Berichte 2016

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100. Internationaler Viertagemarsch Nijmegen vom
19. bis 22. Juli 2016 Jubiläumsanlass der Superlative

 Geschätzte Leserinnen und Leser

Wenn auf Grund der letztjährigen Aussage, dass das rhetorische Trommelfeuer der Superlative in diesem Jahr, zur 100. Austragung erfolgen sollte, so werde ich selbstverständlich wieder mein Bestes geben. – Wobei der Umgang mit dem Ausdruck «Superlative» immer wieder zur Vorsicht räht, denn schnell nutzt er sich ab. Trotzdem war der diesjährige 100. Viertagemarsch für uns Marschierer eine historisch einmalige Austragung, an dessen erfolgreichen Teilnahme wir stolz sein dürfen und uns noch lange zurückerinnern werden. – Also war das Jubiläum für uns Marschierer und Walker eine Superlative. Gemeinsam machten wir uns auf Schusters Rappen auf den Weg, um ohne Zeitdruck je nach Kategorie unsere Regelstrecken abzulaufen. Selbstsverständlich gab es dieses Jahr eine neue Rekordbeteiligung, die bestimmt wieder ins Guinnessbuch der Rekorde eingehen wird.



Die Entstehung, die Geschichte und die Entwicklung dieses berühmten Viertagemarsches durften Sie in den vergangenen beiden Ausgaben des «Der Artillerist» ausführlich nachlesen. Darum finden Sie hier keine weiteren Erläuterungen. Dieses Mal lassen wir vor allem die schönen Bilder sprechen.

2016 der 100. Vierdaagse – ein traumhaftes Jubiläum
Anlässlich des 100. Vierdaagse 2016 standen (einmalig) 50000 Startplätze zur Verfügung. Zudem wurde die seit 1966 nicht mehr angebotene Streckenlänge von 55 Km pro Tag (einmalig) wieder ausgetragen. Somit wird die Gemeinde Druten am zweiten Marschtag nach 50 Jahren wieder Vierdaagse-Gemeinde. Und ich kann euch erzählen, diejenigen die sich auf diesen Streckenabschnitt von 55 Kilometer Tagesleistung (x 4 = 220 km) wagten, konnten was erleben. Die Gemeinde Druten hätte sich dermassen gefreut, herausgeputzt und hergerichtet für diesen einmaligen 4-Daagse-Durchmarsch, es wäre ein Vergnügen der aussergewöhnlichsten Art gewesen. Ein wares Volksfest, wo die gesamte Bevölkerung die Viertagemarschierer aufs Herzlichste empfangen hätte.





 



Königlicher Besuch
Ehre wem Ehre gebührt! Mit dem Besuch der Jubiläumsveranstaltung durch die Königliche Hoheit, König Willem-Alexander gebührte dem Vierdaagse Nijmegen dieses Jahr eine besondere Ehre. König Willem-Alexander war als Kornprinz Flottillenadmiral der Königlichen Marine, Brigadegeneral des Heeres und der Luftwaffe und Adjutant seiner
Mutter, der damaligen Königin Beatrix. Aus Sicherheitsgründen wurde der Besuch des Königs nicht angekündigt. Für viele überraschend und unter grössten Sicherheitsvorkehrungen tauchte Willem-Alexander an einem der wohl eindrücklichsten Vierdaagsestreckenabschnitten, am 4. Marschtag in Cuijk, auf der berühmten Pontonbrücke über
die Maas auf und schnupperte die so legendäre Vierdaagseluft. Wer den Vierdaagse selber schon absolvierte, kennt die einmalige Stimmung und den überaus grossen Publikumsaufmarsch in Cuijk und über die Maas.
Die offiziellen Zahlen des Veranstalters
Angemeldete
Registrierte Teilnehmer bis Montagabend
Gestartet am Dienstagmorgen
1. Tag ausgefallen
2. Tag ausgefallen
3. Tag ausgefallen
4. Tag ausgefallen
Erfolgreich beendet
Ausfallquote



50000
47166
47166
1206
2050
914
439
42557
9.8 %


Dieses Jahr herrschte wunderschönes Sommerwetter. An den ersten beiden Marschtagen mit Temperaturen von um die 28° – 33° Celsius, schon fast etwas zu warm. Manch ein Vielmarschierer erinnerte sich ans Jahr 2006 zurück, wo der Vierdaagse wegen Hitze und den daraus folgenden tragischen Ereignissen abgebrochen wurde. Am dritten
Tag hielt der Sonnenschein an, jedoch das Thermometer blieb unter 30° C. Trotzdem setzte die Hitze dem einen oder anderen Marschierer, zusammen mit der Müdigkeit und den übrigen Strapazen etwas zu. Am vierten Marschtag kam dann am Vormittag eine wohltuende Abkühlung, die uns während über einer Stunde völlig durchnässte.
Die anschliessend wieder scheinende Sonne trocknete uns ab und somit waren wir für den Höhepunkt, den «Schlussgang» in die Stadt wieder trocken.

Das Schweizer Marschbataillon mit der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern

58. Teilnahme der Schweizer Armee
56. Teilnahme der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern
Startplätze / Angemeldete
Gestartet am Dienstagmorgen
ausgefallen
Erfolgreich beendet
Ausfallquote
240
239
1
 238
0,4 %
 
Nach Jahren von eher stagnierenden Teilnehmerzahlen von um die 150 – 190 MarschiererInnen, meldeten sich zum Jubiläum rund 240 bestens vorbereitete AdA und ehemalige AdA als leistungsstarke Wanderenthusiasten an. Damit schöpfte die Schweizer Marschdelegation ihr Kontingent aus und hatte bereits hier voll erfüllt! – Die Schweizer
Hollanddelegation unter der Leitung unseres Vereinsmitglieds, Oberst Edgar Gwerder ist ein Aushängeschild der ausserdienstlichen Tätigkeiten und ein hervorragender  Botschafter und Werbeträger für unsere Armee. Der Delegationschef wurde assistiert ebenfalls von einem Vereinsmitglied, Oberstlt Romeo Premerlani. Neben seiner   Aufgabe als LSO, Verbindungsoffizier und Kdt Stv absolvierte Romeo die 4 x 40 Kilometer ebenfalls auf Schusters Rappen.

Es ist uns eine Ehre, die Schweiz und insbesondere das Berner Oberland in Holland vertreten zu dürfen. Dies waren die Worte des Dirigenten und Präsidenten des Vereinsspiels Berner Oberland, Jakob Leuenberger. Die Berner Oberländer begleiteten die Schweizer Marschdelegation an den vier Marschtagen und zelebrierten in Bemmel musikalisch die Schweizer Woche!



