Bergwanderung auf den Grossen Mythen
vom 16. Oktober 2016


Ausgangspunkt für unsere Bergwanderung im vergangenen Jahr war der Dorfplatz des Fleckens Schwyz auf 516 Metern über Meer. Geradezu majestätisch thronte das Wahrzeichen von Schwyz vor unseren Augen. Bei traumhaft schönem Herbstwetter absolvierten vier Wanderfreunde des Artillerievereins Luzern in rund zwei Stunden
und zehn Minuten die erste Etappe auf die Holzegg auf 1’408 Metern, über schöne Weiden und bunte Waldpartien. Dort war unsere Mittagsrast angesagt und wir pflegten einmal mehr die Kultur des Genusses unseres Selbstmitgebrachten begleitet von zwei Flaschen guten Rotweins. Somit waren wir für die Fortsetzung des zweiten Teils der Bergwanderung bestens versorgt, um den anspruchsvollen und sehr steilen Anstieg auf den Gipfel des Grossen Mythen in Angriff zu nehmen.

Die Besteigung des Mythen gilt zweifelsohne als einen der Höhepunkte vieler Bergbesteiger und kann durchaus auch als «Matterhorn des Wanderers» genannt werden. Selbstverständlich war das Erklimmen des Gipfels freiwillig und ohne Zwang, so dass sich unsere Gruppe teilte, die einen nur einen Teilaufstieg bewerkstelligten und die anderen sich den Genuss und die einmalige Aussicht auf die umliegenden Täler, die Gebirge, den Vierwaldstätter- und den Zugersee und die einmalige Weitsicht nicht nehmen lassen wollten. In 55 Minuten schafften wir die Besteigung der 1899 Meter über Meer und erreichten somit unseren Tageshöhepunkt.



Auffällig war, dass der schmale, rund 2’400 m lange Wanderweg auf den Grossen Mythen, teilweise entlang von senkrecht abfallenden Felswänden, einer Ameisenbahn mit Gegenverkehr glich, dermassen zahlreich waren all die Bergwanderer. Dieser in den Fels gehauene Bergweg existiert seit Oktober 1864, also seit 152 Jahren! Oben angekommen, waren nach meiner Schätzung und den Zählversuchen um die 160 – 220 Wanderer auf dem Gipfel und bestaunten die unglaubliche Weitsicht und den wolkenlosen Horizont. Wenn ich diese Durchschnittszahlen, mit einem andauernden Kommen und Gehen, auf die rund 5 Stunden Ausflugs- und Wanderzeit hochrechne, so haben an diesem Sonntag um die 1’400 Gipfelstürmer den Mythen bestiegen; vielleicht waren es noch mehr?



   


Mit dem Abstieg vom majestätischen Schwyzer Wahrzeichen, einer Einkehr auf der Holzegg und der Rückwanderung nach Schwyz, war dieser Ausflug einmal mehr ein bestens gelungener Vereinsanlass, der eine deutlich höhere Beteiligung verdient hätte.

Lassen wir mit den wunderschönen Bildern die Bergwanderung noch einmal positiv in Erinnerung rufen!

Urs Vogel



Besichtigung Flugplatz Meiringen 2016
Mit 27 gemeldeten Personen im reservierten Wagen setzte sich der Zug um 1105 Richtung Brünig nach Meiringen in Bewegung. Per Postauto gelangten wir direkt zum Eingang des Flugplatzes. Ein kurzer Kaffeehalt stärkte uns vorsorglich für das Kommende. Anschliessend folgte Begrüssung mit informativem Film (17min.) über Strukturen und Flugbetrieb.

 

Bemerkung:
Jeweils im Sommer, dieses Jahr vom 4. Juli bis 28. August, ist auf dem Flugplatz kein oder nur sehr begrenzter
Flugbetrieb. Die Piloten sind während dieser Zeit in Emmen stationiert. Die Fliegerstaffel11 (eine von drei F/A-18 Hornet-Staffeln) ist seit 2005 in Meiringen stationiert und operiert von da aus täglich. Das Staffelwappen: Der Tiegerkopf. Schweizweit sind (Stand Januar 2016) 31 F/A-18 im Einsatz. Kontrollen und Wartung sind aussergewöhnlich, sodass Piloten vor dem Start das Flugzeug nicht persönlich inspizieren müssen. Sie vertrauen blind dem Wartungspersonal.
Es ist dies weltweit einzigartig.
 
