Berichte 2013

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Impressionen von der Barbarafeier




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Sonniger Erlebnistag im Simmental und Wildstrubelgebiet
Zweitägige Herbstwanderung vom 19. und 20. Oktober 2013


 
«Die zwei Simmen»

Zu unserem bereits traditionellen Herbstwanderausflug trafen sich am Samstag, 19. Oktober fünf Vereinsmitglieder, zwei weitere rückten etwas später ein, total also sieben Berggänger, dem Aufgebotsschreiben entsprechend im Hauptbahnhof unserer Bundeshauptstadt Bern. Kurz nach halb neun Uhr führte uns ein überfüllter Regionalexpress nach Zweisimmen. – Warum heisst dieses Dorf wohl «Zweisimmen»?

Der Name sagt es ganz deutlich: «Zwei Simmen». Das Dorf liegt am Zusammenfluss der beiden Flüsschen «Simme». Der eine Bach kommt aus der Richtung von Saanenmöser, aus einem kurz davor liegenden Quertal mit dem Namen Simne / Simnegraben und der zweite, vermutlich der bedeutendere Arm, aus dem Tal der Simme oder eben dem Simmental. Zuhinterst des Tales liegt Lenk im Simmental und weiterhinten die sprudelnden Simmenfälle. Um unseren Ausgangsort zu erreichen, durften wir hier in Zweisimmen nochmals Umsteigen. Für den einen oder andern war dies bereits das fünfte Mal Umsteigen an diesem Vormittag. Da jedoch der wolkenlose Himmel die Sonne bereits in die Seitentäler scheinen liess und sich die nahende Bergwelt von ihrer prächtigsten Herbstverkleidung in Szene setzte, konnte uns der wiederholte Zugswechsel gar nichts mehr antun!

«Der Iffigfall»

 In der Lenk war Start zu unserer Wanderung und Aufbruch zum Tageszielort «Hotel Simmenfälle». Planmässig starteten wir um 20 vor Elf-Uhr zum ersten erlebnisreichen Wandertag «Oberlaubhorn»! Von Lenk, dem Iffigbach im Pöschenriedtal entlang führte unsere Wanderstrecke über Färiche an den Fuss des beeindruckenden Iffigfalls. Vor dem rauschenden und herab plätschernden riesigen Wasserfall griffen wir in unsere Auslegeordnung des Selbstmitgebrachten. Selbstverständlich begleiteten wir unsere kulinarischen Köstlichkeiten mit zwei Flaschen Rotwein und genossen die edlen Tropfen aus Zinnbechern. Wer mit uns auf Wanderschaft kommt, weiss, dass wir nicht nur sportliche Wanderer, sondern auch auf den guten Geschmack abonniert sind. Wir sind wahre Geniesser mit Anspruch auf den einen oder anderen kulinarischen Höhenflug! Dem war an diesem Wochenende nicht anders. Denn anschliessend an die Mittagsverpflegung stand ein lang andauernder anspruchsvoller Aufstieg aufs Oberlaubhorn bevor. Wobei wir diesen Anstieg auf der Alp Ritz, 1739 m ü Meer, bei einem Simmentaler- Aelplerkafi und den angebotenen Dessertspezialitäten nach Art der Sennerin, für nochmals eine halbe Stunde unterbrachen. Anschliessend wanderten wir zielstrebig am Oberlaubhorn und am wunderschönen Wildstrubelmassiv vorbei, unserem Tageszielort entgegen. Die eigentlichen Wasserfälle der Simme oder eben die Simmenfälle bestaunten wir kurz vor dem Erreichen unserer Unterkunft. Je nach Schneeschmelze, Niederschlägen und entsprechendem Wasseraufkommen in den dahinter liegenden nahen Alpen und Bergen, sprudeln die Simmenfälle mit einer unberechenbaren Wucht talwärts. Eindrücklich, dieses Naturschauspiel bewundern zu können. – Unsere effektive Wanderzeit am ersten Tag betrug etwas weniger als 5 Stunden.



Kurz noch zu den weiteren «Simmenfällen»

Vor der imposanten Kulisse des Wildstrubels kehrten wir für unsere Abendverpflegung und den bevorstehenden Übernachtungsgang im Hotel «Simmenfälle» ein. Dieser Quartiergeber bietet sich hervorragend als eine Stätte der Erholung an und ist eine Oase der Ruhe inmitten einer unberührten Naturlandschaft. Die Herberge, «die neuen Simmenfälle» ist in der Absicht gebaut worden, uns Gäste zu verwöhnen, wie zum Beispiel mit den saisonalen leckeren Wildspezialitäten, den rustikalen, zum Verweilen einladenden Räumen, den komfortablen Gästezimmern und dem imposanten Ausblick auf die schäumenden Wasserspiele der Simme.

Regen, Wind und wechselhafte Wettereinflüsse

Mit dieser Übertitelung ist bereits ein Teil des zweiten Wandertages erzählt. Aufgrund der deutlich veränderten Wetterlage beim morgentlichen Aufstehen, entschieden wir uns, die geplante Wanderstrecke zu ändern um möglichst zielstrebig an unseren Reise- und Verladeort, Adelboden zu gelangen. Wobei wir das Wetter so nahmen wie es
kam und bei teilweise starkem Regen von den «Simmenfällen» nach Lenk wanderten. Dort legten wir aufgrund der Nässe und Kälte bereits einen ersten Kaffeehalt ein und warteten auf den Bus, der uns auf den Bühlberg brachte. Denn dort oben schien wieder die Sonne und wir konnten unsere Wanderung bei trockenen Bedingungen fortsetzen.





Auf einem schönen Rastplatz am vorbeirauschenden Gilsbach in «Bergläger» hielten wir unseren wohlverdienten Mittagshalt. Selbstverständlich wieder mit gutem Wein aus dem Zinnbecher und geschlachteten tierischen Köstlichkeiten einheimischer Provenienz. Um den Gaumenschmaus abzurunden, hatte sich der eine oder andere auch noch mit
einer kunststofffolienverpackten Süssspeise eingedeckt, die es jetzt galt zu verköstigen, um dem Körper die abhanden gekommene Energie nachzuschieben. – Unsere effektive Wanderzeit betrug 3 ½ Stunden.





In Adelboden angekommen, es herrschten bedeckte und kühle Wetterbedingungen und den Vorgaben des Öffentlichen Verkehrs folgend, war nochmals ausgiebig Zeit zu rasten. Gaststätten hat es an diesem berühmten Skiweltcup-Ort genügend. Anschliessend kehrten wir mit dem Bus nach Frutigen und mit der Bahn an die unterschiedlichen Ausgangsorte zurück. Auch im Jahre 2013 erlebten wir eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und schöne Wanderung!

Allen ein herzliches Dankeschön für das gute Gelingen!

Urs Vogel
 

97. Internationaler Viertagemarsch Nijmegen
vom 16. – 19. Juli 2013

Nijmegen in Holland empfi ng die weltweite Marschund Wanderbewegung zu ihrem 97. Stelldichein des Fortbewegens auf Schusters Rappen! Es ist schon bemerkenswert alljährlich über den gleichen Anlass zu berichten und dabei immer wieder eine neue spannende und lesenswerte Geschichte daraus zu machen! Ich will es einmal mehr versuchen. Wobei ich mich zwangsläufig bei wichtigen Gegebenheiten auch wiederholen muss,denn sie gehören nun zum Anlass und machen ihn auch so einmalig.

Einleitend gebe ich einige Grundinformationen bekannt: Für das Schweizerische Marschbataillon war es die 55. offi zielle Teilnahme am Vierdaagse von Nijmegen. Also seit 1959 verbringen uniformierte Schweizerinnen und Schweizer alljährlich eine Woche im Gelderland an der Waal. Für den Artillerieverein Luzern war es die 53. Teilnahme an der grössten Wanderveranstaltung der Welt. Damit sind wir einer der ganz wenigen Vereine der Schweiz, der einen solch grossartigen Leistungsausweis vorzeigen kann.