Hohe Besuche aus der Schweiz
Dem Schweizer Marschbataillon gaben die beiden höheren Stabsoffiziere (HSO), Div Melchior Stoller, Stellvertreter Kommandant Heer und Frau Br Germaine Seewer, Chef Personelles der Armee die Ehre. Br Seewer ist auch Mitglied des Artillerievereins Luzern und die einzige Frau im Generalsrang der Schweizer Armee und hatte den Viertagemarsch selber schon mehrmals erfolgreich absolviert. – Br Seewer besuchte das Marschbataillon zu Beginn des Viertagemarsches. Germaine Seewer hatte die ehrenvolle Pflicht anlässlich des Empfangs der Delegationen und Gäste am Montagabend die Grussbotschaft der Schweizer Armee in den Sprachen deutsch, englisch und französisch an die zahlreich geladenen, vor allem ausländischen Gäste aus Politik, Militär und der Organisation, vorzutragen. – Div Stoller beehrte uns an den letzten beiden Marschtagen, überbrachte die Grussbotschaft des Heeres und nahm die zahlreich
verdienten Ehrungen an der Schlussfeierlichkeit vor.
Aus meiner Sicht und als erfahrener Teilnehmer war die Zusammensetzung der diesjährigen Delegation äusserst heterogen. Trotzdem kristallisierte sich das Bataillon als dynamischer Haufen positiv hervor. Jeder Teilnehmer war gewillt, sein Bestes zu geben und sich für die gemeinsame Sache erfolgreich den 100. Viertagemarsch zu absolvieren, voll einzusetzen und der Dynamik der Gruppen zu folgen.
Als Schreibender dieses Aufsatzes hatte ich schlussendlich ein äusserst gutes Gefühlund die Gewissheit, dass der diesjährige Vierdaagse ein grossartiger Erfolg werden wird. Denn mit unserer Organisation im Milizsystem und den unterschiedlichen Vorbereitungsprogrammen der MarschgruppenleiterInnen, den abwechslungsreichen
Marschübungen in den Gruppenverbänden und den erfolgreich absolvierten Distanzmärschen, waren wir zum Erfüllen verdammt. Oder es war einmal mehr der Fluch und das Gelingen der Tüchtigen! Wobei auch hier gilt: Nichts ist so gut, dass es nicht auch noch besser werden könnte! Denn auch dieses Jahr spürte der oder die eine oder andere
MarschkameradIn die Strapazen der bereits zurückgelegten Strecken und war vielleicht bereits etwas angeschlagen oder musste zähneknirschend leiden. Die vorbildliche Kameradschaft und der einmalige Teamgeist in den einzelnen Gruppen halfen den Kameraden durchzuhalten und gemeinsam das Ziel anzustreben. Am Schluss durfte jeder die Auszeichnung für das Bestehen des Viertagemarsches mit sichtlichem Stolz an die Brust heften. – Einmal mehr erfuhren wir, Blasen und Schmerzen vergehen, Ehre und Ruhm bleiben für immer positiv in Erinnerung!




AV Luzern-Marschgruppe



Four Yves-Marc Häfliger führte zum vierten Mal die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern. Yves war der Jahresmarschplangestalter, Motivator und Teamleader von uns Artilleristen und rückte dieses Jahr mit den folgenden Kameraden zur einmaligen Herausforderung 100. Vierdaagse ein:
Four       Vogel Urs
Wm         Walther Hans
Fw          Meister Rolf
Four        Häfliger Yves-Marc
Oberst    Weyermann Sabin
Stabsadj Steffen Renato
Sdt          Bless Andreas
Wm          Rölli Armin
Sdt          Hausherr Georg
Sdt          Keiser Dominik
Lt            Jäger Simon  

Unser Betreuer:

Wm        Winter Daniel
25. Teilnahme
11. Teilnahme
10. Teilnahme
 9. Teilnahme
 9. Teilnahme
 5. Teilnahme
 3. Teilnahme
 2. Teilnahme
 1. Teilnahme
 1. Teilnahme
 1. Teilnahme



8. Teilnahme


(9 x marschiert / 1 x Betreuer)
(Marschgruppenleiter)










(3 x marschiert / 5 x Betreuer)
Einer der auch dieses Jahr besonders gefordert war, war unser Betreuer Daniel Winter. Aufgrund dass die Betreuer mit wenigen Ausnahmen nicht mehr hinter der Gruppe herfahren durften, war Daniel mit dem Planen der Strecke besonders gefordert. – Bestand doch seine Aufgabe die Gruppe zu verpflegen und für unser Wohl zu sorgen. Das heisst:
Strecke planen, Wasser holen, Kanister auftanken, Zubereitung der verschiedenen isotonischen Getränke, Abfüllen in die Flaschen, Abgabe der Getränke an uns Marschierer, Zuschneiden der sowohl vegetarischen Verpflegung, als auch der tierischen Eiweiss- und Kalorienträger, Schoggiriegel entriegeln und Vieles mehr. – Nach dem Einrücken, Füsse verarzten, Blasen aufschneiden und verbinden, übermüdete Muskeln kneten und massieren.
Selbstverständlich pflegten wir auch dieses Jahr unsere seit Jahren bewährte Kultur des guten Wein- und Brotzeit-Genusses oder wie wir es nennen den Zimis. Dies spricht sich selbstverständlich herum oder wir laden die einen oder anderen Gäste an unseren so begehrten «Futtertrog» des guten Geschmacks und der reichhaltigen Köstlichkeiten. So hatten wir unsere Vereinskameraden und Fangruppe aus Luzern zu Gast. Auch unsere Vereinskameradin Germaine und die Delegationsleitung liessen sich von der Degustation unseres Turmweins nicht abbringen und beehrten unsere Marschgruppe.

Auch hier war für deren Bereitstellung unser Betreuer in seinem feldgrauen Anzug verantwortlich. – Bravo Daniel und besten Dank für deinen Einsatz!
Vereinsmitglieder als Teilnehmer ausserhalb unserer Gruppe

Ebenfalls verdienen unsere Vereinskameraden die in einer anderen Marschgruppe oder unter den nichtuniformierten MarschteilnehmerInnen eine hervorragende Leistung absolviert hatten, hier kurz erwähnt zu werden.
Oberst   Hansruedi Weber
Frau       Hanneke Distel
Sdt         Josef Distel
Oberst   Edwin Singer
Obgfr     Limacher Urs
Oberstlt  Premerlani Romeo
51. Teilnahme
48. Teilnahme
43. Teilnahme
28. Teilnahme
10. Teilnahme
  7. Teilnahme  
 
Vereinsmitglieder mit Führungsaufgaben im Stab des Schweizer Marschbataillons
Br Germaine Seewer


Oberst Edgar Gwerder
Oberstlt Premerlani Romeo
  HSO, vertrat die offizielle Schweiz und die Armee an den protokollarischen Eröffnungsfeierlichkeiten und Empfängen.

Delegationschef und Kdt Schweizer Marschbataillon
LSO und Kdt-Stv Schweizer Marschbataillon


Vereinsmitglieder, die nach Nijmegen reisten und uns von der Zuschauertribübe unterstützten

Besonders grosse Freude bereiteten uns unsere Kameraden und Schlachtenbummler aus Luzern, die mit unserem Transport nach Nijmegen reisten um unsere Gruppe zu unterstützen und anzufeuern. Diese Kameraden waren ebenfalls angetan von Holland mit seinem weit offenen Horizont, der in den Köpfen der Wandernden, der Zuschauenden,
den Unterstützenden und den Schlachtenbummlern immer wieder eine wahre Begeisterung auslöst. – Diese treuen Vereinsmitglieder verdienen es hier erwähnt zu werden: Marlen und Carlo Rogger, Yvonne und Roland Christen, Fredy und Elisabeth Kimmig.

Am Schluss des redaktionellen Beitrags erwähne ich auch den Fotografen der hervorragenden Aufnahmen. Wm Hans Walther hatte mit seiner Kamera diesen Bericht bebildert und vervollständigt. Hans ist Mitglied der WSG Schwyz und hatte dieses Jahr, bereits zum zweiten Mal mit der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern seinen 11. Viertagemarsch erfolgreich hinter sich gebracht. Herzlichen Glückwunsch Hans und besten Dank für die tollen Bilder!


Urs Vogel – Chef Tech Kommission


Besichtigung Flugplatz Meiringen 2016
Mit 27 gemeldeten Personen im reservierten Wagen setzte sich der Zug um 1105 Richtung Brünig nach Meiringen in Bewegung. Per Postauto gelangten wir direkt zum Eingang des Flugplatzes. Ein kurzer Kaffeehalt stärkte uns vorsorglich für das Kommende. Anschliessend folgte Begrüssung mit informativem Film (17min.) über Strukturen und Flugbetrieb.