Sicherheit, Hundeplatz:
Mit einigen gestellten Situationen wurde eindrücklich demonstriert, was ein Sicherheitshund mit einer angehaltenen Person anstellt, die den Aufforderungen des Hundeführers nicht Folge leistet. Ein Fluchtversuch bei einer Autokontrolle
mit geöffnetem Seitenfenster endete nach einem Sprung des Hundes durch das Fenster abrupt. Selbst bei Schiesslärm erfüllt der Hund seine Aufgaben tadellos.



Flugplatzfeuerwehr:
Der IVECO Magirus Euro Trakker 6x6, 540 PS, Wassertank 6600 l, Extratank 800 l, 26 Tonnen Gesamtgewicht, Höchstgeschw. 130 km, ein speziell für die Brandbekämpfung der F/A-18 konzipiertes Fahrzeug, mit wahlweise
Dach- oder Frontwerfer, mit Wasser- Schaum einsetzbar, Wurfweite ca. 60 m, mit zusätzlicher Seitenleitung für Handeinsatz, Wurfweite ca 30 m, wurde aktiv vorgeführt. Ein beeindruckendes Erlebnis.



Aircraft Shelter ist ein einfacher Unterstand, ähnlich einem hohlen Erdhügel, in Pistennähe, ein Relikt aus dem zweiten
Weltkrieg. Im Shelter konnte hautnahe ein F/A-18 bestaunt werden, zwei Aufgänge führten direkt zum Cockpit. Ein
anwesender Pilot erklärte uns alles Wissenswerte über Flugeigenschaften und Bewaffnung (Abfangjäger, Leergewicht 11,3 t, max. Abfluggew. 23,5 t, max. Machzahl 1,8 in grosser Höhe, max. Einsatzhöhe 16000 m, Bewaffnung Bordkanone 20 mm, 2 und 4 LL-Raketen).



Maschinen zur Pistenreinigung:
Die Reinigungsmaschine mit rotierenden Bürsten und integriertem Staubsauger fährt bei Flugbetrieb zweimal täglich die ganze Piste zur Reinigung ab, um auch kleinste Fremdkörper auf der Piste zu eliminieren. Ein Kontakt mit einem Fremdkörper bei der Landung kann zur Katastrophe führen. Für die Schneereinigung sind Schneeschleudern mit einer Wurfweite von ca. 80 m im Einsatz.






Waffenwerkstatt:
Nebst Waffenunterhalt wurden auch Fallschirme repariert und sorgsam wieder gefaltet, resp. für die Wiederverwendung neu verpackt. Ein Tiger-Schleudersitz der älteren Generation fand besondere Beachtung. Um
die Piloten zu retten, die bei hoher Geschwindigkeit oder in Bodennähe keine Ausstiegschanze hatten, erfand und entwickelte man den Schleudersitz. Dabei experimentierte man mit Federkraft und Schiesspulver. Der moderne Schleudersitz wird nach Durchschuss des Cockpitdaches sofort mittels kleiner Raketen stabilisiert und in eine stabile Flugbahn geleitet, vom Piloten getrennt, sodass dieser sicher stabil landen kann.



Lehrlingsbetriebe:
In modern eingerichteten Lehrlingswerkstätten werden Polymechaniker- Lehrlinge ausgebildet. Wer zum Ende des vierten Semesters in seinem Berufsschulzeugnis einen Notendurchschnitt von 5,0 oder besser aufweist, der erhält Gelegenheit, im dritten Lehrjahr eine besondere Zusatzausbildung zu absolvieren: Er tritt in Kontakt mit der Hornisse, wird auf dem Flugplatz an der F/A-18 während vier Wochen zum Plane Captain (Starten und Abstellen der F/A-18 mit dem Piloten, Zwischenflugkontrolle und das Verschieben der Jets aus der Kaverne oder zurück, abgelegte Prüfung für den Flugzeugschlepper) ausgebildet und macht danach auch noch ein sechswöchiges Praktikum. Mit einem weiteren Lehrgang wird man Flugzeugmechaniker.

Für den Supertag, organisiert vom Reiseleiter Franz Erni, herzlichen Dank.

