bauwesen war bis zum Spätherbst 2008 Heini Blättler, langjähriger Mitarbeiter der städtischen Baudirektion und ebenso langjähriges Mitglied unseres Vereins zuständig. Er war die gute Seele, ihn konnte man fast jederzeit rufen und er löste die «Probleme» stets unbürokratisch, unkompliziert und vor allem umgehend. Dafür danke ich dir, lieber Heini ganz herzlich. Ich wünsche dir alles Gute im Ruhestand und freue mich, dich gelegentlich als Gast im Wasserturm wieder begrüssen zu dürfen.

Und nun zum geschäftlichen Teil meines Berichtes: Nach der in jeder Hinsicht grossartigen Turmsaison 2007 waren sich die Turmkommission und das Team der StubenmeisterInnen sehr wohl bewusst, dass es sich um ein absolutes Ausnahmejahr gehandelt hatte, dessen Ergebnisse nicht einfach wiederhol- oder gar überbietbar waren. Diese sehr realistische Beurteilung war auch absolut richtig. Die Zahl Anlässe ist 2008 von 226 im Vorjahr auf genau 200 (–11,5%) und die Zahl der BesucherInnen von 5’438 auf 4’378 (–19,5%) zurück gegangen. Dazu haben möglicherweise auch Besonderheiten des Berichtesjahres wie die Euro 08 und das Eidgenössische Jodlerfest in Luzern beigetragen. Wir sind aber trotzdem mehr als zufrieden, lag doch das finanzielle Ergebnis nur unwesentlich unter dem Wert des Vorjahres.

In personeller Hinsicht verweise ich auf den an der letzten Generalversammlung erfolgten Wechsel in der Funktion des Säckelmeisters und auf den Beitritt von Margrith Schmidli-Peter zum Team der StubenmeisterInnen. Beide Persönlichkeiten haben sich sehr schnell und vorzüglich in ihre Aufgaben eingelebt und gute Arbeit geleistet. Leider hat uns Margrith gegen Ende des Jahres bekannt gegeben, dass sie sich neu zu orientieren wünscht und deshalb ab der Saison 2009 nicht mehr zur Verfügung steht. Ich bedaure das sehr und bedanke mich für ihren grossen Einsatz herzlich. Weil es für das Team der StubenmeisterInnen hoffentlich auch weiterhin viel zu tun gibt, muss die personelle Lücke unbedingt wieder geschlossen werden. Wenn Sie liebe Leserin, lieber Leser Freude und Erfahrung im Umgang mit Gästen haben und die damit verbundene Arbeit nicht scheuen, bitte ich Sie, sich bei mir zu melden (079 418 34 73 / e.singer@ bluewin.ch). Vielleicht möchten Sie selber nicht dabei sein, kennen aber jemanden (Dame oder Herr), der so etwas sucht und daran auch Freude hat. Melden Sie mir doch bitte diese Person, ich nehme mit ihr dann gerne Kontakt auf.

Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle erwähnt, dass das von unserem verstorbenen Ehrenmitglied und langjährigen Stubenmeister Alfons Maréchaux verfasste Turmbuch «Der Wasserturm in Luzern» bald vergriffen ist und deshalb, aber auch im Hinblick auf das 150-Jahre-Jubiläum des AVL im Jahr 2011 entweder neu aufgelegt oder aber in zeitgemässer Form neu herausgegeben werden muss. Die zu diesem Zweck gebildete, aus Vereinsvertretern und externen Fachleuten bestehende Arbeitsgruppe hat im Berichtsjahr die Arbeit aufgenommen. Im Zeitpunkt der Publikation dieses Berichtes wird bereits eifrig recherchiert, abgeklärt und geschrieben. Es steckt ein riesiger Aufwand hinter einem solchen Projekt und deshalb ist es mir ein Bedürfnis, allen Beteiligten für die Mitarbeit auch an dieser Stelle herzlich zu danken.