Die diesjährige, 97. Austragung des «Vierdaagse Nijmegen» startete traditionsgemäss am 3. Dienstag im Monat Juli, es war der der 16.! Unter dem Namen Artillerieverein Luzern motivierten sich total 14 Marsch- und Wanderbegeisterte, 11 in Uniform und 3 in ziviler Ausrüstung, die immer wieder gleichen vier Strecken zu absolvieren. In den vergangenen Jahren wurde die Teilnehmerzahl bei rund 45‘000 Anmeldungen begrenzt, da die Kapazitäten auf einzelnen Streckenabschnitten ausgeschöpft waren. Diese Vorgehensweise barg jedoch die Notwendigkeit mit sich, dass Erstläufer regelmäßig einem Losverfahren unterworfen wurden, um einen der begehrten Startplätze zu erhalten. Da nicht alle bereits im Frühjahr angemeldeten Teilnehmer tatsächlich ihre Startunterlagen im Juli am Veranstaltungsort in Empfang nehmen, wurde die maximale Teilnehmerzahl von 45‘000 Personen seit 2006 nicht mehr erreicht. Um die Chancen auf einen Startplatz für Erstläufer zu verbessern und eine annähernde Auslastung der Strecke zu erzielen, wurde für das Jahr 2013 die Teilnehmerzahl auf 46‘000 angehoben.

Manch ein Neuinteressent möchte auch erfahren, um was es den an diesem so viel beschriebenen und gerühmten Sportanlass denn auch geht. Für den Erhalt einer Auszeichnung sind vier Tagesetappen in der Länge von 30, 40 oder 50 km in Abhängigkeit von Altersklassen und Status (zivil oder militärisch) ohne Zeitvorgabe erfolgreich zu absolvieren. Die Regellänge liegt für Männer bei 50 km (Militär mit 10 kg Marschgepäck: 40 km) und für Frauen bei 40 km pro Tag; für Junioren (bis 16 Jahren) und Senioren (ab 50 Jahren) gelten kürzere Tagesetappen. Die Zeitbegrenzungen für die Bekanntlich ist nach dem Marsch bereits wieder vor dem Marsch! Und damit auf Wiedersehen und bis zum nächsten Jahr, der 98. Austragung des Viertagemarsches in Nijmegen vom 15. – 18. Juli 2014! Bestimmt werden wieder einige Luzerner-Artilleristen den Verein und die Stadt Luzern ehrenvoll vertreten! – Ich auf jeden Fall melde mich
bereits heute!
 

AVL-Marschgruppen-Teilnehmer
Four
Adj Uof
Four
Adj Uof
Major
Sdt
Lt
Sdt
Sgt
Lt
 
Vogel Urs
Plüss Marlen
Häfliger Yves-Marc
Seitz Thomas
Zurbuchen Peter
Chopard Tristan
Genter Michael
Mertenat Julie
Von Virag Vanessa
22. Teilnahme (AVL)
 7. Teilnahme (AVL)
 6. Teilnahme (AVL)
 3. Teilnahme (AVL)
 3. Teilnahme (AVL)
 1. Teilnahme (AVL)
 1. Teilnahme (AVL)
 1. Teilnahme (AVL)
 1. Teilnahme (AVL)
 
Der Betreuer:
Fw Meister Rolf 7. Teilnahme (6 x marschiert / 1 x Betreuer) 
 

Vereinsmitglieder als Teilnehmer ausserhalb unserer Gruppe
Ebenfalls verdienen unsere Vereinskameraden die in einer anderen Marschgruppe oder unter den nichtuniformierten MarschteilnehmerInnen eine hervorragende Leistung absolviert hatten, hier kurz erwähnt zu werden.

Unsere beiden Kameraden aus dem Entlebuch Hanneke und Josef Distel feierten dieses Jahr persönliche Teilnahmejubiläen. Hanneke legte die Vierdaagsestrecken bereits zum 45. und ihr Gatte Sepp zum 40. Mal zurück. Aufgrund ihres Alters absolvierten sie vier mal 30 Kilometer! Allen vier erfolgreichen Marschteilnehmern ein grosses Bravo, einen Applaus und herzliche Gratulation für die grossartigen Leistungen!

Franz Wicki beabsichtigte im Jahre 2013 seinen 46. Viertagemarsch zu absolvieren.
Gesundheitliche Probleme zwangen ihn jedoch bereits am ersten Tag kürzer zu treten und die Marschtage nicht auf Schusters Rappen zu beenden. Darum bleibt Franz mit 45 erfolgreichen Teilnahmen in der Statistik.
Oberst 
Frau
Motf Oberst
Obgfr
Hansruedi Weber
Hanneke Distel
Josef Distel
Limacher Urs
48. Teilnahme
45. Teilnahme
40. Teilnahme
 7. Teilnahme
 

Urs Vogel – Marschteilnehmer


Rückblende auf VSAV Schiessen 2013

Sehr geschätzte Schützen und Schützinnen, das Vereinsjahr neigt sich dem «Ende» entgegen und es wird Zeit, euch noch die Resultate zum VSAV-Schiessen zu liefern. Das Volk hat sich für uns Schützen und die allgemeine Wehrpflicht ausgesprochen und hat ein «Machtwort» gegen die Salamitaktik der Linken zur Abschaffung der Armee ausgesprochen.
Ich danke dem Volk für klare Verdikt zur Armee und uns Schützen. Mein Dank gilt den Schützen und auch den Funktionären, die so zahlreich am Schiessen teilgenommen haben.

Resultate:
300 m

1.
2.
3.
4:
5:
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.


Barmet Reto
Barmet Franz
Steffen Renato
Zinniker Roman
Thalmann Peter
Hodel Adrian
Eiholzer Robert
Käppeli Luzia
Achermann Paul
Albisser Roger
Sarbach Werner
Küng Franz
Achermann Adrian
Achermann Kurt
Punkte

59
58
58
58
56
55
53
53
51
51
50
49
46
43
Auszeichnung

I + II
I + II
I + II
I + III
I + III
I + II
I + II
I + II
I + II
I + III
I + II
I + II
I
I
                    
25 m

1.
2.
3.
4:
5:
6.
7.
8.
9.
10.
11.


Küttel Armin
Bernet Oskar
Thalmann Peter
Probst Albert
Zinniker Roman
Henseler Josef
Albisser Roger
Käppeli Luzia
Hodel Adrian
Sarbach Werner
Steffen Renato
Punkte

147
147
146
146
145
142
141
133
133
125
116
Auszeichnung

I + II
I + II
I + III
I + II
I + III
I + II
I + III
I
I
0
0
                    

Allen, die «Kranzresultate» geschossen haben, gratuliere ich herzlich. Ich freue mich,
euch wieder am nächsten VSAV Schiessen 2014 zu begrüssen.

Schiesskomission-Mitglied Adrian Achermann



Ustertagschiessen 2013

Am kühlen und frisch Morgen des 16. Novembers stiegen 15 Schützen am Car Terminal Gössi und bei der Bauhag Gisikon ein. Während die einen Schützen die Zeit nutzten,um einen «Powerschlaf» im Car abzuhalten, waren die andere schon angespannt. Die Zeit verging wie im Flug und schon waren wir in Uster. Hier erwartet uns schon das
nächste Highlight des Tages.

Die Kompanie 1861 gaben ein «Ehrensalut» und es war interessant zu schauen, wie die Vorderlader-Gewehre geladen wurden. Dann ging es um die Wurst. Die Schützen vom Wehrverein und Artillerieverein nahmen die feine Ustertagwurst, die uns allen sehr mundete.

Um 12.30 Uhr standen wir parat, um an der «Ablösung 72» das 300-m zu schiessen. Danach gingen paar Schützen Pistolenschiessen oder Fahrzeuge anschauen… (neben der Schiessanlage ist der grösste Occasion-Autoverkauf der Schweiz). Der Autor nahm sich vor, das nächste Jahr die Badehosen mitzunehmen, um eine Runde schwimmen zu
gehen im Schwimmbad Uster
.
Um 15.30 Uhr stiegen wir in den Car und fuhren Richtung Rüti ins feine Restaurant Neuhof zum tollen Abschluss des Tages und Absenden.Roger Albisser verkündete die Resultate, wobei anzumerken ist, dass eine Schützin aus dem Wehrverein, Carmen, einen Hunderterschuss machte und somit einen Café-Bon verdiente – bravo! Einige
Schützen waren zufrieden mit dem Resultat, die anderen setzten auf das nächste Jahr.
Gruppenresultate 300 m:
Gruppe Punkte
Heliomalt
Wasserturm
Pilatus
Barbara
186
169
166
145
     
Einzelkränze 300 m:
• Achermann Adolf
• Achermann Franz
• Achermann Paul
• Aeschbacher Reto (JS)
• Albisser Roger
• Dubach Hansjörg
• Hodel Adrian
• Imfeld Rudolf
• Jurt Carmen
• Mathis Markus
• Portmann Ton
   



Die Pistolenschützen überliessen den andern Schützen die Kranzresultate.