 

Bemerkung:
Jeweils im Sommer, dieses Jahr vom 4. Juli bis 28. August, ist auf dem Flugplatz kein oder nur sehr begrenzter
Flugbetrieb. Die Piloten sind während dieser Zeit in Emmen stationiert. Die Fliegerstaffel11 (eine von drei F/A-18 Hornet-Staffeln) ist seit 2005 in Meiringen stationiert und operiert von da aus täglich. Das Staffelwappen: Der Tiegerkopf. Schweizweit sind (Stand Januar 2016) 31 F/A-18 im Einsatz. Kontrollen und Wartung sind aussergewöhnlich, sodass Piloten vor dem Start das Flugzeug nicht persönlich inspizieren müssen. Sie vertrauen blind dem Wartungspersonal.
Es ist dies weltweit einzigartig.
 
Sicherheit, Hundeplatz:
Mit einigen gestellten Situationen wurde eindrücklich demonstriert, was ein Sicherheitshund mit einer angehaltenen Person anstellt, die den Aufforderungen des Hundeführers nicht Folge leistet. Ein Fluchtversuch bei einer Autokontrolle
mit geöffnetem Seitenfenster endete nach einem Sprung des Hundes durch das Fenster abrupt. Selbst bei Schiesslärm erfüllt der Hund seine Aufgaben tadellos.



Flugplatzfeuerwehr:
Der IVECO Magirus Euro Trakker 6x6, 540 PS, Wassertank 6600 l, Extratank 800 l, 26 Tonnen Gesamtgewicht, Höchstgeschw. 130 km, ein speziell für die Brandbekämpfung der F/A-18 konzipiertes Fahrzeug, mit wahlweise
Dach- oder Frontwerfer, mit Wasser- Schaum einsetzbar, Wurfweite ca. 60 m, mit zusätzlicher Seitenleitung für Handeinsatz, Wurfweite ca 30 m, wurde aktiv vorgeführt. Ein beeindruckendes Erlebnis.



Aircraft Shelter ist ein einfacher Unterstand, ähnlich einem hohlen Erdhügel, in Pistennähe, ein Relikt aus dem zweiten
Weltkrieg. Im Shelter konnte hautnahe ein F/A-18 bestaunt werden, zwei Aufgänge führten direkt zum Cockpit. Ein
anwesender Pilot erklärte uns alles Wissenswerte über Flugeigenschaften und Bewaffnung (Abfangjäger, Leergewicht 11,3 t, max. Abfluggew. 23,5 t, max. Machzahl 1,8 in grosser Höhe, max. Einsatzhöhe 16000 m, Bewaffnung Bordkanone 20 mm, 2 und 4 LL-Raketen).



Maschinen zur Pistenreinigung:
Die Reinigungsmaschine mit rotierenden Bürsten und integriertem Staubsauger fährt bei Flugbetrieb zweimal täglich die ganze Piste zur Reinigung ab, um auch kleinste Fremdkörper auf der Piste zu eliminieren. Ein Kontakt mit einem Fremdkörper bei der Landung kann zur Katastrophe führen. Für die Schneereinigung sind Schneeschleudern mit einer Wurfweite von ca. 80 m im Einsatz.






Waffenwerkstatt:
Nebst Waffenunterhalt wurden auch Fallschirme repariert und sorgsam wieder gefaltet, resp. für die Wiederverwendung neu verpackt. Ein Tiger-Schleudersitz der älteren Generation fand besondere Beachtung. Um
die Piloten zu retten, die bei hoher Geschwindigkeit oder in Bodennähe keine Ausstiegschanze hatten, erfand und entwickelte man den Schleudersitz. Dabei experimentierte man mit Federkraft und Schiesspulver. Der moderne Schleudersitz wird nach Durchschuss des Cockpitdaches sofort mittels kleiner Raketen stabilisiert und in eine stabile Flugbahn geleitet, vom Piloten getrennt, sodass dieser sicher stabil landen kann.



Lehrlingsbetriebe:
In modern eingerichteten Lehrlingswerkstätten werden Polymechaniker- Lehrlinge ausgebildet. Wer zum Ende des vierten Semesters in seinem Berufsschulzeugnis einen Notendurchschnitt von 5,0 oder besser aufweist, der erhält Gelegenheit, im dritten Lehrjahr eine besondere Zusatzausbildung zu absolvieren: Er tritt in Kontakt mit der Hornisse, wird auf dem Flugplatz an der F/A-18 während vier Wochen zum Plane Captain (Starten und Abstellen der F/A-18 mit dem Piloten, Zwischenflugkontrolle und das Verschieben der Jets aus der Kaverne oder zurück, abgelegte Prüfung für den Flugzeugschlepper) ausgebildet und macht danach auch noch ein sechswöchiges Praktikum. Mit einem weiteren Lehrgang wird man Flugzeugmechaniker.

Für den Supertag, organisiert vom Reiseleiter Franz Erni, herzlichen Dank.

Rolf Lötscher (Text und Bilder)

Bergwanderung auf den Grossen Mythen
vom 16. Oktober 2016


Ausgangspunkt für unsere Bergwanderung im vergangenen Jahr war der Dorfplatz des Fleckens Schwyz auf 516 Metern über Meer. Geradezu majestätisch thronte das Wahrzeichen von Schwyz vor unseren Augen. Bei traumhaft schönem Herbstwetter absolvierten vier Wanderfreunde des Artillerievereins Luzern in rund zwei Stunden
und zehn Minuten die erste Etappe auf die Holzegg auf 1’408 Metern, über schöne Weiden und bunte Waldpartien. Dort war unsere Mittagsrast angesagt und wir pflegten einmal mehr die Kultur des Genusses unseres Selbstmitgebrachten begleitet von zwei Flaschen guten Rotweins. Somit waren wir für die Fortsetzung des zweiten Teils der Bergwanderung bestens versorgt, um den anspruchsvollen und sehr steilen Anstieg auf den Gipfel des Grossen Mythen in Angriff zu nehmen.

Die Besteigung des Mythen gilt zweifelsohne als einen der Höhepunkte vieler Bergbesteiger und kann durchaus auch als «Matterhorn des Wanderers» genannt werden. Selbstverständlich war das Erklimmen des Gipfels freiwillig und ohne Zwang, so dass sich unsere Gruppe teilte, die einen nur einen Teilaufstieg bewerkstelligten und die anderen sich den Genuss und die einmalige Aussicht auf die umliegenden Täler, die Gebirge, den Vierwaldstätter- und den Zugersee und die einmalige Weitsicht nicht nehmen lassen wollten. In 55 Minuten schafften wir die Besteigung der 1899 Meter über Meer und erreichten somit unseren Tageshöhepunkt.



Auffällig war, dass der schmale, rund 2’400 m lange Wanderweg auf den Grossen Mythen, teilweise entlang von senkrecht abfallenden Felswänden, einer Ameisenbahn mit Gegenverkehr glich, dermassen zahlreich waren all die Bergwanderer. Dieser in den Fels gehauene Bergweg existiert seit Oktober 1864, also seit 152 Jahren! Oben angekommen, waren nach meiner Schätzung und den Zählversuchen um die 160 – 220 Wanderer auf dem Gipfel und bestaunten die unglaubliche Weitsicht und den wolkenlosen Horizont. Wenn ich diese Durchschnittszahlen, mit einem andauernden Kommen und Gehen, auf die rund 5 Stunden Ausflugs- und Wanderzeit hochrechne, so haben an diesem Sonntag um die 1’400 Gipfelstürmer den Mythen bestiegen; vielleicht waren es noch mehr?