Rolf Lötscher (Text und Bilder)


100. Internationaler Viertagemarsch Nijmegen vom
19. bis 22. Juli 2016 Jubiläumsanlass der Superlative

 Geschätzte Leserinnen und Leser

Wenn auf Grund der letztjährigen Aussage, dass das rhetorische Trommelfeuer der Superlative in diesem Jahr, zur 100. Austragung erfolgen sollte, so werde ich selbstverständlich wieder mein Bestes geben. – Wobei der Umgang mit dem Ausdruck «Superlative» immer wieder zur Vorsicht räht, denn schnell nutzt er sich ab. Trotzdem war der diesjährige 100. Viertagemarsch für uns Marschierer eine historisch einmalige Austragung, an dessen erfolgreichen Teilnahme wir stolz sein dürfen und uns noch lange zurückerinnern werden. – Also war das Jubiläum für uns Marschierer und Walker eine Superlative. Gemeinsam machten wir uns auf Schusters Rappen auf den Weg, um ohne Zeitdruck je nach Kategorie unsere Regelstrecken abzulaufen. Selbstsverständlich gab es dieses Jahr eine neue Rekordbeteiligung, die bestimmt wieder ins Guinnessbuch der Rekorde eingehen wird.



Die Entstehung, die Geschichte und die Entwicklung dieses berühmten Viertagemarsches durften Sie in den vergangenen beiden Ausgaben des «Der Artillerist» ausführlich nachlesen. Darum finden Sie hier keine weiteren Erläuterungen. Dieses Mal lassen wir vor allem die schönen Bilder sprechen.

2016 der 100. Vierdaagse – ein traumhaftes Jubiläum
Anlässlich des 100. Vierdaagse 2016 standen (einmalig) 50000 Startplätze zur Verfügung. Zudem wurde die seit 1966 nicht mehr angebotene Streckenlänge von 55 Km pro Tag (einmalig) wieder ausgetragen. Somit wird die Gemeinde Druten am zweiten Marschtag nach 50 Jahren wieder Vierdaagse-Gemeinde. Und ich kann euch erzählen, diejenigen die sich auf diesen Streckenabschnitt von 55 Kilometer Tagesleistung (x 4 = 220 km) wagten, konnten was erleben. Die Gemeinde Druten hätte sich dermassen gefreut, herausgeputzt und hergerichtet für diesen einmaligen 4-Daagse-Durchmarsch, es wäre ein Vergnügen der aussergewöhnlichsten Art gewesen. Ein wares Volksfest, wo die gesamte Bevölkerung die Viertagemarschierer aufs Herzlichste empfangen hätte.





 



Königlicher Besuch
Ehre wem Ehre gebührt! Mit dem Besuch der Jubiläumsveranstaltung durch die Königliche Hoheit, König Willem-Alexander gebührte dem Vierdaagse Nijmegen dieses Jahr eine besondere Ehre. König Willem-Alexander war als Kornprinz Flottillenadmiral der Königlichen Marine, Brigadegeneral des Heeres und der Luftwaffe und Adjutant seiner
Mutter, der damaligen Königin Beatrix. Aus Sicherheitsgründen wurde der Besuch des Königs nicht angekündigt. Für viele überraschend und unter grössten Sicherheitsvorkehrungen tauchte Willem-Alexander an einem der wohl eindrücklichsten Vierdaagsestreckenabschnitten, am 4. Marschtag in Cuijk, auf der berühmten Pontonbrücke über
die Maas auf und schnupperte die so legendäre Vierdaagseluft. Wer den Vierdaagse selber schon absolvierte, kennt die einmalige Stimmung und den überaus grossen Publikumsaufmarsch in Cuijk und über die Maas.
Die offiziellen Zahlen des Veranstalters
Angemeldete
Registrierte Teilnehmer bis Montagabend
Gestartet am Dienstagmorgen
1. Tag ausgefallen
2. Tag ausgefallen
3. Tag ausgefallen
4. Tag ausgefallen
Erfolgreich beendet
Ausfallquote