Das feine Essen mundete uns sehr. Es gab Steak mit feinen Bohnen und Pommes Frites. Weil wir zum 20. Mal ins Restaurant Rüti kamen, offerierte uns die Wirtin Uschi Bucherer zum Dessert Apfelstrudel mit Schlagrahm.

Zufrieden und gestärkt ging es zu Heimreise. Der Autor überreichte Roger Albisser noch einen guten Tropfen Wein, als Dank für die Organisation. Ich möchte Roger Albisser noch Danke sagen für die tolle Organisation unseres Besuches des Ustertageschiessens sowie dem Car-Chauffeur und dem Präsidenten des Artillerievereins Luzern, Andrea Grisch, die uns Schützen den ganzen Tag begleitet haben.

Autor des Berichts: Adrian Achermann


69. Barbaraschiessen 2013
Das Barbaraschiessen fand auch dieses Jahr wieder im April statt, nämlich am Freitag den 12. und am Samstag den 13. April 2013. Der Anlass wurde wieder mit der Delegiertenversammlung durchgeführt und dieses Jahr organisiert vom Artillerieverein Oberseetal.

Wir waren mit 23 Teilnehmer vom AVL fast doppelt so viele wie letztes Jahr; dies hängt sicher mit der Nähe zusammen: Geschossen wurde dieses Jahr auf dem Stand Hüslenmoos in Emmen. Das Wetter am Samstag war schön, aber frisch. Gesamthaft haben 162 300-m-Schützen, 33 50-m-Schützen und 78 25-m-Schützen am Barbaraschiessen teilgenommen.

Unsere besten Einzelschützen waren im 300 m Renato Steffen mit 57 Punkten, im 50 m Roman Zinniker mit 66 Punkten und im 25 m Oskar Bernet mit 149 Punkten! Herzliche Gratulation den dreien!

Anbei ist die Liste mit allen unseren Resultaten:
300 m

Name

Steffen Renato
Barmet Reto
Zinniker Roman
Barmet Franz
Thalmann Peter
Käppeli Luzia
Hodel Adrian
Sarbach Werner
Achermann Paul
Küng Franz
Achermann Adrian
Zimmermann Christian
Albisser Roger
Schmidlin Werner
Eiholzer Robert


Punkte
 
57
56
56
56
55
53
52
52
49
49
48
48
47
42
41


Gesamtrang

6
22
24
25
34
56
67
69
111
113
114
115
129
150
152


AVL-Rang

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
                    
50 m

Name

Zinniker Roman
Bernet Oskar
Thalmann Peter
Küttel Armin
Käppeli Luzia
Koch Robert
Probst Albert
Henseler Josef
Albisser Roger
Galliker Marcel
Steffen Renato
Hodel Adrian
Achermann Adrian


Punkte
 
66
63
63
62
60
58
56
54
52
49
46
43
36


Gesamtrang

5
6
7
9
11
13
17
20
22
24
25
28
30


AVL-Rang

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
                    
25 m

Name

Bernet Oskar
Probst Albert
Thalmann Peter
Küttel Armin
Käppeli Thomas
Zinniker Roman
Henseler Josef
Hodel Adrian
Galliker Marcel
Albisser Roger
Käppeli Luzia
Steffen Renato
Sarbach Werner
Koch Robert
Spirig Peter


Punkte
 
149
148
146
143
142
139
139
139
139
137
136
136
127
114
114


Gesamtrang

2
6
9
19
21
32
34
35
36
40
45
46
62
70
71


AVL-Rang

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
                    
Gruppenresultate

Unsere beste 300-m-Gruppe, Wassertum, wurde dieses Jahr leider nur elfte von gesamthaft 27 in der Rangliste, mit 260 Punkten. Beim 50 m schaffte es unsere Gruppe Barbara mit 296 Punkten auf den dritten Rang, von gesamthaft 5 Gruppen. Beim 25 m wurde unsere Gruppe Barbara zweite von elf mit 718 Punkten.

Ein Dank an alle Teilnehmer sowie dem AV Oberseetal.

Marcel Galliker, OSM/i>



Erste Aktivitäten dieser Frühjahressaison 2013
Mein marsch- und wehrsportspezifisches Erinnerungsvermögen abgerufen, und dies sind doch 23 Jahre ununterbrochene Praxiserfahrung, stelle ich fest, dass es wohl eine der langandauernsten Frühjahreskälteperiode in dieser Marschszene war. Über mehrere Wochen herrschten Kühlschranktemperaturen, die eher in der Nähe des
Gefrierpunktes angelangten, als einer mundgerechten Wohlbefindtemperatur von Gaumenfreuden ähnelte!

Wir wären wohl keine Wehrsportler und erfahrene Altgediente, hätten wir solchen Bedingungen nicht locker mit einer
entsprechenden Ausrüstung, begegnet. Bekanntlich gibt es keine kalten oder zu kalten Temperaturen für uns Marschierer, nur die richtige Bekleidung!

In dieses meteorologische Umfeld waren dieses Jahr unsere beiden ersten Marschtrainingsanlässe eingebettet. Dass bei diesen Ausmärschen auf den Anhöhen des Jurakamms, teilweise auch noch erhebliche Mengen Schnee lagen, war nur eine weitere Naturgegebenheit – vielleicht auch eine Trotzreaktion an diejenigen, die uns glaubhaft machen wollen, die Erde erwärme sich ausgerechnet in der zweiten Dekade 14 des 21. Jahrhunderts.

Hoppla! Habe ich jetzt jemandem einen klimapolitischen Fusstritt versetzt? Oh nein, ich sehe mich ganz und gar nicht als diesbezüglicher Sprecher, da es sich auch nicht um meine Kernkompetenz handelt. Diese liegt schon eher in den ausserdienstlichen und wehrsportlichen Belangen und ohne falsche Bescheidenheit, ich nehme für mich in Anspruch, hier äusserst gute Voraussetzungen und Erfahrungen mitzubringen.



Auch dieses Jahr starteten wir die Marschsaison im Oberen Fricktal, genauer gesagt bereits am Sonntag, 3. März 2013
in Wittnau am östlichen Ende des Juragebirges. Unser Kamerad Daniel Winter war der Tagesleiter dieses Ausmarsches und damit für die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Streckenwahl verantwortlich. Wie bereits geschildert lag auf den Aargauischen Jurahöhen noch etwas Schnee und einige Weg- und Strassenabschnitte waren vereist. Wir durften kleine, teilweise steil an- und absteigende Juratäler im Oberen Fricktal durchwandern. Daniel Winter liess uns zahlreiche versteckte Naturschönheiten und Aussichtspunkte entdecken. Von Frühling oder ersten wärmenden Sonnenstrahlen war dieses Jahr auch gar nichts vorhanden.

Für diesen Trainingsanlass liessen sich 7 Marschierer begeistern, um ihren Formaufbau in Angriff zu nehmen. Die effektive Distanz mass 18,2 Kilometer und mit 660 Höhenmetern ergab dieser Trainingsanlass 24,8 Leistungskilometer. Dafür benötigten wir 3 ½ Stunden.

Danach war Einkehr bei Daniel, wo wir die verbrannten Kalorien wieder auffüllen und die trockenen Kehlen gebührend mit einem Glas Wein aus seinem Fricktaler Weinberg feucht legen durften. Daniel, wir danken dir herzlich und freuen uns bereits wieder auf ein anderes Mal!

Der zweite, als Vorbereitung auf den kommenden Viertagemarsch Nijmegen, durchgeführte Ausmarsch im Gruppenverband ist auch bereits zur Tradition geworden und fand im Raum Unterer Hauenstein, am Sonntag, 17. März 2013 statt. Der Chronologie unseres Jahresprogramms folgend, führten wir den Anlass ebenfalls im langgezogenen
Juramassiv durch. Start und Ziel war auch der Passübergang des Unteren Hauensteins an der Kantonsgrenze Basel-Land – Solothurn.

Dieses Jahr ging es wieder einmal in östlicher Richtung, denn die Jurahügelzüge bieten eine Menge von abwechslungsreichen Wanderrouten. Verantwortlich für die Streckenwahl war meine Wenigkeit und damit hatten wir auch einen Steigerungseffekt zum vorhergehenden Marschtraining. Ich meinte es war unsere 9. Wanderung in dieser
Gegend. Geschätzte LeserInnen, werte Wehrsportler, Sie sehen wir wollen gleich zu Saisonbeginn die Messlatte hoch ansetzen und die gesteckten Ziele auch auf Anhieb erfüllen – dies ist Ehrensache!