   


Mit dem Abstieg vom majestätischen Schwyzer Wahrzeichen, einer Einkehr auf der Holzegg und der Rückwanderung nach Schwyz, war dieser Ausflug einmal mehr ein bestens gelungener Vereinsanlass, der eine deutlich höhere Beteiligung verdient hätte.

Lassen wir mit den wunderschönen Bildern die Bergwanderung noch einmal positiv in Erinnerung rufen!

Urs Vogel


Der Lardelli-Cup 2015 geht an den Artillerieverein Luzern
 
Der Artillerieverein Luzern gewinnt im Verbandsjahr 2015
den «Lardelli-Cup». Dieser Wanderpreis besteht aus einer Basler
Zinnkanne und wurde im Jahre 2007 vom ehemaligen Zentralpräsidenten des VSAV, Oberst Remo Lardelli, gestiftet.

Anlässlich der 124. Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizerischer Artillerievereine (VSAV) vom 17. April 2016 in Bernüberreichte der Chef AusbildungVSAV dem Artillerieverein Luzern diesen begehrten Wanderpreis.

Der «Lardelli-Cup» zeichnet die Teilnahme und die Leistungen an den Verbands- und Barbaraschiessen, den offiziellen uniformierten
Distanzmärschen und Waffenläufen und der Barbarafeier aus..

Allen Vereinsmitgliedern, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben, ein grosses Dankeschön, einen wohlverdienten Applaus und herzlichen Glückwunsch!





 Urs Vogel – Chef Tech. Kommissionr


57. Schweizerischer 2-Tagemarsch Bern-Belp
vom 4. / 5. Juni 2016
 Der Schweizerische 2-Tagemarsch ist ein traditionsreicher Distanzmarsch mit Start und Ziel in Belp, der dieses Jahr bereits zum 57. Mal ausgetragen wurde! – Wir Luzerner Artilleristen gehören mit zu den wenigen Gruppen und Vereinen, die seit dem Anfang an mit dabei sind und sämtliche Austragungen bis zum heutigen Tag erfolgreich durchgewandert
haben! Somit bot der Marschgruppenleiter Four Yves-Marc Häfliger uns Marschiererinnen und Marschierer am Freitag Abend in die General Guisan-Kaserne in Bern zum Bezug der Unterkunft und zu den letzten Marschvorbereitungen auf.

Am Samstag Morgen startete in Belp eine gut durchmischte Gruppe von ganz jungen Marschierern zusammen mit Mittelalterlichen und Junggebliebenen im oder kurz 11 Der Artillerist • 3 – 2016 vor dem Rentenalter. Gemeinsam absolvierten wir die zweimal 40 Kilometer. Auch dieses Jahr bot uns der Organisator den sprichwörtlichen Genuss der wunderschönen Gegend im Hinterland der Stadt Bern, am ersten Tag durch das Gürbental. Die Wetterlage war für das Fortbewegen auf Schusters Rappen fast ideal. Am ersten Marschtag, dem Samstag war der Himmel mit grauen Wolken verhangen und streckenweise hatten wir sogar den Genuss von etwas Rieselregen, gegen Ende brach jedoch die Sonne durch und unsere tarnfarbige Marschbekleidung war am Ziel bereits wieder trocken. Korrekterweise muss ich jedoch festhalten, dass es andere Marschteilnehmer gab, die die frische Luft und das abwechslungsreiche Gelände etwas länger geniessen beabsichtigten und dann in ein starkes Gewitter gerieten, das ihnen den Spass des Marschierens vollständig verregnete und wie durchnässte Hunde dem Ziel im Ortskern von Belp zusteuerten.





Der zweite Marschtag im Raum Köniz und westlich der Stadt Bern und dann durch die Altstadt von Bern und dem Aareufer entlang war anfänglich auch wolkenverhangen, doch bald kehrte der Sonnenschein ein und hob damit die bereits gute Stimmung. Somit war einmal Mehr gewährleistet, dass der Volkssport des Wanderns zu einer weiteren Bereicherung unseres Lebens beitrug. Denn eines ist uns sicher, mit dem Spass an der Freude des Wanderns tun wir uns etwas Gutes für die Gesundheit und für die körperliche Ertüchtigung im Gruppenverband.

Der Schweizerische 2-Tagemarsch bietet verschiedene Streckenlängen (10, 20, 30 und 40 Kilometer) an, somit findet jeder entsprechend seinem Leistungsvermögen, Alter und Gesundheitszustand ein abwechslungsreiches Betätigungsangebot oder anders geschrieben, Volkssport für jedermann! – Für die zukünftigen Vierdaagseteilnehmer war dieser Anlass der eigentliche Qualifikationsmarsch und wir hohlten uns damit das Ticket für die Fahrt nach Nijmegen in den Niederlanden.

Die nachfolgende Aufstellung zeigt, welche Brustbehangung der einzelne Marschierer mit Stolz nach Hause tragen durfte. – All diesen tüchtigen Zweitagemarschierern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, ein grosses Dankeschön, einen wohlverdienten Applaus und herzliche Gratulation!

Die 11 Marschierenden im Gruppenverband:
Oberstlt
Four
Fw
Oberst
Four
Oberstlt
Stabsadj
Sdt
Wm
Sdt
Sdt
Kurt Bösch
Urs Vogel
Rolf Meister
Sabin Weyermann
Yves-Marc Häfliger
Romeo Premerlani
Renato Steffen
Andreas Bless
Hans Walther
Georg Hausherr
Dominik Keiser
34. Teilnahme
23. Teilnahme
11. Teilnahme
11. Teilnahme
7. Teilnahme
7. Teilnahme
4. Teilnahme
4. Teilnahme
3. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
   
Vereinsmitglieder als Teilnehmer ausserhalb unserer Gruppe
Ebenfalls verdienen unsere Vereinskameraden die in einer anderen Marschgruppe oder unter den nichtuniformierten MarschteilnehmerInnen ebenfalls eine hervorragende Leistung absolviert hatten, hier kurz erwähnt zu werden.

Oberst
Motf
Frau
Obgfr
Oberst
Hansruedi Weber
Josef Distel
Hanneke Distel
Urs Limacher
Edgar Gwerder
 53. Teilnahme
42. Teilnahme
27. Teilnahme
15. Teilnahme
 8. Teilnahme

Urs Vogel – Chef Tech. Kommission


Generalversammlung  2016
An der Generalversammlung, die am 25. März im Rütli - Saal, Restaurant Unicum in Luzern durchgeführt wurde, konnten die folgenden Ehrungen vorgenommen werden:

50 Jahre Mitglieder beim AVL per 1.1.2016 (Eintritt 1966)
Müller Ralph
Freimitglieder per 1.1.2016 (Eintritt 1990)
Brunner Kaspa
Fütterer Björn
Heller Urs
Kränzlin Martin
Krauer Raimund
Lötscher Patrick
Moos Herbert
Schmid Peter
Wehrli-Ulmer Iris
Veteranen VSAV per 1.1.2016
Erfülltes 60. Altersjahr und 20 Jahre Mitgliedschaft im VSAV (Eintritt 1995)
Brändli Thomas
Distel-Koutstaal Hanneke
Felder Josef
Leuenberger Hugo
Lischer Michael
Merkli Pascal
Meschenmoser Charly
Ott Martin
Schärer Bruno
Zaugg Hans


Jahresberichte
Jahresbericht des Präsidenten 2016

Am 23. März 2016 startete das neue Vereinsjahr des Artillerievereins – Gesellschaft zum Wasserturm offiziell mit der traditionellen Generalversammlung im Rütlisaal. Dabei durfte ich die Leitung der Geschicke des AVL vom langjährigen Präsidenten Andrea Grisch übernehmen. Grossen Dank an dieser Stelle an unseren Past-Präsidenten. Während rund 10 Jahren hat er den AVL mit viel Herzblut geführt. Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Edgar Gwerder als Vizepräsident und Lukas Steffen als Beisitzer und Chef Unterhaltung.