50000
47166
47166
1206
2050
914
439
42557
9.8 %


 
Dieses Jahr herrschte wunderschönes Sommerwetter. An den ersten beiden Marschtagen mit Temperaturen von um die 28° – 33° Celsius, schon fast etwas zu warm. Manch ein Vielmarschierer erinnerte sich ans Jahr 2006 zurück, wo der Vierdaagse wegen Hitze und den daraus folgenden tragischen Ereignissen abgebrochen wurde. Am dritten
Tag hielt der Sonnenschein an, jedoch das Thermometer blieb unter 30° C. Trotzdem setzte die Hitze dem einen oder anderen Marschierer, zusammen mit der Müdigkeit und den übrigen Strapazen etwas zu. Am vierten Marschtag kam dann am Vormittag eine wohltuende Abkühlung, die uns während über einer Stunde völlig durchnässte.
Die anschliessend wieder scheinende Sonne trocknete uns ab und somit waren wir für den Höhepunkt, den «Schlussgang» in die Stadt wieder trocken.

Das Schweizer Marschbataillon mit der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern

58. Teilnahme der Schweizer Armee
56. Teilnahme der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern
Startplätze / Angemeldete
Gestartet am Dienstagmorgen
ausgefallen
Erfolgreich beendet
Ausfallquote
240
239
1
 238
0,4 %
   
Nach Jahren von eher stagnierenden Teilnehmerzahlen von um die 150 – 190 MarschiererInnen, meldeten sich zum Jubiläum rund 240 bestens vorbereitete AdA und ehemalige AdA als leistungsstarke Wanderenthusiasten an. Damit schöpfte die Schweizer Marschdelegation ihr Kontingent aus und hatte bereits hier voll erfüllt! – Die Schweizer
Hollanddelegation unter der Leitung unseres Vereinsmitglieds, Oberst Edgar Gwerder ist ein Aushängeschild der ausserdienstlichen Tätigkeiten und ein hervorragender  Botschafter und Werbeträger für unsere Armee. Der Delegationschef wurde assistiert ebenfalls von einem Vereinsmitglied, Oberstlt Romeo Premerlani. Neben seiner   Aufgabe als LSO, Verbindungsoffizier und Kdt Stv absolvierte Romeo die 4 x 40 Kilometer ebenfalls auf Schusters Rappen.

Es ist uns eine Ehre, die Schweiz und insbesondere das Berner Oberland in Holland vertreten zu dürfen. Dies waren die Worte des Dirigenten und Präsidenten des Vereinsspiels Berner Oberland, Jakob Leuenberger. Die Berner Oberländer begleiteten die Schweizer Marschdelegation an den vier Marschtagen und zelebrierten in Bemmel musikalisch die Schweizer Woche!



Hohe Besuche aus der Schweiz
Dem Schweizer Marschbataillon gaben die beiden höheren Stabsoffiziere (HSO), Div Melchior Stoller, Stellvertreter Kommandant Heer und Frau Br Germaine Seewer, Chef Personelles der Armee die Ehre. Br Seewer ist auch Mitglied des Artillerievereins Luzern und die einzige Frau im Generalsrang der Schweizer Armee und hatte den Viertagemarsch selber schon mehrmals erfolgreich absolviert. – Br Seewer besuchte das Marschbataillon zu Beginn des Viertagemarsches. Germaine Seewer hatte die ehrenvolle Pflicht anlässlich des Empfangs der Delegationen und Gäste am Montagabend die Grussbotschaft der Schweizer Armee in den Sprachen deutsch, englisch und französisch an die zahlreich geladenen, vor allem ausländischen Gäste aus Politik, Militär und der Organisation, vorzutragen. – Div Stoller beehrte uns an den letzten beiden Marschtagen, überbrachte die Grussbotschaft des Heeres und nahm die zahlreich
verdienten Ehrungen an der Schlussfeierlichkeit vor.
Aus meiner Sicht und als erfahrener Teilnehmer war die Zusammensetzung der diesjährigen Delegation äusserst heterogen. Trotzdem kristallisierte sich das Bataillon als dynamischer Haufen positiv hervor. Jeder Teilnehmer war gewillt, sein Bestes zu geben und sich für die gemeinsame Sache erfolgreich den 100. Viertagemarsch zu absolvieren, voll einzusetzen und der Dynamik der Gruppen zu folgen.
Als Schreibender dieses Aufsatzes hatte ich schlussendlich ein äusserst gutes Gefühlund die Gewissheit, dass der diesjährige Vierdaagse ein grossartiger Erfolg werden wird. Denn mit unserer Organisation im Milizsystem und den unterschiedlichen Vorbereitungsprogrammen der MarschgruppenleiterInnen, den abwechslungsreichen
Marschübungen in den Gruppenverbänden und den erfolgreich absolvierten Distanzmärschen, waren wir zum Erfüllen verdammt. Oder es war einmal mehr der Fluch und das Gelingen der Tüchtigen! Wobei auch hier gilt: Nichts ist so gut, dass es nicht auch noch besser werden könnte! Denn auch dieses Jahr spürte der oder die eine oder andere
MarschkameradIn die Strapazen der bereits zurückgelegten Strecken und war vielleicht bereits etwas angeschlagen oder musste zähneknirschend leiden. Die vorbildliche Kameradschaft und der einmalige Teamgeist in den einzelnen Gruppen halfen den Kameraden durchzuhalten und gemeinsam das Ziel anzustreben. Am Schluss durfte jeder die Auszeichnung für das Bestehen des Viertagemarsches mit sichtlichem Stolz an die Brust heften. – Einmal mehr erfuhren wir, Blasen und Schmerzen vergehen, Ehre und Ruhm bleiben für immer positiv in Erinnerung!