Danken darf ich zum Schluss traditionellerweise auch unseren vielen Gästen, die den Wasserturm besuchen und den guten Turmgeistern, meinen Stubenmeisterinnen und Stubenmeistern Marlene und Carlo Rogger, Yvonne und Roland Christen, Annemarie Iwert, Hildegard Kaufmann, die bereits erwähnte Margrith Schmidli und Mario von Borstel. Sie tragen mit ihrem Einsatz wesentlich zum guten Ruf des Wasserturms und damit auch unseres Vereins bei. Mein Dank gebührt natürlich auch den Mitgliedern der Turmkommission und des Vereinsvorstandes. Ich fühle mich in meiner Tätigkeit für den Wasserturm von diesen Kameradinnen und Kameraden getragen, und das gibt mir die Kraft, auch das fünfte und letzte Jahr in dieser Funktion mit vollem Elan in Angriff zu nehmen.

Edwin Singer, Turmvogt


Jahresbericht der Sport – und Technischen Kommission 2008

Zum siebten Mal fällt mir die ehrenvolle Aufgabe zu, zuhanden der bevorstehenden 148. ordentlichen Generalversammlung, den Jahresbericht 2008 der Technischen Kommission vorzustellen. Wir nehmen das Ende eines jeden Jahres wahr, um uns Gedanken über das Geschehene der letzten 365 Tage zu machen. Dies ist nicht neu, dies ist auch in unserem Verein eine langjährige Tradition, die auch statutarisch klar geregelt ist. Die nachfolgenden Zeilen sollen uns einen Überblick über das vergangene wehrsportliche Vereinsjahr geben, nicht ohne auch einen Blick auf das Umfeld in das wir eingebetet sind zu werfen.

Einleitung

Für die Nachwelt mag allenfalls noch interessant sein, dass das Jahr 2008 als Jahr der grössten Finanzkrise und einer uns noch bevorstehenden Rezession, in die Geschichte eingehen wird. Die Auswirkungen können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schlecht einschätzen. Während in den Vereinigten Staaten von Amerika einer abtritt, der in seinen Entscheidungen nicht immer eine glückliche Hand hatte oder sich von Einflüsterern beraten liess, die zum einen oder anderen Unruheherd führten oder Bestehende eskalieren liessen. Dass er jetzt in den Umfragewerten mit einer gepallten Pracht berechtigter oder unberechtigter Prügel abtreten muss, versteht sich von selbst. Nun, was wird folgen? Es kommt ein Neuer an die Macht, der sich als rhetorisch brillanter und charismatischer Ankündiger des Wandels feiern lässt. Bis jetzt wird er als einer der besten Wahlkämpfer und Spendensammler in die Geschichte eingehen. Die Medien nehmen diesen Optimismus eines bevorstehenden Wandels auf und das Fussvolk, auch das europäische, schreit manchmal fast hysterisch: «Na klar, wir können es!» Aufgrund der Umfragewerte deckt sich für einmal die veröffentlichte mit der öffentlichen Meinung. Die Frage darf heissen, wie lange?

Auch in der Schweiz steht uns ein Wandel bevor. Ein neuer VBS-Chef erhielt das Vertrauen einer Parlamentsmehrheit, das Verteidigungsdepartement zu lenken. Eine seiner ersten Aufgaben wird sein, den höchsten Posten der Armee neu zu besetzen. Speziell hier hatten die Medien die unglücklichen Vorkommnisse derart hochstilisiert und sich als Knallpetardenwerfer und Wasserträger auf die Mühlen der Armeeabschaffer hervorgetan. Die Armee muss dadurch ein immens grosser und völlig unverdienter Vertrauensverlust erleiden. Wie stark wird sich dieser allenfalls auf uns ausserdienstliche Verein auswirken?

Sie haben Verständnis, dass ich hier nicht weiter auf die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Probleme, aber auch nicht auf all die grossen Erfolge und Errungenschaften eingehen werde, sondern mich auf die erfolgreichen Aktivitäten unseres Vereins, des Artillerievereins Luzern beschränke. Hier danke ich zuerst allen engagierten Teilnehmern und Aktiven für ihr konstruktives Mittun und die erfolgreiche Mitarbeit im vergangenen Vereinsjahr.