An fünf Vorstandssitzungen hat der Vorstand die kommenden Anlässe geplant und organisiert. Er hat an der Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizer Artillerievereine teilgenommen und den AVL an verschiedenen weiteren Anlässen repräsentiert. Im Herbst durften wir den befreundeten AV Oberseetal zu einem Apéro im Wasserturm begrüssen und unseren Dank für die musikalische Umrahmung des Salutschiessen zum Ausdruck bringen. Zudem hat sich der Vorstand auch über die Positionierung und Zukunft des AVL Gedanken gemacht und es wurden engagierte Diskussionen geführt. Der Vorstand sieht den AVL als einen der vielfältigsten Vereine der Stadt Luzern, welcher über eine stolze Geschichte verfügt und seine Traditionen bewusst pflegt. Die ausserdienstliche Tätigkeit, der Armeesport und das Schiesswesen, gehören zu den wesentlichen Pfeilern des Vereins. Unser Alleinstellungsmerkmal ist der Wasserturm, welchen wir seit Jahrzehnten pflegen, unterhalten und unseren Mitgliedern und der Bevölkerung für Besichtigungen und Anlässe zur Verfügung stellen. Der AVL leistet insgesamt einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt Luzern. Als wichtige strategische Ziele sehen wir vom Vorstand den Unterhalt und die Bewirtschaftung des Wasserturms mit seinen Sammlungen, das Anbieten eines attraktiven Jahresprogramms welches unsere Mitglieder mit ihren unterschiedlichen Interessen anspricht und das Erhalten unseres Mitgliederbestandes von rund 500 Mitgliedern. Eine gesunde finanzielle Basis ist für die Verfolgung dieser Ziele unabdingbar.

Damit wir weiterhin erfolgreich sind, wollen wir unsere Bemühungen, jedes Jahr aktive Mitglieder zu gewinnen, weiterführen. Das Jahresprogramm muss den sich verändernden Interessen unserer Mitglieder Rechnung tragen. Gleichzeitig wollen wir an unseren Traditionen festhalten. Besondere Anstrengungen müssen wir für jene
Bereiche verwenden, die uns nach wie vor wichtig scheinen, aber nicht mehr immer das gewünschte Interesse unserer Mitglieder erhalten. Hier wollen wir die nötigen Veränderungen zur Attraktivierung anstossen. So waren zum Beispiel die Schiessen teilweise nur mässig besucht, was auch dazu führte, dass wir am Überfallschiessen nicht gewertet werden konnten. Auch die Durchführung des Ustertagsschiessen, ein sehr gepflegter Anlass mit einem schönen Rahmenprogramm des AVL, erhält nicht mehr genügend Zuspruch unserer Mitglieder, um den Organisationsaufwand noch rechtfertigen zu können. Es ergeht an dieser Stelle deshalb der Aufruf an alle Schützen, an den von uns organisierten und koordinierten Schiessen teilzunehmen! Wir werden Ende Jahr zusammen mit dem neuen Oberschützenmeister entscheiden, welche Schiessen weiterhin im Programm bleiben und welche Neuerungen wir einführen wollen (wie z.B. ein gesellschaftliches AVL – Schiessen).

Der Vorstand selber muss im Jahr 2017 erneuert werden – es gilt den zurücktretenden Kassier sowie die zurücktretende Schiesskommission zu ersetzen. Unserem langjährigen, fachlich versierten und stets zuverlässigen Kassier Peter Wolf sowie der engagierten und erfahrenen Schiesskommission (Adrian Achermann, Roger Albisser,
Marcel Galliker und Adrian Hodel) danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihr grosses Engagement!

Wir können einmal mehr auf ein vielseitiges und spannendes Vereinsjahr zurückblicken. Ich durfte an zahlreichen gut besuchten Stammabenden im Wasserturm die gute Stimmung geniessen und die Kameradschaft pflegen. Das Salutschiessen am 1. August zog bei bestem Wetter zahlreiche Mitglieder, Schaulustige und Touristen gleichermassen
in den Bann. Der Barbara-Bittgottesdienst wurde durch unseren hoch geschätzten und beliebten Feldprediger Leopold Kaiser würdig gestaltet. An der anschliessenden Barbarafeier war gemütliches Beisammensein in gediegenem Rahmen, zusammen mit den vielen Fahnendelegationen die uns jedes Jahr besuchen, angesagt. Im Herbst liess sich der Vorstand im jährlichen Vorstandsauflug durch unser Mitglied und rüüdigen Lozärner Korpskommandant Beat Fischer über die Museggmauer führen und wir erfuhren dabei weit mehr über unsere Leuchtenstadt als nur die Renovationsgeschiche dieses historischen Bauwerks, was immerhin schon ein Buch für sich füllen würde. Weiter im Programm waren die gesellschaftlichen Anlässe, der jährliche Ausflug unter der Leitung des Obmanns alte Garde, die Sportanläse sowie die Schiessen. Darüber wie auch über das Turmjahr 2016 wird wie immer in den separaten Berichten der Kommissionen
näher berichtet.

Unsere Mitglieder können unsere Vorstandsarbeit stets unterstützen, sei es indem Neumitglieder aktiv angeworben werden oder wenn uns Wünsche betreffend das Jahresprogramm weitergeleitet werden. Grossen Dank an dieser Stelle an den hochgeschätzten Vorstand des AVL – die Arbeiten sind zeitintensiv und verlangen viel; doch
die Zusammenarbeit macht enorm Spass! Danke vor allem auch an euch liebe und treue AVL-Mitlieder und auf ein Neues und unterhaltsames Vereinsjahr!

Euer Präsi, Thomas Christen


Jahresbericht des Ausschusses der Alten Garde 2016

Unser programmierter Familienausflug fiel mangels Interesse leider ins Wasser. Nur 6 Anmeldungen!

Im Jahr 2017 werden wir eine Sehenswürdigkeit in nächster Umgebung besichtigen:
Die Museggmauer und ihre Türme. Als kundigen Führer konnten wir unser Mitglied Beat Fischer gewinnen. Unter seiner Leitung wurde die Museggmauer in sorgfältiger Arbeit renoviert.

Ein Zufall wollte es, dass ich einen Flyer mit dem Hinweis auf einen Besuchstag auf dem Flugplatz Meiringen lesen und kurz vor Redaktionsschluss unserem Redaktor weiterleiten konnte. Mit dem Aufruf im Artillerist konnten 27 Mitglieder für den Besuchstag mobilisiert werden. Den Bericht unseres Berichterstatters Rolf Lötscher wurde im Artillerist No. 4 2016 abgedruckt.

Leider haben uns in diesem Jahr fünf Kameraden verlassen, die uns über viele Jahre in verschiedenen Funktionen die Treue hielten.Die Opfergabe von Fr. 326.– anlässlich unseres Bittgottesdienstes konnte an das Jugendheim Utenberg überwiesen werden.

Franz Erni, Obmann Alte Garde


Jahresbericht der Turmkommission 2016

Als Turmvogt und Verantwortlicher liegt es mir daran zuerst zu Danken. Der Turmkommission und ganz besonders allen Stubenmeisterinnen und Stubenmeister für ihren grossen Einsatz. Ohne die zuverlässige und sehr gute Arbeit des ganzen Teams könnten wir nicht erfolgreich arbeiten und könnten auch nicht Zustüpfe in der heutigen Grössenordnung
für die Vereinskasse erarbeiten.