AV Luzern-Marschgruppe



Four Yves-Marc Häfliger führte zum vierten Mal die Marschgruppe des Artillerievereins Luzern. Yves war der Jahresmarschplangestalter, Motivator und Teamleader von uns Artilleristen und rückte dieses Jahr mit den folgenden Kameraden zur einmaligen Herausforderung 100. Vierdaagse ein:
Four       Vogel Urs
Wm         Walther Hans
Fw          Meister Rolf
Four        Häfliger Yves-Marc
Oberst    Weyermann Sabin
Stabsadj Steffen Renato
Sdt          Bless Andreas
Wm          Rölli Armin
Sdt          Hausherr Georg
Sdt          Keiser Dominik
Lt            Jäger Simon  

Unser Betreuer:

Wm        Winter Daniel
25. Teilnahme
11. Teilnahme
10. Teilnahme
 9. Teilnahme
 9. Teilnahme
 5. Teilnahme
 3. Teilnahme
 2. Teilnahme
 1. Teilnahme
 1. Teilnahme
 1. Teilnahme



8. Teilnahme


(9 x marschiert / 1 x Betreuer)
(Marschgruppenleiter)










(3 x marschiert / 5 x Betreuer)
 
Einer der auch dieses Jahr besonders gefordert war, war unser Betreuer Daniel Winter. Aufgrund dass die Betreuer mit wenigen Ausnahmen nicht mehr hinter der Gruppe herfahren durften, war Daniel mit dem Planen der Strecke besonders gefordert. – Bestand doch seine Aufgabe die Gruppe zu verpflegen und für unser Wohl zu sorgen. Das heisst:
Strecke planen, Wasser holen, Kanister auftanken, Zubereitung der verschiedenen isotonischen Getränke, Abfüllen in die Flaschen, Abgabe der Getränke an uns Marschierer, Zuschneiden der sowohl vegetarischen Verpflegung, als auch der tierischen Eiweiss- und Kalorienträger, Schoggiriegel entriegeln und Vieles mehr. – Nach dem Einrücken, Füsse verarzten, Blasen aufschneiden und verbinden, übermüdete Muskeln kneten und massieren.
Selbstverständlich pflegten wir auch dieses Jahr unsere seit Jahren bewährte Kultur des guten Wein- und Brotzeit-Genusses oder wie wir es nennen den Zimis. Dies spricht sich selbstverständlich herum oder wir laden die einen oder anderen Gäste an unseren so begehrten «Futtertrog» des guten Geschmacks und der reichhaltigen Köstlichkeiten. So hatten wir unsere Vereinskameraden und Fangruppe aus Luzern zu Gast. Auch unsere Vereinskameradin Germaine und die Delegationsleitung liessen sich von der Degustation unseres Turmweins nicht abbringen und beehrten unsere Marschgruppe.