An diesem Tag mass die effektiv zurückgelegte Distanz 25,5 Kilometer und zusammen mit den absolvierten 1‘200 Höhenmetern, konnten wir 37,5 Leistungskilometer in unserem Trainingstagebuch und Rapportformular festhalten. Dafür benötigten wir sieben Marschierer 5 Stunden und 10 Minuten.

Allen erfolgreichen Marschierern spenden wir einen grossen Applaus, ein Bravo und herzlichen Dank für das gute Gelingen!

Urs Vogel
Chef Technische Kommission

Veränderungen in der Technischen Kommission
«Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der das Ganze regelt!» – oder «In jeder Marschgruppe, die keucht und marschiert, gibt es einen, der das Ganze kommandiert!»

Geschätzte Vereinsmitglieder,
werte Kameradinnen und Kameraden

Wer meinen Jahresbericht in der letzten Ausgabe des «Der Artillerist» aufmerksam gelesen hatte, dem fiel auf,
dass in der Technischen Kommission Veränderung bevorstehen werden. Mit dem Beginn der neuen Marschund
Wehrsportsaison kann ich Ihnen den neuen Leiter Marschgruppe vorstellen.
Nach 9-jähriger Führung der Marschgruppe ist es auch bei mir wie im richtigen Leben, meine Zeit läuft ab! –
Neue Kräfte müssen und werden das Ruder übernehmen! Ich hatte die Aufgabe des Leiters Marschgruppe Ende
2003 von meinem Vorgänger Wm Eric Dollinger übernommen. 9 Jahre durfte ich mit meinen Marschkameraden
eine Vielzahl von schönen Erlebnissen geniessen und die Marschgruppe erfolgreich über die berühmten
4 Tage in Nijmegen Holland führen.
Ich freue mich, mit dem Beginn der neuen Marschsaison 2013, Ihnen einen neuen Leiter Marschgruppe vorstellen
zu dürfen:

Yves-Marc Häfliger, Fourier, Jahrgang 1980, wohnhaft in Luzern

Mit den Vorbereitungen auf die neue Saison und dem ersten Ausmarsch hat Yves-Marc Häfliger die Führung der Marschgruppe übernommen und wird damit auch Einsitz in der Technischen Kommission des Artillerievereins Luzern nehmen.
Yves-Marc hatte in den vergangenen Jahren den Viertagemarsch in Nijmegen 5 x und den 2-Tagemarsch Bern 4 x erfolgreich absolviert. Ebenfalls hatte sich Yves-Marc als 100-km-Finisher und Waffenläufer bereits einige Male erfolgreich in Szene gesetzt.
Ich persönlich werde die Aufgabe als Chef Technische Kommission und damit als Technischer Leiter des Artillerievereins Luzern weiterführen und selbstverständlich auch als leistungsstarker Mitmarschierer der Marschgruppe die Treue halten.
Ich bin überzeugt, dass die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern weiterhin eine schlagkräftige Truppe bleiben und zu den Leistungsträgern des Schweizerischen Marschbataillons gehören wird.
Darf ich euch bitten, Yves-Marc in seiner Arbeit zu unterstützen und ihm das Vertrauen zu schenken. – Herzlichen Dank!

Urs Vogel
Chef Technische Kommission


Generalversammlung  2013
An der Generalversammlung, die am 13. März im Hotel Rütli in Luzern durchgeführt wurde, konnten die folgenden Ehrungen vorgenommen werden:

50 Jahre Mitglieder beim AVL per 1.1.2013 (Eintritt 1962)
Berner Isido
Kempf Fritz
Schmid Max
Walthert Rudolf
Widmer Werner
Freimitglieder per 1.1.2013 (Eintritt 1987)
Bieler Adi
Brändli Peter
Häberli Daniel
Imgrüt Peter
Irniger Tony
Käppeli-Bammert Luzia
Leimgruber Karl
Marti Silvio
Matter Jürg
Müller Hans
Müller Marco
Riedwyl Peter
Thomann Verena
Wehrli-Ulmer Iris
Weingartner Brigitta
Wobmann Thomas
Veteranen VSAV per 1.1.2013
Erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV (Eintritt 1992)
Daubitz Dietrich
Eicher Stefan
Keller Arnold
Kiener Hans
Löffler Victor
Meschenmoser Charly
Purtschert Ernst
Widmer Herbert


Jahresberichte
Jahresbericht des Präsidenten 2013

Das Jahresprogramm 2013 hat es bereits erahnen lassen, was alles auf uns zukommt. Vielfältige interessante, unterhaltsame und herausfordernde Aktivitäten wurden geplant, durchgeführt, ausgewertet und haben uns zu neuen Inspirationen geführt. Ganz nach dem Motto «Blick zurück und schau nach vorn».

Viele aktive Begegnungen mit Vereinen, Organisationen, Anlässen und so ganz besonders auch im Rahmen des Militär Campus Luzern, wo gezielt zusammengearbeitet wird; ganz einfach, wo unsere Kräfte zukunftsorientiert, gemeinsam koordiniert, tatsächlich und erfolgreich, direkt oder indirekt umgesetzt werden können. An dieser Stelle gebührt
ein spezieller Dank, dem Obmann des Militär Campus Luzern, Helmut Bäder, dem AAL, besonders auch unserem Mitglied, Leiter der Doktrinstelle HKA, Oberst Michael Arnold und dem Präsidenten des Sicherheitspolitischen Forums, Paul Jäger, und allen, die sich hier für unsere Gemeinschaft einsetzen. In diesem Jahr war der Höhepunkt ein gemeinsamer
Anlass bei den Flugzeugwerken der Pilatus AG in Stans. Das gemeinsame Treffen anlässlich des Gedenkgottesdienstes am 1. November führte zudem im Lokal des Pontoniervereins zu einem wertvollen Gedankenaustausch mit Behörden und Militär, alljährlich grosszügig unterstützt seitens unserer Winkelriedstiftung, herzlichen Dank. Zur Umsetzung unserer Ziele hatten wir zudem das jährliche Präsidententreffen im Wasserturm. Es zeigte sich wiederum, dass die Grundlageerarbeitung für eine gemeinsame starke Zukunft viel Pionierarbeit, vielleicht auch etwas Vision braucht, aber wir sind auf gutem Weg.

Die Armee hat einen langen Leidensweg hinter sich. Heute sind wir wieder etwas zuversichtlicher. Es zeigt sich, dass wir ein fähiges, motiviertes Kader haben. Wir wollen unsere Armee mit allen geistigen und materiellen Mitteln unterstützen und hoffen, dass auch die Mehrheit unsere Politiker und Parteien künftig klarer und einiger werden und
ihre Verantwortung bewusster wahrnehmen. Hier haben wir noch Schwachstellen. Es geht um nichts weniger als um unser eigenes Wohlergehen und vorrangig um das Wohlergehen unserer Nachkommen. Unser Volk ist sich dessen bewusst und hat der Allgemeinen Wehrpflicht mit über 73 % zugestimmt und wird bei ehrlicher und klarer Information auch dem neuen Flugzeug zustimmen. Zu jedem Haus gehört ein gutes Dach und der Gripen ist so ein Dachbestandteil für unser Land und unsere Glaubwürdigkeit. So lassen wir uns auch bei dieser Abstimmung nicht durch arglistige Ablenkungsmanöver beirren und gehen mit all unseren Kameraden, Freunden und Bekannten an die Urne im Mai 2014.

Die Turmmannschaft, unter der professionellen Leitung unseres Turmvogtes, Renato Steffen, hat in diesem Jahr wiederum Grossartiges geleistet. Der weltbekannte Wasserturm wird auch Dank dem grossen uneigennützigen Einsatz, den gezielten Investitionen und Aktivitäten immer mehr zu einem Wahrzeichen und Symbol der Standfestigkeit in der
ganzen weiten Welt. Es ist mir somit eine Ehre, der Turmmannschaft für ihr vorbildliches Wirken zu danken. Ein Zeichen dafür war und ist unsere aktive, kameradschaftliche Teilnahme am Monatsstamm, am Puls unseres Vereinslebens.

Das Schiesswesen, wenn wir uns auch besonders auf das Vereinsschiessen konzentrieren, liegt mir sehr am Herzen. Oberschützenmeister Marcel Galliker und den Kommissionsmitgliedern danke ich herzlich für ihren Einsatz bei den vielen Schiessanlässen. Besonders freuen wir uns auf die neue Schiessanlage der Schützengesellschaft der Stadt Luzern und beglückwünschen sie dazu. Für uns bedeutet dies eine grosse Bereicherung und ein bedeutender Impuls für unsere weiteren Aktivitäten. Es ist uns eine Ehre, dass wir durch die Finanzierung einer «Luftpistolen-Scheibe» hier für alle Mitglieder wieder zusätzlich etwas Heimat gefunden haben, so auch für jüngere Kameraden/ Kameradinnen und «Nachwuchs». Herzlich willkommen.