Statistik und Vergleiche

In der Wertung der Jahresmeisterschaft «Sport», die alle ausserdienstlichen und wehrsportlichen Aktivitäten beinhaltet, standen 32 (Vorjahr 29) wertungsberechtigte Anlässe in unserem Jahresprogramm. Alle diese Wettkämpfe, Läufe und Märsche wurden rege besucht und erreichten die Vorjahreszahlen. Positiv ist festzustellen, dass es auch in unserem Verein einige engagierte Mitglieder gibt, die vom reichhaltigen Angebot Gebrauch machen und sich mit Überzeugung im Tarnanzug dem sportlichen Wettkampf stellen. In der Wertung um den Wanderpreis «Alpini Quattro» standen wiederum 7 Anlässe an und es wurden, mit Ausnahme des Wintersportangebots, alle besucht. In der Wertung um den Wanderpreis «Kdt Art Rgt 8» waren 6 Anlässe ausgeschrieben. Auch hier fanden alle Veranstaltungen Teilnehmer, die sich in die Übungskontrolle einschrieben. 

Marschgruppe – Marschszene

Im vergangenen Vereinsjahr fand eine der bekanntesten ausserdienstlichen Marschveranstaltungen, der General Guisan-Marsch in Spiez mit seiner 40. Austragung zum letzten Mal statt! Wie bereits in einem Bericht festgehalten, war unsere Marschgruppe der letzte Gewinner des Wanderpreises für die bedeutendste und grösste Marschgruppe und der Pokal ist jetzt definitiv unser Eigentum.

Ein weiterer Höhepunkt der Marschsaison war zweifellos der 92. Internationale Viertagemarsch in Holland. Zum 50. Mal nahm eine offizielle, uniformierte Marschdelegation am Vierdaagse in Nijmegen teil. Dass die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern zu diesem erfolgreichen Jubiläum ebenfalls das Ihre beigetragen hatte, versteht sich fast von selbst. Sind wir doch einer der Eckpfeiler der starken Schweizer Marschdelegation. Unser Verein war zum 48. Mal am Vierdaagse und nahm dieses Jahr mit 15 uniformierten und 4 zivilen Marschierern an dieser berühmten Völkerwanderung teil. Um auf das Niveau unserer Marschtüchtigkeit zu kommen, benötigten wir auch im vergangenen Jahr einige Trainings- und Vorbereitungsmärsche. Bekanntlich beginnt das Verbandsjahr mit dem 1. November und somit ist der 49. Zentralschweizer Distanzmarsch die erste Herausforderung in unserem Jahresprogramm. Am 3. November 2007 absolvierten wir im Raum Ettiswil–Willisau–Buttisholz 32 Leistungskilometer. Der eigentliche Saisonbeginn fand im Jahr 2008 im März mit den Trainingsmärschen im Basellandschaftlichen Niederdorf und in Hildisrieden statt. Anschliessend absolvierten wir das dritte Marschtraining im Kanton Schwyz, in Küssnacht am Rigi. Dann folgten Schlag auf Schlag, die uniformierten Traditionsmärsche. Der 40. Marsch um den Zugersee von Mitte April mit 15 Teilnehmern, gefolgt vom 40. General Guisan- Marsch von anfangs Mai, der übrigens als Zwei-Tage-Marsch ausgetragen wird. Auch hier nahmen 15 «Luzerner Artilleristen» teil. 14 Tage danach nahmen 19 «Luzerner» die zwei Mal 40 km des Schweizerischen Zweitagemarsches in Bern-Belp erfolgreich unter die Füsse und qualifizierten sich, entsprechend den Weisungen des Chefs Kompetenzzentrum Sport + Prävention, für Holland. Vor dem Höhepunkt folgten noch die beiden Trainingsmärsche in Schüpfheim und Hindelbank und der eine oder andere nahm noch an Märschen wie die 100 km von Biel und an den Klettgauer Marschtagen teil.

Waffenlauf- und Langstreckenlaufszene

In der Waffenlaufszene hatten sich der Hans Roth-Waffenlauf in Wiedlisbach mit seiner 55. und der Thuner Waffenlauf mit seiner 50. Austragung ebenfalls von der ausserdienstlichen Bildfläche abgemeldet. Diese zwei Traditionsanlässe, in landschaftlich reizvollen Gegenden ausgetragen, boten immer äusserst harten, aber fairen Wehrsport auf höchstem Niveau. An diesen beiden Anlässen nahmen immer wieder Mitglieder des Artillerievereins Luzern sehr erfolgreich teil. Folgende Kameraden verdienen es, hier kurz in Erinnerung gerufen zu werden: Gfr Franz Wicki, Motf Josef Distel, Mitr Robert Eiholzer und Four Urs Vogel.