Auch hier war für deren Bereitstellung unser Betreuer in seinem feldgrauen Anzug verantwortlich. – Bravo Daniel und besten Dank für deinen Einsatz!
Vereinsmitglieder als Teilnehmer ausserhalb unserer Gruppe

Ebenfalls verdienen unsere Vereinskameraden die in einer anderen Marschgruppe oder unter den nichtuniformierten MarschteilnehmerInnen eine hervorragende Leistung absolviert hatten, hier kurz erwähnt zu werden.
Oberst   Hansruedi Weber
Frau       Hanneke Distel
Sdt         Josef Distel
Oberst   Edwin Singer
Obgfr     Limacher Urs
Oberstlt  Premerlani Romeo
51. Teilnahme
48. Teilnahme
43. Teilnahme
28. Teilnahme
10. Teilnahme
  7. Teilnahme  
   
Vereinsmitglieder mit Führungsaufgaben im Stab des Schweizer Marschbataillons
Br Germaine Seewer


Oberst Edgar Gwerder
Oberstlt Premerlani Romeo
  HSO, vertrat die offizielle Schweiz und die Armee an den protokollarischen Eröffnungsfeierlichkeiten und Empfängen.

Delegationschef und Kdt Schweizer Marschbataillon
LSO und Kdt-Stv Schweizer Marschbataillon


Vereinsmitglieder, die nach Nijmegen reisten und uns von der Zuschauertribübe unterstützten

Besonders grosse Freude bereiteten uns unsere Kameraden und Schlachtenbummler aus Luzern, die mit unserem Transport nach Nijmegen reisten um unsere Gruppe zu unterstützen und anzufeuern. Diese Kameraden waren ebenfalls angetan von Holland mit seinem weit offenen Horizont, der in den Köpfen der Wandernden, der Zuschauenden,
den Unterstützenden und den Schlachtenbummlern immer wieder eine wahre Begeisterung auslöst. – Diese treuen Vereinsmitglieder verdienen es hier erwähnt zu werden: Marlen und Carlo Rogger, Yvonne und Roland Christen, Fredy und Elisabeth Kimmig.

Am Schluss des redaktionellen Beitrags erwähne ich auch den Fotografen der hervorragenden Aufnahmen. Wm Hans Walther hatte mit seiner Kamera diesen Bericht bebildert und vervollständigt. Hans ist Mitglied der WSG Schwyz und hatte dieses Jahr, bereits zum zweiten Mal mit der Marschgruppe des Artillerievereins Luzern seinen 11. Viertagemarsch erfolgreich hinter sich gebracht. Herzlichen Glückwunsch Hans und besten Dank für die tollen Bilder!


Urs Vogel – Chef Tech Kommission

Der Lardelli-Cup 2015 geht an den Artillerieverein Luzern
 
Der Artillerieverein Luzern gewinnt im Verbandsjahr 2015
den «Lardelli-Cup». Dieser Wanderpreis besteht aus einer Basler
Zinnkanne und wurde im Jahre 2007 vom ehemaligen Zentralpräsidenten des VSAV, Oberst Remo Lardelli, gestiftet.

Anlässlich der 124. Delegiertenversammlung des Verbandes Schweizerischer Artillerievereine (VSAV) vom 17. April 2016 in Bernüberreichte der Chef AusbildungVSAV dem Artillerieverein Luzern diesen begehrten Wanderpreis.

Der «Lardelli-Cup» zeichnet die Teilnahme und die Leistungen an den Verbands- und Barbaraschiessen, den offiziellen uniformierten
Distanzmärschen und Waffenläufen und der Barbarafeier aus..

Allen Vereinsmitgliedern, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben, ein grosses Dankeschön, einen wohlverdienten Applaus und herzlichen Glückwunsch!





 Urs Vogel – Chef Tech. Kommissionr


57. Schweizerischer 2-Tagemarsch Bern-Belp
vom 4. / 5. Juni 2016
 Der Schweizerische 2-Tagemarsch ist ein traditionsreicher Distanzmarsch mit Start und Ziel in Belp, der dieses Jahr bereits zum 57. Mal ausgetragen wurde! – Wir Luzerner Artilleristen gehören mit zu den wenigen Gruppen und Vereinen, die seit dem Anfang an mit dabei sind und sämtliche Austragungen bis zum heutigen Tag erfolgreich durchgewandert
haben! Somit bot der Marschgruppenleiter Four Yves-Marc Häfliger uns Marschiererinnen und Marschierer am Freitag Abend in die General Guisan-Kaserne in Bern zum Bezug der Unterkunft und zu den letzten Marschvorbereitungen auf.