Die Turmkommission tagte im 2016 dreimal und erledigte die ihr zufallenden Geschäfte und fällte ihre Beschlüsse im Bereich Unterhalt und Investitionen. Eine gute Zusammenarbeit dürfen wir auch mit den Verantwortlichen bei der Stadt Luzern pflegen, insbesondere mit Urs Käppeli und seinem Stellvertreter David Spring; ich bedanke mich dafür. Eine sehr tolle Unterstützung bekommen wir auch jährlich anlässlich unserer Rettungsübung durch die Seepolizei, welche uns nach dem Abseilen immer sicher ans Reussufer schifft. Nebst uns wird ja der Gaden im Turm auch durch die Ornithologische Gesellschaft genutzt, welche die grosse Alpenseglerkolonie betreut. Auch ihnen ein grosser Dank für die sehr gute Zusammenarbeit.

Die Turmwirtschaft darf auf ein einigermassen gutes Jahr zurückblicken. An 215 Anlässen davon 41 Führungen für Luzern Tourismus und 39 vereinsinterne Anlässen durften insgesamt fast 4’500 Personen im Turm begrüssen. In diesem Jahr hatten wir erneut weniger Essen jedoch mehr Apéros welche weniger Ertrag generieren, was sich auf
den Gewinn auswirkt.

Nicht so erfreulich war, dass die Stammabende im 2016 durch unsere Mitglieder teilweise schlecht besucht wurden. Ich rufe alle Mitglieder auf, doch vermehrt die Gelegenheit zu benutzen, sich bei einem guten Glas Wein mit Kameradinnen und Kameraden im Turm zu treffen. Wir verzichten ab 2016 einen Spezialstamm im Oktober durchzuführen, ab Mai bis November gibt es wie bis Anhin am ersten Samstag im Monat Stammabende, jedoch ohne spezielles Essensangebot im Oktober. Ebenso nicht erfreulich war, dass wir einen Debitorenverlust verbuchen mussten.

Für das Jahr 2017 sind wir zuversichtlich, dass es ein gutes Jahr gibt, da bereits im ersten Quartal etliche Anlässe gebucht sind. Ich rufe euch auch auf, euren Bekannten den Turm für Familienanlässe zu empfehlen, ich freue mich auf Reservationen.

Renato Steffen, Turmvogt


Jahresbericht Sport- und Technische Kommission 2015

Einleitung
Mit grosser Freude berichte ich über die ausserdienstlichen und wehrsportlichen Ereignisse des vergangenen Jahres. Es ist mein 15. Jahresbericht als Verantwortlicher der Technischen Kommission und dieser beschreibt die Aktivitäten unserer Wehrsportler, der Distanzmarschierer, der Mehrkämpfer, der Waffen- und Langstreckenläufer, der Wanderfreunde und auch einige wichtige wehrsportbezogene Schiessresultate.

Auch in seinem 156. Vereinsjahr ist der Artillerieverein Luzern – die Gesellschaft zum Wasserturm ein bedeutender Luzerner Verein, wo die Kultur rund um den Wasserturm, die Geselligkeit und die eine oder andere Tradition gepflegt werden. Nach wie vor ist der uniformierte Ausdauersport, die ausserdienstlichen, militärsportlichen Tätigkeiten
und Wettkämpfe eine unserer Kernkompetenzen. Das abwechslungsreiche Jahresprogramm gab auch im vergangenen Jahr manchen Mitgliedern die Möglichkeit die Stadtluzerner Farben mit grossem Stolz zu vertreten. – Als verantwortlicher Sportleiter ist es mir eine Ehre den verdienten Kameraden zu ihrem Erfolg zu gratulieren. Sie waren auch im vergangenen Jahr stolze Leistungs- und Werbeträger für unseren Verein, das Milizsystem und vorbildliche Sportler in Uniform, die einen grossen Applaus und ein Bravo verdienen.

Unsere Vereinszeitschrift «Der Artillerist» und unsere Internetseite tragen mit zahlreichen bebilderten Berichten und Reportagen die Botschaft des aktiven Wehrsports unter die Mitglieder und weiteren Interessenten. Damit liefern wir den Beweis, dass der uniformierte Sport wie wenig andere Freizeitaktivitäten abwechslungsreich, attraktiv und
herausfordernd ist. Was gibt es denn Attraktiveres, als die schönste Zeit, die Freizeit mit wehrsportlichen Aktivitäten zu verbringen und den Tatbeweis eines miliärsportlichen Aushängeschildes in die Welt zu tragen!

Umfeld eines traditionellen, ausserdienstlichen Vereins
Ich gehe kurz auf das Umfeld ein, in dem auch der Artillerieverein Luzern und damit auch wir Wehrsportler uns bewegen. In den vergangenen zwölf Monaten fanden in zahlreichen Gegenden dieser Welt katastrophale kriegerische Auseinandersetzungen satt oder terroristische Gewaltherrschaften knebeln die betroffenen Völker. Russland übt sich gegenwärtig in einer hybriden Kriegsführung mit einer skrupellosen Vernichtungsstrategie von ganzen Volksgruppen oder Oppositionsbewegungen. DerWesten brillierte einmal mehr durch Untätigkeit und die Staatengemeinschaft versagte
auf vielen Ebenen. Dies wiederum führte zu einer unkontrollierten und zunehmenden Armutswanderung, Flüchtlings- und Migrationsbewegung vom Süden in den Norden. Glücklicherweise war und ist die Schweiz von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont. Das immer wieder erwähnte Erfolgsmodel Schweiz ist nach wie vor gut aufgestellt. Persönlich bin ich überzeugt, dass nur politische Stabilität, eine florierende Wirtschaft, berechenbare Rechts- und Planungssicherheit und soziale Gerechtigkeit, uns die Mittel für das Ausüben unserer kulturellen und sportlichen Freizeitbeschäftigungen wie zum Beispiel den Ausdauersport und speziell den Wehrsport erlauben!

All diese Ereignisse fordern neben den nötigen polizeilichen und zivilen Sicherheitskräften, vor allem eine starke miliztaugliche Verteidigungsbereitschaft. Die weltweiten politischen Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen zwingen uns das Heft selber in der Hand zu behalten und für eine schlagkräftige und starke Armee einzustehen. Zusammenfassend sehe ich die gut eidgenössischen Lösungsprozesse mit ihren demokratischen Volksentscheiden positiv und als einen wesentlichen Teil des Erfolgsmodels Schweiz um das uns viele andere demokratische Staaten beneiden! Die Weiterentwicklung der Armee ist aufgegleist und wird unter neuer Führung ab 2017 planmässig umgesetzt. Gespannt sind wir welchen Stellenwert die Ausserdienstlichen Tätigkeiten und damit auch unsere Vereinsaktivitäten in Zukunft haben werden.

Wir Wehrsportler werden mit unseren Mitteln, dem Laufen im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung überzeugend beweisen, dass wir zu unserer Armee stehen! – Die ausserdienstlichen Tätigkeiten, speziell der Militärsport sind eines der Bindeglieder zwischen unserer Milizarmee und der Bevölkerung! Hier beweist sich der Sportler in Uniform oder der Uniformierte als Leistungssportler! – Als Aktive und Mitglieder des Artillerievereins Luzern darf uns dies nicht gleichgültig sein, sind wir doch die Aushängeschilder der Ausserdienstlichen Tätigkeiten!

Nun werte Leserin, geschätzter Leser dieses Jahresberichts, Sie haben bestimmt Verständnis, dass ich hier nicht weiter auf die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten und auch nicht auf all die grossen Erfolge und Errungenschaften eingehen werde, sondern mich auf die Aktivitäten unseres Vereins, den Artillerieverein Luzern beschränke. Tatsache ist, dass unser Verein einen Beitrag zur sportlichen und kulturellen Vielfalt unseres Landes leistet. Wir sind stolze Wehrsportler!