Die Sport- und Technische Kommission unter der straffen Leitung von Urs Vogel verdient grosse Anerkennung. Was er leistet, ist mehr als nur vorbildlich, mit ihm mitzuhalten ist stets eine grosse Herausforderung. Auch hier haben wir noch etliches Potential zum mitmachen, nicht nur für Spitzenläufer, sondern auch für gemächlichere Teilnehmer und
Angehörige, sei es bei einer Bergwanderung oder den regionalen Artillerie-Sporttagen. Danke für den erfolgreichen und intensiven Einsatz.

Die Alte Garde ist so etwas wie ein Fundament in unserem Verein, dafür steht unser Obmann Franz Erni mit Rat und Tat voll ein. Nicht nur die Ausflüge, dieses Jahr in die neue Schiesssportanlage, organisiert er, sondern noch viel mehr. Er ist einfach zur Stelle, oft ganz still und leise aber wirkungsvoll. Wir schätzen Dich sehr und danken Dir für Deinen Einsatz.

Das Salutschiessen vom 1. August vor dem Casino ist bereits legendär. Stramm und geordnet hat unser Fähnrich Marco Wicki seine Geschützmannschaft bei schönstem Wetter aufgestellt und das Schiessen vor grosser und begeisterter Zuschauerschar, Einheimische und Gäste, präzise vorgenommen. Umrahmt wurde das Schiessen von der Artillerie-Musik Oberseetal. Danke auch dem Casino für den Apérobeitrag. Es war ein toller Anlass für Nah und Fern, alle waren begeistert.

Am Barbara-Bittgottesdienst waren acht Fahnendelegationen vertreten und die Kirche war beinahe voll. Herzlichen Dank unserem freudigen Feldprediger, Pfarrer Leopold Kaiser, und dem Jodelchor Bärgkristall. Es war ein würdiger Gedenkanlass. Die anschliessende Barbara-Feier auf dem Vierwaldstättersee mit dem Seemannschor Sempach war für uns alle ein wunderschönes, kameradschaftliches Erlebnis.

Unser Redaktor Peter Imgrüt hat wiederum im Hintergrund gewirkt und wie. Besuchen Sie unsere Hompage www.avluzern.ch Es gilt nur, dieses Instrument zu nutzen. Wir sammeln immer noch fehlende E-Mailadressen; haben wir Ihre schon? Nutzen für Sie, Nutzen für unsere Arbeit. Danke für jede Mitteilung. Danke für jeden interessanten
und dienlichen Beitrag im Artillerist.

Ihnen, unseren Mitgliedern von Vorstand und Kommissionen, danke. So wünsche ich Ihnen Wohlergehen und Gottes Segen auch für das neue Vereinsjahr 2014. Tun Sie sich, uns und unserer Gemeinschaft den Gefallen, machen Sie mit, wo auch immer! Nehmen Sie Ihre/n Partner/in mit!

Andrea Grisch, Präsident



Jahresbericht des Ausschusses der Alten Garde 2013

Der Ausschuss Alte Garde besteht aus den Kameraden Hans Lustenberger, Peter Imgrüt, Thomas Käppeli, dem Präsidenten AVL und dem Obmann.

Das Schiessen in der neuen Indoor-Anlage der Stadt-Schützen auf der Allmend war das Ziel unseres Ausfluges im Jahr 2013 (siehe Bericht im Artillerist 1/2014).

Für das Jahr 2014 haben wir etwas Besonderes vorgesehen. Die Luftwaffe feiert in Payerne an zwei Wochenenden ihr 100-jähriges Bestehen! (AIR14 ). Wir planen, die Luftwaffe an einem Samstag Ende August oder Anfang September 2014 zu besuchen. Voraussichtlich werden wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. An der GV des
AVL am 12. werden wir Sie näher orientieren!

Der Barbara Bittgottesdienst war mit einer grossen Anzahl Kameraden mit Ihren Angehörigen sehr gut besucht, was von unserem Feldprediger mit grosser Freude zur Kenntniss genommen wurde. Unserem Fähnrich AVL Marco Wicki, der mit viel Herzblut so viele Fahnen von befreundeten militärischen Vereinen motivieren konnte, danken wir. Das Opfergeld, das für die Renovation der Peterskapelle bestimmt ist, ergab einen Betrag von Fr. 250.–.
Sechs Kameraden haben uns im Jahr 2013 für immer verlassen.

Franz Erni, Obmann Alte Garde



Jahresbericht der Schiesskommission 2013

Das Barbaraschiessen machte letztes Jahr den Auftakt der Schiesssaison «Outdoor». Wir konnten in Emmen am 12. und 13. April im «heimischen» Hüslenmoos unsere Zielgenauigkeit auf den verschiedenen Distanzen unter Beweis stellen. Organisiert wurde der Anlass vom AV Oberseetal. Es schossen bei schönem aber kühlen Wetter 15 Schützen Gewehr 300 m, 13 Schützen auf 50 m und 15 Schützen auf 25 m Pistole. Unsere besten Einzelschützen waren im 300 m Renato Steffen mit 57 Punkten, im 50 m Roman Zinniker mit 66 Punkten und im 25 m Oskar Bernet mit 149 Punkten.

Das gemütliche Freundschaftsschiessen mit unseren Hochdorfer Freunden fand dieses Jahr im Sommer am Sa, 6. Juli, im Schiessstand Kannenbühl statt. Wie immer stand bei diesem Anlass vor allem auch die Geselligkeit im Vordergrund. Unsere Beteiligung mit nur 6 Schützen war leider etwas gering.

Das VSAV-Schiessen war am 3. und am 14. September. Dieses Schiessen zählt ja (zusammen mit dem Barbaraschiessen- und Feldschiessenresultat) zur Jahresmeisterschaft, dem Barbaracup. Es schossen 14 Gewehr- und 11 Pistolenschützen. Die Resultate sind im Artilleristen 1/2014 aufgelistet.

Am 10. Oktober nachmittags hatten Interessierte die Gelegenheit, die neue Schiesshalle Allmend zu besichtigen. Vielen Dank an die Alte Garde für die Organisation. Es haben ca. 20–25 «Artilleristen» teilgenommen. Wir konnten sogar ein paar Schüsse auf den neuen Scheiben probeschiessen. Dies war einigen (der Schreibende eingeschlossen)
sehr willkommen zum «Warmlaufen» für das LuPol-Freundschaftsschiessen, welches ebenfalls am selben Tag, abends im Schiesskeller Stapo stattfand.

Das Freundschaftschiessen mit der Luzerner Polizei fand also statt am Abend des 10. Oktobers. Leider mussten wir dabei den Sieg der Polizei überlassen. Wir hatten zwar auch sehr gute Resultate, sie hatten jedoch höhere Streichresultate – respektive wir hatten gegen unten Resultate, welche wir gern gestrichen hätten. Das gemütliche
Absenden fand wiederum im Wasserturm statt, diesmal mit dem AVL als Gastgeber.

Der Abschluss der «offiziellen» Schiessanlässe bildete wiederum das traditionelle Ustertagschiessen, welches am 16. November stattfand. Unsere «Heliomalt» kam als beste Gruppe auf den 6. Rang. Das vorneweg, die Resultate und der Bericht sind im Artillerist abgedruckt. Teilgenommen hatten 16 AVL-Gewehr und nur 4 AVLPistolenschützen.

Vielen Dank allen Teilnehmern und ein gutes Schützenjahr 2014!

Marcel Galliker, Oberschützenmeister AVL




Jahresbericht der Turmkommission 2013

Die Turmkommission darf wiederum auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Als verantwortlicher Turmvogt liegt es mir daran zu danken: Der Turmkommission und allen Stubenmeisterinnen und Stubenmeister für grossen Ihren Einsatz. Ohne die zuverlässige und sehr gute Arbeit des ganzen Teams könnten wir nicht so erfolgreich arbeiten. Die
Turmkommission tagte im 2013 dreimal und erledigte die ihr zufallenden Geschäfte und fällte ihre Beschlüsse im Bereich Unterhalt und Investitionen.