Der neu gegründete Waffenlauf-Verein Schweiz hat sein Geburtsjahr erfolgreich überstanden. Eine Schweizer Waffenlauf Jahresmeisterschaft ging mit unseren beiden Aktiven, Robert Eiholzer und Urs Vogel ebenfalls erfolgreich über die wehrsportliche Bühne. Als Vorstandsmitglied des Waffenlauf-Vereins Schweiz, durfte ich im vergangenen Dezember in der Waffenlauf-Hochburg, dem Kanton Aargau, die 2. Generalversammlung mit dem Jahresabsenden und der Meisterschaftsfeier organisieren. 80 zufriedene Mitglieder und Waffenläufer haben mit ihrer Anwesenheit ihr Interesse an dieser ausserdienstlichen Sportart bewiesen. Dies ist gut so und verdient einen Applaus.

In der zivilen Langstreckenlaufszene setzten sich einige Mitglieder aus dem AV Luzern hervorragend in Szene. Den Hallwilerseelauf über 21,1 km haben erfolgreich absolviert: Elmar Emmenegger, Robert Eiholzer, Rolf Meister, Urs Vogel und über die Kurzdistanz, Hanneke Distel. Dem Schreibenden ist bekannt, dass die folgenden drei Kameraden den Luzern-Marathon ebenfalls erfolgreich gelaufen sind: Die Marathondistanz über 42,2 km, Rolf Meister; die Halbmarathondistanz über 21,1 km, Elmar Emmenegger und Urs Erni. Allen diesen erfolgreichen Langstreckenläufern herzliche Gratulation und einen grossen Applaus.

Mehrkampf

Leider passierte in der Mehrkampfszene nicht mehr viel. Für uns Artilleristen waren es vor allem die Regionalen Artillerie Sporttage in Hohenrain, organisiert vom AV Oberseetal, die uns eine Startgelegenheit boten. Leider nahmen nur drei Kameraden an diesem Anlass teil. Ende Oktober 2008 fand der Seetaler Mehrkampf wieder statt. Im Jahre 2007 viel er aus. Auch hier nahm nur ein Teilnehmer unseres Vereins, Robert Eiholzer, die Herausforderung an. Dafür hatte die attraktive Rütihofstafette wieder einmal zwei Teilnehmer aus dem AV Luzern, die die 6,2 kg schwere Gewehrpackung schulterten, an den Start gingen und hervorragend gelaufen sind!

Zusammenfassung

Nehmen wir die Berichte der Sportaktivitäten der vergangenen drei Ausgaben des «Der Artillerist» als Ergänzung zu diesem Rückblick auf des vergangenen, sportliche Vereinsjahr. Erfreulicherweise gab es keine nennenswerten Verletzungen und die ausserdienstlichen Aktivitäten fanden unfallfrei statt. Dies ist heute nicht mehr selbstverständlich, da es immer schneller, weiter und höher gehen muss.

Ich spreche allen Beteiligten ein grosses Dankeschön aus und spende einen kräftigen Applaus und ein Bravo! Diese Worte des Dankes richte ich speziell an alle meine Marschkameraden, Läufer, aktiven Wehrsportler und alle die uns dabei unterstützt haben. Und dies sind speziell unsere Partnerinnen und Familienangehörigen, die so viel Verständnis für unsere Freizeitaktivitäten mitbringen. Herzlichen Dank!

Mit dem Aufruf: «Macht in der neuen Saison ebenso fleissig und zahlreich mit! Es lohnt sich und die zahlreichen Organisatoren von wehrsportlichen und ausserdienstlichen Laufsport- und Mehrkampfangeboten verdienen eine grössere Beteiligung!» Auch das Jahr 2009 wird uns allerhand abwechslungsreiche und attraktive sportliche Herausforderungen bieten.

Urs Vogel, Leiter Technische Kommission