Am Samstag Morgen startete in Belp eine gut durchmischte Gruppe von ganz jungen Marschierern zusammen mit Mittelalterlichen und Junggebliebenen im oder kurz 11 Der Artillerist • 3 – 2016 vor dem Rentenalter. Gemeinsam absolvierten wir die zweimal 40 Kilometer. Auch dieses Jahr bot uns der Organisator den sprichwörtlichen Genuss der wunderschönen Gegend im Hinterland der Stadt Bern, am ersten Tag durch das Gürbental. Die Wetterlage war für das Fortbewegen auf Schusters Rappen fast ideal. Am ersten Marschtag, dem Samstag war der Himmel mit grauen Wolken verhangen und streckenweise hatten wir sogar den Genuss von etwas Rieselregen, gegen Ende brach jedoch die Sonne durch und unsere tarnfarbige Marschbekleidung war am Ziel bereits wieder trocken. Korrekterweise muss ich jedoch festhalten, dass es andere Marschteilnehmer gab, die die frische Luft und das abwechslungsreiche Gelände etwas länger geniessen beabsichtigten und dann in ein starkes Gewitter gerieten, das ihnen den Spass des Marschierens vollständig verregnete und wie durchnässte Hunde dem Ziel im Ortskern von Belp zusteuerten.





Der zweite Marschtag im Raum Köniz und westlich der Stadt Bern und dann durch die Altstadt von Bern und dem Aareufer entlang war anfänglich auch wolkenverhangen, doch bald kehrte der Sonnenschein ein und hob damit die bereits gute Stimmung. Somit war einmal Mehr gewährleistet, dass der Volkssport des Wanderns zu einer weiteren Bereicherung unseres Lebens beitrug. Denn eines ist uns sicher, mit dem Spass an der Freude des Wanderns tun wir uns etwas Gutes für die Gesundheit und für die körperliche Ertüchtigung im Gruppenverband.

Der Schweizerische 2-Tagemarsch bietet verschiedene Streckenlängen (10, 20, 30 und 40 Kilometer) an, somit findet jeder entsprechend seinem Leistungsvermögen, Alter und Gesundheitszustand ein abwechslungsreiches Betätigungsangebot oder anders geschrieben, Volkssport für jedermann! – Für die zukünftigen Vierdaagseteilnehmer war dieser Anlass der eigentliche Qualifikationsmarsch und wir hohlten uns damit das Ticket für die Fahrt nach Nijmegen in den Niederlanden.

Die nachfolgende Aufstellung zeigt, welche Brustbehangung der einzelne Marschierer mit Stolz nach Hause tragen durfte. – All diesen tüchtigen Zweitagemarschierern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, ein grosses Dankeschön, einen wohlverdienten Applaus und herzliche Gratulation!

Die 11 Marschierenden im Gruppenverband:
Oberstlt
Four
Fw
Oberst
Four
Oberstlt
Stabsadj
Sdt
Wm
Sdt
Sdt
Kurt Bösch
Urs Vogel
Rolf Meister
Sabin Weyermann
Yves-Marc Häfliger
Romeo Premerlani
Renato Steffen
Andreas Bless
Hans Walther
Georg Hausherr
Dominik Keiser
34. Teilnahme
23. Teilnahme
11. Teilnahme
11. Teilnahme
7. Teilnahme
7. Teilnahme
4. Teilnahme
4. Teilnahme
3. Teilnahme
1. Teilnahme
1. Teilnahme
   
Vereinsmitglieder als Teilnehmer ausserhalb unserer Gruppe
Ebenfalls verdienen unsere Vereinskameraden die in einer anderen Marschgruppe oder unter den nichtuniformierten MarschteilnehmerInnen ebenfalls eine hervorragende Leistung absolviert hatten, hier kurz erwähnt zu werden.

Oberst
Motf
Frau
Obgfr
Oberst
Hansruedi Weber
Josef Distel
Hanneke Distel
Urs Limacher
Edgar Gwerder
 53. Teilnahme
42. Teilnahme
27. Teilnahme
15. Teilnahme
 8. Teilnahme

Urs Vogel – Chef Tech. Kommission