Investiert haben wir in diesem Jahr einiges in die Infrastruktur und den Unterhalt des Wasserturms. Wir hatten einen grossen Wasserschaden und mussten den Boiler ersetzen. In der Zwischenzeit sind die Wände in der Turmstube wieder trocken und wir müssen noch Malerarbeiten vornehmen. Auch ist uns ein Kühlschrank ausgefallen, den wir ersetzen mussten. Dabei ist der Bestand an Gebäck verdorben und musste entsorgt werden. Ersetzt haben wir die Anrichte in der Turmstube.

Ganz besonders freut mich, dass uns Dr. Werner Sarbach immer zur Seite steht und mit viel Liebe unsere Sammlung ergänzt.

Sehr schätze ich die Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern, insbesondere mit dem Stadtbaumeister Bruno Weishaupt und seinem Stellvertreter und bedanke mich dafür.

Die Turmwirtschaft darf auf ein gutes Jahr zurückblicken: 288 Anlässe, davon 68 Führungen für Luzern Tourismus und 47 vereinsinterne Anlässe. Insgesamt konnten etwa 5’459 Personen im Turm begrüssen werden. In diesem Jahr hatten wir weniger Essen jedoch mehr Apéros, was sich auf den Ertrag auswirkt. Die Anlässe brachten uns beträchtliche Turmgebühren ein, was uns auch erlaubt, die notwendigen Investitionen im Turm finanzieren zu können. Aus dem Wirtschaftsertrag konnten wir dem Verein eine substantielle Gewinnablieferung zufliessen lassen.

Nicht so erfreulich ist, dass die Stammabende im 2013 durch unsere Mitglieder teilweise schlecht besucht wurden. Ich rufe alle Mitglieder auf, doch vermehrt die Gelegenheit zu benutzen, sich bei einem guten Glas Wein mit Kameradinnen und Kameraden im Turm zu treffen.

Renato Steffen, Turmvogt


Jahresbericht Sport- und Technische Kommission 2013

Geschätzte Vereinsmitglieder, werte Wehrsportkameraden

Einleitung
Ich freue mich, Ihnen meinen 12. Jahresbericht und damit den Rechenschaftsbericht der Technischen Kommission mit all den ausserdienstlichen, wehrsportlichen Aktivitäten vorstellen zu dürfen. Das Verfassen dieses Berichts ist eine der ehrenvollsten Aufgaben, die mir alljährlich zufällt. Besonders freue ich mich nochmals alle militärsportlich begeisterten
Vereinsmitglieder und auch weitere Interessierte mit den Erlebnissen und Fakten des vergangenen Jahres konfrontieren und selbstverständlich beglücken zu dürfen. Einem 153-jährigen Verein mit über 500 kompetenten und an ausserdienstlichen, wehrsportlichen Aktivitäten interessierten Mitgliedern als militärsportlicher Leiter vorzustehen, ist
eine besonders herausfordernde Aufgabe, die mich immer wieder mit viel Genugtuung und Spass erfüllt. Sich hier einige Stunden an die Tastatur des Schreibautomaten zu setzen und sich einigen kreativen Einfällen zu unterwerfen, lohnt sich!

Der Artillerieverein Luzern, ist einer der wenigen Vereine, wo der uniformierte Ausdauersport regelmässig gepflegt und die ausserdienstlichen, militärischen Wettkämpfe von manch einem noch mit Stolz zelebriert werden. So werden wir zwangsläufig zu Aushängeschildern des uniformierten Sports herauskristallisiert. Was uns selbstverständlich ehrt. Einige tragen ihre persönliche Ausrüstung und das Schweizer Kreuz auf ihrer Uniform mit dermassen Ehrfurcht, dass sie der verdiente grosse Applaus der Vielzahl von Zuschauern in eine «innere Achtungsstellung» schnellen und für kurze Zeit verharren lässt. Somit waren wir auch im vergangenen Jahr stolze Leistungs- und Werbeträger für unser Milizsystems und vorbildliche Sportler in Uniform. Und dies ist doch sehr gut so!

Ich mache hier auf einen Sportler aufmerksam, der nicht Mitglied des Artillerievereins Luzern ist, jedoch die ausserdienstlichen, militärsportlichen Aktivitäten besonders ehrt. Erfreulich halte ich fest, dass ein Offizier, ein aktiver Waffenläufer und Wehrsportler, die Schweiz an den diesjährigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau im
Marathon erfolgreich vertreten hat. Welche Sport- oder sogar Randsportart kann mit einem solchen Aushängeschild auf so hohem Niveau aufwarten? – Bravo uniformierter Laufsport!

Auch im abgelaufenen Jahr waren die Reportagen in unserer Vereinszeitschrift «Der Artillerist» wieder zahlreich. Sie beweisen, dass der uniformierte Sport wie wenig andere Freizeitaktivitäten nach wie vor attraktiv, abwechslungsreich und herausfordernd ist! Wenn wir den positiven Zuspruch der Zuschauer an den Anlässen wahrnehmen und den wohlwollenden Applaus geniessen dürfen, so freut uns dies besonders. Wohlwissend, dass auch diejenigen Vereinsmitglieder, die uns nicht im Wettkampfgelände unterstützen, jedoch von zu Hause aus mit Daumendrücken mit dabei sind! – Bravo und herzlichen Dank!

Umfeld eines traditionellen, ausserdienstlichen Vereins
Ich gehe kurz auf das Umfeld ein, in dem der Artillerieverein Luzern und damit auch wir als ausserdienstlich Aktive uns bewegen.

Die Welt, Europa und auch die Schweizerische Eidgenossenschaft hatten 2013 erneut ein bewegtes und spannendes Jahr durchgemacht. Nach meiner Wahrnehmung hat sich die Schweiz im internationalen Vergleich in den vergangenen 12 Monaten hervorragend gehalten oder sogar von den anderen Nationen qualitativ und im positiven Sinn abgehoben. Die Schweiz ist sehr gut aufgestellt und in zahlreichen Bereichen Vorbild und dazu gehört auch die Armee mit einem erfolgreichen Milizsystem und selbstverständlich mit einem seiner Aushängeschilder, dem uniformierten Ausdauersport.

Die Wirtschaft hält sich nach wie vor hervorragend und floriert, muss jedoch laufend einen gewissen Strukturwandel hinnehmen. Der wiederum stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Auch Europa hat teilweise gewisse Veränderungen und Verbesserungen eingeleitet, die die Volkswirtschaften in den meisten Ländern der Europäischen Union auf den Weg einer bescheidenen Verbesserung leiten könnten. Ich bin überzeugt, dass nur eine florierende Wirtschaft, uns die Mittel für das Ausüben unserer so geliebten Freizeitbeschäftigung wie den Ausdauersport in Uniform und speziell die ausserdienstlichen Tätigkeiten erlaubt! Die Veranstalter, die uns die wehrsportlichen Anlässe anbieten, benötigen gute Sponsoren. Der Bund mit dem Verteidigungsdepartement benötigt ausreichend Steuereinnahmen um die Armee mit ihren Dienstleistenden auftrags- und zeitgemäss ausrüsten zu können. Das wiederum gewährleistet uns, auf eine
hervorragende Logistikbasis der Armee zurückgreifen zu dürfen.

Im Rahmen der Ausrichtung und des Fortbestandes unserer Armee ist der Gesamtbundesrat dem Parlamentsbeschluss vom Herbst 2011, was die Weiterentwicklung der Armee betrifft, endlich gefolgt und hat ihr die entsprechenden finanziellen Mittel gesprochen. Meines Erachtens auch ein Verdienst des Departementschefs, der auf ein erfolgreiches Präsidialjahr und eine immer besser werdende Armee zurückblicken darf. – Weltweit werden die Streitkräfte dermassen aufgerüstet, hochtechnologisiert, modernisiert und die Mannschaftbestände stark zurückgefahren. Somit war besonders erfreulich, wie überraschend deutliche die GSoA-Initiative «Aufhebung der Wehrpflicht» von den Schweizer Stimmberechtigten und von allen Kantonen abgelehnt wurde! In was für einer stolzen Nation dürfen wir leben, wo die Bürgerinnen und Bürger über verteidigungspolitische Vorlagen mitdiskutieren können und sich an der Urne über den
Fortbestand unserer Verteidigungsbereitschaft aussprechen dürfen! – Und dies mit einer deutlichen und stolzen ¾-Mehrheit! – Bravo und auch dieser Sonderfall ist sehr gut so!