Ich komme zum eigentlichen Rückblick und Jahresbericht unseres Vereins:

1. Allgemeiner Rückblick
Ich danke an dieser Stelle all meinen Kameraden, die im vergangenen Jahr regelmässigan unseren Aktivitäten und Sportanlässen aktiv oder als Funktionäre teilgenommenhatten. Einen grossen Dank verdienen auch meine Vorstandskameraden, die mich in meinen organisatorischen Tätigkeiten wohlwollend und grosszügig unterstützt haben.

2. Vorstandstätigkeit
Das vergangene (Verbands-) Vereinsjahr 2016 begann wie immer am 1. November 2015. Der Vorstand, wo ich auch Einsitz habe, hatte an fünf Vorstandssitzungen, am 26. Januar, am 21. und 29. März, am 6. Juni und am 30. August 2016 getagt, um die Geschicke des Vereins zu führen. Unserem Präsidenten danke ich an dieser Stelle für seine kompetente und umsichtige Vereinsführung und das der Technischen Kommission geschenkte Vertrauen. Über die einzelnen Strategie- und Vorstandssitzungen liegen Beschlussprotokolle vor. Am Revisorenrapport im Januar 2016 vertrat ich die Technische Kommission und konnte Rechenschaft über die Verwendung der finanziellen Mittel abgeben. Ich stelle fest, dass der Artillerieverein Luzern nach wie vor auf einer gesunden finanziellen Basis steht.

3. Technische Kommission
Das vergangene Vereinsjahr 2016 hat die Technische Kommission in der folgenden Zusammensetzung in Angriff genommen:
• Vogel Urs, Rheinfelden, Chef Technische Kommission (seit November 2002)
• Häfliger Yves-Marc, Luzern, Marschgruppenleiter (seit Januar 2013)


4. Statistiken / Ausserdienstliche Aktivitäten
Wertungsberechtigte Anlässe

Anlässe Anzahl Teilnemer (Mann/Tage)  
2016 2015 2014
Total 549 556 529  
VSAV/Barbara-Schiessen 42 45 69
Weitere Schiessübungen 6 10 0  
         
Wehrsport
• Distanzmärsche/Marschübungen 212 214 159  
• Mehrkämpfe 5 7 2
• Waffenläufe 23 10 12
• Langstreckenläufe zivil 5 12 7  
• Funktionärsaufgaben 0 0 31
         
Wanderungen 4 12 10  
Sicherheitspolitische Vorträge 12 7 16
Gesellschaftliche Anlässe 173 146 95  
Repräsentationen / Sitzungen 67 93 126  
       

5. Kommunikationsorgane
5.1. Internetauftritt: www.avluzern.ch
Als elektronische Kommunikationsplattform stand uns auch im vergangenen Jahr unsere Internetseite www.avluzern.ch zur Verfügung. Hier danke ich speziell unserem Webmaster und meinem Vorstandskameraden Peter Imgrüt, der uns diese Plattform immer aktuell hält. Bravo und ein herzliches Dankeschön an Peter Imgrüt!
5.2. Der Artillerist
Als Kommunikations- und Informationsorgan stand uns auch in diesem Jahr der «Der Artillerist» zur Verfügung. Als Vorsitzender der Technischen Kommission und manchmal auch als Berichterstatter der einen oder anderen ausserdienstlichen, militärsportlichen Aktivität, darf ich hier regelmässig ein paar Zeilen schreiben. Die einzelnen Berichte, auch diejenigen meiner Sportskameraden, wollen Sie jeweils in den entsprechenden Ausgaben nachlesen und auch als Bestandteil dieses Jahresberichtes betrachten.
Speziell möchte ich unserem Vorstandskamerad und Redaktor Peter Imgrüt an dieser Stelle für die umfassende Gestaltung unseres Vereinsorgans danken. Ein weiteres Dankeschön verdienen diejenigen Vereinskameraden, die auch immer wieder zur Feder greifen oder in die Tasten hauen und einen aufschlussreichen und interessanten Beitrag
leisten. – Bravo und einen herzlichen Dank!

6. Vertretung des Artillerievereins Luzern nach Aussen / Verbandstätigkeit
Am Samstag, 16. Januar 2016 nahm ich aufgrund der Einladung an der 59. Generalversammlung der Wehrsportgruppe Schwyz in ihrem Stammlokal im Kantonshauptort teil und überbrachte die besten Grüsse der Luzerner Artilleristen. Speziell durfte ich die jahrelange gute Zusammenarbeit, die Kameradschaft und die immer erfolgreichen, gemeinsamen Auftritte am Viertagemarsch in Holland erwähnen, wenn eine der beiden Marschgruppen nicht auf den vorschriftsgemässen Bestand kam.

Am Mittwoch, 9. März 2016 vertrat ich den Artillerieverein Luzern am Rapport des Heeres / der SAT (Schiessen und Ausserdienstliche Tätigkeiten) für die Vorbereitungen des 100. Viertagemarsches in Nijmegen (Niederlande) mit dem Schweizerischen Marschbataillons in Aarau.

Am Samstag, 16. April 2016 vertrat ich den Artillerieverein Luzern an der Übungsleiterkonferenz des VSAV (Verband Schweizerischer Artillerievereine) und am Sonntag, 17. April 2016 nahm ich an der 124. Delegiertenversammlung des VSAV – ASSA in Bern teil. Als Chef Ausbildung und zentraltechnischer Leiter habe ich selbstverständlich auch
Einsitz im Zentralvorstand und nehme regelmässig an den entsprechenden Sitzungen für die Verbandsführung teil.

7. Märsche – Mehrkämpfe – Wettkämpfe – Läufe und andere Vereinshöhepunkte

7.1. Die Teilnahme am 100. Internationalen Viertagemarsch in Nijmegen
Zum 56. Mal nahm eine Marschgruppe des Artillerievereins Luzern erfolgreich an der weltweit grössten Marsch- und Walking-Veranstaltung teil. Unser Verein brillierte wieder mit 14 uniformierten Marschierern, vier zivil laufenden Kameraden und dem Kdt des Schweizerischen Marschbataillons, total 19 Teilnehmer, die die Farben der Schweiz
und unseres Vereins mit Stolz vertraten. Ich gehe hier nicht weiter auf diesen einmalig schönen Anlass ein und verweise auf den ausführlichen Bericht in der Oktober-Ausgabe 2016 des «Der Artillerist».

7.2. Die Teilnahme an den offiziellen uniformierten Distanzmärschen
Im Verbandsjahre 2015/2016 nahm eine Marschdelegation des Artillerievereins Luzern erfolgreich an den folgenden uniformierten Distanzmärschen teil:

7. November 2015, 57. Luzerner Distanzmarsch, mit 20 Teilnehmern in Ettiswil;
5. Dezember 2015, 59. Berner Distanzmarsch, mit 2 Teilnehmer in Thun;
23. April 2016, 48. Marsch um den Zugersee, mit 11 Teilnehmern;
24. April 2016, 100 Jahre Armeegebackmarsch, mit 10 Teilnehmern in Wiedlisbach;
4./5. Mai 2016, 26. Rigi-Marsch, mit 4 Teilnehmern von Bremgarten AG auf die Rigi;
04./05. Juni 2016, 57. Schweizerischer Zweitagemarsch, mit 17 Teilnehmern in Bern-Belp;
18./19. Juni 2016, 47. General Guisan-Marsch, mit 4 Teilnehmern in Mézières VD;
3./4. Okt. 2016, 55. Bündner Zweitagemarsch, Chur, mit 1 Teilnehmer