Auch im kommenden Jahr werden wir wieder zu einer verteidigungspolitischen Vorlage an die Urne gerufen. Der Bundesrat hat entschieden, 22 technologisch hochstehende Kampfflugzeuge des Typs Saab JAS 39E/F Gripen zu beschaffen. Diese sollen die über dreissigjährigen Northrop F-5 Tiger II ersetzen, welche den heutigen operationellen Anforderungen nicht mehr genügen! – Ein jahrelanges, sorgfältiges Evaluationsverfahren führte zum heutigen Entscheid und ist in allen Belangen eine vertretbare und sehr gute Lösung für unsere Schweizer Armee. Dieser Flugzeugtyp
erfüllt alle Anforderungen unserer Armeeführung und passt auch in den finanziellen Rahmen! – Einmal mehr eine äusserst gut eidgenössische Lösung, um die uns so viele andere Staaten beneiden! Auch hier werden wir geschlossen zustimmen und leisten zusätzlich mit unseren Mitteln, dem Laufen im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung den überzeugenden Tatbeweis! – Aber Achtung geschätzte Leserinnen und Leser, werte Wehrsportler und Vereinsmitglieder! Unser Bundesrat und Verteidigungsminister hatte letzthin an einem Vortrag gesagt: «Der grösste Feind einer guten Lösung ist, eine noch bessere und kostspieligere Lösung!»

Die ausserdienstlichen Tätigkeiten, der Militärsport und speziell der uniformierte Ausdauersport sind eines der Bindeglieder zwischen der Bevölkerung und unserer Milizarmee! Hier beweist sich der Sportler in Uniform oder der Uniformierte als Marsch-, Lauf- und Leistungssportler! – Als Marschierer, Wehrsportler und Waffenläufer und Mitglieder des Artillerievereins Luzern darf uns dies nicht gleichgültig sein.

Ich komme zum eigentlichen Jahresbericht, was den außerdienstlichen, militärsportlichen Bereich unseres Vereins betrifft.

1. Allgemeiner Rückblick
Ich danke an dieser Stelle all meinen Kameraden, die im vergangenen Jahr regelmässig an unseren Aktivitäten und Sportanlässen aktiv oder als Funktionäre teilgenommen haben. Einen grossen Dank verdienen auch meine Vorstandskameraden, die mich in meinen organisatorischen Tätigkeiten wohlwollend und grosszügig unterstützt haben.

Dem neuen Leiter der Marschgruppe, Four Yves-Marc Häfliger, gratuliere ich für den erfolgreichen Einstieg in die Aufgabe des Marschleiters und danke Yves-Marc für die gute Zusammenarbeit. Ebenfalls bedanke ich mich bei allen Mitgliedern und deren Angehörigen, die den Verein mit ihren Mitgliederbeiträgen, grosszügigen Spenden
und einem riesen Applaus unterstützt und damit zu einer erfolgreichen Vereinskultur beigetragen haben. – Macht weiter so!

Einen speziellen Dank gehört auch den Veranstaltern und Organisatoren von ausserdienstlichen, militärsportlichen Anlässen. Ohne ihrem Engagement und den unermüdlichen Arbeits- und Organisationseinsätzen könnten wir unsere Märsche und Lieblingssportarten gar nicht ausüben.

2. Vorstandstätigkeit
Das vergangene (Verbands-) Vereinsjahr 2013 begann wie immer am 1. November 2012. Der Vorstand, wo ich auch Einsitz habe, hatte an fünf Strategie- und Vorstandssitzungen, am 7. Januar, am 18. März, am 6. Mai, am 10. Juni und am 16. September 2013 getagt, um die Geschicke des Vereins zu führen.

Unserem Präsidenten danke ich an dieser Stelle für seine kompetente und umsichtige Vereinsführung und das der Technischen Kommission geschenkte Vertrauen. Am Revisorenrapport vom 21. Januar 2013 konnte ich wegen Terminüberschneidungen nicht persönlich anwesend sein. Von den einzelnen Sitzungen liegen Beschlussprotokolle vor.
Ich stelle fest, dass der Artillerieverein Luzern auf einer gesunden finanziellen Basis steht.

3. Technische Kommission
Das vergangene Vereinsjahr 2013 hat die Technische Kommission in der folgenden Zusammensetzung in Angriff genommen: Vogel Urs, Rheinfelden, Chef Technische Kommission, (seit November 2002) und Häfliger Yves-Marc, Luzern, Marschgruppenleiter, (seit Januar 2013). Am Dienstag, 19. Februar 2013 tagte die Technische
Kommission um das bevorstehende Marsch- und Wehrsportjahr zu besprechen und zu organisieren.

4. Statistiken / Ausserdienstliche Aktivitäten
Wertungsberechtigte Anlässe

Anlässe Anzahl Teilnemer (Mann/Tage)  
2013 2012 2011  
         
VSAV/Barbara-Schiessen 68 54 54  
         
Wehrsport        
• Märsche 216 212 185  
• Mehrkämpfe 5 5 5  
• Waffenläufe 16 8 13  
• Langstreckenläufe zivil 6 8 7  
      3  
Gesellschaftliche Anlässe 138 154 171  
         
Repräsentationen / Sitzungen 62 61 99  
       

5. Kommunikationsorgane
5.1. Internetauftritt: www.avluzern.ch
Als elektronische Kommunikationsplattform stand uns auch im vergangenen Jahr unsere Internetseite www.avluzern.ch zur Verfügung. Hier danke ich speziell unserem Webmaster und meinem Vorstandskameraden Peter Imgrüt, der uns diese Plattform immer aktuell hält. Bravo und ein herzliches Dankeschön an Peter Imgrüt!

5.2. Der Artillerist
Als Kommunikations- und Informationsorgan stand uns auch in diesem Jahr der «Der Artillerist» zur Verfügung. Als Vorsitzender der Technischen Kommission und als Berichterstatter der ausserdienstlichen, militärsportlichen Aktivitäten darf ich hier regelmässig ein paar Zeilen schreiben. Die einzelnen Berichte wollen Sie jeweils in den entsprechenden Ausgaben nachlesen und auch als Bestandteil dieses Jahresberichtes betrachten.

Speziell möchte ich unserem Vorstandskamerad und Redaktor Peter Imgrüt an dieser Stelle für die umfassende Gestaltung unseres Vereinsorgans danken. Ein weiteres Dankeschön verdienen diejenigen Vereinskameraden, die auch immer wieder zur Feder greifen oder in die Tasten hauen und einen aufschlussreichen und interessanten Beitrag
leisten. – Bravo und einen herzlichen Dank!

6. Vertretung des Artillerievereins Luzern nach Aussen / Verbandstätigkeit
Am Donnerstag, 7. Februar 2013 vertrat ich den Artillerieverein Luzern am Rapport der Marschgruppenleiter des Heeres / der SAT (Schiessen und Ausserdienstliche Tätigkeiten) in Aarau. Dies war der Informations- und Vorbereitungsrapport auf den 97. Viertagemarsch in Nijmegen (Niederlanden).

Am Wochenende vom 13. und 14. April 2013 nahm ich am 69. Barbara-Schiessen, an der Übungsleiterkonferenz des VSAV (Verband Schweizerischer Artillerievereine) und an der 121. Delegiertenversammlung des VSAV in Hohenrain im Luzerner Seetal teil.

7. Märsche – Mehrkämpfe – Wettkämpfe – Läufe und andere Vereinshöhepunkte
7.1. Die Teilnahme am 97. Internationalen Viertagemarsch in Nijmegen Zum 53. Mal nahm eine Marschgruppe des Artillerievereins Luzern erfolgreich an der weltweit grössten Marsch- und Walking-Veranstaltung teil. Unser Verein brillierte mit 11 uniformierten Marschierern und 3 zivil laufenden Kameraden, die die Farben der Schweiz und unseres Vereins mit Stolz vertraten. Ich gehe hier nicht weiter auf diesen einmalig schönen Anlass ein und verweise auf meinen ausführlichen Bericht in der Oktober-Ausgabe 2013 des «Der Artillerist».

7.2. Die Teilnahme an den offiziellen uniformierten Distanzmärschen
Im Jahre 2013 nahm eine Marschdelegation des Artillerievereins Luzern erfolgreich an den folgenden uniformierten Distanzmärschen teil:

3. November 2012, 54. Luzerner Distanzmarsch in Grosswangen, 16 Teilnehmer; 1. Dezember 2012, 56. Berner Distanzmarsch in Langenthal, 1 Teilnehmer; 22. April 2013, 45. Marsch um den Zugersee, 13 Teilnehmer; 7./8. Juni 2013,
100-km-Militärpatrouillen-Lauf/Marsch in Biel, 4 Teilnehmer; 8./9. Juni 2013, 54. Schweizerischer Zweitagemarsch in Bern-Belp, 9 Teilnehmer.

Die Terminverschiebung durch die Organisatoren des Zweitage-Marsches, führte an diesem Wochenende zu mehreren Kollisionen mit anderen ausserdienstlichen und militärischen Anlässen, was sich in der enttäuschend tiefen Beiteiligung niederschlug.

15./16.06.2013, 38. Klettgauer Marschtage in Waldshut-Tiengen (BRD), 2 Teilnehmer; 7./8. Sept. 2013, 52. Bündner Zweitagemarsch, Chur, 1 Teilnehmerin.

7.3. Die 8 Waffenläufe und die letzte Militärstafette Rütihof/Baden Acht Veranstaltungen zählten zur Schweizer Waffenlauf-Jahresmeisterschaft 2013. Und zusätzlich fand auch noch die letzte Austragung der Rütihof-Stafette statt. An allen diesen Waffenläufen waren Mitglieder des Artillerievereins Luzern erfolgreich über die anspruchsvollen Distanzen gelaufen. Hier halte ich jedoch die Waffenläufe fest, die in unserem Verbandsjahr stattfanden, die beiden Anlässe vom November 2013, werden ihre Erwähnung erst im nächsten Jahr finden.

Waffenlauf im Allgemeinen benötigt überdurchschnittlich viel Härte und Durchstehvermögen. Es ist eine eindrückliche Herausforderung mit unzähligen wunderschönen Erlebnissen in der freien Natur, im Wald, an Bächen entlang und über Wiesen. Hinter dem Waffenlauf steckt manchmal bestimmt auch etwas laufsportliches Abenteuer. Um erfolgreich all diese militärsportlichen Herausforderungen absolvieren zu können braucht es Beständigkeit und Treue zum Laufen im Allgemeinen und zum Waffenlauf im Speziellen. Es verlangt abwechslungsreiches und regelmässiges Lauftraining, bei
schlechtem, wie bei schönem Wetter, bei Hitze, Kälte, Regen und Schnee. – Als Waffenläufer verbergen wir nicht, dass das Laufen im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung, für manch einen neben der sportlichen Herausforderung immer wieder auch eine verteidigungspolitische Meinungsäusserung ist.

4. Nov. 2012, 1. Niederbipper Waffenlauf, 21,1 km, 2 AVL-Teilnehmer; 18. Nov. 2012, 78. Frauenfelder Militärwettmarsch, Frauenfeld 42,2 km, 1 AVL-Teilnehmer; 5. Mai 2013, 6. Domleschger Waffenlauf, Scharans GR, 14,2 km, 1 AVLTeilnehmer; 18. Mai 2013, 10. Sprint Waffenlauf Wohlen, Wohlen AG, 10,0 km, 2 AVL-Teilnehmer; 25. Mai 2013, 7. Lenzburger Waffenlauf, Lenzburg AG, 14,4 km, 2 AVL-Teilnehmer; 9. Juni 2013, 7. Fricktaler Waffenlauf, Kaisten AG, 16,7 km, 2 AVL-Teilnehmer; 17. August 2013, 20. Schweizerische Militärstafette, 3 x 5,7 km, 2 AVL-Teilnehmer. Hier muss ich bedauerlicherweise festhalten, dass es die letzte Austragung dieser weltweit einmaligen Veranstaltung war. Leider mussten die Organisatoren, der Verband SVMLT, Sektion Aargau, wegen mangelnden OK-Mitgliedern und Helfern «das Handtuch werfen»! – Für zahlreiche Wehrsportler unbegreiflich eine solch tolle Veranstaltung sterben zu lassen!

7. Sept. 2013, 3. Murianer Waffenlauf, Muri AG, 14,8 km, 2 AVL-Teilnehmer; 26. Okt. 2013, 1. Burgdorfer Waffenlauf, Burgdorf, 15,2 km, 2 AVL-Teilnehmer.

7.4. Mehrkämpfe
8. Juni 2013, Regionale Artillerie Sporttage in Ruswil, Mehrkampf organisiert vom AV Rottal und Umgebung 1 AVL-Teilnehmer; 7./8. Juni 2013, Regionale Artillerie Sporttage in Ruswil, Zweikampf organisiert vom AV Rottal und Umgebung, 4 AVL-Teilnehmer

7.5. Herbstwanderung
An der diesjährigen Herbstwanderung im Simmental nahmen 7 Vereinsmitglieder teil. Auch dieser Anlass verdient es im Jahresbericht erwähnt zu werden. Einen ausführlichen Bericht werden wir an anderer Stelle des «Der Artillerist» finden, der damit auch als integrierter Bestandteil dieses Jahresberichts gilt!

7.6. Marschübungen im Gruppenverband
• 8. März 2013, Marschübung im Oberen Fricktal mit 7 Teilnehmern, Wittnau AG
• 17. März 2013, Marschübung auf dem Hauenstein mit 7 Teilnehmern
• 6. April 2013, Marschübung in Hildisrieden mit 13 Teilnehmern
• 4./5. Mai 2013, Zweitägige Marschübung im Gruppenverband in Appenzell, mit 9 Teilnehmern
• 26. Mai 2013, Marschübung 50 km durchs Emmental mit 11 Teilnehmern in Hindelbank BE
• 23. Juni 2013, Marschübung im Entlebuch mit 7 Teilnehmern in Schüpfheim LU
• 30. Juni 2013, Marschübung Raum Pilatus/Alpnach mit 5 Teilnehmern mit Start und Ziel in Horw
• 7. Juli 2013, Marschübung auf dem «Weg der Schweiz» mit 9 Teilnehmern um den Urnersee mit Start und Ziel in Brunnen SZ

7.7. Zivile Laufsportveranstaltungen
• 12. Oktober 2013, 39. Hallwilersee-Lauf (21,1 km) mit 4 Teilnehmern in Beinwil am See
• 27. Oktober 2013, 7. Luzern Halbmarathon (21,1 km) mit 2 Teilnehmern Diese beiden Laufsportanlässe haben seit einigen Jahren einen festen Bestandteil in unserem Jahresprogramm, darum halte ich sie im Jahresbericht fest.

7.8. Die 152. Generalversammlung vom 13. März 2013
Vor den versammelten Vereinsmitgliedern durfte ich die Technische Kommission vertreten und über die erfolgreichen ausserdienstlichen militärsportlichen Tätigkeiten berichten und Auskunft erteilen. – Das von unserem Aktuar verfasste Protokoll gibt über die behandelten Themen und Entscheidungen Auskunft.
Unter dem Traktandum Ehrungen und Absenden durfte ich die erfolgreichen Gewinner ehren und Ihnen ihre verdiente Auszeichnung überreichen. Für alle Wertungen liegt eine Rangliste vor, die den Teilnehmern abgegeben wurde.

8. Schlusswort
Zum Schluss wollen wir all den Verdienten einen riesen Applaus spenden, ein Bravo und ein Dankeschön sagen! Diese Worte des Dankes richte ich an alle unsere Vereinskameraden und alle ehemaligen und aktiven Marschierer, Wettkämpfer und Militärsportler! – Einen speziellen Dank verdienen vor allem auch unsere Partnerinnen und Familienangehörigen, die für unsere Freizeitbeschäftigung so viel Verständnis aufbringen. Auch an euch, macht weiter so! Diejenigen, die der Technischen Kommission und mir immer wieder wohlwollende und positive Rückmeldungen liefern, sage ich ebenfalls herzlichen Dank!

Mir ist bewusst, als aktive Militärsportler sind wir einem harten Wettbewerb mit zahlreichen
Freizeitaktivitäten ausgesetzt. Und trotzdem trotzen wir dem Zeitgeist! – Wir alle, geschätzte ausserdienstlich Engagierte und Vereinsmitglieder sind in der Verantwortung. Wir müssen uns durch unser engagiertes Teilnehmen an den Veranstaltungen und am Rekrutieren neuer junger Marschierer und Wehrsportler aktiv hervortun. Zukünftig werben wir noch vermehrt im Kreise von jungen Angehörigen der Armee, damit das ausserdienstliche, uniformierte Sporttreiben überleben wird. Im neuen Jahr und auch in den Folgenden nimmt jeder einen Jungen oder auch Junggebliebenen mit
an die nächste Veranstaltung!

Mit dem Aufruf: «Macht in der neuen Saison ebenso fleissig und zahlreich mit! Es lohnt sich!» Das Jahr 2014 wird uns bestimmt die eine oder andere positive Neuerungen und Veränderungen bringen, freuen wir uns! – Besten Dank!


Urs Vogel, Leiter Technische Kommission