7.3. Die 10 Waffenläufe
Zehn Veranstaltungen zählten zur Schweizer Waffenlauf-Jahresmeisterschaft 2016. An allen diesen Waffenläufen waren Mitglieder des Artillerievereins Luzern erfolgreich über die anspruchsvollen Distanzen gelaufen. Hier halte ich jedoch die Waffenläufe fest, die in unserem Verbandsjahr stattfanden, die beiden Anlässe vom November 2016, werden ihre Erwähnung erst im nächsten Jahr finden.
Waffenlauf im Allgemeinen benötigt überdurchschnittlich viel Härte und Durchstehvermögen. Es ist eine eindrückliche Herausforderung mit unzähligen wunderschönen Erlebnissen in der freien Natur, im Wald, an Bächen entlang und über Wiesen. Hinter dem Waffenlauf steckt manchmal bestimmt auch etwas laufsportliches Abenteuer. Um erfolgreich all diese militärsportlichen Herausforderungen absolvieren zu können braucht es Beständigkeit und Treue zum Laufen im Allgemeinen und zum Waffenlauf im Speziellen. Es verlangt abwechslungsreiches und regelmässiges Lauftraining, bei
schlechtem, wie bei schönem Wetter, bei Hitze, Kälte, Regen und Schnee. – Als Waffenläufer verbergen wir nicht, dass das Laufen im Tarnanzug und mit der Gewehrpackung für manch einen neben der sportlichen Herausforderung immer wieder auch eine verteidigungspolitische Meinungsäusserung ist.

1. Nov. 2015, 4. Niederbipper Waffenlauf, 21,1 km 2 AVL-Teilnehmer;
15. Nov. 2015, 81. Frauenfelder Militärwettmarsch, Frauenfeld, 42,2 km, 2 AVL-Teilnehmer;
1. Mai 2016, 9. Domleschger Waffenlauf, Scharans GR, 14,2 km, 2 AVL-Teilnehmer;
14. Mai 2016, 13. Sprint Waffenlauf Wohlen, Wohlen AG, 10,0 km, 2 AVL-Teilnehmer;
28. Mai 2016, 10. Lenzburger Waffenlauf, Lenzburg AG, 14,4 km, 2 AVL-Teilnehmer;
3. Juli 2016, 10. Fricktaler Waffenlauf, Kaisten AG, 16,7 km, 3 AVL-Teilnehmer;
3. Sept. 2016, 6. Murianer Waffenlauf, Muri AG, 14,8 km, 2 AVL-Teilnehmer;
17. Sept. 2016, 1. Herderner Waffenlauf, Herdern TG, 15,1 km, 3 AVL-Teilnehmer;
22. Okt. 2016, 4. Burgdorfer Waffenlauf, Burgdorf, 16,1 km, 2 AVL-Teilnehmer

7.4. Mehrkämpfe
9./10. Sept. 2016, Regionale Artillerie Sporttage in Gunzwil, Zweikampf, organisiert vom Artillerieverein Michelsamt, 3 AVL-Teilnehmer;
10. September 2016, Regionale Artillerie Sporttage in Gunzwil, Mehrkampf, organisiert vom Artillerieverein Michelsamt, 1 AVL-Teilnehmer;
22. Oktober 2016, Seetaler Mehrkampf in Hochdorf, Mehrkampf, 1 AVL-Teilnehmer

7.5. Vereinswanderung
An der diesjährigen Herbstwanderung auf den Grossen Mythen mit Start in Schwyz nahmen 4 Vereinsmitglieder teil. Bei wunderschönem Herbstwetter mit viel Sonne und warmen Temperaturen war es eine geglückte Wanderung auf einen bekannten und eindrücklichen Innerschweizer Berggipfel.

7.6. Marschübungen im Gruppenverband
• 6. März 2016, Marschübung im Oberen Fricktal, mit 10 Teilnehmern, Wittnau AG
• 22. Mai 2016, Marschübung im Raum Horw, mit 9 Teilnehmern
• 29. Mai 2016, Marschübung im Raum Entlebuch, mit 10 Teilnehmern in Schüpfheim LU
• 25. Juni 2016, Marschübung 50 km durchs Emmental mit 3 Teilnehmern
in Hindelbank BE
• 3. Juli 2016, Marschübung auf dem Weg der Schweiz, mit 9 Teilnehmern (vom Rütli
nach Seelisberg und um den Urnersee nach Brunnen)

7.7. Zivile Laufsportveranstaltungen
• 15. Oktober 2016, 42. Hallwilersee-Lauf (21,1 km) mit 3 Teilnehmern in Beinwil am See
• 30. Oktober 2016, 10. Luzern Halbmarathon (21,1 km) mit 2 Teilnehmern

Diese beiden Laufsportanlässe haben seit einigen Jahren einen festen Bestandteil in unserem Jahresprogramm und gehören somit in den Jahresbericht.

7.8. Die 155. Generalversammlung vom 23. März 2016
Vor den 71 versammelten Vereinsmitgliedern durfte ich die Technische Kommission vertreten und über die erfolgreichen ausserdienstlichen militärsportlichen Tätigkeiten berichten und Auskunft erteilen. – Das von unserem Aktuar verfasste Protokoll gibt über die behandelten Themen und Entscheidungen Auskunft. Unter dem Traktandum Ehrungen und Absenden durfte ich die erfolgreichen Gewinner ehren und Ihnen ihre verdiente Auszeichnung überreichen. Für alle Wertungen liegt eine Rangliste vor, die den Teilnehmern abgegeben wurde.

8. Schlusswort
Ich komme zum Schluss des Jahresberichts 2016 und spende allen verdienten Militärsportlern, Ausserdienstlichen und übrigen aktiven Vereinsmitgliedern einen riesen Applaus, ein Bravo und ein Dankeschön für den Einsatz und die hervorragenden Leistungen. Einen speziellen Dank verdienen vor allem auch unsere Partnerinnen und Familienangehörigen, die für unsere Freizeitbeschäftigung so viel Verständnis aufbringen!

Erwähnen darf ich, dass der Artillerieverein Luzern einen dynamischen Vorstand hat, der wesentlich zur erfolgreichen Vereinskultur beiträgt. Diejenigen, die dem Vorstand, der Technischen Kommission und mir immer wieder wohlwollende und positive Rückmeldungen liefern und den Verein mit einer Spende oder anderen Beiträgen unterstützen, denen sage ich ebenfalls herzlichen Dank!

Als Marschierer und Läufer im Tarnanzug sind wir einem harten Wettbewerb in der Vielzahl von neuzeitigen Freizeitbeschäftigungen ausgesetzt. Es liegt nun an uns, dem Zeitgeist zu trotzen und Werbung für unseren so geliebten Sport und unsere Vereinskultur der ausserdienstlichen Vielseitigkeit zu machen. Wir sind in der Pflicht uns durch unser engagiertes Teilnehmen an den Anlässen und am Rekrutieren neuer junger Marschierer und Wehrsportler aktiv hervor zu tun und Kameraden aus dem persönlichen Umfeld zu umwerben. Wir müssen junge Armeeangehörigen persönlich
mit dem uniformierten Sport vertraut machen, aktiv für die ausserdienstlichen Tätigkeiten werben, damit wir unseren Lieblingsport auch weiterhin erfolgreich ausüben können. Dies garantiert dem Verein eine prosperierende Zukunft und stellt dessen Fortbestand sicher. – Herzlichen Dank!

Mit dem Aufruf: «Macht in der neuen Saison ebenso fleissig und zahlreich mit! Es lohnt sich!» Denn auch das Jahr 2017 wird uns mit positiven Neuerungen und vielversprechenden Veränderungen erwarten, freuen wir uns!


Urs Vogel, Leiter Technische Kommission